Gö: Neuigkeiten aus dem besetzten Raum
Präsidium macht alternativangebot - StuPa unterstützt Bestrebungen ein autonomes Caf'é zu schaffen - Besetzer_innen lehnen Angebot der unileitung ab - Bedingungen bleiben wie gehabt - Wahlen gehen Heute zu Ende - Am Wochenende gibt es zahlreiche Verantstaltungen
Gestern hat das Präsidium der Uni Göttingen den Besetzer_innen einen Alternativraum angeboten. Die Besetzer_innen haben das Angebot jedoch abgelehnt. Aus einer Pressemitteilung geht herovr, dass die Gründe für die Ablehnung sind, dass die Uni sich bislang weigert eine dauerhafte Alternative anzubieten und diese rechtlich abzusichern.
Inzwischen hat sich auch das Studierendenparlament zu einem Entschluss durchgerungen in dem es heißt, dass das StuPa ein selbstverwaltetes Café auf dem Zentralcampus der uni Göttingen unterstützt. Mit überwältigender Mehrheit wurde für diesen Antrag abgestimmt. Es gab nur zwei Gegenstimmen. Diese sind jedoch nicht ersntzunehmen, da sie von rechts-außen kamen: René Mehnert (Mitglied der Hannovera) und noch so ein anderer Hansel. Sogar die ADF hat sich für einen solchen Freiraum ausgesprochen. Zunächst wollte sie jedoch den Antrag so ändern, dass der AStA die Verhandlungen mit der Unileitung übernimmt, dies konnte jedoch verhindert werden. Das Besetzer_innenplenum bleibt Verhandlungspartner mit der Unileitung.
Aus Angst vor einer linken Mobilisierung hatte sicch der AStA zunächst gegen eine Räumung während der uni-Wahlen ausgesprochen. Da Heute die Uni-Wahlen zu Ende gehen, ist die Räumungsgefahr wieder größer. Die Besetzer_innen freuen sich über (praktische Solidarität).
Das Programm im besetzten Raum für das Wochenende:
- Heute Abend gibt es eine sog. Wahlparty, die jedes Jahr von linken Gruppen organisiert wird. Kommt rum.
- Morgen geht es zur Antifademo nach Bad Lauterberg und am Abend gibt es eine VoKü im besetzten Raum + Party.
- Am Sonntag wird es vielleicht eine spontane Theateraufführung geben oder evtl. ein live Konzert.
Die Stimmung ist weiterhin gut und die Besetzer_innen entschlossen.
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Im Anhang die aktuelle presseerklärung der Besetzer_innen:
Pressemitteilung vom 18. Januar aus dem besetzten Raum an der Uni Göttingen
Ein neuer Freiraum
Die Stimmung im Raum 1140 im 'Blauen Turm' auf dem Campus der Uni Göttingen, der seit Mittwoch, den 16. Januar von Studierenden besetzt wird, ist weiterhin positiv und entspannt. Rund um die Uhr halten sich hier 30-50 Personen auf, die diskutieren, lernen, lesen, Kaffee trinken und sich mit der weiteren Gestaltung des Freiraums auseinandersetzen. Die rege Nutzung zeigt: solch ein selbstverwalteter Raum an der Uni wird benötigt und von vielen in Anspruch genommen. Nicht zuletzt die zentrale Lage des Raums trägt dazu bei, dass immer neue Studierende dazustoßen. Den Rückhalt in der Studierendenschaft für einen selbstverwalteten Raum unterstreicht auch ein entsprechender Beschluss des Studierendenparlamentes vom 17.01.. Außerdem gibt es Solidaritätsbekundungen von ASten und Studierenden in anderen Städten.
Der Lehrbetrieb in Raum 1140 wird durch die Besetzung nicht beeinträchtigt; die Nutzer_innen hatten einen Ausweichplan erstellt. „Dies zeigt einmal mehr, dass es keine grundsätzliche Raumknappheit gibt, die gegen einen selbstverwalteten Raum sprechen würde“, sagte eine Sprecherin am Morgen.
Gute Bedingungen für Verhandlungslösung
Das Nutzer_innenplenum am 17. Januar hatte beschlossen, solange im Raum 1140 zu bleiben, bis von Seiten der Univerwaltung ein konkreter Raum zur Nutzung ab Beginn des Sommersemesters verbindlich und schriftlich zugesichert worden ist. Der Beschluss wurde dem Chef des Gebäudemanagements, Bolli, heute um 10 Uhr mitgeteilt und übergeben, der ankündigte, ihn an das Präsidium weiterzuleiten und dort zu besprechen. Die Univerwaltung hatte den Studierenden bereits zugesichert, bis zum Beginn des Sommersemesters einen geeigneten Raum vorzuschlagen. Auf Nachfrage gab Herr Bolli an, dass die Raumvergabe für das Sommersemester momentan in vollem Gange sei. „Damit ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um einen von Studierenden selbstverwalteten Raum festzulegen“, so eine Sprecherin. „Es macht keinen Sinn, noch weiter zu warten, bis alle Räume verteilt sind.“
Im Laufe des kurzen Gesprächs wurde deutlich, dass beiden Seiten an einer konstruktiven Verhandlungslösung gelegen ist. Alle Beteiligten wünschten sich ein „ruhiges Wochenende“.
Aktivitäten am Wochenende
Im Raum 1140 wird am Freitagabend ab 21 Uhr eine Wahlparty stattfinden, am Samstagabend wird es eine Vokü geben. Außerdem sind weitere Filmabende, Diskussionen etc. geplant. Das Plenum der Nutzer_innen findet jeden Abend um 18.30 statt. „Wir freuen uns über alle an diesem Freiraum Interessierten, die vorbeikommen!“, sagte eine Sprecherin.
Inzwischen hat sich auch das Studierendenparlament zu einem Entschluss durchgerungen in dem es heißt, dass das StuPa ein selbstverwaltetes Café auf dem Zentralcampus der uni Göttingen unterstützt. Mit überwältigender Mehrheit wurde für diesen Antrag abgestimmt. Es gab nur zwei Gegenstimmen. Diese sind jedoch nicht ersntzunehmen, da sie von rechts-außen kamen: René Mehnert (Mitglied der Hannovera) und noch so ein anderer Hansel. Sogar die ADF hat sich für einen solchen Freiraum ausgesprochen. Zunächst wollte sie jedoch den Antrag so ändern, dass der AStA die Verhandlungen mit der Unileitung übernimmt, dies konnte jedoch verhindert werden. Das Besetzer_innenplenum bleibt Verhandlungspartner mit der Unileitung.
Aus Angst vor einer linken Mobilisierung hatte sicch der AStA zunächst gegen eine Räumung während der uni-Wahlen ausgesprochen. Da Heute die Uni-Wahlen zu Ende gehen, ist die Räumungsgefahr wieder größer. Die Besetzer_innen freuen sich über (praktische Solidarität).
Das Programm im besetzten Raum für das Wochenende:
- Heute Abend gibt es eine sog. Wahlparty, die jedes Jahr von linken Gruppen organisiert wird. Kommt rum.
- Morgen geht es zur Antifademo nach Bad Lauterberg und am Abend gibt es eine VoKü im besetzten Raum + Party.
- Am Sonntag wird es vielleicht eine spontane Theateraufführung geben oder evtl. ein live Konzert.
Die Stimmung ist weiterhin gut und die Besetzer_innen entschlossen.
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Im Anhang die aktuelle presseerklärung der Besetzer_innen:
Pressemitteilung vom 18. Januar aus dem besetzten Raum an der Uni Göttingen
Ein neuer Freiraum
Die Stimmung im Raum 1140 im 'Blauen Turm' auf dem Campus der Uni Göttingen, der seit Mittwoch, den 16. Januar von Studierenden besetzt wird, ist weiterhin positiv und entspannt. Rund um die Uhr halten sich hier 30-50 Personen auf, die diskutieren, lernen, lesen, Kaffee trinken und sich mit der weiteren Gestaltung des Freiraums auseinandersetzen. Die rege Nutzung zeigt: solch ein selbstverwalteter Raum an der Uni wird benötigt und von vielen in Anspruch genommen. Nicht zuletzt die zentrale Lage des Raums trägt dazu bei, dass immer neue Studierende dazustoßen. Den Rückhalt in der Studierendenschaft für einen selbstverwalteten Raum unterstreicht auch ein entsprechender Beschluss des Studierendenparlamentes vom 17.01.. Außerdem gibt es Solidaritätsbekundungen von ASten und Studierenden in anderen Städten.
Der Lehrbetrieb in Raum 1140 wird durch die Besetzung nicht beeinträchtigt; die Nutzer_innen hatten einen Ausweichplan erstellt. „Dies zeigt einmal mehr, dass es keine grundsätzliche Raumknappheit gibt, die gegen einen selbstverwalteten Raum sprechen würde“, sagte eine Sprecherin am Morgen.
Gute Bedingungen für Verhandlungslösung
Das Nutzer_innenplenum am 17. Januar hatte beschlossen, solange im Raum 1140 zu bleiben, bis von Seiten der Univerwaltung ein konkreter Raum zur Nutzung ab Beginn des Sommersemesters verbindlich und schriftlich zugesichert worden ist. Der Beschluss wurde dem Chef des Gebäudemanagements, Bolli, heute um 10 Uhr mitgeteilt und übergeben, der ankündigte, ihn an das Präsidium weiterzuleiten und dort zu besprechen. Die Univerwaltung hatte den Studierenden bereits zugesichert, bis zum Beginn des Sommersemesters einen geeigneten Raum vorzuschlagen. Auf Nachfrage gab Herr Bolli an, dass die Raumvergabe für das Sommersemester momentan in vollem Gange sei. „Damit ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um einen von Studierenden selbstverwalteten Raum festzulegen“, so eine Sprecherin. „Es macht keinen Sinn, noch weiter zu warten, bis alle Räume verteilt sind.“
Im Laufe des kurzen Gesprächs wurde deutlich, dass beiden Seiten an einer konstruktiven Verhandlungslösung gelegen ist. Alle Beteiligten wünschten sich ein „ruhiges Wochenende“.
Aktivitäten am Wochenende
Im Raum 1140 wird am Freitagabend ab 21 Uhr eine Wahlparty stattfinden, am Samstagabend wird es eine Vokü geben. Außerdem sind weitere Filmabende, Diskussionen etc. geplant. Das Plenum der Nutzer_innen findet jeden Abend um 18.30 statt. „Wir freuen uns über alle an diesem Freiraum Interessierten, die vorbeikommen!“, sagte eine Sprecherin.
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Ergänzungen
Mehr Freiräume auf den Campus...
Irish Folk am Sonntag
Ist zwar grad noch unklar mit wievielen, aber ein bisschen jammen werden wir wohl schon.
LiedermacherInnen am Sonntag
www.myspace.com/liedermacherverspielt
Soli- Erklärung vom AStA FU
Das Café Kollabs stellte einen studentischen Freiraum dar. Neben dem selbstverwalteten Café-Betrieb, bot der Raum Platz für emanzipatorische Projekte, eine basisdemokratische Organisierung, politische Diskussionen und Veranstaltungen. Als solches stellen studentische Freiräume eine unerlässliche Alternative zum normativen, institutionalisierten Uni-Alltag dar.
Vor allem aufgrund der fehlenden Verhandlungsbereitschaft der Hochschulleitung, halten wird die derzeit anhaltende Besetzung eines neuen Raums für einen nachvollziehbaren Weg. Der AStA der Freien Universität Berlin solidarisiert sich deshalb ausdrücklich mit den Freiraumkämpfen an der Universität Göttingen und unterstützt ausnahmslos die Forderungen der Besetzer_innen.
Kämpfe um studentische Freiräume finden auch in Berlin statt. Im Oktober 2007 fand eine Warn-Betzung am Institut für Publizistik und Kommunikations-Wissenschaften statt um Verhandlungen zwischen Studierenden und der Hochschule um ein Raum in studentischer Selbstverwaltung zu beschleunigen. Die Verhandlungen dauern an.
mit solidarischen Grüßen
AStA FU Berlin
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Solidarische Grüße vom Café Knallhart... — Café Knallhart
an allen unis — antifa 4-ever
Wow- — Attila