Schily für Lau bei seiner königlichen Hoheit

Iris Schau 31.01.2008 10:17 Themen: Biopolitik Repression
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Ergänzungen

Schilyverteidigt anwaltliche Verschwiegenheit

Ottokatalog frißt Schöpfer 30.03.2008 - 08:35

Schily droht Bundestag Klage an
Der SPD-Abgeordnete und frühere Innenminister bleibt standhaft: Otto Schily weigert sich, dem Bundestagspräsidenten genaue Angaben zu seinen Einkünften als Anwalt zu machen. Falls deswegen ein Ordnungsgeld gegen ihn verhängt wird, will Schily vors Bundesverwaltungsgericht ziehen.

Ex-Innenminister Schily: Droht mit dem Wandern auf dem Rechtsweg
Im Streit mit dem Bundestagspräsidium über die Veröffentlichung seiner Nebeneinkünfte hat Ex-Innenminister Otto Schily (SPD) mit juristischen Schritten gedroht. Schily kündigte in der "Braunschweiger Zeitung" vom Samstag 29. März 2008 eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht an, falls das Bundestagspräsidium wie erwartet ein Ordnungsgeld gegen ihn verhängt. Dem Bericht zufolge reichte Schily zwar zum Ablauf einer letzten Frist am Freitag 28. März 2008 eine neue Stellungnahme bei Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) ein. Der Ex-Minister blieb aber demnach bei seiner Weigerung, Lammert intern genauere einzelmandatsbezogene Informationen zu seiner Anwaltstätigkeit offenzulegen.

anwaltliche Mandate nicht gemeldet
Schily droht ein Bußgeld von bis zu 44.000 Euro, weil er nach Ansicht des Bundestagspräsidiums anwaltliche Mandate nicht gemeldet und damit gegen die Verhaltensregeln für Bundestagsabgeordnete verstoßen hat.

seit Wiederaufnahme seiner Anwaltstätigkeit 2006 in sieben Anwaltsmandaten gemeldet tätig
Der "Braunschweiger Zeitung" sagte Schily, er habe dem Bundestagspräsidenten in seiner neuen Stellungnahme mitgeteilt, dass er seit Wiederaufnahme seiner Anwaltstätigkeit 2006 in sieben Anwaltsmandaten tätig geworden sei.

Demnach nannte Schily auch die entsprechenden so genannten Einkommensstufen. Zugleich bekräftigte der Ex-Minister allerdings, dass er sich wegen seiner Verpflichtung zur anwaltlichen Verschwiegenheit an der Vorlage einzelmandatsbezogener Informationen gehindert sehe.

Das Bundestagspräsidium wird der Zeitung zufolge nun voraussichtlich am 9. April 2008 über ein Ordnungsgeld gegen den Ex-Minister entscheiden. Nach den Verhaltensregeln des Bundestags müssen Abgeordnete Nebeneinkünfte angeben und zwar für jede einzelne Einkommensquelle.

Marktöffnung des Parlaments
Damit soll transparent werden, wie das Abstimmungsverhalten eines Parlamentariers durch finanzielle Abhängigkeiten bestimmt wird.

Schaft sich Schily selbst Wettbewerber?

Was kostet die Welt? 18.04.2008 - 08:24
Ex-Innenminister Otto Schily (SPD) hatte die Idee, einen Austausch zwischen Bundesregierung und Wirtschaft ins Leben zu rufen: Konzernvertreter sollten ins politische Geschäft hineinschnuppern können. "Mehr als 100 haben mittlerweile ihre Schreibtische in Bundesministerien bezogen"

 http://www.welt.de/wams_print/article1828805/Die_Macht_der_Lobbyisten.html
 http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID2345598,00.html

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cojones — cojones

SCHORZ — BundesPimmel