NeoNazis nicht zum 1.Mal auf dem FFMerRömer
Es war ein riesiger Erfolg gegen die Nazis. Aber deshalb sollte die junge Welt doch etwas besser recherchieren und berichten wie das vor 30 Jahren auf dem Römerberg war, als Rudi Arndt (oder war es schon Hauff oder von Schoeler - nee, es war noch Dynamit-Rudi) und sein Polizeipräsident, der spätere Kultusminister Hans Krollmann (ja schon damals hat die SPD Polizei in die Schulen geschickt - so viel zu Thema SPD und "InnereSicherheits-Kompetenz-da läßt sich die SPD nicht die Butter vom Brot nehmen) - als also die beiden der NPD den Weg zum Römer freiprügeln ließen - ähnlich wie vor 40 Jahren als dies der SPD-OB Brundert und sein Polizeichef Littmann taten, um der NPD das Haus Dornbusch für einen Parteitag zu sichern. Klar, die beiden waren leider gesetzlich dazu verpflichtet, aber waren sie auch dazu verpflichtet, Antifaschisten krankenhausreif zu schlagen und vor gericht zu schleppen ? Wahrscheinlich war das auch Sachzwang.
"Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg konnten Neonazis auf dem Römerberg im
Zentrum der Stadt (FrankfurtamMain) demonstrieren .." steht da. (jW 21.01.08
Seite 4)
Das ist falsch!
Bereits Rudi Arndt und sein Polizeipräsident Krollmann haben es 1978
der NPD ermöglicht dort zu demonstrieren und 1967 waren es OB Brundert und
Polizeipräsident Littmann, zwar nicht auf dem Römer aber im Haus Dornbusch
in unmittelbarer Nähe zum HR.
Da mir die Kollegin Wera Richter zwar versprochen hat, dass wenigstens zehn
Zeilen meines Briefes in die jungeWelt kämen, ich dem Frieden aus gutem
Grunde aber nicht traue, denn seit gut zwei Jahren ignoriert die jW so
ziemlich alles was ich an Leserbriefen, Prosa und Lyrik, Artikeln und
Berichten an mein ZentralOrkan schreibe .... aus dieser Erwägung
veröffentliche ich meine Kritik an dem jW-Artikel jetzt auch auf diesem Wege
( dass in dieser Zeitung auch meine Bücher nicht rezensiert werden ist wohl
noch besser, als wenn sie zensiert würden, DANKE!) ist euch der Verlag zu
links oder was ? Oder ist euch das alles zu lyrisch, oder zu volkstümelnd - so hat der KBW immer seiner Zensurmaßnahmen begründet
Neue Texte aus HaBEs "Büchnerei" bei www.barth-engelbart.de.vu
Liebe KollegINNen und GenossINNen in der jungenWelt,
bei allem Jubel über diese erfolgreiche Demo gegen die Faschisten, der
Artikel von Gitta Düpperthal, Lothar Bassermann und Reimar Paul enthält
einen dicken Fehler: 1978, im ersten Jahr meines Berufsverbotes, mitten in
einer aufoktoierten Dumm-Schulungsmaßnahme des Arbeitsamtes zum
Bürokaufmann - plante und realisierte die NPD unter dem Schutz von einigen
Húndertschaften Bereitschaftspolizei aus Hesssen, Niedersachsen und
Nordrheinwestphalen eine zentrale Kundgebung entweder anlässlich eines
Parteitages oder eines Wahlkampfes und zwar auf dem Frankfurter Römerberg.
Die Tribüne war direkt vor dem Römer platziert. Eine Gegendemonstration
hatte den Römer belagert bis auf eine Zufahrtstraße hinter dem Römer, die
von der BePo freigehalten wurde.
Wir standen als stramme Parteisoldaten in der ersten Reihe -stark und gar
nicht stumm und diskutierten mit den Bepos über Scheißlohn, Überstunden,
hohe Mieten zu große Klassen, Nazisdreck und wofür sie ihre Knochen denn
sonstnochso hinhalten müssten... Das schaffte zunächst Beiß- und
Schlaghemmungen. Joschka Fischer kommandierte derweil seine "Putzrtuppe"
vom sicheren Justitia-Brunnen aus geschützter Höhe und Entfernung. Seine
Jungs warfen Steine und Farbeier in guter Mischung , kamen aber nicht bis
zum NPD-Podium sondern trafen die grünen Jungs und die erste reihe der
Demonstranten. Das war der Zeitpunkt für die Goldfasanen ihre schlagferige
Truppe zurückzupfeifen und aufzuheizen und dann gings los. Nachdem ich nach
zerschlagenen Fingern an den zur barriere gehaltenen Transparentstangen noch
einen Schädelbasisbruch kassiert hatte und ohnmächtig vom ASB vom Platz
geschafft wurde und die Polizei auch noch den Rest der Demo aufmischte -
immerhin so um die 2 bis 3000, konnte die NPD ihre Kundgebung abhalten. Ich
lag - indirekt Dank Joschka Fischer- derweilen in der ASB-Zentrale und einen
Tag später - nach einem Vormittag Umschulung mit schwarzblauem Hämatom im
Gesicht - dann im Hanauer Stadtkrankenhaus. 1978 hieß die Polizeikommando
zentrale noch OB Rudi Arndt (SPD) und so glaube ich schon Polizeipräsident
Hans Krollmann (SPD) der später Kultusminister wurde.
Eine weitere Kundgebung hat die NPD in Frankfurt bereits 11 Jahre vorher
Dank Polizeischutz noch unter sozialdemokratischer
Oberbürgermeisterschaft -Brundert erinnere ich mich verwundert - und unter
einem sozialdemokratischen Polizeipräsidenten namens Litt,mann oder so
ähnlich, der dann später ein Unternehmen für Sicherheitstransporte aufmachte
(und nicht bei der Neuen Heimat versorgt wurde). Bei dieser Gelegenheit
durfte ich mir meinen ersten Schädelbruch holen -damals noch nicht Dank
Fischer. die Frankfurter Polizei hat ihn mir direkt neben Ellen Weber und
Emil Carlebach1967
beim Versuch geschlagen, den NPD-Parteitag im Frankfurter haus Dornbusch zu
sprengen. mit anschließender Anklage wegen schwerem Land- und
Hausfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt.
So isses halt!
Karl Gerold kam dann auch noch als alles bereits etwas niedergeschlagen war
und hat heftig mit der Polizei geschimpft. Aber der kam immer erst,
wenn alles schon nicht mehr so schlimm war (das macht übrigens auch neben
Entscheidenderem den Unterschied zwischen Karl Gerold und Emil Carlebach aus.
Karl kam aus der für SPDler sicheren Schweiz und Emil musste sich erst mit
allen anderen aus Buchenwald befreien. Um dann vom lieben Karl zusammen mit den Amis aus der FR rausgemobbt zu werden.
Aber spätestens bei der Übernahme der FR durch den Widerstandskämpfer Alfred NevenDuMont wäre Emil sicher wieder eingestellt worden. Oder ??
Dieser Staat bereitet mir ziemlich viel Kopfzerbrechen !!!
Allen einen schönen Faschong !
HaBE
Und vielleicht findet dieser berichtende Brief ja auch Gnade vor der Indyquisitions-Behörde und wird nicht versteckt, wie mein teilweise agitpropperlyrisches Schreiben aus Jähzorn an Mehdorn, der den Zug der Erinnerung (an die 11.000 französischen Kinder, die die ReichsbahnMutter der DB geholfen hat ins Gas zu schicken) nachdem er ihn nicht mehr verhindern konnte jetzt mit 60.000 EURO STandgebühren abkassieren will.
Zentrum der Stadt (FrankfurtamMain) demonstrieren .." steht da. (jW 21.01.08
Seite 4)
Das ist falsch!
Bereits Rudi Arndt und sein Polizeipräsident Krollmann haben es 1978
der NPD ermöglicht dort zu demonstrieren und 1967 waren es OB Brundert und
Polizeipräsident Littmann, zwar nicht auf dem Römer aber im Haus Dornbusch
in unmittelbarer Nähe zum HR.
Da mir die Kollegin Wera Richter zwar versprochen hat, dass wenigstens zehn
Zeilen meines Briefes in die jungeWelt kämen, ich dem Frieden aus gutem
Grunde aber nicht traue, denn seit gut zwei Jahren ignoriert die jW so
ziemlich alles was ich an Leserbriefen, Prosa und Lyrik, Artikeln und
Berichten an mein ZentralOrkan schreibe .... aus dieser Erwägung
veröffentliche ich meine Kritik an dem jW-Artikel jetzt auch auf diesem Wege
( dass in dieser Zeitung auch meine Bücher nicht rezensiert werden ist wohl
noch besser, als wenn sie zensiert würden, DANKE!) ist euch der Verlag zu
links oder was ? Oder ist euch das alles zu lyrisch, oder zu volkstümelnd - so hat der KBW immer seiner Zensurmaßnahmen begründet
Neue Texte aus HaBEs "Büchnerei" bei www.barth-engelbart.de.vu
Liebe KollegINNen und GenossINNen in der jungenWelt,
bei allem Jubel über diese erfolgreiche Demo gegen die Faschisten, der
Artikel von Gitta Düpperthal, Lothar Bassermann und Reimar Paul enthält
einen dicken Fehler: 1978, im ersten Jahr meines Berufsverbotes, mitten in
einer aufoktoierten Dumm-Schulungsmaßnahme des Arbeitsamtes zum
Bürokaufmann - plante und realisierte die NPD unter dem Schutz von einigen
Húndertschaften Bereitschaftspolizei aus Hesssen, Niedersachsen und
Nordrheinwestphalen eine zentrale Kundgebung entweder anlässlich eines
Parteitages oder eines Wahlkampfes und zwar auf dem Frankfurter Römerberg.
Die Tribüne war direkt vor dem Römer platziert. Eine Gegendemonstration
hatte den Römer belagert bis auf eine Zufahrtstraße hinter dem Römer, die
von der BePo freigehalten wurde.
Wir standen als stramme Parteisoldaten in der ersten Reihe -stark und gar
nicht stumm und diskutierten mit den Bepos über Scheißlohn, Überstunden,
hohe Mieten zu große Klassen, Nazisdreck und wofür sie ihre Knochen denn
sonstnochso hinhalten müssten... Das schaffte zunächst Beiß- und
Schlaghemmungen. Joschka Fischer kommandierte derweil seine "Putzrtuppe"
vom sicheren Justitia-Brunnen aus geschützter Höhe und Entfernung. Seine
Jungs warfen Steine und Farbeier in guter Mischung , kamen aber nicht bis
zum NPD-Podium sondern trafen die grünen Jungs und die erste reihe der
Demonstranten. Das war der Zeitpunkt für die Goldfasanen ihre schlagferige
Truppe zurückzupfeifen und aufzuheizen und dann gings los. Nachdem ich nach
zerschlagenen Fingern an den zur barriere gehaltenen Transparentstangen noch
einen Schädelbasisbruch kassiert hatte und ohnmächtig vom ASB vom Platz
geschafft wurde und die Polizei auch noch den Rest der Demo aufmischte -
immerhin so um die 2 bis 3000, konnte die NPD ihre Kundgebung abhalten. Ich
lag - indirekt Dank Joschka Fischer- derweilen in der ASB-Zentrale und einen
Tag später - nach einem Vormittag Umschulung mit schwarzblauem Hämatom im
Gesicht - dann im Hanauer Stadtkrankenhaus. 1978 hieß die Polizeikommando
zentrale noch OB Rudi Arndt (SPD) und so glaube ich schon Polizeipräsident
Hans Krollmann (SPD) der später Kultusminister wurde.
Eine weitere Kundgebung hat die NPD in Frankfurt bereits 11 Jahre vorher
Dank Polizeischutz noch unter sozialdemokratischer
Oberbürgermeisterschaft -Brundert erinnere ich mich verwundert - und unter
einem sozialdemokratischen Polizeipräsidenten namens Litt,mann oder so
ähnlich, der dann später ein Unternehmen für Sicherheitstransporte aufmachte
(und nicht bei der Neuen Heimat versorgt wurde). Bei dieser Gelegenheit
durfte ich mir meinen ersten Schädelbruch holen -damals noch nicht Dank
Fischer. die Frankfurter Polizei hat ihn mir direkt neben Ellen Weber und
Emil Carlebach1967
beim Versuch geschlagen, den NPD-Parteitag im Frankfurter haus Dornbusch zu
sprengen. mit anschließender Anklage wegen schwerem Land- und
Hausfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt.
So isses halt!
Karl Gerold kam dann auch noch als alles bereits etwas niedergeschlagen war
und hat heftig mit der Polizei geschimpft. Aber der kam immer erst,
wenn alles schon nicht mehr so schlimm war (das macht übrigens auch neben
Entscheidenderem den Unterschied zwischen Karl Gerold und Emil Carlebach aus.
Karl kam aus der für SPDler sicheren Schweiz und Emil musste sich erst mit
allen anderen aus Buchenwald befreien. Um dann vom lieben Karl zusammen mit den Amis aus der FR rausgemobbt zu werden.
Aber spätestens bei der Übernahme der FR durch den Widerstandskämpfer Alfred NevenDuMont wäre Emil sicher wieder eingestellt worden. Oder ??
Dieser Staat bereitet mir ziemlich viel Kopfzerbrechen !!!
Allen einen schönen Faschong !
HaBE
Und vielleicht findet dieser berichtende Brief ja auch Gnade vor der Indyquisitions-Behörde und wird nicht versteckt, wie mein teilweise agitpropperlyrisches Schreiben aus Jähzorn an Mehdorn, der den Zug der Erinnerung (an die 11.000 französischen Kinder, die die ReichsbahnMutter der DB geholfen hat ins Gas zu schicken) nachdem er ihn nicht mehr verhindern konnte jetzt mit 60.000 EURO STandgebühren abkassieren will.
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Ergänzungen
1977:4000 NPDler,1978 NPD-Demo verhindert
Lieber Hartmut, auch Dein Erinnerung ist getrübt. Am 17. Juni 1978 - ich
hatte ebenfalls eine Plaztwunde am Kopf - konnte die NPD nicht auf dem
Römer, obwohl die Polizei die etwa 6000 Gegendemonstranten mit Wasserwerfern
und lagenHolknüppeln runtergeprügelt hatte. Nach einer Stunde gab Knut
Müller, damaliger Polizeipräsident, durch den Polizeifunk zu, dass er die
Innenstadt nicht unter Kontrolle bekäme und es daher nicht verantworten
könne, die NPD auf den Römer zu lassen. Ein Jahr zuvor hatten wir (SAG und
KBW) eine Gegendemo organisiert, ich wurde am Zoo (Rhönstraße) festgenommen
und kassierte einen Landfriedensbruchprozess (den ich gewann). 1977 am
17.Juni konnte die NPD mit 4000 Anhängern auf dem Römer ihren
"Deutschlandtag" durchziehen, 1978 wurden sie von der Polizei auf Ratsweg
gestoppt. 1978 war deshalb ein Riesenerfolg der Antifaschisten und die
Voraussetzung für den Aufschwung einer antifaschistischen Bewegung in
Westdeutschland, der dann 1979 mit Rock gegen Rechts seinen Höhepunkt fand.
Von da an ging es bergab mit der >NPD sie verlor einen großen Teil ihrer
Mitglieder und die Republikaner Schönhubers versuchten dann - vorübergehend
erfolgreich - mit ihrem "faschismus-light"-Image die Lücke zu füllen, die
die NPD hinterlassen hatte. Die Unterlagen von 1978/79 habe ich gut
archiviert bei mir in meinem Privatarchiv.
Gruß Volkhard
Krollmann war in Kassel Polizeipräsident
Frankfurter Geschichte