Kosovo

froschartoon 04.02.2008 08:46 Themen: Kultur Weltweit
Der prowestliche Boris Tadic hat die Präsidentschaftswahl in Serbien gegen den Hardliner Tomislav Nikolic gewonnen. Das Wahlergebnis traf eine Vorentscheidung, wie die serbische Regierung Serbien auf eine von beiden Kandidaten abgelehnte Unabhängigkeitserklärung des Kosovos reagieren wird. Tadic hatte im Vorfeld den Einsatz militärischer Mittel ausgeschlossen und will sich weiter um gute Beziehungen zur EU bemühen. Nikolic ist gegen einen EU-Beitritt Serbiens. "Es gibt keine EU für uns, wenn sie uns unser Kosovo wegnehmen", sagte er. Nikolic befürwortet stattdessen eine Anlehnung an Russland.







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Ergänzungen

wers glaubt

egal 04.02.2008 - 10:45
die wirtschaftsfähigkeit des kosovo läßt zu wünschen übrig
es wird sich wohl langfristig albanien anschließen und die noch dort lebenden serben vertreiben oder umbringen.
viel wichtiger erscheint mir aber das ein wichtiger uno-grundsatz dadurch ausgehebelt wird,die unverletzlichtkeit der grenzen.
die eu hat auch schon angekündigt eine unabhängigkeit des kosevo anzuerkennen.
sollte das schule machen werden wir wohl mehr ethnisch motivierte unabhängigkeits kriege bekommen,wenn man nur genug druck macht wird die nato neue grenzen in den verschiedensten länder je nach bedarf ziehen.
damit wird das recht des stärkeren wieder international salonfähig und die uno zu einem witz degradiert

danke joschka gute arbeit

Unabhängigkeitserklärung

Nachrichten 09.02.2008 - 08:01
Belgrad/Pristina. Serbien rechnet mit einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar. Der für die südserbische Provinz zuständige Minister Slobodan Samardzic erklärte am Freitag in Belgrad, bei der Regierung gingen zunehmend Informationen ein, daß der Kosovo-Ministerpräsident Hashim Thaci an diesem Tag einseitig und »in illegaler Weise« die Unabhängigkeit der Provinz ausrufen werde. Unterdessen gab Thaci die Rückendeckung von rund hundert Staaten bekannt, die bestätigt hätten, die Unabhängigkeit des Kosovo unmittelbar nach der Ausrufung anzuerkennen. (AFP/jW)

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