Verwaltungsgebäude der Bremer Uni besetzt
Seit heute morgen halten StudentInnen das Verwaltungsgebäude samt Rektorat der Universität Bremen aus Protest gegen die Umsetzung des Hochschulentwicklunsplans V (HEP V) besetzt. Mit diesem Plan will das Rektorat die Vorgaben der Bremischen Brügerschaft umsetzen, die Kürzungen für die Uni im dreistelligen Millionenbereich vorsehen.
Noch im letzten Semester ging die Verwaltung der Universität mit den StudentInnen gemeinsam auf die Straße, um gegen den Kürzungsplan zu demonstrieren. Damals hatte sich sogar das Rektorat noch gegen die Kürzungen ausgesprochen und sie mit der Existenzfähigkeit der Uni verknüpft.
Inzwischen hat sich das Blatt jedoch gewendet. Das Rektorat hat sich in den vergangenen Sitzungen des Akademischen Senats (AS) die Besetzung von Stellen auf der Grundlage des HEP V genehmigen lassen, ohne dass der Plan universitätsintern abschließend diskutiert, geschweige denn vom AS beschlossen wurde. So schafft das Rektorat Stück für Stück Tatsachen. Indem nur noch solche Stellen besetzt werden, die im HEP V eingeplant sind, wird der Plan faktisch umgesetzt.
Wie in der Vergangenheit sind die StudentInnen gefragt, um auf diese fatale Entwicklung aufmerksam zu machen, da weder der AS noch die DekanInnen oder sonstige Gremien an der Uni ihre Forderungen aus dem Frühjahr, als noch gemeinsam gegen die Kürzungen von Landesseite demonstriert wurde, aufrecht erhalten haben.
Uns stört es allerdings gewaltig, dass jetzt verschiedene Studiengänge geschlossen werden sollen und dass das Ganze auch noch hintenrum über die Personalpolitik geschehen soll! Daher setzen wir mit der Besetzung ein Zeichen gegen Bildungsabbau und eine Umstrukturierung der Universität nach vermeintlichen “Exzellenzkriterien”.
Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen im Bildungs-, Sozial- und Wissenschaftsbereich, eine Abkehr des Rektorats von seiner Umsetzungspolitik und vom HEP V sowie eine Reform der universitätsinternen Entscheidungsstrukturen, hin zu mehr Demokratie!
Zudem haben die BesetzerInnen ein Programm mit verschiedenen Workshops und Filmen vorbereitet, um Alternativen zur Hochschulpolitik des Rektorats aufzuzeigen.
Inzwischen hat sich das Blatt jedoch gewendet. Das Rektorat hat sich in den vergangenen Sitzungen des Akademischen Senats (AS) die Besetzung von Stellen auf der Grundlage des HEP V genehmigen lassen, ohne dass der Plan universitätsintern abschließend diskutiert, geschweige denn vom AS beschlossen wurde. So schafft das Rektorat Stück für Stück Tatsachen. Indem nur noch solche Stellen besetzt werden, die im HEP V eingeplant sind, wird der Plan faktisch umgesetzt.
Wie in der Vergangenheit sind die StudentInnen gefragt, um auf diese fatale Entwicklung aufmerksam zu machen, da weder der AS noch die DekanInnen oder sonstige Gremien an der Uni ihre Forderungen aus dem Frühjahr, als noch gemeinsam gegen die Kürzungen von Landesseite demonstriert wurde, aufrecht erhalten haben.
Uns stört es allerdings gewaltig, dass jetzt verschiedene Studiengänge geschlossen werden sollen und dass das Ganze auch noch hintenrum über die Personalpolitik geschehen soll! Daher setzen wir mit der Besetzung ein Zeichen gegen Bildungsabbau und eine Umstrukturierung der Universität nach vermeintlichen “Exzellenzkriterien”.
Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen im Bildungs-, Sozial- und Wissenschaftsbereich, eine Abkehr des Rektorats von seiner Umsetzungspolitik und vom HEP V sowie eine Reform der universitätsinternen Entscheidungsstrukturen, hin zu mehr Demokratie!
Zudem haben die BesetzerInnen ein Programm mit verschiedenen Workshops und Filmen vorbereitet, um Alternativen zur Hochschulpolitik des Rektorats aufzuzeigen.
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Ergänzungen
Komplette Verwaltung der Uni lahmgelegt
Weitere Infos
www.nixbildungsabbau.de
Proteste an der Uni Bremen und der FU Berlin
Die Studierenden protestieren gegen die Umsetzung des "Hochschulentwicklunsplans V". Mit diesem Plan will das Rektorat die Vorgaben der Bremischen Bürgerschaft umsetzen, die Kürzungen für die Uni im dreistelligen Millionenbereich vorsehen. Hierfür sollen verschiedene Studiengänge geschlossen und die Universität nach vermeintlichen “Exzellenzkriterien” umstrukturiert werden.
Der AStA FU solidarisiert sich mit den Protesten an der Uni Bremen. Die KommilitonInnen fordern eine Rücknahme der Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, sowie eine Reform der universitätsinternen Entscheidungsstrukturen, hin zu mehr Demokratie. "Es bringt nichts über Kürzungen zu diskutieren, diese müssen bekämpft werden", erklärte Björn Kietzmann vom Öffentlichkeitsreferat des AStA FU Berlin. "Demokratische Strukturen werden an den Hochschulen der BRD zunehmend abgebaut. Ohne eine Trendwende hin zu einer Demokratisierung der (Hoch)schulen wird es keine gerechten Bildungsreformen geben".
Auch an der FU Berlin protestieren heute Studierende gegen den antidemokratischen Kürzungswahn eines vermeintlich exzellenten Präsidiums. Bis zum Jahr 2020 sollen von ehemals 130 Bibliotheken der Freien Universität noch 20 übrig bleiben. In Kürze sollen die ersten 350.000 Bücher aussortiert werden. Deshalb finden derzeit Protestaktionen am Osteuropa-Institut und am politikwissenschaftlichen Otto-Suhr-Institut statt.
FFM
Am 18. Dezember 2007 wurde das komplette Verwaltungsgebäude der Bremer Uni aus Protest gegen Bildungsabbau und eine Umstrukturierung der Universität nach vermeintlichen „Exzellenzkriterien“ besetzt..
Das Protest Plenum der Universität Frankfurt erklärt sich mit den Besetzer_innen des Verwaltungsgebäudes uneingeschränkt solidarisch.
Entdemokratisierung, Privatisierung, Bildungs- und Sozialabbau sind Ausdruck einer (Bildungs)politik gegen die Interessen der Studierenden und für die Interessen des Marktes.
Mit solidarischen Grüßen,
Das Protest Plenum
Solidarität
Unterstützt das B-Team!
GROSSE DEMO GEGEN STUDIENGEBÜHREN UND SOZIALABBAU AM 25. JANUAR UM 14 UHR IN HANNOVER!!!!!!!
So geht´s!
Solidarität aus Freiburg
Solidaritätserklärung
um 19:45 beschlossen von der Fachschaftenkonferenz (FSK) des Freiburger u-asta
Am 18. Dezember 2007 wurde das komplette Verwaltungsgebäude der Bremer Uni aus Protest gegen Bildungsabbau und eine Umstrukturierung der Universität nach vermeintlichen „Exzellenzkriterien“ besetzt.
Die Unabhängige Studierendenschaft der Universität Freiburg erklärt sich mit den BesetzerInnen des Verwaltungsgebäudes uneingeschränkt solidarisch.
Entdemokratisierung, Privatisierung, Bildungs- und Sozialabbau sind Ausdruck einer (Bildungs)politik gegen die Interessen der Studierenden und für die Interessen des Marktes.
Mit solidarischen Grüßen,
Die Unabhängige Studierendenschaft der Universität Freiburg
Soli aus Bochum
Studenten besetzen Verwaltungsgebäude
Studenten der Universität Bremen haben am Dienstagmorgen das Verwaltungsgebäude der Hochschule besetzt. Die Studenten hindern die Mitarbeiter der Universität daran, das Gebäude zu betreten, wie Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) am Dienstag mitteilte.
Das Rektorat der Universität habe mit Unverständnis auf die Aktion reagiert und die Besetzung verurteilt. Mit der Aktion versuche eine kleine studentische Gruppe aus dem AStA-Umfeld einen Tag vor der geplanten Sitzung des Akademischen Senats am Mittwoch, die demokratische Meinungsbildung innerhalb der Universität zum sogenannten Hochschulentwicklungsplan (HEP V) zu verhindern.
Der Bremer Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellte sich am Dienstagmittag hinter die Hausbesetzer. Der Protest gegen den HEP V und seine einschneidenden Folgen für die universitäre Ausbildung sei «eine verständliche Reaktion, mit der wir uns ausdrücklich solidarisieren», sagte der Bremer GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck. Man sei gemeinsam mit den Studenten gegen eine Verschlechterung der Studienbedingungen «und einer damit einhergehenden Umstrukturierung der Universität nach vermeintlichen ´Exzellenzkriterien´».
Im HEP V geht es den Angaben der Senatorin zufolge um die zukünftige Ausgestaltung der Bremer Uni mit Professorenstellen und um ihre inhaltlichen Schwerpunkt. Das Rektorat forderte die Studenten am Dienstag dazu auf, das Verwaltungsgebäude unverzüglich zu verlassen, damit die Verwaltungsmitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen können. Dies sei für einen geordneten Studienbetrieb und die akademische Selbstverwaltung entscheidend, hieß es.
Solidarität aus Braunschweig
Der AStA der TU Braunschweig erklärt sich solidarisch mit den
Besetzerinnen und Besetzern des Verwaltungsgebäudes und damit des
Rektorats der Universität Bremen, die gegen die Kürzungsmaßnahmen der
Landesregierung Bremen und ihre Umsetzung durch den Rektor Prof. Dr.
Wilfried Müller protestieren.
Seit heute morgen halten Studierende das Verwaltungsgebäude der
Universität Bremen besetzt, um sich gegen den Hochschulentwicklungsplan
5 (HEP 5) zur Wehr zu setzen, der die Verringerung der Fächervielfalt an
der Hochschule vorsieht. Rektor Müller wird dabei vorgeworfen, er führe
die Umsetzung HEP 5 ohne die Zustimmung der demokratisch gewählten
Gremien durch.
Die Kürzungen im Hochschulwesen stehen nicht nur in Bremen auf der
Tagesordnung. Nach diversen Streichrunden durch die Landesregierungen in
Niedersachsen, von der Innovationsoffensive bis zum
Hochschuloptimierungskonzept, müssen auch die Hochschulen in
Niedersachsen mit der andauernden Unterfinanzierung von
Bildungseinrichtungen umgehen. Kürzungen gepaart mit der Einführung von
Studiengebühren sind ein Schritt auf dem neoliberalen Weg der sich
insbesondere durch Privatisierung, Wettbewerb und soziale Ausgrenzung
auszeichnet.
Der AStA der TU Braunschweig fordert zum einen den Bremer Senat dazu auf
sämtliche Kürzungen sofort zurückzunehmen und die Hochschulen mit den
nötigen finanziellen Mitteln auszustatten. Zudem fordert der AStA der TU
Braunschweig Prof. Dr. Wilfried Müller auf, sein Amt als Rektor der
Universität Bremen unverzüglich niederzulegen, da er offensichtlich die
Interessen der Mehrheit der Hochschulmitglieder missachtet, was wir auf
das Schärfste verurteilen.
Für eine basisdemokratische Hochschule!
Freie Bildung für alle!
Braunschweig, d. 18.12.2007
AStA Vorstand TU Braunschweig
Buten und Binnen Video
Deutschlandradio
Gießen: Solidarität
Das Protest Plenum in Gießen erklärt sich mit den Besetzer_innen des Verwaltungsgebäudes uneingeschränkt solidarisch.
Entdemokratisierung, Privatisierung, Bildungs- und Sozialabbau sind Ausdruck einer (Bildungs)politik gegen die Interessen der Studierenden und für die Interessen des Marktes.
Lasst Euch nicht einschüchtern und haltet durch bis zum Vernetzungstreffen :-)
Mit solidarischen Grüßen,
Das Protest Plenum Gießen
Protestplenum Gießen
c/o Genossenschaft für Solidarität und freie Bildung
Walltorstr. 17
35390 Gießen
presse
schöne bilder
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
SoliGruß
Wir lassen uns nicht alles gefallen.
Haltet durch!
SoliGruß aus Marburg.
Bravo!
Solidarische Grüße aus Köln
Wünsche euch ganz viel Energie für die nächste Zeit, haltet durch!
ah ja ?
Name des ersten Songs
Ich würde gerne wissen wie der erste Song heisst und von wem er stammt, ich hab den schon öfters gehört weiss aber nicht von wem er ist.
Ansonsten sehr gutes Video, freue mich auf den 2. Teil
Grüsse
supergeile aktion!
solidarität
wir freuen uns über euren schritt und hoffen, dass ihr ein beispiel für andere unis abgeben könnt, so dass wir bundesweit ein "year of resistance" 2008 initiieren können.
ist schon ein programm über die feiertage geplant?
Solidarität aus Hamburg!
Haltet durch und lasst euch niemals unterkriegen! Das werden wir hier auch nicht!
Studiengebühren abschaffen!
Hamburger
Solidarische Grüsse
coming back