USA wollen Regimewechsel in Pakistan

Dschugan Rosenberg 28.12.2007 16:48 Themen: 3. Golfkrieg Militarismus Weltweit
Diktator Musharaf ist nicht mehr Wunschkandidat der USA in Pakistan. Also hat er jetzt abzutreten! Doch er kämpft wie ein angeschossenes Tier mit Bombenanschlägen um seine Herrschaft. In diesem Kontext wurde jetzt auch Präsidentschaftskandidatin Bhutto ermordet.
Seit einiger Zeit haben die USA ihren eigenen Gefolgsmann, den pakistanischen Präsidenten Musharaf fallen gelassen. Musharaf führt privat einen amerikanischen Lebensstil: Squash, Sportwagen, Golf und das Statusgehabe als Armeechef. Er galt als „engster Verbündeter“ im Kampf gegen den Terrorismus der „Al Quiada“, die selbst ein Kunstprodukt der USA ist.
Musharafs Armee wurde mit amerikanischen Waffen hochgerüstet und diese nahmen sich im Gegenzug was sie brauchten: große Teile des pakistanischen Geheimdienstes ISI ist von den USA dominiert und sie finanzierten damit Terrorgruppen, unter anderem auch Mohammed Ata, der von den USA als einer der Terrorpiloten vom 9/11 nur Stunden nach dem Attentat genannt wird.
Diese Beteiligung erhält jetzt erneute Aktualität durch die Vernichtung von Verhörvideos der CIA. Nach den Recherschen von Gerald Posner ist auf den Verhören s.g. Top-Terroristen wie Zacarias Moussaoui auch von ihnen zu hören, wer die Hintermänner des Terrors sind, wer das ganze Geld für die Anschläge wie dem 9/11 bereitgestellt hat ( http://www.huffingtonpost.com/gerald-posner/the-cias-destroyed-inter_b_75850.html).

Der Fall Musharafs, Drohung der USA Pakistan in die Steinzeit zu bomben

Musharaf weiß 2006, dass die USA sein Ende eingeleitet haben und er reagiert wie ein angeschossenes Raubtier. Gründe für die Abkehr der USA gibt es viele. Musharaf kann es sich innenpolitisch nicht leisten die Dörfer an der Grenze zu Afghanistan für Massenbombardements der USA und Nato freizugeben. Denn Pakistan ist in erster Linie ein islamisches Land, die Abtrennung von Indien und die Gründung von Pakistan erfolgte im Namen des Islam. Aus den gleichen Gründen lehnte er einen Krieg gegen Iran an der Seite der USA ab. Insgesamt ein unzuverlässiger Kandidat.
Der endgültige Bruch mit den USA markiert ein Interview, dass er im September 2006 gab. Die USA hätten Pakistan zu einer Koalition „gegen den Terrorismus“ gezwungen. Andernfalls solle sich Pakistan darauf einstellen, bombardiert und „in die Steinzeit zurückgeschickt zu werden“. Die Drohung sei von US-Vize-Außenminister Richard Armitage gegenüber seinem Geheimdienstdirektor ausgesprochen worden, sagte Musharraf ( http://www.focus.de/politik/ausland/musharraf_aid_116021.html).

Der erste Versuch: Kandidat Nawaz Sharif

Ziel der USA ist es, einen ihrer eigenen Kandidaten zum Präsidenten in Pakistan zu machen. Dazu wurde zunächst Nawaz Sharif ins Rennen geschickt. Sharif mußte nach dem Putsch 2000 für zehn Jahre nach Saudi-Arabien ins Exil gehen. Dafür wurden die Vorwürfe hinsichtlich Korruption und Vetternwirtschaft gegen ihn aufgehoben und er musste keine langjährige Haftstrafe antreten, zu der er zuvor verurteilt wurde.
Sharif gilt als Mann der USA, nachdem er auf ihr Drängen einen Truppenrückzug aus Kashmis befehligte, nachdem er bereits erfolgreich in den Punjab eingedrungen war und sich dort an zahlreichen strategisch wichtigen Stellen festsetzte. Die „Erklärung von Washington“ zwischen Sharif und Clinton kann man heute noch nachlesen ( http://www.pmln.org.pk/washingtondec.php).
Nach dem Exil gelang mit Hilfe der USA, Sharif von Saudi-Arabien nach London zu bringen und ihn dort mit viel Geld auf seinen nächsten Einsatz als Präsident von Pakistan vorzubereiten. Teure Anwälte wurden in Pakistan bemüht und sie erreichten, das Sharif im August dieses Jahres vom Obersten Gerichtshof grünes Licht erhielt, in Pakistan wieder einzureisen und sich als Präsidentschaftskandidat in Szene zu setzen. Doch er wurde bei seiner Einreise direkt am Flughafen verhaftet, wurde aber später wieder freigelassen.

Der zweite Versuch: Benazir Bhutto
Sie studierte an den angloamerikanischen Eliteuniversitäten Havard und Oxford, wurde zweimal Regierungschefin und mußte zweimal wegen Korruption zurücktreten und ins Exil gehen. Diesmal zu den britisch dominierten Vereinigten Emiraten. Die Familie Bhutto gehört zu den reichsten Clans in Pakistan und kämpfte mit allen Mitteln – einschließlich Mord - um Macht und Einfluß.
In einer thriumphalen Schau, von dem Medien in alle Welt getragen, feierte Sie – mit einem Lorbeerkranz an ihrem Arm – dieses Jahr ihr Comeback. Mit viel Geld wurde der Eindruck in Szene gesetzt, hier würde eine Befreierin zur Errettung des Volkes am Flughafen landen und mit ihrem Thriumpfzug schon ihren Sieg als zukünftige Präsidentin außer Frage stellen.
Doch der putscherfahrene Musharaf schlägt bauernschlau zurück: Bereits im Vorfeld wird der Geheimdienst ISI gesäubert, Bhutto-Freund Pervez Ashfaq Kiani wird als ISI-Chef abgesetzt. Gleichzeitig trifft Musharaf eine Abmachung mit Bhutto um die Teilung der Macht. Zum anderen gibt es mit dem ersten Bombenanschlag und dem Hausarrest für Bhutto das Signal an sie und die USA, dass er freiwillig seine Macht nicht abgeben wird.
Am 8. November 07 schreibt die konservative Zeitung „die Welt“: Bhutto sucht den offenen Machtkampf mit Musharaf ( http://www.welt.de/welt_print/article1341583/Bhutto_sucht_den_offenen_Machtkampf_mit_Musharraf.html).
Und am 15. November schreibt der Spiegel „USA planen ohne Musharaf“ ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,517490,00.html).
Der Bündnispartner Großbritannien fordert Musharaf auf, als Armeechef zurückzutreten. Bhuttos Partei gewinnt an Popularität und so muß Musharaf fürchten, bei der für Januar angekündigten Wahl zu verlieren. Auch nach dem ersten Bombenanschlag und Hausarrest sah sie sich dem gleichzeitigen kompromißlosen Kampf gegen Musharaf, gegen Islamisten und auch gegen Nawaz Sharif gewachsen und plante eine groß angelegte Wahlkampftour über Land. Ein tödlicher Irrtum.


Die Entdeckung der Menschenrechte in Pakistan

Jetzt werden plötzlich in den westlichen Medien die undemokratischen Züge der pakistanischen Diktatur aufgegriffen.
Die Guantanamo-Betreiber geben vor, welche Menschenrechtsverletzungen und Demokratiedefizite in anderen Ländern für die breiteren Bevölkerungsschichten vermittelt werden sollen. Und natürlich muß der „ewige Krieg“ gerechtfertigt werden. Und so haben wir dann heute in den Mittagsmagazinen bei ARD und ZDF die Meldung, dass sich „Al Quida“ zur Ermordung Bhuttos bekannt hat. Also noch aus der schlechten Nachricht für die Nato eine gute machen und ihre Ermordung als Argument für mehr Bomben gegen die an Einfluß gewinnenden Taliban nutzen.
Selbst Joschka meldet sich zu Wort: Musharaf destabilisiere die Region! Und wenn die Grünen zur „Stabilisierung“ aufrufen, könnte es sein, dass es mehr Aufgaben für deutsche Soldaten zur Verteidigung von „Demokratie und Menschenrechten“ gibt.
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Ergänzungen

Die andere Art von "orangener Revolution"

Zingiber 28.12.2007 - 23:22
Der Artikel über die Ermordung von Bhutto und deren Hintergünde ist m.E. eine analytische Spitzenleistung und sie entspricht dem wahren Sachverhalt.

Die USA suchen - wenn schon keine organgene Revolution angezettelt werden kann - Quislinge wie es auch Merkel und ihr Chaoskabinett ist.

Die Bhutto war in den letzten Jahren ständig auf Vortragsreisen in den USA und sie hatte das volle Vertrauen der Neocons bzw. der Bush-Administration gewonnen und für die Massen in Pakistan war sie eine "Verheißung", vor allem weil sich aufgrund der Ausbeutung durch die Globalisierung die Lage der unteren Schichten in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert hat - bei ebenso dramatischem Zuwachs an Reichtum bei der Oberschicht.

Die Internetadresse der 12-Millionenstadt Karatschi war heute tot
>  http://www.karachicity.gov.pk/

Die Internetadresse der 9-Millionenstadt Lahore ist erreichbar, geht aber bisher nicht auf das Atttentat bzw. die Lage in der Stadt ein:

>  http://www.lahore.gov.pk/

ahja

tagmata 29.12.2007 - 07:05
"er reagiert wie ein angeschossenes Raubtier."

ich kenne wenige angeschossene raubtiere die nach wenigen tagen halbherzigem rumgebitche einen wahltermin ansetzen.

sharif ist übrigens so scheiße daß er nur für kurze zeit kandidat nummer 2 war, bis klar wurde daß er in pakistan eher unerwünscht ist.


"Bereits im Vorfeld wird der Geheimdienst ISI gesäubert"

wenn du das glaubst ist dir auch nicht mehr zu helfen.


"ich las oder hörte dass Bhutto als sie regiert hat Al Quaida unterstützt hat."

die taliban (bzw sie *wurden* unterstützt während der zeit. von wem ist nicht klar. vermutlich isi mit bhuttos billigung. afghanische extremisten zu unterstützen und die grenze offenzulassen ist deren art mit ihren eigenen extremisten umzgehen. wenn du in bio beim thema "osmose" aufgepaßt hast kannst du dir ungefähr vorstellen wie die sich das vorstellen. funktioniert mittelfristig sogar recht gut. langfristig... wir werden sehen.

Our Freedom Fighters

Zingiber 29.12.2007 - 09:53
Als es noch darum ging, die pöse Sowejetunion aus Aghansitan zu vertreiben und damals die CDU Autoaufkleber mit dem Slogan "Freiheit für Afghanistan" verteilt hat, damals wurden die Mudjahedeengruppen, die in Pakistan einen sicheren Hafen hatten und welche großenteils personenidentisch mit den späteren Taliban waren, von den USA unterstützt.

Die USA lieferten sogar Stinger-Raketen zum Abschuß von sowjetischen Flugzeugen an die Mudjahedeen, die in der US-Presse als "Our Freedom Fighters" gefeiert wurden.

Damals hatten die USA noch einen Horchposten (wie in Berlin) und einen Lufwaffenstützpunkt in Peshawar (wie in Frankfurt am main). Sie haben die pakistanische Regierung massiv gedrängt bzw. finananz-/handelspolitsch erpreßt, die Taliban zu dulden und zu "hosten". Das war vor und während der Zeiten von Bhuttos erster und zweiter Amtsperiode.

Wie immer haben die USA ihre Verbündeten fallen gelassen, sobald sie zu selbständig wurden bzw. zu wenig sublatern geenüber US-Interessen. DAs war bei den Taliban so, das war bei Saddam Hussein so, das wollen sie jetzt bei Musharraf praktizieren. Dafür sollte Bhutto das willkommene Werkzeug sein (wie es Karzai in Pakistan ist).

Welch einen Druck haben die USA auf Schröder ausgeübt, nur weil er den Irakkrieg •verbal• kritisiert hat, ihn aber praktisch •massiv• unterstützt hat! Und die meisten Deutschen wollen auf ewige Zeit Us-Satteliten bleiben und sie verkaufen oder verleasen öffentliches Eigentum liebend gern an Heuschrecken, die ihr Hauptquartier z.b. in Florida haben. Die Merkel ist eine deutsche Bhutto, jedenfalls was die Funktion für die USA angeht.

Pressemeldung, Peshawar, 23. Januar 1987

Zingiber 29.12.2007 - 10:33
Hier folgt eine Fotokopie eines Artikel-Ausschnitts aus dem "Daily Olympian", Peshawar (US-Basis in Pakistan), 23. Januar 1987. Bitte selbst lesen:

USgov bekommt Regimewechsel in Pakistan

pulp fiction 29.12.2007 - 14:51
Pervez Musharraf zog die Uniform aus.

US Regierung geht offensichtlich davon aus, dass Pervez Musharraf, Benazir Bhutto ermorden ließ.
Das Federal Bureau of Investigation investigiert im Internet und bekennt es war Al CaIdA.
Mit dieser auf den ersten Blick für Pervez Musharraf entlastenden Version, war die US Regierung schneller als das pakistanische Innenministerium.
Letztlich weiß die US Regierung was sie an Pervez Musharraf hat.
 http://www.cbsnews.com/stories/2006/09/21/60minutes/main2030165.shtml

anscheinend wollen auch die Massen

Entdinglichung 30.12.2007 - 12:53
einen Regimewechsel in Pakistan, wenn mensch der Analyse der LPP glaubt:  http://www.socialistunity.com/?p=1438 ... ansonsten steckt nicht überall immer wer (bzw. die USA u.ä.) dahinter

Bombed back to the stone age

60 Minutes 03.02.2008 - 21:15
Das Musharraf Interview von Steve Kroft bei cbs 60 Minutes offenbarte was als US Diplomatie bezeichnet wird.
An videos wird auf der website von cbs nur noch Werbung vorgehalten.
Das Transkript gibt das Interview leider nur noch verstümmelt wieder, trotzdem wird klar worum es sich bei
 http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Armitage
handelt.

bei youtube ist das interview leider nur in sehr kurzen Sequenzen zu finden:

Musharraf: USA threatened us with BOMBINGS | 0:47

 http://www.youtube.com/watch?v=oHGU_qXhLJU&watch_response



(CBS) Most heads of state wait until they are comfortably in retirement before sitting down to write their memoirs, but in the case of Pakistan's President Pervez Musharraf there are no guarantees that he will live long enough to have one.

The book is appropriately called "In the Line of Fire." It presented correspondent Steve Kroft with the opportunity to sit down with Musharraf in Islamabad and talk about things that he has never or rarely spoken about: including threats made by the United States after 9/11 to enlist his support against al Qaeda and the Taliban, and Dr. A.Q. Khan, the Pakistani hero who sold Pakistan's most sensitive nuclear secrets to Iran, Libya and North Korea.


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Pakistan, with its nuclear weapons and Islamic militants, has been called the most dangerous country in the world, and one of the most dangerous places in it is riding in the motorcade of President Musharraf. Twice suicide bombers have tried to blow it up, killing 14 people in the process. Both times, Musharraf barely escaped.

There have been half a dozen plots on his life. Why are so many people trying to kill Pakistan's president?

"These people are extremists, terrorists, they believe in forcing their views on others. So, I’m standing in their way, frankly," Musharraf says.

"The suicide attack. You discovered that most of the plotters were from the Pakistani Air Force," Kroft remarks.

"Yes," the president replied.

Asked if that disturbs him, the president acknowledges, "It did. It's all the lower ranks. They are susceptible to such extremist, terrorist tendencies and to be indoctrinated to do these things."

That indoctrination is part of a rising tide of anti-American sentiment, aggravated by Musharraf’s cooperation with the United States in the war on terror, an alliance that was forged on Sept. 11, 2001. At the time, Pakistan was one of a few countries supporting the Taliban government in Afghanistan, which harbored Osama bin Laden. The U.S. made it clear that that relationship would have to end, and Musharraf says the message was delivered by then-Deputy Secretary of State Richard Armitage in the most undiplomatic terms.


"The Director of Intelligence told me that he said, 'Be prepared to be bombed.' Be prepared to go back to the Stone Age," Musharraf remembers.

What was his reaction?

"One has to think and take action in the interest of the nation and that's what I did," the president explains, adding that he thought it was a "very rude remark."

Armitage disputes the exact language, but doesn’t deny that the message was strong. Musharraf says he believes his director of intelligence and says he took it as a threat.

"It was a threat, certainly," Musharraf says. "I took it that the United States, after having whatever happened to the World Trade Center, would be a wounded country – a wounded sole superpower and they are going to do anything to counter and to punish the perpetrators. Now, if we stand in the way of that, we are going to suffer."

"In April 2000, senior officials from the Clinton administration complained to you about the transfer of technology and material to North Korea, do you remember that?" Kroft asks.

"I don't remember the dates exactly but yes these complaints were coming from and my reply used to be, 'Give me evidence. Give me proof,'" Musharraf says.

That proof would be presented to him three years later in what Musharraf calls one of the most embarrassing moments in his career. During a trip to the United States, he was asked by President Bush to meet with CIA Director George Tenet on a very important matter, where he was confronted with sensitive documents that proved someone in Pakistan was selling nuclear secrets.

"He took his briefcase out, passed me some papers, told me to have a look and when I saw that it was a centrifuge design, with all it's numbers and signatures - of Pakistan - it was the most embarrassing moment," he remembers.

What about the blueprint was so incriminating?

Well it was our centrifuge design, it's not supposed to be with the CIA. That was top secret," Musharraf explains.

The president says he didn't ask where the CIA got the design from.

Musharraf says he took the documents and began his own investigation, discovering that highly sophisticated nuclear technology was sent not only to North Korea but also to Iran. The culprit was Dr. A.Q. Khan, the country’s most famous scientist. For years, Khan controlled some of Pakistan’s most sensitive nuclear facilities, and claimed credit as father of its atomic bomb.

What designs and technology had Dr. Khan given to North Korea and Iran?

"He gave them centrifuge designs, He gave them centrifuge parts. And he gave them centrifuges," Musharraf explains.

To make matters worse, the U.S. and Britain intercepted this shipment of nuclear supplies that Libya had purchased from Pakistan in 2003. The world was demanding harsh punishment for A.Q. Khan but Musharraf says he believed the Pakistani people would not tolerate a long trial and prison sentence.

Because, as Musharraf says, "Today, he's a hero of Pakistan. Because he's given us the atom bomb."

Musharraf had Dr. Khan arrested on charges of on conveying national secrets. "I don't really remember the charges as such," he says.

But then he pardoned him, keeping him under house arrest.

"Living a life in splendor, correct?" Kroft asks.

"Well, he's comfortable all right," the president admits. "But otherwise now he doesn't even speak on telephone."

Why does Musharraf think Khan leaked the secrets?

"Ego, satisfaction and money," the president replies.

Musharraf describes Khan as a self-promoter obsessed with fame and power, a lone wolf who exerted personal control over key aspects of Pakistan’s nuclear operations and was able to transfer top secret technology with no official help.

"By your own account in the book, A.Q. Khan shipped two dozen centrifuges to North Korea and 18 tons of material and centrifuges to Libya and Iran. How was all of this material moved without someone in the government or the army finding out about it?" Kroft asks.

"First of all, bringing these centrifuges or their parts, these are not huge elements. They can be put into your car and moved," Musharraf replies.

"You think he moved 18 tons worth of material in his car?" Kroft asks.

Musharraf says the materials, heading to Libya and Iran " must have been transported many times."

"But we've been to your nuclear facilities enough to know that they're very heavily guarded and the military is all around them," Kroft remarks.

How did all this material get out and get sent to Libya?

"What is the military meant for?" asks Musharraf. "That is to safe guard them from outside attack."

"So obviously your internal controls were a little weak," Kroft states.

"No, they were not weak," the president disagreed. "They were very strong."

"Except for the man who was running the operation," Kroft remarks.

"Yes of course. He tells his security man this vehicle has to move, okay, to the airport. Okay. Put it in a C-130 and send it," Musharraf says.

"I think because no one from the outside world has been allowed to talk to him, there are suspicions that perhaps the reason is because Dr. Kahn might say something about army participation in the sale of nuclear technology," Kroft asks.

"That is absolutely not the case. The President or Mr. George Tenet, they are very satisfied and they are quite comfortable with what we have done," Musharraf argues.
President Musharraf has been praised by both the United States and Britain for rounding up more than 600 Al Qaeda members, including some of its top leadership. But there is also frustration and disappointment. Some of the suicide bombers who blew up the London subways a year ago July, had connections to Pakistan and traveled there shortly before the attacks, and so did some of those accused of planning the foiled attack on ten commercial airliners this past summer.

"Seven of the accused people involved in that plot are Pakistani. Does that bother you or surprise you?" Kroft asks.

"It disappoints me, yes. But at the same time, it annoys us also. They are not Pakistanis. They are born and bred in Britain, and they are British," Musharraf points out.

But seven of them had dual citizenship.

"Well, yes, dual citizenship. That is what really disappoints me as I said. I do get disappointed that they have linkages with Pakistan and also some of them may have traveled here, yes. That is disappointing," the president acknowledges.

"I mean the British terrorists seem to feel it necessary to come to Pakistan and talk to somebody," Kroft points out. "To get their blessing."

"Yes. This is because of whatever has happened for 26 years. So this place becomes a boiling pot," Musharraf says.

He is talking about the mujahadeen, the Islamic warriors that Pakistan and the United States and Saudi Arabia recruited, armed, and sent off to Afghanistan in 1979 to drive off the Russian infidels. Musharraf says they and their children are still in cities like Peshawar and in the no man’s land along the Afghanistan border, a Frankenstein monster that now goes by the name al Qaeda and the Taliban.

Recruiting tapes, which show young men being trained to make IEDs, are being edited and sold in Pakistan. One man is believed to have passed on explosives training to some of the London subway bombers. The skills and tactics once used against the Soviets are now being employed in Afghanistan against American and NATO convoys.
Afghanistan President Hamid Karzai believes Musharraf is complicit.

"President Karzai has complained for a long time that the Taliban has been getting help from inside Pakistan," Kroft asks. "Is that going to end?"

"Yes indeed people could be coming here. People could be training and going back on their own. And we will act against them. We are trying to do our best," the president pledges.

After years of Pakistan support for the Taliban, open and covert, Musharraf now says its radical brand of Islamic fundamentalism represents a greater threat than a weakened al Qaeda.
"It's a totally shifted environment," Musharraf says. He believes the Taliban must be defeated.

It’s not a popular position with most Pakistanis. But then Musharraf knows his future is not likely to be decided by popular opinion. His immediate predecessors have been exiled, imprisoned or died under mysterious circumstances, which is a very strong motivation to survive.

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