Barcelona: Aktionen gegen VAW-Avarto beendet

Name 31.01.2008 23:10 Themen: Globalisierung Repression Soziale Kämpfe Weltweit
Arbeitskampfmassnahmen gegen VAW-Avarto (Bertelsmann) eingestellt
Am 18. Januar 2008 hat die CNT-IAA Barcelona ihre Organsation darüber informiert, dass sie ihre Protestaktionen aus Solidarität mit dem Arbeitskampf in dem Betrieb VAW-Avarto einstellt.

Wegen der Verhandlungen, die zwischen dem Syndikat und der Firma aufgenommen wurden, wird davon ausgegangen, dass der Konflikt auf dem Weg zu einer Lösung ist. Um Anerkennung zu zeigen, werden daher alle Arbeitskampfmassnahmen eingestellt und die anderen Gruppen der CNT-IAA werden aufgefordert das ebenfalls zu tun.

Die CNT-IAA in Barcelona führt seit Ende August 2007 einen Arbeitskampf gegen den zur deutschen Bertelsmann-Gruppe gehörenden Betrieb VAW-Avarto (ehemals "Verlag Automobil Wirtschaft") aus Grefrath am Niederrhein. Sie fordert unter anderem die Anerkennung als gewerkschaftliche Betriebsgruppe in dem Dienstleistungsbetrieb für die Automobilindustrie.

Mehr Infos gibts hier:
 http://anarchosyndikalismus.org/international/spanien/vaw-avarto2008/index.html
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Ergänzungen

Ausschreitungen-Rassismus-Eklat in Barcelona

http://sport.ard.de 04.02.2008 - 11:11
Rassismus-Eklat, fliegende Gegenstände, eine gesperrte Tribüne und Hass-Transparente - die Formel-1-Testfahrten in Barcelona wurden von schweren Entgleisungen spanischer Fans überschattet.

Zielscheibe der Angriffe waren der englisch-deutsche Rennstall McLaren -Mercedes mit dem Vize-Weltmeister Lewis Hamilton. Die Silberpfeile sind ein rotes Tuch für die Spanier, die das Team für den verpassten WM-Titel ihres Landsmannes Fernando Alonso 2007 verantwortlich machen. Bei den Tests auf dem Circuit de Catalunya mussten am Samstag (02.02.08) Sicherheitskräfte sogar die Tribüne schließen, die direkt gegenüber der McLaren-Mercedes-Box liegt. Von da aus hatten aufgebrachte Fans immer wieder Gegenstände Richtung McLaren -Mercedes geworfen. Insgesamt waren 23.000 Formel-1-Fans zu den Tests in der katalanischen Hauptstadt gekommen.

Beleidigungen gegen Hamilton

Daher bat McLaren-Mercedes die Verantwortlichen an der Rennstrecke, die Tribüne zu räumen. Zuvor hatten die Offiziellen bereits mehrere Anti-McLaren-Transparente entfernt. Vor allem Shootingstar Hamilton, der seinem Teamkollegen Alonso in der vergangenen Saison die Show gestohlen hatte, bekam die Rache der Iberer deutlich zu spüren. Der 23-jährige Brite wurde wegen seiner Hautfarbe in Sprechchören beleidigt. "Schlimm, so darf man einen Menschen nicht behandeln", sagte Indy Lull, Manager des McLaren-Testteams. In den Augen vieler Spanier ist Alonso im Duell gegen Hamilton zum Mobbing-Opfer geworden.