Berlin: Ex-Republikaner wird Top-Staatsanwalt
Ex-Republikaner soll jetzt gegen Intensivtäter ermitteln
In der Abteilung des wegen rassistischer Ausfälle versetzten Berliner Staatsanwalts Roman Reusch soll ein früherer REP-Funktionär Rolf von Niewitecki nachrücken.
In der Abteilung des wegen rassistischer Ausfälle versetzten Berliner Staatsanwalts Roman Reusch soll ein früherer REP-Funktionär Rolf von Niewitecki nachrücken.
"Das würde ich mir selbst nicht glauben" bilanziert Mariken Kohlhaas von der Christian S. Soligruppe: In der Berliner Justiz gibts nach rechts-außen offenbar keine Schranke. Nach Informationen des Tagesspiegels soll am 1. Februar 2008 eine frei werdende Stelle in der für jugendliche Intensivtäter zuständigen Abteilung „47“ durch den 54-jährigen Staatsanwalt Rolf von Niewitecki besetzt werden. Von Niewitecki war Ende der 80er Jahre, damals bereits Staatsanwalt, einflussreiches Mitglied der rassistisch und ausländerfeindlichen Partei Republikaner und wurde im Februar 1990 zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Schlagzeilen machte von Niewitecki im Herbst 1989, als der "Parteirebell" Carsten Pagel den damaligen Landesvorsitzende Bernhard Andres wegputschte. Sein Parteifreund Pagel wurde später bekennender Neonazi und mischte u.a. mit dem jetzigen NPD-Funktionär Frank Schwerdt beim neonazistischen Hoffmann von Fallersleben Bildungswerk e.V. mit, welches auch die Neonazi Zeitung "Berlin-Brandenburger Zeitung" in Berlin-Adlershof beherbergte
http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/HvFB.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Andres
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Justizsenatorin;art124,2458985
http://www.apabiz.de/publikation/broschueren/BBZ.htm
Pagel wurde später Landeschef, von Niewitecki sein Vertreter. Nach der Präsidiumsitzung hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, da dort brisante Gerichtsakten und Polizeidossiers über missliebige Parteifreunde kursierten.
Nun soll er soll Rolf von Niewitecki dem Vernehmen nach vom Moabiter Chefankläger Andreas Behm für die freiwerdende Stelle auserkoren worden sein. Dass ein erklärter Ausländerfeind - und das waren die Republikaner damals wie heute - gegen migrantische Jugendlicher ermitteln soll und damit untragbar in dieser Position ist stört da nicht weiter.
Der Leiter der Intensivtäterabteilung, Roman Reusch, soll in Kürze versetzt werden da er bei einem Vortrag rassistische Argumentationen pflegte. Justizsenatorin Gisela von der Aue hatte dies gerügt: „Es ist nicht Aufgabe eines Staatsanwaltes, Rechtspolitik zu betreiben.“
http://de.indymedia.org/2008/01/204393.shtml
Funktionär einer rechtsextremen Partei war Roman Reusch zumindest aber nicht. Das jemand in diese Abteilung wechselt, der früher gegen Ausländer hetzte ist wahrlich grotesk. Im Parteiprogramm der Reps von 1988 stand: „Der Ausländeranteil ist so schnell wie möglich zu verringern.“ Der SPD-Rechtsflügel Abgeordnete Fritz Felgentreu nannte die Rep-Mitgliedschaft „mittlerweile verjährt“.
http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/HvFB.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Andres
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Justizsenatorin;art124,2458985
http://www.apabiz.de/publikation/broschueren/BBZ.htm Pagel wurde später Landeschef, von Niewitecki sein Vertreter. Nach der Präsidiumsitzung hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, da dort brisante Gerichtsakten und Polizeidossiers über missliebige Parteifreunde kursierten.
Nun soll er soll Rolf von Niewitecki dem Vernehmen nach vom Moabiter Chefankläger Andreas Behm für die freiwerdende Stelle auserkoren worden sein. Dass ein erklärter Ausländerfeind - und das waren die Republikaner damals wie heute - gegen migrantische Jugendlicher ermitteln soll und damit untragbar in dieser Position ist stört da nicht weiter.
Der Leiter der Intensivtäterabteilung, Roman Reusch, soll in Kürze versetzt werden da er bei einem Vortrag rassistische Argumentationen pflegte. Justizsenatorin Gisela von der Aue hatte dies gerügt: „Es ist nicht Aufgabe eines Staatsanwaltes, Rechtspolitik zu betreiben.“
http://de.indymedia.org/2008/01/204393.shtml Funktionär einer rechtsextremen Partei war Roman Reusch zumindest aber nicht. Das jemand in diese Abteilung wechselt, der früher gegen Ausländer hetzte ist wahrlich grotesk. Im Parteiprogramm der Reps von 1988 stand: „Der Ausländeranteil ist so schnell wie möglich zu verringern.“ Der SPD-Rechtsflügel Abgeordnete Fritz Felgentreu nannte die Rep-Mitgliedschaft „mittlerweile verjährt“.
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Ergänzungen
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... ones again ...
Die mögliche Berufung eines früheren Funktionärs der rechtsradikalen Republikaner in die Intensivtäterabteilung der Berliner Staatsanwaltschaft hat am Samstag Wirbel in der Berliner Justiz verursacht. Nach einem Zeitungsbericht über die geplante Versetzung Rolf von Niewiteckis bestellte Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) die Behördenspitze ein. Der leitende Oberstaatsanwalt Andreas Behm habe daraufhin angekündigt, die Berufung zu überdenken, sagte von der Aues Büroleiter Mark Weber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der «Tagesspiegel» hatte berichtet, von Niewitecki werde zum 1. Februar eine freie Stelle in der Abteilung 47 übernehmen.
erschienen in der Berliner Morgenpost am 19.01.2008 um 13:51 Uhr
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
merci
ups
republikaner sind doch verhasst
jedenfalls sind die rep's nicht so nazimäßig drauf, wie die npd'ler, jedoch reichts schon das sie im verfassungsbuch von 2006 auftauchen!
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