Bilder "Gegen Studiengebühren" Heidelberg
Bericht und Bilder von der Demonstration gegen Studiengebühren und für die Wiedereinführung der verfaßten Studierendenschaft am 22.01.2008 in Heidelberg
Am 22.01.2008 demonstrierten über 500 Studierende in Heidelberg gegen Studiengebühren. Sie riefen ihre Kommilitonen zum erneuten Boykott der Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester auf. Zudem wurde die wiedereinführung der verfaßten Studierendenschaft gefordert. Diese Vertretung der Stdudierenden an der Hochschule wurde in Baden-Württemberg vor dreißig Jahren, zur Zeit der RAF-Hysterie, abgeschafft.
Die Demonstration bewegte sich um 16 Uhr lautstark vom Universitätsplatz über die Driedrich-Ebert-Anlage zu Bismarckplatz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Anschließend wurde der Protestmarsch durch die Hauptstraße fortgesetzt und endete mit einer Abschlußkundgebung am Uniplatz. Im Anschluß gab es an einer Volksküche billiges und gesundes Essen für alle. Zwei Mitglieder der Heidelberger Band Irie Révoltés sorgten für den passenden Soundtrack.
Später fand in der Neuen Universität eine etwas spärlich besuchte Podiumsdiskussion zum Thema Studiengebühren statt. Die Podiumsteilnehmer waren Anja Muhr (ehemalige AStA-Vorsitzende der Uni Frankfurt), Jan-Peter Linke, (Vorsitzender des RCDS Heidelberg) und Prof. em. Axel Zimmermann (GEW).
Der Protestzug lief friedlich und diszipliniert ab, auch wenn sich den Studierenden trotz unübersehbarer Polizeibegleitung hier und da Gelegenheit zum Aufbegehren gegen die Auflagen geboten hätte. Lediglich in der Hauptstraße gab es eine kurze Rangelei, nachdem die Demonstranten trotz Verbots im Laufschritt gerannt waren. Dabei kam einem Polizeibeamten der Schlagstock abhanden und tauchte auch nicht wieder auf.
Bild 1: Auftaktkundgebung am Uniplatz
Bild 2: Polizeikette und Demonstrationszug
Bild 3: Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 4: Bunter und lautstarker Protest - Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 5: Gegen jede Repression - Zwischenstopp in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 6: Schluß mit der Spinnerei - und der Tod-Raser ist immer noch frei... Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 7: Spurt Nähe Adenauerplatz
Bild 8: Polizeikette, Polizeikamera und Demonstranten Nähe Adenauerplatz
Bilder 9 und 10: Rangelei in der Hauptstraße
Bild 11: Vergebliche Suche nach dem Schlagstock - Hauptstraße
Bild 12: Polizeikette und Demonstrationszug - Hauptstraße
Bild 13: Volksküche vor der Neuen Universität
Bild 14: Protest-T-Shirts
Die Bilder dürfen nur unverändert und mit Namensnennung des Urhebers ("pgs / realfragment.de") weiterverwendet werden. Im Bild ist diese Namensnennung bereits vorhanden. Kommerzielle Weiternutzung nur nach vorheriger Genehmigung des Urhebers.
Die Demonstration bewegte sich um 16 Uhr lautstark vom Universitätsplatz über die Driedrich-Ebert-Anlage zu Bismarckplatz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Anschließend wurde der Protestmarsch durch die Hauptstraße fortgesetzt und endete mit einer Abschlußkundgebung am Uniplatz. Im Anschluß gab es an einer Volksküche billiges und gesundes Essen für alle. Zwei Mitglieder der Heidelberger Band Irie Révoltés sorgten für den passenden Soundtrack.
Später fand in der Neuen Universität eine etwas spärlich besuchte Podiumsdiskussion zum Thema Studiengebühren statt. Die Podiumsteilnehmer waren Anja Muhr (ehemalige AStA-Vorsitzende der Uni Frankfurt), Jan-Peter Linke, (Vorsitzender des RCDS Heidelberg) und Prof. em. Axel Zimmermann (GEW).
Der Protestzug lief friedlich und diszipliniert ab, auch wenn sich den Studierenden trotz unübersehbarer Polizeibegleitung hier und da Gelegenheit zum Aufbegehren gegen die Auflagen geboten hätte. Lediglich in der Hauptstraße gab es eine kurze Rangelei, nachdem die Demonstranten trotz Verbots im Laufschritt gerannt waren. Dabei kam einem Polizeibeamten der Schlagstock abhanden und tauchte auch nicht wieder auf.
Bild 1: Auftaktkundgebung am Uniplatz
Bild 2: Polizeikette und Demonstrationszug
Bild 3: Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 4: Bunter und lautstarker Protest - Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 5: Gegen jede Repression - Zwischenstopp in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 6: Schluß mit der Spinnerei - und der Tod-Raser ist immer noch frei... Demonstrationszug in der Friedrich-Ebert-Anlage
Bild 7: Spurt Nähe Adenauerplatz
Bild 8: Polizeikette, Polizeikamera und Demonstranten Nähe Adenauerplatz
Bilder 9 und 10: Rangelei in der Hauptstraße
Bild 11: Vergebliche Suche nach dem Schlagstock - Hauptstraße
Bild 12: Polizeikette und Demonstrationszug - Hauptstraße
Bild 13: Volksküche vor der Neuen Universität
Bild 14: Protest-T-Shirts
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Protesttag in Frankfurt
Kundgebung 1
Opernplatz
ab 14 Uhr
Für (gebühren)freie Bildung, gegen Privatisierung!
Kundgebung 2
Willy-Brandt-Platz
Ab 14 Uhr
Für freie Meinungsäußerung, gegen Entdemokratisierung!
Demo ab 17 Uhr, zwischen den Kundgebungen!
Hier der Aufruf:
Und hier ein Mobilisierungsvideo
GeSichtet
...zum Thema...
Zunächst mal die Bilder der Heidelberger Demo, die hier gezeigt wurden: Das war ein Fehler. Es wurden die falschen Bilder, nämlich die unverpixelten, hochgeladen. Das hätte nicht passieren dürfen, ganz klar. Die Bilder wurden aber nach Benachrichtigung durch einen Mitleser (danke!) ausgetauscht. Danke auch an den Mod, der die Aktion nachts um vier mitgemacht hat.
Die andere Sache: Die Bilder auf der Homepage. Auch hier wurde nochmal nachgebessert.
@Verfasser. Du schreibst "[...] (nicht nur verpixeln das lässt sich mit 2 klicks rückgängig machen!) [...]"
Das ist nicht korrekt. Verwischungen lassen sich per Dekonvolution rückgängig machen (das BKA hat das ja vor kurzem öffentlichkeitswirksam gemacht). Verpixelungen aber nicht, da sind keine Informationen mehr vorhanden, die rekonstruiert werden können, wenn die Blockgröße groß genug ist.
"[...] verschone Indymedia mit [...] selbstbeweihräuchernden Berichten von geklauten Schlagstöcken! [...] Das nützt niemandem. Sickern Bilder und Inhalte deines Berichts in die regionale Mainstreampresse durch, kann dies persönliche Konsequenzen für die Beteiligten haben und schadet dem politischen Anliegen der Studierenden und anderer Beteiligter. [...]"
Mit Selbstbeweihräucherung hat das nix zu tun, dann hätte ich das anders formuliert. Abgesehen davon muss da nichts mehr durchsickern. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat bereits am nächsten Tag, am 23.01., von dem Stock-Vorfall berichtet:
Bei diesem Bericht gab's dann keinerlei Kritik - weil der Verfasser anonym gepostet hat?
Wenn du, Verfasser, mir nicht anonymisierte E-Mails geschrieben hättest (es gibt ja auch replayfähige Wegwerfadressen), hätte ich dir gerne auch persönlich geantwortet.
Ach ja: Die Demo wurde von der Polizei gefilmt, spätestens ab dem Adenauerplatz war die Polizeikamera permanent dabei.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
immer wieder — antifa
@autor+mods — ACAB manche Autoren auch
Gesichter — Anonymus
Verfasser — bekannt