Pfhm-Kundgebung gegen Geschichtsrevisionismus

BKA 14.01.2008 23:48
PFORZHEIM. Am 12. Januar veranstaltete das "Bündnis Kritik und Aktion" auf dem Leopoldplatz eine Kundgebung unter dem Motto "Let's get it on - Deutsche Opfermythen dekonstruieren". Die Kundgebung bildete den Auftakt zur Kampagne "gegen jeden Geschichtsrevisionismus" im Vorfeld des 23. Februar, dem 63. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg.
Die VeranstalterInnen thematisierten in ihren Redebeiträgen die Rolle Pforzheims als Rüstungsstädte während des Zweiten Weltkriegs, den Umgang der Stadt mit ihrer Vergangenheit, Nazistrukturen in Pforzheim und dem Enzkreis sowie die Repression gegen aktive AntifaschistInnen. Im Rahmen der Kundgebung wurde ebenfalls eine Gededenktafel enthüllt, die an den Besuch Adolf Hitlers 1933 erinnern soll. Dies geschah in Anlehnung an die städtischen Gedenktafeln im Vorfeld des 23. Februar, auf denen die zerstörte Stadt zu sehen ist, ohne dass die Hintergründe der Bombardierung erwähnt werden. Es fanden sich ca. 90 TeilnehmerInnen ein; besonders erfreut waren die VeranstalterInnen über den spontanen Redebeitrag eines Pforzheimer Bürgers, der von der antifaschistischen Arbeit vor 30 Jahren berichtete.
Die VeranstalterInnen freuen sich über einen kraftvollen Auftakt und laden alle ein, sich an der Kampagne zu beteiligen.
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Ergänzungen

War da nicht schon mal was?

alte säcke 15.01.2008 - 01:29
War da nicht schon mal was - vor mittlerweile 4 Jahren?  http://adkk.afaktion.de/flyer_pf.pdf

Nun ja geendet hat es dann wohl so...:  http://adkk.afaktion.de/flyer_pf.pdf

Falsche Verlinkung

alte säcke 15.01.2008 - 01:35
Geendet hat es dann wohl so:  http://adkk.afaktion.de/flyer_pf2.pdf

Solange bis das "Gedenken" aufhört

siempre 15.01.2008 - 02:21
Was willst du damit sagen, dass da "vor mittlerweile 4 Jahren" schon mal was war? Da war auch die letzten drei Jahre was, nämlich Aktionen gegen die Nazis, Repression gegen Linke (Demogebühren etc.) usw.
Und da das Gedenken immer noch stattfindet und sich vor vier Jahren leider noch nicht erledigt hat gibt es in diesem Jahr eine von einem breiten Bündnis linksradikaler Gruppen getragene Kampagne:
 http://bka.blogsport.de
 http://aabw.antifa.net

Und was willst du uns mit der Verlinkung eines Flugblatts von den bösen Antideutschen Kommunisten BaWü (nicht Berlin) sagen, dass sich mit dem gleichen Thema beschäftigt?

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akb member 15.01.2008 - 18:39
wie lächerlich seid ihr den
linke wollen israel zerstören
so ein shit
echt

wer sich links nennt und von sich behaubtet geschichtlich gebildet mus das
exsitenzrecht israels anerkennen
und das tutem die meisten auch
ich habe noch keinen linken getroffen der diese recht verweigert hätte

peinlich finde ich das in dem text nicht unterschieden wird zwischen juden und israel als staat

als konsens sollte beide seiten sich zu herzen nehmen
das es in dieser frage kein schwarz-weis denken geben kan
auch wenn wir dies in bereichen wie kapitalismus und faschimus gerne haben

beide seiten(israel und die ganzen antisemiten drum rum(laut text)) betreiben im nahen osten einen wiederliche politik
das alles noch schön gewürzt mit extremen religiösen fanatikern und der unendliche konflikt ist perfekt

warum sollte sich ein linker mit einer der beiden seiten solidarisieren
(wer jetzt wieder versucht mich als unsolidarisch mit den opfern des holocaust hinzustellen
hat nichts verstanden)


ich stehe weder auf selbst mordanschläge noch auf imperealsitische besatzungs politk

rotfront

Ach ,je

n.n. 16.01.2008 - 18:02
meint ihr ,das ist der richtige Ansatz ,schau,die Deutschen haben ihre Elern und Großeltern geliebt und die haben gelitten ,unter ihren Nazitoten ,den Bombardements und den relativen Entbehrungen ,nichtmal um diese zu trauern war ihnen möglich (Mitscherlich ),geschweige denn die Trauer um die Opfer dieser Leute,die selbst Antifaschistinnen oft nicht möglich ist,da sie keine konkrete Trauer ist um jemanden Konkretes.Dann entdecken die Deutschen ,einige Deutsche ,in einer Krisensituation nach fünfzehn Jahren offizieller nationalistischer Beeinflußung ihr Privates und jammern zeitpunktgemäß und ihrem echten Wir-Gefühl entsprechend um "ihre" Opfer und und um sich selbst .Beim Tod meiner Oma habe ich nicht gewußt ,worum ich heule,um mich und mein versautes Leben oder um sie ,hohle Rituale und Gemeinplätze um den " TOd " als Tod an Altersschwäche führen dazu ,das drumrum einfach viel geheult wird ,weil geheult werden darf ,hier ist Zeit und Anlaß,neuerdings Zeitpropaganda,die Widervereinigung simuliert " Geschichte " oder ist Geschichte im Sinne von "Restauration ",die letzte "Zeit " die in Deutschland von den meisten als "geschichtliche Zeit " ,als "Zeit mit Geschichte " empfunden wurde ,ist leider ,und fats ist der Satz ekelhaft,"der Krieg " und "die Nazis",und diese ganzen Gefühle schwirbeln in den Deutschen rum ,die als "Jammerossis " verschrien vor allem in Ostdeutschland nicht handelnd neue Situationen bewältigen (können ),sondern depressiv werden ,und da ist ihr neuer Code,oder der Code von einigen von ihnen ,man häte vielleicht die Oßis Aktalien bejammern laßen sollen ,jetzt geht es ihnenn schon immer schlecht ,was ja stimmt ,die Nazizeit war auch ein fürchterliches Regime für die Deutschen ,auch wenn viele zugestimmt haben ,oder national integriert waren ,und der irre Spuk hat die Leute und ihr Leben versaut .Das ist Grund zum Rumjammern ,wenn die Enkel das jetzt stellvertetend weiter machen ,würde ich das nicht mit rigider Moral verbieten,um dann einen Kollektivwechsel ins antifaschistische Kollektiv (im Sinne mehrere,die das Gleiche denken )einzuleiten ,sondern würde das so lange tolerieren ,wie sich nicht Feindbilder reproduzieren ,und hoffen ,das Geheule machte klarsichtiger für die Sicht auf die Geschichte und die Schuldverhältniße und Verbrechen der Nazis ,auf Mitläufertum und die Verhältnismäßigkeit des "deutschen " Leidens von Eltern und Großeltern .Solange aber ,wie das bei vielen ist ,das Leiden nur den Opfern zugestanden wird ,entstehen blöde Codierungen ,machen sich Bilder fest ,die heute bloß psychisch für die arbeiten ,die gerne um ihre Famieleien oder was auch immer heulen möchten ,übrigens insofern albern ,als das das alles über sechzig Jahre her ist und Ahnenkulten gleichkommt ,die ich nicht nachvollziehen kann . Aber diese "heutige Moral ",mit der alles vom Tisch gewischt wird ,was "damit zu tun hat ,wirkt nur im ersten Moment wie die moralische Empörung gegen die Nazis und die "Erneuerung deutschen Antifaschismus",aber dann fehlt irgendwie auch Geschichtsbewußtsein und echte Auseinandersetzung ,Orientierung im Sinne von "wie kriege ich das in unserer Zeit unter" (zwei Zeiten oder eine ?),aber vielleicht haben Sie auch Recht und mir geht die Rigorosität auf die Nrven ,mit der junge Leute das letzte Jahrhundert beiseite fegen möchten ,indem sie sich mit deßen Themen,schön wäre es ,dem Thema auseinandersetzen ,gezwungenermaßen ,wegen dem "Geheule " der anderen wohl,und dann paßiert garnichts,außer das es endlich "weg" ist ,und so oder so nervt es halt ,weil immer wieder nur deutsche Identität dabei rauskommt ,selbstgemachte ,ablehnende oder stick-into-Identitäten ,die manchmal so falsch kontextualisiert erscheinen wegen dem Mangel an Eigenem ,und für ältere Leute ist das schräg ,weil die Identitäten so neokontextualisiert ,so nachkontextualisiert sind.Das Thema war im Westen egal bis peinlich und sogar die neue Fahne war so,und eigentlich hat es mit der Wiedervereinigung zu tun und muß man das mitmachen ,ist die Frage derer ,die nie einer gebeten hat ,das so oder so mitzumachen.Die öffentliche Variante der Erinnerung ,die dabei rauskommt ,sit hofntlich keine populistische .