BI's kritisieren Atomkraft-Fördergelder
Bürgerinitiativen kritisieren Atomkraft-Fördergelder
Die Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg kritisieren die permanente Vergabe von Atomkraft-Fördermitteln trotz beschlossenen Atomausstiegs.
Die Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg kritisieren die permanente Vergabe von Atomkraft-Fördermitteln trotz beschlossenen Atomausstiegs.
Hintergrund: Der 12. Fachkongress "Zukunftsenergien", der im
Rahmen der Energie-World, die am 19. Februar 2008 in Essen
stattfand, hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRW-
Landesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht. Dabei wurde
im Forum "D - Innovative Entwicklungen in der Nukleartechnik in
NRW" mitgeteilt, dass die NRW-Fördermittel für die Kernenergie
über den Umweg der Europäischen Gemeinschaft fließen. Dr.
Werner von Lensa vom Forschungszentrum Jülich stellte auch die
Entwicklungsziele für zukünftige Kernkraftwerke vor.
Die Bürgerinitiativen prangern an, dass mit dieser "undurchsichtigen
Finanzierung um die Ecke" der von der Bundesregierung mit den
Betreibern der Atomkraftwerke beschlossene unumkehrbare
Ausstieg aus der Atomenergie ad absurdum geführt wird. "Damit
ergibt sich ein Anfangsverdacht der illegalen Verwendung und der
Verschwendung von Steuergeldern", so Felix Ruwe von der
Ahauser BI. Die Bürgerinitiativen fordern den sofortigen Stopp der
Atomenergieförderung durch Steuerfahndung und
parlamentarische Kontrollgremien. "In Zeiten eines immensen
Vertrauensverlustes politischer Instanzen, sollte das angekündigte
Ende der Atomkraftnutzung mit Transparenz und Offenheit
abgeschlossen werden", fordert Francis Althoff von der BI
Umweltschutz Lüchow Dannenberg.
"Es ist unerträglich und rechtlich fragwürdig, dass politische
Verantwortungsträger sich nicht an die Atomkonsens-
Vereinbarung gebunden fühlen und ungeniert Steuergelder und
Forschungskapazitäten für den Fortbestand und die Erneuerung
von Atomkraftwerken der Privatwirtschaft einsetzen", so das Fazit
der BI-Vertreter.
Felix Ruwe 02561 / 6577
Francis Althoff 05843 / 986789
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg e.V.
Drawehner Str. 3, 29439 Lüchow
www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
büro@bi-luechow-dannenberg.de
Pressesprecher: Francis Althoff 05843 986789
presse@bi-luechow-dannenberg.de
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" e.V.
Bahnhofstr. 51, 48683 Ahaus, Postfach 1165, 48661 Ahaus
Vorwahl: 02561 Tel.: 961791 FAX: 961792 INFOLINE: 961799
Pressesprecher: Felix Ruwe 02561 6577
mail@f-ruwe.de
Rahmen der Energie-World, die am 19. Februar 2008 in Essen
stattfand, hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRW-
Landesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht. Dabei wurde
im Forum "D - Innovative Entwicklungen in der Nukleartechnik in
NRW" mitgeteilt, dass die NRW-Fördermittel für die Kernenergie
über den Umweg der Europäischen Gemeinschaft fließen. Dr.
Werner von Lensa vom Forschungszentrum Jülich stellte auch die
Entwicklungsziele für zukünftige Kernkraftwerke vor.
Die Bürgerinitiativen prangern an, dass mit dieser "undurchsichtigen
Finanzierung um die Ecke" der von der Bundesregierung mit den
Betreibern der Atomkraftwerke beschlossene unumkehrbare
Ausstieg aus der Atomenergie ad absurdum geführt wird. "Damit
ergibt sich ein Anfangsverdacht der illegalen Verwendung und der
Verschwendung von Steuergeldern", so Felix Ruwe von der
Ahauser BI. Die Bürgerinitiativen fordern den sofortigen Stopp der
Atomenergieförderung durch Steuerfahndung und
parlamentarische Kontrollgremien. "In Zeiten eines immensen
Vertrauensverlustes politischer Instanzen, sollte das angekündigte
Ende der Atomkraftnutzung mit Transparenz und Offenheit
abgeschlossen werden", fordert Francis Althoff von der BI
Umweltschutz Lüchow Dannenberg.
"Es ist unerträglich und rechtlich fragwürdig, dass politische
Verantwortungsträger sich nicht an die Atomkonsens-
Vereinbarung gebunden fühlen und ungeniert Steuergelder und
Forschungskapazitäten für den Fortbestand und die Erneuerung
von Atomkraftwerken der Privatwirtschaft einsetzen", so das Fazit
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen