Bolivien: US-Botschaft La Páz Philip Agee 2.0

Peace Corps PR 13.02.2008 22:37 Themen: Weltweit
Ein Beamter der US-Botschaft in La Páz wurde am Montag 11. Februar 2008 zur unerwünschten Person für Bolivien erklärt, nach dem berichtet worden war, dass der Offizier einen Stipendiaten und 30 weitere Peace Corps Freiwillige nach Informationen über Kubaner und Venezolaner welche in Bolivien arbeiten ausgefragt hat.
examiner 2008-02-12: Morales Accuses US Official of Spying
Es war nicht sofort klar ob Bolivien die Ausweisung des Beamten Vincent Cooper ansuchte, welcher von Washington zu Beratungen zurückgerufen worden war.

Es wurde erklärt, Vincent Cooper sei für Bolivien eine unerwünschten Person und er würde US Bürger als Kundschafter nach Bolivien schicken. Das hätte nicht nur die Rechte dieser US-Bürger verletzt, sondern verletzt, beleidigt und greift auch Bolivien an.

Die US-Botschaft gab am Montag 11. Februar 2008 von sich, dass den Freiwilligen des Peace Corps versehentlich ein Sicherheitsbriefing erteilt wurde, was nur für Botschaftsangehörige gedacht war und sie über verdächtige Aktivitäten befragt wurden.

Niemand in der Botschaft hat jemals von US-Bürgern verlangt hier an Aufklärungsaktivitäten teilzunehmen, erklärte Botschafter Phillip Goldberg während einer Fluthilfsbesuches in der östlichen Stadt Trinidad. "Aber ich möchte sagen, dass ich den Vorfall, welcher am Wochenende bekannt wurde es sehr bedaure."

Die Stellungnahme des Botschafters bezog sich nur auf das Peace Corps briefing im Juli 2007, Botschaftsbeamte erklärten, sie können nicht bestätigen, ob Cooper auch ungeeignete Anweisungen an einen Fulbright Stipendiaten bei einem vier Ohrengespräch im November 2007 gab.

Außenminister David Choquehuanca erklärte er bittet um ein Treffen mit dem Botschafter Goldberg um mit ihm die jüngsten Spannungen über Nachrichtenoperationen in Bolivien zu diskutieren, die Botschaft hätte dafür schon einen formalen Aufruf erhalten.

Am Freitag hatte der Fulbright Stipendiat Alex van Schaick der Associated Press erklärt, der Botschaftsattaché für Sicherheit in der Region, hätte ihn nach Namen und Adressen von irgendwelchen venezulanischen oder kubanischen Arbeitern befragt, welche er in Bolivien getroffen haben könnte. "Wir wissen, dass sie da sind, wir wollen nur ihnen nur auf den Fersen bleiben." zitierte Schaick was Cooper ihm am 5.November 2008 erzählt hätte.

ABC News berichtet, dass Cooper ähnliche Fragen 30 kurz vorher angekommenen Peace Corps Freiwilligen am 29 Juli 2007, gestellt hätte, was die Ausbildungs und Programm angestellten der Organisation von Peace Corps Doreen Salazar verärgert hätte, welche Cooper erklärte dass die Frage das Programm verletzten würde und den Freiwilligen sagte sie zu ignorieren. Salazar sprach nicht über den Vorfall mit Associated Press.

Das US Außenministerium erklärte am Freitag 8.Februar 2008, dass eine solche Nachfrage der US-Politik widersprechen würde. Oder in stärkern Worten drückte das Peace Corp aus, dass von den Freiwilligen von Gesetzeswegen, nicht verlangt werden kann, dass sie Nachrichten für die US Regierung zu sammeln.

"Jede Verbindung zwischen dem Peace Corps und der Nachrichtengemeinde, würde ernst die Handlungsfähigkeit des Peace Corps kompromittieren das Vertrauen der Bevölkerung in den Gastgeberländern, in welchen wir dienen, zu entwickeln erklärte die Peace Corp agency

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Ergänzungen

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Entdinglichung 14.02.2008 - 22:20
und was hat das Ganze mit Phil Agee zu tun? ... wirkt etwas konstruiert die Analogie

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