Antikapitalistische Demo 09.02
Am 09.02 fand eine lang erwartete und hart umstrittene antikapitalistische Demonstration in Essen statt. Während bereits im Vorfeld im Internet Aufrufe zum Boykott veröffentlicht wurden und am Tag vor der Demonstration die Mobilisierungsseite von vermeintlichen Antideutschen gehackt wurde, stand die Demonstration anfangs unter einem nicht sehr guten Stern.
Antikapitalistische Demonstration 09.02
Am 09.02 fand eine lang erwartete und hart umstrittene antikapitalistische Demonstration in Essen statt. Während bereits im Vorfeld im Internet Aufrufe zum Boykott veröffentlicht wurden und am Tag vor der Demonstration die Mobilisierungsseite von vermeintlichen Antideutschen gehackt wurde, stand die Demonstration anfangs unter einem nicht sehr guten Stern.
Als sich doch dann die Demonstrationsteilnehmer gegen 12 Uhr zusammen gefunden hatten wendete sich das Blatt dann doch zum Guten. Rund 400 Leute zogen gegen 13 Uhr los um in den Straßen Essens ihren Ärger über den Kapitalismus kund zu tun.
Anfängliche Provokation durch israelische Fahnen waren schnell behoben, als sich mehrere engagierte Demonstrationsteilnehmer einschalteten und dies sofort unterbanden (es war ein eindeutliches Nationalfahnen-Verbot vor der Demo bekannt gemacht worden). Begleitet von Holger Burners Musik, welche durch den Lautsprecherwagen lautstark zu hören war, zog die Demo friedlich durch die Straßen Essens.
Nach einer kurzen Zwischenkundgebung am Kopstadtplatz, die erneut von israelisch und amerikanischen Flaggen gestört wurde, aber schnell der Demo verwiesen wurden, zog der Demozug weiter Richtung Berlinerplatz wo die Demonstration dann enden sollte.
Neben einzelnen Provokationen blieb die Demonstration ruhig und es kam zu keinerlei Eskalation.
Zur Freude des Bündnis 09.02 waren sehr viele junge Menschen anwesend, welche während der Demonstration keinerlei Repression durch die Polizei erleben mussten. Doch nach dem die Demo dann aufgelöst wurde und die Teilnehmer den Weg durch die Stadt zum HBF finden wollten, fuhr der Staat seine Repression dann doch kompromisslos und brutal fort. Ein Kessel nach dem anderen umringte die einzelnen Gruppen auf ihrem Weg zum Bahnhof. Neben 4 Verhaftungen und 7 Gewahrsamnahmen wurde ein neugieriger Passant brutal von der Polizei auf einen Polizeiwagen gedrückt, und mehrfach geschlagen. Rund 15 weitere Passanten schalteten sich ein und trugen zur seiner späteren Freilassung bei. Eine Antifaschistin, jüngeren Alters und kleiner Statur wurde von drei Beamten zu Boden geworfen. Nach dem die Polizei duzende Demoteilnehmer Erkennungsdienstlich erfasste, wurden sie weiter zum Bahnhof begleitet.
Das Bündnis verurteilt das Verhalten der Polizei aufs härteste und rät allen Opfern der polizeilichen Willkür sich umgehend bei der roten Hilfe zu melden.
Im Nachhinein will sich das Bündnis ebenfalls für die Unstimmigkeiten bei der EA Telefonnummer entschuldigen und Bedankt sich bei allen Demoteilnehmern die dazu beigetragen haben die Demonstration friedlich zu halten.
Weiterhin verurteilt das Bündnis den Angriff auf die Demopage aufs schärfste und hofft auf klare Distanzierung von antifaschistischer Seite.
Die Distanzierung derer Gruppen die auf der Seite zu verlesen sind wurde zu Kenntniss genommen.
Antikapitalistisches Bündnis 09.02
Am 09.02 fand eine lang erwartete und hart umstrittene antikapitalistische Demonstration in Essen statt. Während bereits im Vorfeld im Internet Aufrufe zum Boykott veröffentlicht wurden und am Tag vor der Demonstration die Mobilisierungsseite von vermeintlichen Antideutschen gehackt wurde, stand die Demonstration anfangs unter einem nicht sehr guten Stern.
Als sich doch dann die Demonstrationsteilnehmer gegen 12 Uhr zusammen gefunden hatten wendete sich das Blatt dann doch zum Guten. Rund 400 Leute zogen gegen 13 Uhr los um in den Straßen Essens ihren Ärger über den Kapitalismus kund zu tun.
Anfängliche Provokation durch israelische Fahnen waren schnell behoben, als sich mehrere engagierte Demonstrationsteilnehmer einschalteten und dies sofort unterbanden (es war ein eindeutliches Nationalfahnen-Verbot vor der Demo bekannt gemacht worden). Begleitet von Holger Burners Musik, welche durch den Lautsprecherwagen lautstark zu hören war, zog die Demo friedlich durch die Straßen Essens.
Nach einer kurzen Zwischenkundgebung am Kopstadtplatz, die erneut von israelisch und amerikanischen Flaggen gestört wurde, aber schnell der Demo verwiesen wurden, zog der Demozug weiter Richtung Berlinerplatz wo die Demonstration dann enden sollte.
Neben einzelnen Provokationen blieb die Demonstration ruhig und es kam zu keinerlei Eskalation.
Zur Freude des Bündnis 09.02 waren sehr viele junge Menschen anwesend, welche während der Demonstration keinerlei Repression durch die Polizei erleben mussten. Doch nach dem die Demo dann aufgelöst wurde und die Teilnehmer den Weg durch die Stadt zum HBF finden wollten, fuhr der Staat seine Repression dann doch kompromisslos und brutal fort. Ein Kessel nach dem anderen umringte die einzelnen Gruppen auf ihrem Weg zum Bahnhof. Neben 4 Verhaftungen und 7 Gewahrsamnahmen wurde ein neugieriger Passant brutal von der Polizei auf einen Polizeiwagen gedrückt, und mehrfach geschlagen. Rund 15 weitere Passanten schalteten sich ein und trugen zur seiner späteren Freilassung bei. Eine Antifaschistin, jüngeren Alters und kleiner Statur wurde von drei Beamten zu Boden geworfen. Nach dem die Polizei duzende Demoteilnehmer Erkennungsdienstlich erfasste, wurden sie weiter zum Bahnhof begleitet.
Das Bündnis verurteilt das Verhalten der Polizei aufs härteste und rät allen Opfern der polizeilichen Willkür sich umgehend bei der roten Hilfe zu melden.
Im Nachhinein will sich das Bündnis ebenfalls für die Unstimmigkeiten bei der EA Telefonnummer entschuldigen und Bedankt sich bei allen Demoteilnehmern die dazu beigetragen haben die Demonstration friedlich zu halten.
Weiterhin verurteilt das Bündnis den Angriff auf die Demopage aufs schärfste und hofft auf klare Distanzierung von antifaschistischer Seite.
Die Distanzierung derer Gruppen die auf der Seite zu verlesen sind wurde zu Kenntniss genommen.
Antikapitalistisches Bündnis 09.02
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Fotos
Das schreibt die Polizei
Autonome attackieren Arbeitsamt in Athen
Verletzt wurde niemand. Das Erdgeschoss des Gebäudes fing jedoch Feuer. Der Brand konnte unter Einsatz von 30 Feuerwehrleuten gelöscht werden. Es entstanden Schäden in Höhe rund 50 000 Euro, berichtete der staatliche griechische Rundfunk am Dienstagmorgen weiter.
Linksgerichtete Gruppen verüben immer wieder ähnliche Anschläge in Griechenland. Ende Januar hatten Unbekannte insgesamt zwölf Autos im Zentrum Athens zerstört und zwei Polizeiwachen mit Brandsätzen angegriffen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
crossposting
Im Folgenden dokumentieren wir ein auf der Demo verbreitetes Flugblatt, das den offiziellen Aufruftext kritisch analysiert.
Was macht Ihr hier eigentlich?
Demonstrieren. „Gegen Kapital, Unterdrückung und Ausbeutung“ wie es auf der Mobilisierungswebsite zur heutigen Demo heißt. Wir wissen natürlich nicht, ob Ihr den Demo-Aufruf überhaupt gelesen habt, ob Ihr trotz oder wegen des Aufrufs hier seid. Dennoch wenden wir uns mit diesem Flugblatt an Euch. Man könnte und wird uns deshalb vielleicht „Spalterei“ vorwerfen, aber spalten kann man bekanntlich nur, was irgendwie doch zusammengehört und da der Aufruf zu dieser Demo mit linker Gesellschaftskritik so viel zu tun hat wie die Familienpolitik der CDU, fehlt uns für die politischen Intentionen des „Bündnis 09.02.“, so die Eigenbezeichnung der aufrufenden Gruppen, tatsächlich jegliches Verständnis.
Den „Kapitalismus abschaffen“ wollen die Verfasser/innen des Aufrufs nach eigenem Bekunden. Ein unterstützenswerter Plan, sollte man meinen, unterwirft der Kapitalismus doch seit gut 150 Jahren, mal unter liberalistischen, mal unter sozialstaatlichen Vorzeichen, die Menschheit einem historisch beispiellosen Verwertungszwang und stürzt sie von einer Katastrophe in die nächste.
Bis zu diesem Punkt scheint also Einigkeit zu herrschen. Doch bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: das, was die Verfasser/innen des besagten Aufrufs unter Kapitalismus verstehen und am Kapitalismus auszusetzen haben, hat mit linker oder gar kommunistischer Gesellschaftsanalyse wenig zu tun.
Vom ewigen Manager…
Gleich im ersten Absatz werden in gewohnt sozialpopulistischer Manier die nur zu gut bekannten Phrasen von den steigenden Managergehältern und den Rekordgewinnen der Unternehmen bemüht. Dass die meisten erfolgreichen Unternehmen Aktiengesellschaften sind und deshalb gezwungen, Jahr für Jahr Rekordgewinne zu erwirtschaften, weil Ihnen ansonsten die Aktionäre das Kapital entziehen, bleibt ebenso unbeachtet, wie die Tatsache, dass auch Managergehälter marktreguliert sind, Unternehmen also bereit sind, ihren Manager/innen die entsprechenden Gehälter für ihre Arbeit zu zahlen.
Viel schockierender als steigende Manager/innen/gehälter finden wir die Kritik, die auch und gerade seitens der „Linken“ an diesem Phänomen geübt wird. Zum einen wird hier ein Zusammenhang zwischen Manager- und Arbeiter/innen/gehältern konstruiert, der schlicht nicht existiert, sodass von einer reinen Neiddebatte ohne jegliches gesellschaftskritische Potenzial ausgegangen werden muss. Zum andern liegt dieser Kritik ein Gerechtigkeitsempfinden zugrunde, das selbst dem ideologischen Repertoire des bürgerlichen Kapitalismus entspringt und somit zutiefst systembejahend ist. So soll, gemäß der bürgerlich-liberalen Vorstellung vom Leistungsprinzip, jede/r abhängig Beschäftigte einen Lohn erhalten, der dem von ihm erwirtschafteten Wert entspricht. Dabei wird außer Acht gelassen, dass der Produktionsprozess im Kapitalismus unter der Bedingung der Trennung von Produzent/in und Produktionsmittel stattfindet. Das bedeutet, dass der erwirtschaftete Wert zwar ausschließlich durch die Arbeit des/der Produzenten/Produzentin(1) zustande kommt, die zur Produktion notwendigen Produktionsmittel aber im Besitz des/der Kapitalisten/Kapitalistin sind. Der an die abhängig Beschäftigten ausgezahlte Lohn muss daher notwendigerweise so bemessen sein, dass der/die Besitzer/in der eingesetzten Produktionsmittel genug Profit(2) macht, um sich ernähren und (um konkurrenzfähig zu bleiben) langfristig in leistungsfähigere Produktionsmittel investieren zu können. Der erwirtschaftete Wert kann also unter der Bedingung der Trennung von Produzent und Produktionsmittel (und das ist immer die Bedingung, unter der Lohnarbeit stattfindet) nie dem ausgezahlten Lohn entsprechen. Die Forderung nach gerechten Löhnen geht daher von der falschen Grundannahme aus, dass der erwirtschaftete Profit eigentlich dem/der Arbeiter/in zustehe.
Der kapitalistische Produktionsprozess, der auf der Aneignung fremder (Mehr-) Arbeit durch den/die Kapitalisten/Kapitalistin basiert, und der hieraus resultierende objektive Interessenswiderspruch zwischen Kapitalist/in und Arbeiter/in können erst durch die Überwindung der Trennung von Produzent/in und Produktionsmittel aufgehoben werden, also durch die Aufhebung des Privateigentums im Zuge der sozialen Revolution. Lohnforderungen, welcher Art auch immer, können weder “objektive” Gerechtigkeit schaffen noch über die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse hinaus weisen, da Lohnarbeit immer auf der Aneignung fremder (Mehr-)Arbeit und damit auf der Ausbeutung von Menschen durch Menschen basiert. In einer Gesellschaft, in der die Trennung von Produzent/in und Produktionsmittel überwunden ist, ist auch der Tausch Arbeit gegen Lohn hinfällig, die Lohnarbeit somit abgeschafft.
Es bleibt festzuhalten, dass die Diskussion darüber , ob ein Manager, der über ein Jahreseinkommen von 10 Millionen Euro verfügt, überbezahlt sei - da der Wert seiner Arbeitskraft in keinem Verhältnis zu seiner Bezahlung stehe - alles andere als kapitalismuskritisch ist, da ein Lohn nie in dem Sinne „gerecht“ sein kann dass er dem vom Lohnempfänger erwirtschaftete Profit entspricht. Es ist wenig verwunderlich, dass sich der moralistischen Kritik an unverhältnismäßig hohen Managergehältern von der Linkspartei über SPD und CDU bis hin zur NPD, all diejenigen anschließen können, die sich einer scheinbar gerechteren Verwaltung des gesellschaftlichen Elends verpflichtet fühlen.
…zur heiligen Familie
Während man Sozialpopulismus und politökonomisches Unverständnis von der Mehrheitslinken hierzulande längst gewohnt ist, setzt der Aufruf in anderen Bereichen ganz neue Maßstäbe. Mit der wie selbstverständlich vorgetragenen Unterstellung, der/die Leser/in wolle „eine Familie […] gründen“ (was zumeist natürlich voraussetzt, dass er/sie heterosexuell und auf eine monogame Zweierbeziehung aus ist) und dem anschließenden Hinweis auf die angeblich zunehmende „Gewalt in den Städten“ und den „Drogenkonsum“ versuchen die Verfasser/innen mit quasi deckungsgleichen Inhalten klassische Themenfelder der politischen Rechten zu besetzen. Sie gießen damit nicht nur Öl ins Feuer der von rechts initiierten Debatte um Jugendkriminalität, sondern machen sich zugleich auch zu Fürsprechern repressiver gesellschaftlicher Normen wie Familie, Heterosexualität und Drogenverzicht. Der Generation der Linken um 1968 wird nicht gänzlich zu unrecht die Tendenz zugeschrieben solche Normen hinterfragt zu haben sowie halbwegs emanzipatorische Maßstäbe bezüglich einer selbstbestimmten Sexualität und eines eigenverantwortlichen Umgangs mit Drogen gesetzt zu haben]. Das hier zum Vorschein tretende Gesellschaftsbild der aufrufenden Gruppen stellt daher aus unserer Sicht einen eklatanten Rückfall hinter längst gewonnene Erkenntnisse und einen inakzeptablen Verrat an linken Mindeststandards dar und weist zudem erschreckend offensichtliche Parallelen zur Ideologie einer rechtskonservativen Eva Herman auf.
Im weiteren Verlauf des Aufruftextes würdigt man auch die demonstrativ in Anführungsstriche gesetzten “‘Antiterrorkriege’ im Irak, Israel, Türkei, Libanon und Afghanistan” mit einem Halbsatz. Eine Differenzierung zwischen der Lage im Irak, wo in den letzten Jahren tausende Zivilist/inn/en dem islamistischen Terror zum Opfer fielen, und der Situation in Israel, das durch seinen Anspruch, allen vom Antisemitismus Verfolgten eine sichere Zufluchtsstätte zu bieten, den Hass von Antisemit/inn/en auf der ganzen Welt auf sich zieht, scheinen die Schreiber/innen nicht für nötig zu halten. Nicht der islamistische Terror, sondern die Antiterrorkriege forderten, so der Aufruftext, „jeden Tag viele Opfer, während sich hier zulande der Sicherheitsstaat breit macht und die verbliebene Demokratie ablöst“. Dass dieser hier euphemistisch als Sicherheitsstaat bezeichnete systematische Abbau von Freiheitsrechten demokratisch legitimiert ist (immerhin schafft es der nach allen Regeln des Parlamentarismus frei gewählte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble laut ZDF Politbarometer problemlos unter die Top 10 der populärsten Politiker), ist dem Bündnis 09.02. keine Erwähnung wert. Schließlich sorgen sich seine Initiatoren ja selbst um die Zunahme der Jugendkriminalität und geben sich nicht nur hier als populistische Vorreiter des gesunden Volksempfindens.
Die im Aufruftext zu Tage tretende Ideologie ist durchzogen von inneren Widersprüchen. Man will den Kapitalismus abschaffen, nicht aber Warentausch und Lohnarbeit, man versteht sich als links, vertritt aber in drogen- und familienpolitischen Fragen rechtskonservative Positionen, man will einem naiven Demokratieideal zu seinem Recht verhelfen, aber zum einen nichts davon Wissen das auch Demokratie Herrschaft bedeutet - eine ernstzunehmende Kritik an Staat- und Kapital also auch gerade eine Kritik der Demokratie sein müsste – und übersieht zum anderen dass der „Überwachungsstaat“ und die restriktive Migrationspolitik sogar demokratisch legitimiert sind.
Vor diesem Hintergrund scheint es naheliegend, den Text als Zeugnis politischer Verwirrtheit schlicht zu ignorieren. Problematisch ist diese Haltung aber dann, wenn es den Verfasser/inne/n solcher Pamphlete gelingt, den Begriff „links“ im öffentlichen Diskurs für sich zu vereinnahmen. Die zwischenzeitliche Unterstützung des Aufrufs durch den linksparteinahen Jugendverband [Solid!] verdeutlicht, dass diese Befürchtung durchaus einen handfesten Realitätsbezug hat. Wo selbsternannte Linke so offensichtlich hinter sämtliche Mindeststandards emanzipatorischer Theorie und Praxis zurückfallen, ist eine kritische Intervention von außen deshalb dringend geboten.
Antifaschistische Gruppen aus NRW im Februar 2008
haben sie es doch echt gewargt
Distanzierung!
Distanzierung!
Anscheinend wurde die Internetseite der heute(9.2.08) in Essen stattfindenden Demo von irgendjemandem übernommen. Was wir angesichts des Aufrufes und der aufrufenden Gruppen ersteinmal für eine gute Sache halten. Wenn dann jedoch dort steht “Liebe Antiimps und andere Fotzen, wenn ihr meint ihr seid Antifa, dann habt ihr euch geschnitten ihr Islam-Lovers!” und dass das Ganze “im Auftrag” unserer und anderer Gruppen geschehen sein soll, wie es weiter unten heisst, dann ist dies ein ganz schlechter Fake und dient nur dazu, die zur “Kritik ist eine Waffe!”-Demonstration aufrufenden Gruppen zu diskreditieren. Wir distanzieren uns selbstverständlich von diesem Text.
Einen Bericht + Fotos gibt es auch hier
Reichlich feige
"Seit etwa einer Stunde (23:00) ist die Mobiseite zur Querfrontdemo, am 09.02. der Antisemiten um die Rote Antifa Duisburg Düsseldorf offline. Personen ist es gelungen einen Tag vor der Demonstration in Essen zumindest die offizielle Informationsmöglichkeit einzuschränken. Weitere Aktionen werden sich im laufen den Samstages ergeben…"
Der Tenor ist klar und es ist schon ziemlich jämmerlich, wenn man dann nicht einmal zu den eigenen Handlungen steht, sondern aus Angst vor evt. staatlicher Repression und aus Furcht vor den politischen Folgen solcher frauenfeindlichen Auswürfe eine windelweiche "Distanzierung" folgen lässt. Dass sich diese Leute dann auch noch billigster rechter Klischees in Bezug auf den Anarchismus bedienen, wundert einem nicht.
Ich wollte eigentlich auf die Demo in Bochum, aber mit solchen Gestalten werde ich nicht zusammen demonstrieren.
Ergänzung
"Wir distanzieren uns selbstverständlich von diesem Text."
Sorry aber wer sowas für ein legitimes Mittel der Politischen Diskussion im Linken Lager hält hat echt massive Problem!
2. @ doesnot matter:
Ich hoffe du weißt das ein Pole und ein Jude etwas anderes sind, das eine ist eine Nation analog zu dem Staat Israel, das andere ist eine Religion.
Und ja ich als Antinationalist hab ein Problem mit allen Nationalfahnen, denn auch das System Kapitalismus ist eng mit dem Nationalismus und Nationalstaat verwoben.
Ich denke Linke sollten nunmal eben nicht auf irgendwelche kleinbürgerlichen Ideale von "Freiheit durch Nation" reinfallen und immer den Klassenkampf in JEDER Nation und International als Grundlage betrachten.
Daher ist die Nation als "Volksgemeinschafts Idee" immer Feind der Unterdrückten Klasse und vor allem aller Menschen die außerhalb sind.
Pallor
das Zeigt mal...
Muss nicht unbedingt gelöscht werden...
Meine Fresse! Was für ein Antifa - Kindergarten hier. Alle ihr, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen habt, wisst ihr eigentlich wie dämlich ihr seit? Querfront gegen Querfront und alles Nazis? Macht doch einen Treffpunkt aus und haut euch richtig auf die Fresse oder seit ihr nur Hooligans in der der Theorie? Euch ist doch alles zuzutrauen. Ein Beispiel. Ich weiß wirklich nicht ob die Seite gehackt wurde oder ob es Macher der Seite selbst waren, die das ganze ins Netz gestellt haben. Mir ist das auch egal, weil ich euch sowieso nicht ernst nehmen kann....
Wenns dann mal richtig knallt zwischen euch, jammert uns hier bitte nicht voll! Reicht es nicht langsam? Habt ihr eigentlich ein Alleinanspruch auf Doofheit? Antifa NRW kann doch niemand mehr ernst nehmen, wenn hier die sogenannten Antiimps und die sogenannten Antideutschen das Sagen haben!
Verspart die Indymedia - Gemeinschaft doch endlich mit euren selbstgefälligen, Besserwisser - Artikeln! Polemik ersetzt bei euch doch noch jede Analyse. Hirn aus, ich schreibe ein Pamphlet! Ihr seit sowas von antikapitalistisch, eurer T-Shirt ist mit Sicherheit nicht fair gehandelt, eure Fotokamera bestimmt nicht antikapitalistisch zusammengesetzt und heiraten werden einige vielleicht auch, wenn sie erwachsen sind und der Partner / die Partnerin es wünscht. Dann heißt es dann, ja in meiner Jugend war ich noch naiv, jetzt wo ich älter bin sehe ich meine Antifazeit mehr als Jugendphase, die jeder / jede mal mitgemacht haben muss. Heute sehe ich das alles realistischer... Ich stehe wenigstens dazu, dass es mir nicht gelingen kann meinen theoretischen Kapitalismus in der Praxis vollkommen auszuleben und manchmal mach ich es mir auch zu einfach. Der Kapitalismus bietet für uns, die auf der Gewinnerseit stehen auch schöne Seiten. Rein in den Billigflieger, hier ist´s mir zu kalt. Aber ihr seit alle mehr als 100 prozentige, zumindest im Geiste! Damit die Kritik nicht zu einseitig ausfällt, die sogenannten Antiimps dürfen mich (uns hier?) auch gerne mit ihren vereinfachenden, vom Schwarz-Weißdenken geprägten Analysen der Welt verschonen.
@irene
lesen scheint nicht so ganz deine stärke zu sein, oder bist du hängen geblieben, dass du eine andere definition von feiern hast ?
ich kann da lesen "An dieser Stelle betonen wir nochmals, der Hack ist weder durch uns, noch durch irgendeine andere Antifa/Antideutsche Gruppe verursacht worden. Das wir eine Uhrzeit nannten, bzw. nennen konnten lag der Tatsache zur Grunde, dass die Seite kurz bevor sie gehackt war von uns aufgerufen werden konnte. Dies geschah kurz nach 21:00 Uhr. Als sie später nochmals aufgerufen wurde, war sie bereits down".(quelle
tolle feier...
@antifa
betrachtungen und argumente
halten wir doch einfach mal zwei elementare fakten fest:
1.
antifaschistInnen aus nrw haben die auf der demo ein flugblatt verteilt(siehe oben) welches sich an einer ausführlichen inhaltlichen kritik versucht. auf den inhalt dieses flugblatts wird in den diskussionen hier und anderswo kaum eingegangen. woran mag dies liegen? fehlen die gegenargumente? hat man kein interesse an einer debatte? wenn ja, warum nicht? hält man es nicht für nötig seine positionen selbstkritisch zu hintergragen?
2. die zur unter dem motto "kritik ist eine waffe"-demonstartion aufrufenden gruppen haben sich schnell und unmissverständlich von dem hack der seite distanziert. wer die gruppierungen kennt, oder sich nur deren homepages mal genauer ansieht, wird schnell feststellen können das es sich bei den gruppen - im gegensatz zu den gruppierungen aus dem "bündnis 9.2.-spektrum" - um seriös arbeitende und teilweise schon lange aktive assoziationen handelt, welche sich mit einer kritik an sexismus & geschlechterverhältnissen und einer falschen und rassistischen islamismuskritik beschäftigen. auch hat sich die "antifa duisburg", welche nicht zum kreis der organisierenden gruppen gehört(!), schnell und unmissverständlich von dem hack distanziert.
es ist also vollkommen offen wer die page gehackt haben mag. vielleicht waren durchgeknallte "antideutsche", vielleicht enttäuschte ehemalige genossen aus dem "bündnis 9.2." die noch eine rechnung offen haben mit den rest des bündnisses(wie man auch im internet nachlesen konnte gab es im vorfeld massive streitereinen innerhalb des bündnisses, woran dieses fast zerbrach) oder vielleicht waren es sogar nazis die die szene "spalten" wollen. dies alles ist spekulation, wahrscheinlich wird sich nicht klären lassen was konkret passiert ist.
Warum Hack?
von wegen antisemiten
ich bin von diesem intifada kram auch nicht begeistert aba deshalb alle anwesenden als antisemiten zu bezeichnen is ne nummer zu hart die provokation die von den anti ds ausging sollte man nicht akzeptieren. bin mal gespannt ob es ähnliche aktionen gegen diese Israel NATIONALISTEN und beführworter imperialistischer Kriege im Sinne Israels am 1.3 auf deren demo gibt
Fight antisemitism
smash ALL States (also ISRAEL AND PALESTINA)
create Anarchy
Frage an mkao, sencha usw
unfassbar
und ehrlich: DAS ist DEUTSCHLAND! spalterei und angebertum, wer weiß mehr und wer kann lauter brüllen! in dem sinne sollte man mal über ein neues verständnis von antideutsch nachdenken. und überhaupt, antiimp wie antid, wo bleibt eure ach so linke religionskritik? sorry, vielleicht tatsächlich mal über die fussballsache nachdenken, da gröhlen alle durcheinander und saufen tüchtig dabei, damits erträglich wird.
mit antifaschistischen grüßen
Fuck the Middle Class
Tipp an die liebe Antifa Duisburg
Aber bitte sollte ich mit euch mal diskutieren müssen und ihr würdet mich als Antisemiten und Querfrontler bezeichen, nur weil ich Anarchist bin und die Arbeit von Gruppen wie z.B. Anarchist the wall in Israel durchaus schätze, dann so seit euch sicher, würde ich meinen Humor recht schnell verlieren. In diesm Fall jammert dann bitte nicht nachher auf Indymedia rum!
Hiermit klinke ich mich aus....
@ Antideutsche und Antiimps
DEUTSCHT UNS (- Ultra Essen und mich zumindest) NICHT VOLL!
@anarchist
herrlich, geht doch nicht über vermeintliche deutsche reflexlinke :-)))
....
was mich intressiert die scheiße was am 1.3 gemacht werden soll von den rassistischen antideutschen ist das eine rekation aus neid hahahahaha ich find euch cool
rot front
zur naivität eines platten antinationalismus
In einem Aufruftext zu einer "antinationalen" Demonstration, die am 01.09.2006 in
Dortmund stattfand, hieß es, man werde auf der Demonstration "keineswegs Nationalflaggen egal(!) von welchem Staat tolerieren", da diese "für feste und klare Herrschaftsstrukturen" stünden und ein "Bestandteil des Systems was es zu bekämpfen gilt" seien. Anhand dieses kurzen aber prägnanten Zitats wollen wir einige inhaltliche Differenzen zwischen uns und den Organisatoren der heutigen Demonstration beleuchten.
Auf den ersten Blick scheinen die oben aufgeführten Aussagen der Antinationalen aus kommunistischer Sicht ebenso zutreffend wie unterstützenswert. Die "freie Assoziation der Individuen", wie Karl Marx sie forderte, steht in einem unüberbrückbaren Gegensatz zum (National-)Staat und ohne Zweifel sind Nationalflaggen und alles, was sie symbolisieren, bezeichnend für ein System, das wir lieber heute als morgen auf dem Müllhaufen der Geschichte sähen. Jedoch (und hier dürften die ersten Differenzen zu Tage treten) sehen wir den Nationalstaat nicht ausschließlich als Herrschaftsinstrument und Zurichtungsanstalt (was er ohne Zweifel auch ist). Vielmehr sind wir der Meinung, dass es zur Kenntnis zu nehmen gilt, dass der bürgerliche Nationalstaat (und alles, was er historisch mit sich brachte: Volkssouveränität im Sinne bürgerlicher Demokratie, Gewerbe- und Vertragsfreiheit sowie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit und nicht zuletzt bürgerliche Rechtsverhältnisse, die erstmals den Einzelnen vor der Willkür des Staates bzw. des Souveräns schützten) im historischen Kontext in erster Linie einen Fortschritt darstellt. Zwar soll durch diese Erkenntnis der bürgerliche Nationalstaat keinesfalls vor berechtigter und notwendiger Kritik in Schutz genommen werden, denn das Leben im Kapitalismus ist und bleibt für jeden Einzelnen eine tagtägliche Zurichtung und Erniedrigung. Doch drängt sich in Anbetracht der Weltgeschichte (insbesondere der, der letzten 100 Jahre) die deprimierende Einsicht auf, dass dieser bürgerliche Nationalstaat die freiste Gesellschaftsordnung hervorgebracht hat, die es bisher gab. Dies gilt sowohl im Vergleich mit praktisch jeder vor-nationalen bzw. vor-bürgerlichen Gesellschaft (Vor der französischen Revolution 1789 und der damit einhergehenden Herausbildung des ersten Nationalstaats im modernen Sinne herrschten in ganz Europa absolutistisch regierende Monarchen) als auch unter Betrachtung der facettenreichen faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, die den ursprünglich bürgerlichen Charakter des Nationalstaats durch Außerkraftsetzen bürgerlicher Rechtsverhältnisse zu überwinden suchten. Die Erkenntnis, dass so ziemlich alles bisher da gewesen deutlich "schlimmer" war als der bürgerliche Nationalstaat, sollte zu denken geben, wenn sie auch keinesfalls die berechtigte Forderung nach seiner Abschaffung diskreditieren soll. Doch gilt es gerade heute zur Kenntnis zu nehmen, dass die freudig erwartete soziale Revolution seit gut 150 Jahren ausbleibt und sich in vielen Ländern zur Zeit nicht die herrschaftsfreie Gesellschaft als greifbare Alternative zum bürgerlichen Nationalstaat präsentiert, sondern in höchstem Maße gegen die individuelle Freiheit gerichtete Gesellschaftskonzeptionen wie Faschismus oder Islamismus.
Ein Exkurs in Sachen Kapitalismuskritik
Die Tatsache, dass wir alle auch nach über 150 Jahren Kapitalismus noch vergeblich auf die soziale Revolution warten, wirft zudem die Frage auf, ob der "Großteil der Gesellschaft", der den "kapitalistischen MachthaberInnen" (folgt man der Darstellung des Aufrufs zur heutigen Demonstration) "ohnmächtig gegenüber" steht, überhaupt ein Interesse an der Aufhebung des Systems hat, das ihn tagtäglich auf erniedrigende Weise zu Wirtschaftssubjekten degradiert. (Letzteres gilt für die viel zitierten "kapitalistischen MachthaberInnen" -wer auch immer das sein soll- übrigens ebenso wie für die Klofrau bei Mc Donalds.) Bezeichnend für das kapitalistische Herrschaftssystem ist schließlich gerade die Tatsache, dass es kein personalisierbares System von Herrschern und Beherrschten (wie z.B. im Feudalismus der Fall) ist, sondern alle Mitglieder der Gesellschaft (Top-Manager und Klofrau) den selben
ökonomischen Prinzipien unterwirft und von den Meisten kritiklos mitgetragen wird.
Gegen jeden Nationalismus?
Ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt in der Weltsicht der Antinationalen ist für uns die immer wieder implizit oder explizit geäußerte Gleichsetzung aller Nationen bzw. Nationalismen.
Dass eine solche Gleichsetzung alles andere als legitim ist, erschließt sich bei der vergleichenden Betrachtung der Genese des Nationalgedankens in Frankreich und Deutschland.
Im Zuge der französischen Revolution erklärten sich die Vertreter des dritten Standes, also all jener, die nicht dem Adel oder Klerus angehörten, 1789 zur Nation und prägten dadurch erstmals die moderne Bedeutung dieses Begriffes. Die Nation stand somit für die Einheit aller männlichen Staatsbürger, die erstmals unabhängig von Stand, sozialer Herkunft oder Religionszugehörigkeit über gleiche einklagbare Rechte gegenüber dem Souverän verfügten. Wer zur Nation gehörte, war in Frankreich also durch die mit bestimmten Rechten verbundene Staatsbürgerschaft definiert. In Deutschland entwickelte sich ein von einer breiten Bevölkerungsschicht getragener Nationalgedanke erst einige Jahrzehnte später und zwar als eine Bewegung gegen die napoleonische Besetzung des Rheinlandes, durch die erstmals in deutschsprachigem Gebiet bürgerliche Rechtsverhältnisse durchgesetzt worden waren. Der deutsche Nationalismus richtete sich somit nicht allein gegen die französische Besatzungsmacht als solche, sondern auch gegen all jene bürgerlichen Errungenschaften, die die Besatzer mit sich gebracht hatten. (So wurde beispielsweise 1817 im Rahmen des Wartburgfestes eine rituelle Verbrennung verschiedener liberaler Schriften sowie des Code Civil, des französischen bürgerlichen Gesetzbuchs, vorgenommen.) Hinzu kam der seit jeher völkische und antisemitische Charakter des deutschen Nationalismus: Wer "Deutscher" war, war keine Frage der Staatsbürgerschaft, sondern wurde an der "Volkszugehörigkeit" festgemacht. Dieser Logik folgend galten den Vordenkern des deutschen Nationalismus die Juden als undeutsch; eine rechtliche Gleichstellung dieser gesellschaftlich marginalisierten Gruppe gehörte nie zu den Forderungen der Mehrheit der deutschen Nationalisten (im Gegensatz zu den französischen).
Auf die Tradition des deutschen Nationalismus bezogen sich seit den 1920er Jahren auch die
Nationalsozialisten. Getreu der Vorstellung, Deutscher könne nur sein, "wer deutschen Blutes ist" (NSDAP-Parteiprogramm), griffen sie die traditionell völkischen, antisemitischen und anti-aufklärerischen Motive des deutschen Nationalismus auf und führten unter reger Anteilnahme der deutschen Mehrheitsgesellschaft einen historisch beispiellosen Vernichtungsfeldzug gegen alles als volksfremd imaginierte. Dementsprechend kann es keinesfalls als Zufall gelten, dass die größte Barbarei der Menschheitsgeschichte nicht von einer Staatsnation mit bürgerlich-liberaler Tradition wie Frankreich oder den USA ausging, sondern von Deutschland. Im Gegensatz zum bürgerlichen Staatsnationalismus Frankreichs war der hegemoniale Teil der deutschen Nationalisten also seit jeher völkisch, antisemitisch und antiliberal. In Anbetracht der verhängnisvollen historischen Folgen, die aus diesem Unterschied erwachsen sind, verbietet sich jede Gleichsetzung dieser beiden Nationalismen.
Zur Notwendigkeit der Existenz eines jüdischen Staates nach Auschwitz
Abschließend wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auf das Lieblings-Reizthema der deutschen Linken einzugehen, und deutlich zu machen, warum wir auf der Notwendigkeit der Existenz des Staates Israel bestehen. Dass Israel kein Staat wie jeder andere ist, ist so offensichtlich, dass es eigentlich keiner näheren Erläuterung bedürfte: Israel wurde 1948 von jüdischen Emigranten gegründet, die den Vernichtungsplänen der Nazi-Deutschen entkommen waren. Er wurde explizit mit dem Anspruch gegründet eben das durchzusetzen, was die bürgerlichen Gesellschaften Europas so offensichtlich nicht gewährleisten konnten oder wollten: gleiche staatsbürgerliche Rechte und insbesondere das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit für Juden. Das politische Bekenntnis zu Israel von linksradikaler Seite ist somit der schlichten Tatsache geschuldet, dass wir in einer Welt leben, in der Antisemitismus (also die Ideologie, die zur größten Barbarei der Menschheitsgeschichte führte) eine Selbstverständlichkeit und die soziale Revolution (und mit ihr die unwiederbringliche Überwindung all dessen, was Auschwitz möglich machte) in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Auch wenn Israel seinen Bürgern momentan nicht die Sicherheit vor Angriffen von Antisemiten bieten kann, die man sich wünschen würde, stellt dieser Staat doch für viele eine Lebensversicherung dar. Hätte es vor 1945 schon einen jüdischen Staat gegeben, wären wahrscheinlich viele hunderttausende europäische Juden den deutschen Massenmördern entgangen. Doch auch nach 1945 bzw. nach 1948 - dem Jahr der Gründung Israels - wurden Juden verfolgt und zur Flucht gezwungen, ob aus den arabischen Staaten, aus Äthiopien oder aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Staat Israel hat in den letzten Jahrzehnten Millionen von Menschen aufgenommen und sie so dem direkten Zugriff von Antisemiten jeglicher Couleur in ihren Herkunftsländern entzogen. Der antinational begründete Antizionismus europäischer Linker stellt deshalb schlichtweg eine unerträgliche Ignoranz gegenüber der Lebensrealität der vom Antisemitismus Verfolgten dar. Solange wir in einer Welt leben, in der es Staaten gibt, in der es Kapitalismus gibt und in der es Antisemiten gibt, muss die Existenz Israels und ihre notfalls militärische Verteidigung von der Linken als Notwendigkeit anerkannt werden.
Antifas aus dem Ruhrgebiet (April 2007)
Alle auf Personengruppen bezogenen Substantive, die im Text verwendet wurden, sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Bitte link Löschen
Der Blog hat nichts mit antideutscher Kritik zu tun sondern mit Denunziantentum!
Zb warum behauptet der /die BlogbetreiberIn das sie Unterstützer des Aufrufs für die Demo in Bochum am 1.3 sind, obwohl diese dubiose Antifa-Duisburg auf den Seiten der Antideutschen Gruppen nicht als als Unterstützer auftaucht.
Desweiteren werden dort Einzelpersonen Denuziert also ist der Informationsgehalt gleich null
akb
Selbst verständlich darf man unliebsame (und kontroverse)Bereiche nicht ausblenden
nur muß man den immer klar Stellung beziehen ?
Der alte Konflikt zwischen Israel und den den Staaten drumrum sollte durch die deutsche linke nicht bewertet werden
Wir haben keine Möglichkeit nachzuvollziehn was die Menschen dort für einen Hass erleben und leben
die Front dort sind nicht gesteckt durch rational nachvollziehbarer unterscheide sondern durch teilweise sinnlose Gegensätze wie Religion Tradition und so weiter
warum sollen wir als linke uns dort für eine Seite entscheiden ?
wo steckt für mich der Anreiz mich mit einem Staat im allegemeinen zu solidarisieren der nicht ansatzweise einen antikapitalistischen weg geht ??
(mal von imperialistischen Aktivitäten und Dingen wie mauern zuschweigen )
und was verdammt noch mal treibt Leute dazu sich mit religiösen fanatikern die selbstmordanschläge tätigen zu solidarisieren ?
ich meine gehts noch ?
keine dierser seiten verdient unser Solidarität
2allgemeine Dinge noch
1.
israel ist ein starker souveräner Staat der ein scheis darauf gibt ob hier ein paar Spinner mit israel flaggen rumrennen und solidarität bekunden
israel wird durch Militär am leben gehalten nicht durch eure solidarität
2.
zu den nationalfahnen
wenn ein Nazi einen andern Nazi auf die fresse schlägt weil er ihm Geld schuldet
dann ist das keine antifaschistische tat
es ist zwar schön das dass passiert aber das Motiv ist entscheiden
bezieht man das dann auf die Befreiung Deutschlands durch die alliierten oder auf den Irak Krieg
dann muss man doch merken das man den alliierten dank und Respekt schuldet da sie uns von einem schlimmen übel befreiten aber
sie taten das nicht aus antifaschistischen Motiven sondern teils aus selbstschutz und teils aus ideologischen gegensetze
rotfront
Fahrt mal nach Israel
Hier die ganze Zeit was gegen die Polizei brüllen, mal sehen wie die Israelische Polizei
und die Armee euch da behandelt!
Boarh wie könnt ihr echt nur glauben das ein National Staat zu unterstützen ist?
Ihr fallt unseren GenossInnen in Palestina und Israel in den Rücken, und stellt euch
eiskalt auf Seite der Religöse Fanatiker und Falken!
Und auch hier zu diferenzieren zwischen der der "Volksgemeinschaft" in
Deutschland und der Gesellschaft in anderen Nationalstaaten... das ist absolut bar jeder
Klassentheorie und ein bürgerlich moralischer "Kommunismus"...
Pallor
Rechtschreibung
euer Engagement in Ehren, aber achtet doch bitte bei Veröffentlichungen auf Rechtsschreibung und Stil, es soll ja auch etwas seriös wirken...
die diskussion vor der demo
klar, aus deutscher sicht gehört es sich als antifaschist sich mit den juden und israel zu solidarisieren. aber die zeiten ändern sich. israel ist kapitalistisch, sowie die usa. somit haben diese flaggen und sonst keine anderen nationalflaggen etwas auf einer antikapitalistischen demo zu suchen. höchstens auf einer reinen antifaschistischen demo. aber auch heut zu tage würde ich keine usa flagge schwenken. denn die zeiten haben sich geändert. nach kriegsende hätte ich eine geschwungen, aus freude an der befreiung vom nationalsozialismus durch die aliierten. aber die zeiten sind vorbei. antifaschismus ist heut zu tage eng mit dem wunsch nach staatenlosigkeit, völliger freiheit, ich will fast schon sagen anarchie verknüpft auch wenn das jetzt viele anders sehen werden. aber jedem seine sicht der dinge, darüber lässt sich vernünftig und sachlich diskutieren.
auch die spalterei zwischen den grupen ist sehr sinnfrei. denn im großen und ganzen wird es lange dauern, es ist schier unmöglich im gesamten etwas zu verändern. deshalb schlage ich vor, dass eine generelle zusammenarbeit zwischen allen linken gruppen vorherrschen muss. und zwar haben alle zwei gemeinsame ziele:
1) antifaschismus (beinhaltet antirassimus)
2) antikapitalismus (beinhaltet antiimperialismus)
somit lasst uns an einem strang ziehen und uns nicht gegeneinander aufhetzen!
ich sage nur eins (um die FAU zu zitieren):
GRENZENLOSE SOLIDARITÄT, STATT BESCHRÄNKTEM NATIONALISMUS! (und zwar in jedem sinne!)
die betonung liegt hier auf dem wort solidarität!
mag
antifaschist und antikapitalist aus nrw
@xxx
@irene und all die anderen
@köln
und zur demo in bochum steht dort"die wir von unsere Seite aus unterstützen".
muss man zum aufrufenden zählen um aufzurufen, oder ist es nur aurufenden erlaubt aufzurufen ? die wichtigste voraussetzung des vertstehen ist, und da fehlt es euch beiden, auch das verstehen zu können, was man liest. ein bisschen mehr niveau, auch auf indy, danke.
@anarchist
lieber anarchist
Ausgerechnet die...
antifa?
Infoveranstaltung in Recklinghausen
Statt einer affektiven Ablehnung die Funktion des Kapitalismus, ebenso wie sein Zusammenhang mit Volk, Nation und Staat, zu verstehen, ist jedoch alles Andere als einfach. Ohne diese Erkenntnis schlägt die gut gemeinte Kritik oft in ihr Gegenteil um und trägt, anstatt zu einer besseren Welt, zum Erhalt des Kapitalismus oder zu seiner negativen, barbarischen Aufhebung bei,
Wir halten fest an der Idee einer besseren Welt, der staaten- und klassenlosen Weltgesellschaft!
Dafür ist es jedoch nötig mit jeder Form von Staat und Nation im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen radikal zu brechen. Eine radikale Linke, die es mit der Aufhebung des falschen Ganzen ernst meint, muss reaktionäre Ideologie, egal von wem sie vertreten wird, bekämpfen!
Infoveranstaltung am:
26. Februar 2008
19 Uhr
Alternatives Kulturzentrum
König-Ludwig-Str.50
Recklinghausen
Demo am:
1. März 2008
Bochum
14 Uhr
Hauptbahnhof
Namensverwirrungen
@anarchist
jetzt reicht es
So eine Hirnwichse muss man sich mal reinzeihen! Einfach lächerlich. Da scheint jemand mit seinem Haus u. Garten psychisch irgendwie nicht zurechtzukommen.
ANTIDEUTSCHE ENTEIGNEN!!!
klarer Fall
für vollständige Aufhebung der Antideutschen
An Anarchist ohne Copyright
Zum Antideutschen-Enteigner
Die befreite Gesellschaft , also die positive Aufhebung der warenförmigen Vergesellschaftung, jedenfalls kann und darf es nur auf dem höchstmöglichsten Stand von Luxus und Zivilisation geben!
Antideutschen die Augen öffnen!
Solidarität mit allen Unterdrückten dieser Welt!
Doch noch was....
Mich stört die Überheblichkeit sehr, wie hier jeder glaubt die Wahrheit für sich zu besitzten. Alles sollen also den gleichen Luxusstand haben, wie z.B. ein Manager eines großen Konzerns hundertausende von Euros verdienen. Diese Vorstellung schon mal zu Ende gedacht? Solch gesellschaflticher Wachstum (alle leben im Luxus) geht mit Sicherheit zu Lasten der Umwelt. Nein, sinnvoll wäre es, wenn alle ihre Ansprüche auf ein gesundes Maß zurückschrauben würden. Niemand müsste Hunger leiden! Wer braucht einen teuren Sportwagen, wer braucht Diamanten? Wer braucht Luxus dieser Art wirklich.
Mein Tip: Nicht arrogant diskutieren, sondern die eigenen Weisheiten immer wieder infrage stellen und für Argumente empfänglich sein. Dan hätten wir mit Sicherheit diese "antideutschen" und "Antiimp" Probleme nicht mehr...
@idt
Zu meinen Kritikern
kommt ma in bewegung
ja was denn nun
es geht halt nicht um die gerechte verteilung des reichtums (oder noch schlechter des geldes) innerhalb des kapitalismus. sondern um die aufhebung eben dieses kapitalismus.
und somit auch der lohnarbeit, dem prinzip tausch und des geldes.
jetzt einmal bitte gedanken experiment.
und dann erklär mir das noch mal mit dem bip.
@idt
Luxus?
@idt
In der freien Welt kann nicht jeder seinen individuellen Luxus wie du ihn beschreibst verwirklichen. Kafka hin oder hier, aber wer möchte nicht gerne mit eigener Yacht auf die Karibik schimmern. Wohl die meisten, wobei ein Privatflugzeug wäre dann auch nicht schlecht... Glaubst du wirklich ganz individuell wünscht sich der eine eine Hochhauswohnung, während der andere gerne in einer Villa mit riesigen Garten wohnt? Und der Herr von zu Durchlaucht wählt dann ganz individuell und frei sein großes Schloss, weil er ist es ja ohnehin gewohnt und hält es auch für standesgemäß! Realistisch ist aber, dass nicht genug Platz auf der Welt ist, dass sich alle ihre Wünsche vom Traumhaus erfüllen können. Sonst schlagt schon mal noch die letzte Grünfläche in dichtbesiedelten Gebiehten kahl, damit sich alle ihren egoistischen Traum verwirklichen. Da bin ich durchaus Realist! Anarchisten haben sich z.B. Gedanken gemacht, wie Lebenswohnraum vernünftig gestaltet werden kann...Das endete dann eher im Reihenhäuschen....
Die Befreiung der Welt vom Kapitalismus bedeutet für einige bisher Verwöhnte, dass sie durchaus auf viele ihrer Privelegien verzichten müssten. Einig ManagerInnen währen mit Sicherheit auch darunter. Punkt.
Luxus als Muß!
Nichtsdestotrotz zeigt sich darin das regressiv-antikapitalistische Bedürfniss, das stärker auf einen repressiven Armutverwaltungssozialismus hinausläuft denn auf eine Gesellschaft voller Individualiät, Luxus und Zivilisation; und genau deshalb stehen wir jeweils auf der anderen Seite der imaginären Barrikade; denn obwohl ich nicht sagen kann was meine Bedürfnisse in einer nicht-warenförmigen Gesellschaft sein werden, kann ich doch zumindest sagen was sie nicht sein werden, nämlich ein Reihenhäuschen mit Hybrid-Auto!
Garantiert letztes Posting....
Zu den Nationalfahnen
so irritieren d,da das kritisierte oder angelehnte Gesellschaftssystem doch in weit mehr Staaten die aktuelle und herrschnede Gesellschaftsordnung ist ,das die Fahnenekritik genuaso blöd ist,wie verkürzte Kapitalismusanalysen ,die die USA bzw. ausgerechnet Israel für den weltweiten Kapitalismus und deßen Bestehen verantwortlich machen .Geostrategische Überbleibsel aus der Kalten Krieg -Konstellation sowie deutsche,eventuell gerade noch europäisch erweiterte Auseinandersetzungen mit Israel bzw. einem Antisemitismus ,der an kapitalismuskritik andockt ,sind irgendwie keine zeitübergreifend relevante Kritik an der Kritik ,die ,vermutlich in der Demo enthalzten ist,sondern blödes Neunziger Feind-Freunddenken ,das überdies so ermüdend ist ,das kein ernsthafter Erwachsener Mensch darauf anspringt .Zur Geschichte sozialistischer Experimente in Israel haben sicher andere mehr zu sagen ,aber den Staat bzw.eine sener Nationalsymboliken (Flagge ) als kapitalismuserhaltend mit der der USA als Argumente gegen (die)Kapitalismuskritik (der Demo)(hoch)zu halten ,ist komisch und geht es darum ,für den Kapitalismus Syboliken zu finden ,um gegenzudemonstrieren ,dann könntet ihr doch jede europäische Nationalfahne hochhalten und nicht Verknüpfungen verstärken ,die gerade Feindbilder von Antizionisten und Antiamerikanern in ihrer Reduktion (auf z.B. diese Staaten ) ausmachen .Umgekehrt wird irgendwie eauch ekien Schuh draus und die Kämpfe der Palästinenser um Land und Staat in Nahost sind keine Revolution ,schon garkeine ,die den Kapitalismuslos wird .Könntet ihr mal eure Muster aufbrechen anstatt umzukehren ,diese Verfahrenheit der Auseinandersetzung macht Zuschauer ungehalten ,unzufrieden und
enttäuscht aufgrund der mangelnden Entwicklung langsam auch in der theoretischen Ausformulierung :immernoch nicht fertig ,immernochnicht klarer,immernochnicht erklärt ,...
Ich berichtige mich....
Auch wenn ich gelinde gesagt Kommmunismus funktioniert nur alleine für einen Widerspruch halte, aber stopp, lass uns das nicht ausdiskutieren.
Ist doch klasse dich aus der Reserve zu locken, du entlarvst dich doch hier selbst!
Das war es mir wert....
Ich habe es nicht nötig mit antideutschen zu diskutieren, die hier auf Indymedia dermaßen unverschämt werden. Wolltet ihr Indymedia nicht abschalten? Das würde jedenfalls ganz zu eurem politischen Verständnis passen! Mit euch habe ich nun wirklich nichts gemein, mehr beleidigen könnt ihr wohl nicht!
Weitere Fotos?
Pallor
Das garantierte letzte Posting?
@IDioT
dieses geschwafel von euch angeblich "kommunistischen" bürgerkindern über den luxus, wie ihr ihn definiert, für alle, auf einem niveau wie ihn der dekadente kapitalismus momentan bietet, ist eine durch keinerlei sachkenntnis über natürliche ressourcen getrübte traumwelt, die einen denkenden menschen nur noch in ein schallendes gelächter ausbrechen lässt.
aber wahrscheinlich sind bis dahin die ressourcen besser verteilt, weil ihr ja vorher die ganzen "unzivilisatorischen" Musel und ander Untermenschen beseitigt, ne?
Was ein glück das ihr verpeilten euch nie durchsetzen werdet, jedenfalls nicht außerhalb der fdp, da wo ihr langsam hinwandert, sozialdarwinisten erster güte, nix anderes......
FDP-Sozialdarwinisten-Kommunismus by Marx
"Sowie nämlich die Arbeit verteilt zu werden anfängt, hat Jeder einen bestimmten ausschließlichen Kreis der Tätigkeit, der ihm aufgedrängt wird, aus dem er nicht heraus kann; er ist Jäger, Fischer oder Hirt oder kritischer Kritiker und muß es bleiben, wenn er nicht die Mittel zum Leben verlieren will - während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden."
(Karl Marx - "Die deutsche Ideologie")
Niveau
q
Weil das Niveau des dekadenten Kapitalismus auf der Ausbutung großer Teile der Menschheit (sowie Raubbau an der Natur) beruht und die sich dann nicht mehr ausbeuten lassen, vielleicht? Weil vielleicht einigen Leuten was daran liegt diese Ausbeutungsverhältnisse aufzuheben? Dein beschissener Lebensstandard hier wäre schlicht und ergreifend nicht mehr aurechtzuerhalten, wenn nicht jedes Weißbrot tonnenweise Rohstoffe aus anderen Regionen sinnfrei verbrauchen könnte...
Aber sei beruhigt, was du so an Niveeau willst interessiert dann eh keinen mehr.
Juhu
Lass mich dir den Lachs aus dem Wasser fischen Baby.
Regressiver Antikapitalismus
DISTANZIERUNG!
DAHER: Eure verlogene Israelsolidarität stinkt zum Himmel!
Das Leid der jüdischen Opfer des NS als Projektionsfläche für die eigene Selbsdarstellung und Identätsfindung zu mißbrauchen ist der widerlichste Antisemitismus!
oder besser... "Ekelhafter Antisemit mach das Du Dich verpisst!" (MfA!-Zitat)
Angepisster Turnbeutel?
@angepisster Antideutscher
2. Neoliberale und AntiD meinen, daß nicht die Konzerne oder einige böse Manager Schuld an den Defiziten des Systems seien, sondern die "Rahmenbedingunen" oder eben - das große "Ganze".
Subsumtion: Damit decken sich die Aussagen der AntiD mit denen von Nazis und Neoliberalen.
Verstehst Du jetzt?
das problem
@den über über mir::::: ich such das lied ekelhafter antisemit schon seit lichtjahren. hast du das vielleicht?
Selbsterkenntnis
Nun ja, außer: haben nicht die Nazis erst vor ein paar Monaten in Dortmund eine Anti-Kriegs-Demo abgehalten? Wollte nicht zur WM 06 hessische Nazis eine Begrüßungsdemo für Ahmadinedschad veranstalten? Passt wohl nicht so ganz zu Deinen Aussagen.....aber was nicht passt wird sicherlich noch passend gemacht, bin gespannt...
Antworten
@. Ich hab nur den Text von dem Lied abgeschrieben von einer Aufnahme die ich mit dem Handy gemacht habe (letztes Jahr):
"Freitag im AZ war es politisch nicht korrekt
ein besoffener Punk hat eine Amifahne angesteckt
dass das nicht gut geht ist doch völlig klar
da kamen auch gleich die Leute von der neuen Antifa
Ref:
Ekeliger Antisemit mach das du dich verpisst
Ekeliger Antisemit igitt igitt igitt!
Palästinensertücher haben bei uns Hausverbot
wenn Du das nicht begreifst bist du ein Vollidiot
Horkheimer Adorno oder Walter Benjamin
musst du schon du gelesen haben um das zu verstehen
ref...
ob vegan, Pazifist oder globalisierungskritisch
strukturell bist Du antisemitisch
Dein Lippenbekenntnis zum existenzrecht Israels
reicht hier nicht aus du musst beweisen wo du stehst!!!
Ekeliger Antisemit mach das du dich verpisst
Ekeliger Antisemit igitt igitt igitt!
(dann kommt noch etwas unverständliches Gekreische: "struktureller Parasit...widerlich...gruselig-Leipzig...igit-igit-igit-igit-ihhhh-aaaahhhh!")
Wow...
ist das peinlich!
Es wird Zeit das sich die leute zusammen setzen und miteinander reden und nicht provozieren!
Gemeinsam gegen Nazis!!!
@idt
Keine Gewalt...
Der Weiterbetrieb der Gaskammern in Auschwitz und den anderen deutschen Lager der Vernichtung wurde jedenfalls mittels (militärischer) Waffengewalt unterbunden und nicht mittels eines Sitzstreiks - wer sich aber selbst "struktureller Antisemit" nennt wird wohl diesen Umstand ja doch eher bedauern. Ich für meinen Teil halte mich da lieber an Woody Allen.
Zur Gewaltfrage
Racket
@13.02.2008 - 03:12
Also bitte
Ich hoffe, ihr habt sonst keine Probleme mehr, so viel Zeit wie ihr hier reininvestiert.
Antifa heißt nicht rumlabern sondern Angriff!
Klar ist es von nöten, eine theoretische basis für eine praktische aktion zu haben, und natürlich lege ich es jedem ans Herz, diese auch auszuweiten.
Aber solche Diskussionen hier finde ich peinlich, ehrlich.
Und während ihr hier schreibt, wird das nächste Opfer der Neonazis eingeliefert.
Freiräume erkämpfen! Antifaschistsichen Selbstschutz organisieren!
Antifa heißt Angriff!