Magdeburg: Kissenschlacht!

karl 24.12.2007 00:25 Themen: Freiräume
Am 22.Dezember nahm ich an der ersten öffentlichen Kissenschlacht in Magdeburg teil. Etwa 40 Leute bewaffneten sich mit Kissen und störten das Vorweihnachts-Shopping in der Innenstadt.
Der erste Schauplatz war das „Allee Center“. Zwei Teams - „Konsum“ und „Kauft Nix!“ - betraten das größte Einkaufscenter der Stadt durch verschiedene Eingänge. In der Mitte trafen sie aufeinander und lieferten sich eine heftige Kissenschlacht. Dies wiederholte sich im „City Carré“, begleitet durch Parolen wie „Wir sind nicht zum kaufen hier“.
Das ganze dauerte jeweils nur 5 oder 10 Minuten. Noch bevor irgendwelche Securitys auftauchten waren alle Beteiligten schon wieder verschwunden. Zurück blieben ein weißer Federteppich und verwirrte Passanten.
Zum Schluss gab es dann wohl noch Stress mit den Bullen. Die Personalien von etwa 10 Leuten wurden aufgenommen.

Für mich richtete sich die Aktion gegen den scheisz Weihnachtskonsum und die privaten Räume der Shoppingcenter. Es wurde einiges an Verwirrung gestiftet und die Einkaufsnormalität gestört. War wirklich ein netter Flash Mob- ich freu mich auf's nächste Mal...





* www.freiraumgruppe.de.md *
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Sehr gut !

Mr. Wichtig 24.12.2007 - 02:42
Eine gute Aktion !

Leidtragende...

flashmobber 24.12.2007 - 04:17
...dieser Aktion sind die ohne hin schon ausgebeuteten Raumpfleger/innen. Und welcher Bürger denkt denn jetzt: "Achso...Kissenschlacht...na klar, übermäßiger Konsum ist blöd..., na logo, hätte ich ja auch drauf kommen können, die Zeichen waren eindeutig, ist doch heute auch so eine Frau bei rot über eine Ampel gegangen. Das war ganz klar Protest gegen das System."
Übrigens konsumiert fast jeder ach so radikale Linke auch. Benzin, Tabak, Poser Klamotten usw. Ich finde diese Aktion genauso politisch und kritisch wie die Flashmob Aktionen bei Mc. D., wo verwirrte, unsoziale, unpolitische Jugendliche sich tolle Handyfilmchen von vollkommen überforderten MitarbeiterInnen machen konnten. Immerhin können sie zählen wieviel Burger sie bestellt haben und was die kosten. Flashmob ja, vorallem auch politisch, aber dann doch bitte ein bisschen reflektierter. Das Problem von vielen radikalen ist, dass sie gharnicht mehr wissen wie die Welt ausserhalb von Vokü, Transpi usw. tickt. Sie wissen nur was alles scheisse an ihr ist (eigentlich ja alles....).

jippie

Nathan 24.12.2007 - 09:08
Hach, *seufz* endlich mal wieder eine Aktion in Magdeburg an der mich ohne eine Sekunde nachzudenken sofort beteiligt hätte. Gute gemacht!

und naja, Außenwirkung ist mir tatsächlich egal, man kann auch einfach mal Spaß haben, und sich gegenseitig helfen das "Fest" zu überstehen. :)

Dann Frohes Fest und machts besser im neuen Jahr in Magdeburg. *daumendrück*

@flashmobber

moep 24.12.2007 - 10:14
schoene inhaltslose kritik - fuer jemanden der "sinnlose aktionen" bemaengelt :)

allein der spassfaktor ist es schon wert - verbunden mit dem ansatz der konsumkritik eine gelungene aktion!!!

und zu deinem albernen argument der raumpfleger - sieh es doch so, vielleicht mussten sie sogar noch eine weitere kraft ordern - womit wie bei arbeitsplatzschaffung waeren :))))

weiter so - WIR FORDERN DIE GLOBALE KISSENSCHLACHT!!!

Nike?!

Ro 24.12.2007 - 10:36
Ich weiß nicht so recht: auf den Bildern tragen die Leute dann aber Schuhe wie die überteuerten Chucks (habt ihr mal geschaut, was die in Amiland im Vergleich zu hier kosten), teure Vans und vor allem von Nike. Einer trägt dann sogar Schuhe und Rucksack von Nike! Ist das nicht ein Firma die unterirdisch billig in Asien unter äußerst schlechten Bedingungen produzieren lässt und deren Waren man dann hier teuer bezahlt, wobei das ganze Geld in die Taschen irgendwelcher Firmenbosse geht?

Irgendwie passt die Kritik der Leute und ihre getragene Kleidung nciht zusammen.

Ro

@ro

lol 24.12.2007 - 11:21
das kannst du auch auf jeder antikap. demo sehen. ein haufen rebellen gegen den kapitalismus und alle tragen adidas samba, carhartt etc., weil das halt zum lifestyle dazu gehört.
realität vs anspruch...

Teil desd Systems

Konsum 24.12.2007 - 12:06
Die Aktion ist absolut legitim. Auch mit Nike Schuhen. Erstens richtet sich die Aktion gegen übermäßigen Konsum. Zweitens und noch viel wichtiger finde ich die Kritik zwar grundsätzlich richtig, aber glaubt bloss nicht dass "no-name" Schuhe etc. super fair produziert werden. Eher das Gegenteil, denn die Marke muss wenigstens noch auf ihr image achten wogegen es no-name produkten egal sein klann.
Es kann sich keiner komplett dem System entziehen. Solange es das System gibt ist man Teil davon. Man kann versuchen den Einfluss so weit wie möglich zu reduzieren. Und apropos Marken Klammotten. Die radikale Linke wettert gegen Markenfirmen (zu recht) aber bedient dabei zB die mindest gleich zu verachtenden Tabalindustrie in rauhen Mengen.
Gute Aktion, weiter so!

Nike!

Willi wills wissen 24.12.2007 - 12:07
Hallo, Dein Beitrag mit den Klamotten der Leute die an der Aktion beteidigt waren ist berechtigt. Aber wo willst Du anfangen und wo aufhören? Lieber eine solche Aktion in solchen Sachen als gar keine. Hast Du schon mal daran gedacht, das die Sachen vieleicht nur für solche Aktionen getragen werden und im "Normalen" Leben nicht?
Na ja, ein frohes komerz freies Weihnachten wünsche ich .Corny

das is ja mal was

the boy with the harmonica 24.12.2007 - 12:49
weiter so, frohe western und janz viel kraft aus leiptzsch.. ich liebe euch alle

and don't forget:
19.01.08 magdeburg in schutt und asche legen!!

wird zeit

wir 24.12.2007 - 13:19
..., dass es in MD mal wieder spaß machen kann sich einzubringen. FREIRAUM erkämpfen und lachen... schöne aktion trotz evtl. berechtigter kritikpunkte

auch andere?

klappstuhl 24.12.2007 - 14:14
Auch mal daran gedacht, das vielleicht auch zuschauende Leute ein Kissen in die Hand nehmen und mitmachen? Und wenn die dann Nike/irgendwelche anderen Marken tragen, ist das doch erstmal egal. Wie schon jemand vor mir sagte, lieber eine Aktion mit...als gar keine Aktion.

Das bei der Aktion vielleicht eine, für du gaffenden Passanten, sinnlose Aktion läuft, mag sein. Aber mit den gerufenen Sätzen und den (wenn auch schwer erkennbaren) T-Shirts hat das schon einen Sinn ergeben. Zumindest sprechen die Menschen jetzt darüber und vielleicht denken sie dann auch noch Stück weiter.

schon mal drüber

nachgedacht 24.12.2007 - 16:13
das es auch menschen gibt die ihre schuhe, jacken,hosen, rucksäcke etc. klauen,freebox,tauschen,geschenkt bekommen? wenn ich als hartz4 patient diese gequirrlte kacke lese kommt mir die galle hoch... aber immer alles schön in einen topf schmeissen und alles gleichermassen destruktiv kritisieren. oder darf ich jetzt nicht mehr an aktionen teilnehmen weil meine einzige hose eine levis ist? mit euch kann die revo ja heiter werden!

eure ständigen rundumschläge gegen jeden versuch kreativ aktionen zu starten geht mir gehörig gegen den strich!

Leute lasst euch nicht von solch kackmist entmutigen und danke für die gute aktion!

desweiteren allen notorischen nörglerinnen ein schönes fest der geheuchelten nächstenliebe!

*HIER KÖNNTE EINE MARKEN-PAROLE STEHEN*

Na super Leistung

Anti-Anti 24.12.2007 - 16:15
Klasse Sache und superverkürzte Kritik am Kapitalismus. Schon mal daran gedacht, woher die Federn stammen bzw. welche Methoden zur Gewinnung dafür eingesetzt werden?

Leben = Produkte, na vielen Dank und ein frohes Fest...

@Ro

Es ist die Systematik 24.12.2007 - 17:45
Ist doch scheissegal WAS du heute trägst. Als ob deine Schommel-Kapu von Fruit-of-the-Loom unter menschenwürdigen Bedingungen produziert worden wäre!
Das Problem sind doch nicht ein paar "böse" Firmen, sondern ein kapitalistische LOGIK, das genau solches System der Ausbeutung hervorbringen MUSS.

keine revolution ohne adidas sambas

adolf dassler 24.12.2007 - 18:17
also ich finde adidas sambas auch viel politisch korrekter als nike oder der ganze kram. ohne sambas geht einfach nix, hoffentlich finde ich heute welche unter meinem weihnachtsbaum....

Frage

Fragende 24.12.2007 - 19:09
1. Was ist übermäßiger Konsum? Wer definiert, was "übermäßig" ist: Die Partei? Attac? Das ZK?

2. Warum eigentlich geht sowas hier als emanzipatorisch durch?

Zu fordern wäre vielmehr der unbegrenzt mögliche Konsum für ALLE, anstatt Einschränkung zu propagieren. Maximale Selbstentfaltung und Bedürfnisbefriedigung für alle MUSS zwangsläufig einhergehen mit einem erhöhten Konsum von allem, was das Leben angenehmer macht, Lust beschert, satt macht, Durst löscht, Entfaltung in jeglicher Hinsicht ermöglicht, das Leben erleichtert...

3. Was ist das spezifisch kapitalistische an Schuhen von Nike oder Adidas?

Kapitalismus, definiert als die Selbstverwertung des Wertes, manifestiert sich nicht nur in Markenklamotten, sondern in ALLEN Waren, die auf dieser kapitalistisch verfassten Welt zu haben sind: Vom fair-trade-Kaffee über das Tofu-Würstchen bis hin zur Carhartt-Jeans. Kapitalismus lässt sich eben nicht auf bestimmte "böse" Unternehmen runterbrechen, sondern ist eine allumfassende Vergesellschaftungsform, die mit allen ihren Seiten abgeschafft gehört. Wie man diese Form aber abschafft, indem man Leuten vorschreibt, was zu kaufen denn "sinnvoll" ist und was nicht, das bleibt leider mal wieder schleierhaft - wohl, weil es nur die Antowort "Gar nicht" gäbe.


4. Was ist das Ziel? Eine Gesellschaft, in der die Menschen in kargen und elenden Verhältnissen vor sich hinwegetieren, Haferbrei fressen und auf Kompostklos gehen?

Zumindest anscheinend keine, in der das Kapitalverhältnis abgeschafft wäre und damit alles Elend ein Ende hätte, wo ALLE Menschen nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben und sich entfalten könnten und wo insbesondere keine linke Sittenpolizei auftaucht, die den Leuten vorschreibt, was diese Bedürfnisse sein sollen und was nicht, welche davon "künstlich" und welche "natürlich" sind etc....

Für den Kommunismus! Konsumkritik angreifen!

Sanftes Ruhekissen.

Kommunist mit menschlichen Gesicht 24.12.2007 - 20:07
Cool echt, erinnert an die traditionelle Schlacht auf der Oberbaumbrücke. Wer hat eigentlich gewonnen und wurden dazu vegane Federn benutzt? :-))) Weiter so.

natürlich vegan

Gunter Gans 24.12.2007 - 23:27
Natürlich wurden "vegane Federn" benutzt. Es handelt sich dabei um Polyesterholfasern, die direkt aus dem schönen China kommen. Für deren Herrstellung waren ca. 50 Leute gebraucht, die in einer Chemiefabrik aus den 50ern diese Füllung für umgerechnet etwa 100€ im Monat herstellen. Achso, die Abwässer aus dieser Herstellung wurden in den zufällig neben der Fabrik befindlichen Fluß schnell und unkompliziert ungeleitet. Herr Cho (der Bauer nebenan) freut sich natürlich auch darüber, denn er braucht jetzt weder düngen noch Planzenschutzmittel verprühen, bloß seine Kinder und Kunden wundern sich über ihren kurzzeitigen Ausschlag nach dem Essen des superfrichen Gemüses am Abend.
Achso, das ist IRONIE!

Kapitalismuskritik

no logo 25.12.2007 - 02:58
Wer hätte es gedacht, auch in der "Zeit" findet sich ein Artikel, der sich mit dem Konsumverhalten kritisch auseinandersetzt:

 http://www.zeit.de/2007/52/weihnachtshektik


Nach der Lektüre, komme ich zum Schluss, dass die Aktion der MagdeburgerInnen aus zwei Gründen positiv zu bewerten ist. Zum einen ist es die symbolische, öffentlichkeitswirksame Konsumkritik, die mit diesem FlashMob erzeugt wurde. Fast wichtiger ist aber vielleicht der Umstand, dass eine Gruppe von Menschen eine selbsterlebte, sicher lustige und eben vollkommen ohne Konsum erreichte Sache war, die alle Beteiligten sicher glücklicher gemacht hat, als der Kauf der oben kritisierten Markenschuhe, Rucksäcke etc.

In diesem Sinne: Danke & Weiter so!

Fair Products

Fairfax 25.12.2007 - 11:08
Zuerstmal, Converse Chucks gehören zu Nike... von "Converse (...) und sogar Nike" zu sprechen ist also schwachsinnig. Für alle die behaupten, "Noname Schuhe seien ja auch nicht besser" würde ich vorschlagen demnächst mal bei No-Sweat einzukaufen. Sieht aus wie Chucks und fühlt sich ohne Ausbeutung einfach besser an.
Für die Poser die bemängeln, dass man sich damit an Ausbeutung beteilige, es liegt mir auf der Zunge euch böse Worte hinterherzuspeien. All diese Troglodyten die tun, als hätten sie weder Kissen noch Decke daheim und als sei es moralisch verwerflich das zu besitzen. Dieses pseudolinksradikale Übernehmen von Spießerordnung geht mir schon lange auf den Sack. Das erinnert mich an einen "Punk", der bei uns in einem selbstverwalteten Kaffee stand, in Nike/Converse Schuhen, einer Levis Hose und einem Jack Wolfskin Pullover mit einem Mac unter dem Arm, auf die Mars schaute (freilich, keine Ware die ich persönlich konsumiere) mit deren Einnahmen man das Obst für diejenigen, die sichs nicht leisten können quersubventioniert und die Betreiberin des Cafés anschiss: "Wuäh, wie kommtn das Faschistenessen hierher?"

@Fragende

consumerandproducer 25.12.2007 - 16:29
Einerseits finde ich deine Kritik an der Konsumkritik ja richtig solange sie(die Konsumkritik) sich nur auf das orthodoxe Kompostklo vs Marmor-Arschmassage-Klosett reduziert. Ich hab auch lieber nen Marmor-Arschmassage-Klosett. Was ich allerdings noch lieber hab ist Zeit. Da kann ich auf die Arschmassage getrost verzichten. Das Problem ist allerdings das auf dem level des heutigen Kapitalismus Mir von allen Seiten her eingeredet wird, dass so ein Arschmassagenklo verdammt wichtig ist. Selbst wenn ich so schlau bin und das metaphysische daran erkenne erwartet die Gesellschaft von mir, dass ich mich an der Produktion beteilige. Ich glaub das wär auch oder gerade im Kommunismus nich anders.

Konsum ist ja augenblicklich nicht: Jeder nach seinen Bedürfnissen, sondern eher eine Religion. Im Endeffekt lass ich mir lieber von meinem Partner den Arsch massieren ;)

Also Konsum und Luxus ja, aber nich wenn ich dann 8 Stunden am Tach arbeiten MUSS bitte.. Wer das will kanns natürlich gerne machen.

konsumkritik

k 26.12.2007 - 15:00
ich finde es richtig Konsumkritik zu hinterfragen. Trotzdem ist es bedenklich den Konsum nicht als Teil des kapitalistischen Ganzen zu begreifen.
Selbstredend muss jeder Mensch konsumieren, er muss essen, trinken und sich bekleiden. Die Tendenz kapitalistischer Gesellschaften aber immer mehr Produkte herzustellen, die weit über das Lebensnotwendige hinausgeht, muss aber mit Nachteilen auf anderen Gebieten einhergehen. Man kann nicht ein Meer von Produkten haben ohne dass diese von jemanden und aus etwas hergestellt wurde.
Mehr Produkte bedeuten deswegen auch immer mehr Arbeit und mehr Rohstoffverbrauch. Die utopische Forderung alles für alle ist richtig, wenn sie darauf hinweist, dass alle Menschen das haben sollten, was sie haben wollen, sie darf aber nicht bedeuten, dass in der zukünftigen Gesellschaft Konsum und Besitztum weiterhin den Menschen dem Kapitalismus unterwerfen.
Die Bedeutsamkeit des Kaufens von Dingen in unserer Gesellschaft geht notwendig einher mit der weitgehenden Akzeptanz des Bestehenden. Man muss den Konsum als die andere Seite der Unterdrückung betrachten, als das kapitalistische Konstrukt von Lust, welche nur erlangt werden kann, wenn man funktioniert, nützlich ist und anständig arbeitet.

Wirklich toll...

MacGuyver 26.12.2007 - 16:36
In magdeburg werden jedes We Ausländer brutalst verprügelt und ihr veranstaltet ne Kissenschlacht? No way Alter. Des zeigt mal wieder wie schlecht die verhältnisse in Sachsen-Anhalt oder besser Glatzen-Anhalt stehen. Naja die lange Reihe der Desaster wird sich erst in Stendal und dann beim "Trauermarsch" der Nazis fortsetzen...

An MacGuyver

klappstuhl 26.12.2007 - 18:01
Damit hast du leider Recht, das hier in Sachsen-Anhalt immer wieder Leute ais ausländerfeindlichen Gründen angegriffen werden.
Die Leute, die diese Kissenschlacht organisiert haben, haben sehr wohl im Vorfeld auch darüber nachgedacht, wie mensch dem gemeinen Passant diese Vorfälle irgendwie klar machen könnte. Und wie sie/er darauf reagieren könnte (Stichwort: Zivilcourage). Allerdings scheiterte es unter anderem wieder mal daran, das es hier in Magdeburg eine starke Zersplitterung innerhalb der linken Szene gibt und dann läuft das so ab: "Ey, auf welche Demo gehst du? - Auf die und die Demo. - Wah! Du gehst zu den Antideutschen (oder zu den AntiImps)." - Und dann versuche du mal unter diesen Umständen etwas wirkungsvolles mit, übertrieben gesagt, drei Leuten zu machen.

Wenn du was machen willst, komme nach Magdeburg. Ideen sind da... Leute, die bei Aktionen unterstützen, sind immer gern gesehen.

public space.............

habermaaaaas 28.12.2007 - 20:50
sehr schöne aktion, auch mit den vorbeigeschossenen ergänzungen unten drunter!

public space does exist........bis zur nächsten kissenschlacht*