HH: 300 beim Trauermarsch wg. VDS
Nachdem der Bundespräsident H. Köhler das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung unterschriebden hat,
stehen der staatlichen Sammelwut - außer eine Klage beim BVG und EuGH - nichts mehr im Wege.
Kommunikative Privatsphäre wird damit zu Geschichte.
stehen der staatlichen Sammelwut - außer eine Klage beim BVG und EuGH - nichts mehr im Wege.
Kommunikative Privatsphäre wird damit zu Geschichte.
Trotz einer breiten Bewegung, einer Großdemo mit 15-18.000 Menschen, der grössten Verfassungsbeschwerde
in der Geschichte der Bundesrepublik mit 25.000 Menschen, hält die Bundesregierung weiter
an Ihren Plänen des Aufbaus von Stasi 2.0 fest und führte in diesem Rahmen die Vorratsdatenspeicherung
ein. Der Bundespräsident Horst Köhler sieht dementsprechend auch keine verfassungsrechtlichen
Bedenken gegen die menschenunwürdige Bespizelung aller Einwohner der Bundesrepublik und hat dieses
Gesetz letzten Mittwoch unterzeichnet. Einer endgültigen Einführung steht damit nur die Verfassungsklage
und die Klage vor dem EuGH entgegen.
Somit stirbt in diesen Momenten wieder ein Stück unserer Freiheit und unseres Grundrechtes
auf infomationelle Selbstbestimmung.
Um von ihrer liebgewordenen Freundin und Gefährtin in angemessener Weise Abschied zu
nehmen und sich an die schöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu erinnern, fanden sich heute
350-400 Menschen in der Hamburger Innenstadt ein, um nach einer kurzen Ansprache, bei
der ein erneuter Rettungsversuch auf der Intensivstation des BvG verkündet wurde als
- teilweise schweigender - Trauermarsch zum Rathhausmarkt zu ziehen und dort in einer
Zeremonie die Privatspäre zu Grabe zu tragen.
Trauerreden hielten hierbei u.a.:
Kai-Uwe Steffens (AK Vorrat),
(Freie Ärtzeschaft e.V.),
Nuschel (Piratenpartei),
Hanno (freier Mensch),
Patrick Breuer (AK Vorrat)
Punk (???), GG1-19
Es war ein würdevoller Marsch, der sich auch an der positiven Aufmerksamkeit
und der spontanen Solidarisierung der passierenden Passanten erfreuen durfte.
in der Geschichte der Bundesrepublik mit 25.000 Menschen, hält die Bundesregierung weiter
an Ihren Plänen des Aufbaus von Stasi 2.0 fest und führte in diesem Rahmen die Vorratsdatenspeicherung
ein. Der Bundespräsident Horst Köhler sieht dementsprechend auch keine verfassungsrechtlichen
Bedenken gegen die menschenunwürdige Bespizelung aller Einwohner der Bundesrepublik und hat dieses
Gesetz letzten Mittwoch unterzeichnet. Einer endgültigen Einführung steht damit nur die Verfassungsklage
und die Klage vor dem EuGH entgegen.
Somit stirbt in diesen Momenten wieder ein Stück unserer Freiheit und unseres Grundrechtes
auf infomationelle Selbstbestimmung.
Um von ihrer liebgewordenen Freundin und Gefährtin in angemessener Weise Abschied zu
nehmen und sich an die schöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu erinnern, fanden sich heute
350-400 Menschen in der Hamburger Innenstadt ein, um nach einer kurzen Ansprache, bei
der ein erneuter Rettungsversuch auf der Intensivstation des BvG verkündet wurde als
- teilweise schweigender - Trauermarsch zum Rathhausmarkt zu ziehen und dort in einer
Zeremonie die Privatspäre zu Grabe zu tragen.
Trauerreden hielten hierbei u.a.:
Kai-Uwe Steffens (AK Vorrat),
(Freie Ärtzeschaft e.V.),
Nuschel (Piratenpartei),
Hanno (freier Mensch),
Patrick Breuer (AK Vorrat)
Punk (???), GG1-19
Es war ein würdevoller Marsch, der sich auch an der positiven Aufmerksamkeit
und der spontanen Solidarisierung der passierenden Passanten erfreuen durfte.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
traurig
Ansonsten war's eben ein Trauermarsch, also vollkommen ruhig, was die Außenwirkung der Demo natürlich nicht gerade positiv beeinflusste. PassantInnen, die nicht die Demo-Spitze mit dem symbolischen Sarg und der Traueranzeige gesehen hatten, wussten nicht, worum es ging - Flyer waren ebenfalls nur spärlich vorhanden.
Die Reden ließen ebenfalls zu wünschen übrig: Vor allem der erste Redner schien die ganze Sache auf etwas merkwürdige Weise zu betrachten. Er sprach fast ausschließlich davon, was denn passieren könnte, wenn die enorme Datenmenge der Kontrolle des Staates entgleiten würde, also in die Hände von Privatpersonen oder Firmen gelänge. Darauf, dass die Daten beim Staat bereits in den falschen Händen sind, kam er offenbar nicht. Alles in allem ne lahme Demo, was bei der spärlichen Mobilisierung aber auch nicht anders zu erwarten gewesen war...
Nazis wurden keine entdeckt; dass doch welche anwesend waren, kann natürlich leider nicht ausgeschlossen werden.
Flyer, Mobilisierung
besser laufen (trotz 1 1/2 Wochen Vorbereitungszeit während der Feiertage)
Flyer waren in grösserer Anzahl (800 - 1000, verschiendene Inhalte) vorhanden
und sind zum Teil gut weggegangen - was nicht heisst, dass es zum nächsten Mal
nicht mehr sein können.
Bullen: ausser drei Streifis und einem Zivi-Wagen (LKA?) war da nichts zu
sehen - was nicht heisst, dass da nicht mehr gekommen wäre, wenn es benötigt
gewesen wäre (der Zivi-Wagen hat sich den Auftakt sehr genau angesehen).
Wg. der Nazisites: könntet Ihr da Quellen nennen - wäre interessant zu wissen,
ab wann die aufgerufen haben.
Video zum Trauerzug auf YouTube gefunden
Geile Aktion!
Bärenstarke Idee das Ganze, der Sarg und auch der ganze, überwiegend schwarz gekleidete Zug erregten Aufmerksamkeit ohne Ende, nacher bei der Kranzniederlegung - unter würdevoller Friedhofsmusik, mitten auf dem Rathausplatz - genauso;))
Die Reden incl. Rücktrittsforderung an Frau Zypries waren so in Ordnung (etwas mehr Progressivität wäre aber gut und in Anbetracht des In-Kraft-Tretens der VDS ab Morgen auch nötig gewesen!) das die vorratsgespeicherten Daten nicht beim Staat, sondern bei den einzelnen TK-Unternehmen gespeichert werden, scheint hingegen noch nicht bei jedem angekommen zu sein.
Insgesamt klasse Aktion: bitte mehr davon, ist doch echt mal was anderes!:-)
Weiteres Video (ZDF)
Vorratsdatenspeicherung
Vorratsdatenspeicherung
@traurig
Demonstrationen zum Jahresende
Nicht nur mit einer Massenklage vor dem Verfassungsgericht gegen die Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten protestierten Bürger zum Jahresende gegen neue Überwachungsgesetze. Auch Demonstrationen fanden in den letzten Tagen des vergangenen Jahres statt; am Samstagabend hatten bereits Teilnehmer des 24. Chaos Communucation Congress in Berlin gegen die Vorratsdatenspeicherung protestiert.
Mehrere hundert Demonstranten hatten am 31.12. in Hamburg mit einem symbolischen Trauerzug, zu dem der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung aufgerufen hatte, gegen das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung protestiert. Nach Angaben der Polizei gegenüber dpa verlief die Kundgebung friedlich. "Wir trauern um die Privatsphäre", stand auf einem Transparent. Dazu trugen die Teilnehmer einen Sarg durch die Innenstadt. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 200, die Veranstalter auf etwa 500.
Nach einer Demonstration in Hannover am Silvesterabend gegen das neue Gesetz zur massenhaften Speicherung von Telefon- und Internetdaten hatte die Polizei elf Menschen wegen Landfriedensbruch festgenommen. Die Veranstaltung mit rund 180 Menschen sei zunächst friedlich verlaufen, teilte die Polizei laut dpa mit. Anschließend hätten Teilnehmer nach Polizeiangaben vom Dienstag vereinzelt Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper geworfen. Unter anderem seien dabei Scheiben eines Geldinstituts und von geparkten Autos beschädigt worden.
Video zum Trauermarsch mit Statements
Privatsphäre mit Statements
wurde am 31.12.2007 in Hamburg
aufgenommen. von Feuerloescher TV
Mit Statements vom AK Vorratsdatenspeicherung,
Freie Ärzteschaft, BürgerInnen u.a
Online gucken auf
TRAUERZUG DURCH DEUTSCHLAND
06.01. München
In München wird der Sarg an Herrn Schäuble überreicht.
Weitere Infos auf
Videos vom Trauermarsch in Hamburg:
Niemals aufgeben!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
wie sahs mit bullen aus?? — haben sie wieder gefilmt?
ergänzung — dinA4