Hannover: Arbeitsloser verhungert

rg 13.02.2008 16:52 Themen: Soziale Kämpfe
Vereinsamt und arbeitslos. Amt zahlt kein Geld mehr. In einem Wald bei Hannover zieht sich ein Mensch in einen Wald zurück und verhungert.
Berlins Sparsenator Zarrazins Hungerspeisepläne wollte er wohl nicht mehr abwarten. Wie AP meldet hat sich ein 58-jähriger Arbeitsloser aus Hannover auf einem Hochsitz in einem abseits gelegenen Bergwald zu Tode gehungert. Bei dem mumifizierten Leichnam des 58-Jährigen wurde ein Tagebuch gefunden. Dort beschreibt das Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse (- für die Presse "der 58-Jährige, der Arbeitlose, der Tote" - ) sein langsames Sterben auf dem Hochsitz.

In den Tagebuchaufzeichnungen berichtet das Opfer von 24 Tagen ohne Essen, in denen er nur noch Wasser getrunken hat. Die Eintragungen enden am 13. Dezember vergangenen Jahres. In einer Art Letztem Willen verlangt der Autor, nach seinem Tod das Heft seiner Tochter zu übergeben.

Der 58-Jährige war früher als Außendienstmitarbeiter tätig. Seine Ehe scheiterte, er wurde arbeitslos und immer einsamer. Ab Oktober vergangenen Jahres erhielt er seinen Aufzeichnungen zufolge auch kein Arbeitslosengeld mehr. Er hatte wohl nicht mehr die Kraft sich gegen das Arbeitsamt zu wehren. (Oder vielleicht war er nicht Hartz-IV berechtigt.) Stattdessen zog er sich vollkommen von der Welt zurück.

Er fuhr er mit dem Fahrrad 100 Kilometer von Hannover Richtung Süden. Auf einem Hochsitz im Waldreichen Mittelgebirge des Solling richtete er sich auf Schaumstoffmatratzen sein Quartier ein und trank nur noch Wasser.
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Ergänzungen

SPekulation?

Spekulation?! 13.02.2008 - 17:32
das ist doch nun ehrlich nicht darauf zurueckzufuehren, dass er Arbeitsloser war. Das sind Spekulationen mehr nicht. Vielleicht war er depressiv oder wollte nicht mehr Leben... aber das es daran lag, dass er Arbeitslos war ist doch quatsch oder ist das Motto hier etwa: Arbeit macht frei?!

Ich hoffe nicht...

nicht nur

joffe 13.02.2008 - 18:12
der tod des mannes hat seine eigene tragik -- und die schlagzeilen der boulevardpresse ihr eigene. soweit erkennbar, mag die Erwerbslosigkeit vielleicht der anlass zu einer kette von weiterer (sozialer)verelendung sein, aber seine familie(frau und tochter) wollten auch über den tod hinaus nichts mit ihm zu tun haben --- übrigens: BILD beginnt momentan wieder ne hetzkampagne gegen ALGII BezieherInnen - auch ein weiterer grund , nix mehr mit dem ganzen scheiss zu tun haben zu wollen
alternative? Was BILD betrifft fällt mir einiges ein (Achtung: aufforderung zur gewalt), was die eigene Lebensgestaltung trotz oder weger Armut betrifft, einiges andere

die

medien 13.02.2008 - 18:22
berichten aber etwas anderes.

demnach soll der mann an einer persönlichkeitsstörung gelitten haben. seine frau reichte die scheidung ein, seine tochter brach den kontakt völlig ab. auch seinen job soll deswegen verloren haben.

hartz IV hat der mann überhaupt nicht in anspruch genommen.

ich denke, der mann war psychisch krank und hat sich auf diese grausame weise das leben genommen. warum auch immer!!?? verhungert wegen hartz IV ist er jedenfalls nicht.

also der fall sollte doch bekannt sein

quotation 13.02.2008 - 18:32
warum dann diese kommentare von wegen spekulation? der mann hat kein geld vom amt mehr bekommen. als letzte konsequenz verhungert er. dies ist nicht der erste fall. ein arbeitsloser ist in speyer verhungert, eine psychisch kranke hartz4 empfängerin bei hamburg. sie war von der betreuerin falsch eingeschätzt worden.
 http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/441/110331/
in allen fällen handelte es sich um leute, denen das geld gestrichen wurde. "in deutschland muß man nicht verhungern" stimmt insofern nicht, als daß es leute gibt, die aus welchen gründen auch immer, es nicht mehr schaffen sich mit dem amt abzukaspern oder zu essensausgabestellen zu gehen.
es geht hier nicht um den sinn von arbeit, sondern den sinn geld zu haben: du kannst dir etwas zu essen kaufen. in einer ellenbogen gesellschaft fallen halt einige durchs raster, einige sterben sogar, aber sie sind nur die spitze des eisberges, hinter ihnen stehen tausende, die es mehr schlecht als recht schaffen.
zu zeiten der sozialhilfe ist das so nicht passiert.
diese todesfälle beweisen das hartz 4 in letzte konsequenz menschenverachtend ist.
dies ist natürlich um so bitterer als der name von einem korrupten manager stammt, der das geld in edelbordellen und wo auch immer verpraßt hat.
deswegen muß hartz4 wieder abgeschafft werden.

@ bekannt

unbekannt 13.02.2008 - 19:33
"Aber Arbeit macht unabhängig, ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben, schafft die Möglichkeit an kulturellen Leben (Kino, Theater, ausgehen...) teilzunehmen... usw."

Naja, ca. 8 Std. am Tag irgendeine Scheiße machen zu müssen, die mich nicht interessiert, damit ein Arschloch, daß ich hasse, reich wird, ist nicht gerade das, was ich mir unter einem selbstbestimmten Leben vorstelle. Vom Arbeitsamt getrietzt zu werden und mit einem Minimaleinkommen über die Runden kommen zu müssen, aber auch nicht.

Wir sollten uns davor hüten, irgendwelche Lebensweisen zu idealisieren, das verperrt den Blick auf die Realität. Warum dieser arme Kerl sich zu Tode gehungert hat, ist vielleicht nicht so wichtig. Wichtig ist, zu erkennen, daß die Herrschenden uns allen das Leben jeden Tag schwerer machen, egal ob wir nen Job haben oder nicht, und daß wir dagegen kämpfen müssen, alle zusammen. Dann kriegen wir vielleicht eines Tages so etwas wie ein selbstbestimmtes Leben.

Artikel aus der HAZ

newser 13.02.2008 - 19:46
Chronik eines unbemerkten Todes
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Peter Z., der sich auf einem Hochsitz zu Tode hungerte, war ein seriöser Vertreter im Messegeschäft – bis der Druck zu groß wurde

Von Thorsten Fuchs
Das letzte Kapitel im Leben des Peter Z. begann an einem Oktobertag des vergangenen Jahres. Da packte er ein paar Sachen, legte ein dunkelblaues Notizbuch hinein, stieg auf ein Rad und fuhr in den Solling, um zu sterben. Es war der Anfang jenes verstörenden letzten Teils seines Lebens, der Weg dahin jedoch begann weit früher. Die Geschichte von Peter Z., den Jäger vor einer Woche verhungert auf einem Hochsitz fanden, handelt von einem langsamen sozialen Abstieg, vom Zerbrechen von Beziehungen, vom Nichtwahrhaben-wollen und schließlich von der schmerzlichen Erkenntnis, dass vom alten Leben nichts geblieben ist.
Peter Z. stammt aus Schleswig-Holstein, nach der Schule verpflichtet er sich für zwölf Jahre bei der Bundeswehr – das gehört zu den Bruchstücken, die gestern über sein Leben bekannt wurden und in denen lange Zeit vieles nach Erfolg und einem stabilen bürgerlichen Leben aussieht. Er wird Bürokaufmann, heiratet, wird Vater einer Tochter, und nach der Wiedervereinigung 1990 wittert er eine Chance für sich in den neuen Bundesländern. Er gründet und organisiert Messen und hat Erfolg damit. Das ständige Unterwegssein jedoch hat einen hohen Preis: Die Ehe zerbricht, auch die Beziehung zu seiner Tochter wird immer brüchiger.
Bei einer Firma für Hängestühle, für die er ungefähr vom Jahr 2000 an als Vertreter durch die Lande fährt, gilt er als extrem zuverlässig, loyal und ehrlich. „Wenn auch nur die kleinste Gefahr bestand, dass er am Morgen zu spät zu einem Termin kommt, ist er schon am Abend vorher hingefahren“, sagt sein ehemaliger Chef über ihn. In dem Dorf bei Lübeck, in dem er in einem Mehrfamilienhaus lebt, bleibt er ein Unbekannter. Nachbarn beschreiben ihn als zurückhaltend, gepflegt, als einen „der montags früh geschniegelt aus dem Haus ging und freitags spät wiederkam“. Doch das ständige Reisen, der Druck des Messegeschäfts zermürbt ihn. Peter Z. macht sich selbstständig – nun jedoch bleibt der Erfolg aus. Er kann die Miete nicht mehr zahlen. Als er in einem Hotel eine kleine Rechnung nicht zahlen kann, gibt er eine falsche Adresse an. Ein paar Tage später meldet er sich aus schlechtem Gewissen selbst bei der Polizei. Es fällt in diese Zeit, dass er zum ersten Mal Selbstmordgedanken äußert und er sich in einer Klinik behandeln lässt. Die Beziehung zu seiner neuen Lebensgefährtin ist da schon zerbrochen.
Anfang 2006 kommt er nach Seelze. Er wohnt bei einer Freundin im Ortsteil Dedensen, in einem schlichten Nachkriegs-Mehrfamilienhaus, in dem die Bewohner häufiger wechseln. Peter Z. fällt lange niemandem auf, nur eine Nachbarin erinnert sich noch an den zurückhaltenden Herrn mit grauem Haar, der freundlich grüßte. Es scheint zu seinem Wesen zu gehören, dass er in Vielem eine Form von durchschnittlicher Bürgerlichkeit verkörpert: in seinem Auftreten, in seinem Aussehen, in seiner Gewissenhaftigkeit.
Anfang 2007 kommt er nach Hannover und zieht in eine kleine Wohnung in Burg nahe dem Harzburger Platz. Ein normales dreistöckiges Mietshaus, das bei näherem Hinsehen etwas weniger gepflegt ist als die anderen: Das Gras im Vorgarten zu lang, die Fassade schmutzig grau, die Farbe an den Fensterläden abgeblättert. Peter Z. lebt von Arbeitslosengeld. Im Oktober 2007 läuft es aus. Er müsste nun Hartz IV beantragen oder, mit seinen 58 Jahren, die Frührente. Beides versucht er gar nicht erst. Beim Jobcenter meldet er sich nicht. Stattdessen steigt er aufs Rad.
Irgendwo lässt er es stehen und geht zu Fuß weiter. Wo, das kann die Polizei nicht klären – das Rad wird nicht gefunden. Die Gegend und den Hochsitz, so wird vermutet, kennt er von seinen vielen Touren, vom ständigen Unterwegssein. Als er hinaufklettert, ist er entschlossen, ihn nicht mehr lebend zu verlassen.
In dem Notizbuch dokumentiert er in quälender Genauigkeit jeden Tag, der nun folgt. Er beschreibt, wie er abmagert und ihm das Gefühl aus den Gliedmaßen schwindet. Einmal erschrickt er, als ein Junge auf den Hochsitz klettern will – doch der Vater ruft ihn zurück. Anfang Dezember verliert er das Gefühl für die Tage. Dann, am 6., registriert er noch einmal, dass heute Nikolaus sein muss. Er nimmt nichts zu sich bis auf etwas Wasser. Der letzte Eintrag in seinem Notizbuch datiert vom 13. Dezember. Mindestens 24 Tage, so wird die Polizei rekonstruieren, muss Peter Z. auf dem Hochsitz verbracht haben, bis er starb.
Das Tagebuch soll seine Tochter erhalten. Daran, dass es Selbstmord war, gebe es keinen Zweifel, erklärt die Polizei. Für sie, heißt es, ist der Fall damit abgeschlossen.

4,25€

alerta antifascista 13.02.2008 - 20:34
das kommt davon, wenn man als hrtz IV empfänger nur 4,25€ pro tag bekommt

das reicht schon mal nicht zum leben

und wie soll man dann ohne geld zurechtkommen???

duetsche kapitalisenschweinpolitiker sind alles scheisse

11,56€ tgl. plus Miete und Versicherung

@ alerta antifascista 13.02.2008 - 22:02
Wie man auf einen Betrag von unter 5€ tgl. durch Hartz4 kommt ist mir schleyerhaft! Der Regelsatz Alg2 beträgt 347€ im Monat + Miete (je nach Stadt unterschiedliche Höchstmiete) + Krankenversicherung! Somit kommt man alleine mit dem Regelsatz auf 11,56 pro Tag! Hartz4 ist schon schlimm genug, man muss es nicht noch schrecklicher machen als es wirklich ist!

Siehe auch  http://www.ultimativa.de/index.php?option=com_content&task=view&id=18&Itemid=27

Wohnung war ihm gekündigt worden

cqp 13.02.2008 - 23:14
junge welt:

Tod auf dem Hochsitz
Arbeitslos und allein: 58jähriger verhungert freiwillig im Wald
Von Reimar Paul
Da oben also. Auf diesem Ansitz im niedersächsischen Mittelgebirge Solling, halb hinter ein paar jungen Fichten versteckt und in knapp sechs Metern Höhe, hat sich der Mann über Wochen zu Tode gehungert. Hans-Peter Z., 58 Jahre alt, arbeitslos, einsam und offenbar so verzweifelt, daß er keinen anderen Ausweg mehr sah, als zu sterben.

Die unteren Stufen des Holzbaus waren morsch. Seit Monaten war niemand auf den Ansitz geklettert. Am Freitag machten sich zwei Jäger mit Werkzeug und frisch gesägten Brettern zur Reparatur auf. Im Innenraum entdeckten die Jagdleute auf einer Matratze die bereits verwesende Leiche.

Seit am Dienstag eine Lokalzeitung über den grausigen Fund berichtete, reagieren viele Leute in den Solling-Dörfern fassungslos. Was treibt einen Menschen in den freiwilligen Hungertod? Wie kommt es, daß offenbar niemand den Mann vermißte? Und hätte man ihm nicht helfen können?

Hinweise liefert eine Kladde, die neben dem Toten lag. In dem Heft schreibt Hans-Peter Z. die Eindrücke und Gefühle aus dem letzten Abschnitt seines Lebens auf und dokumentiert sein Sterben.

Hans-Peter Z. wurde am 12. April 1949 geboren. Er heiratete, das Paar bekam eine Tochter, die jetzt in der Nähe von Lübeck lebt. Z. arbeitete einige Jahre als Vertreter. Dann verlor er den Job, die Ehe ging in die Brüche, auch die Tochter brach den Kontakt zum Vater ab. Z. wohnte zurückgezogen eine Zeit lang in Seelze bei Hannover, danach in einem Vorort von Lübeck. Weil er dort seine Miete nicht bezahlen konnte, mußte er erneut umziehen. Nach Hannover in ein Mehrfamilienhaus im Stadtteil Leinhausen – nicht die beste Wohngegend, heißt es.

Als ihm im Oktober auch diese Wohnung gekündigt wurde und er keine Arbeitslosenunterstützung mehr bekam, machte sich Z. mit dem Fahrrad auf den Weg Richtung Solling. Das waldreiche Mittelgebirge kannte er wohl schon von seinen Dienstfahrten als Vertreter. Augenzeugen wollen Z. »irgendwann vor Weihnachten« ein paar Kilometer entfernt gesehen haben.

Aus seinen Aufzeichnungen geht hervor, daß Z. 24 Tage lang kein Essen zu sich nahm, nur ab und zu ein wenig Wasser trank. Z. schildert die Stadien seines körperlichen Verfalls. Er beschreibt, wie sich die Unterzuckerung bei ihm auswirkte, wie die Haut eintrocknete und welche inneren Organe nach seiner Einschätzung allmählich aussetzen. Mehrfach berichtet der 58jährige auch von seinen Schmerzen und daß er nicht mehr leben wolle. Der letzte Eintrag datiert vom 13. Dezember.

Einmal, so schreibt er, versuchte ein kleines Mädchen, auf den Hochsitz zu klettern. Der besorgte Vater habe das Kind aber zurückgeholt. Der Hochsitz steht nicht weit entfernt von einem »Erlebniswald« mit Abenteuerspielplatz und Badesee. »Da müssen in den letzten Wochen viele Spaziergänger vorbeigelaufen sein«, sagt Jagdpächter Hubert Hennecke. »Doch gemerkt hat keiner was.«

In dem Heft bittet Z. darum, nach seinem Tod das Tagebuch seiner Tochter zu schicken. Das wurde inzwischen veranlaßt. Die Polizei, die ein Verbrechen ausschließt, hat den Fall abgeschlossen. Der Leichnam soll in den nächsten Tagen auf hoher See bestattet werden.

Zu wenig zum Leben zu viel zum Sterben

Linda 14.02.2008 - 21:48


Ganz einfach, bei diesem Betrag unter 5€ handelt es sich um den Betrag, der für NAHRUNGSMITTEL zur Verfügung steht.

Du vergisst, dass man von dem von Dir genannten Betrag auch Haushaltswaren, Strom, Telefon, etc pp zahlen muß.

Da hören sich mir 11,56 recht wenig an. ;)

Bei der erstgenannten Rechnung wurde dies abgezogen, übrig bleiben 4€ und ein paar zerquetschte zum Essen und Trinken. Wobei das Getränk doch eher Leitungswasser sein wird.

und gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, die doch zur Menschenwürde gehört, fällt dabei wohl flach, genau wie die Lebensfreude.

keine Sozialbetreuung

Peter H. 15.02.2008 - 12:53
Der Hungertod eines Arbeitslosen wirft die Frage auf, wie ist so was überhaupt möglich?
Zwar nagt ein Hart-KV Empfänger durchaus am Hungertuch, doch verhungern braucht er nicht.
Dennoch wird es in Zukunft sicherlich noch weitere Hungertote geben. Dies einfach deshalb, weil bei Nichterfüllen von staatlichen Reglements Arbeitslose auch schon mal leicht aus dem sozialen Minimalschutz herausfallen. Das Problem ist also, dass einige Menschen nicht dem staatlichen Drill gewachsen sind, sie werden an sich selbst irre!
Eigentlich könnte man erwarten, dass in solchen Fällen ein freiwilliges Sozialangebot von kommunaler oder sonstiger Seite zur Verfügung gestellt wird, bzw. einsetzt.
Eine Fürsorgepflicht staatlich/kommunalerseits sollte eigentlich selbstverständlich sein. So würde wenigstens das Schlimmste verhindert werden. Es ist davon auszugehen, dass bei einer sozialarbeiterischen Betreuung der Verhungerte noch leben würde.
Leider sehen aber die Verhältnisse hierzulande im allgemeinen so aus, dass ein jeder Mensch sich selbst überlassen ist.
Dies ist sowohl übersteigerter Individualismus einerseits, sowie Menschenverwaltung als bloßer "Sozialfall" "andererseits".
Gleichzeitig ist festzustellen, dass unter den Arbeitslosen das Wort Solidarität fast garnicht vorhanden ist, mit der Folge, dass einzelne Betroffene sich seltenst an Ihresgleichen wenden können. Auch hier gilt die Wolfsmoral, die da lautet: ein Jeder ist sich selbst der Nächste und fertig.

4,25 für essen

alerta antifascista 15.02.2008 - 18:32
die 4,25 sind rein für das essen

kommst du mit so viel am tag aus???

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Spekulation? — muhaha

@spekulation — antagonism

@ SPekulation? — name?

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psychisch krank oder normal? — Peter Lustig

Ohje — Epos

perfide — mensch

AusWegLos? — Indy Elbe

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