Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Sabotage in Bali
Die USA, Kanada und Japan sabotieren die Klimagespräche auf Bali- Wir versuchen mit unserer Notfallpetition die Gespräche zu retten. " Wir rufen die USA, Kanada und Japan unverzüglich auf bindende Emissionsziele für 2020 zu akzeptieren und fordern den Rest der Welt auf, sich nicht auf Kompromisse einzulassen
Wir sind hier an den Klimagesprächen auf Bali – doch es herrscht Krisenstimmung! Die Delegierten arbeiteten bis spät in die Nacht und konnten beinahe einen Konsens erreichen: Industriestaaten sollten sich auf post-Kyoto Emissionsreduktionen bis 2020 einigen – ein Schritt, den Wissenschaftler als nötig erachten, falls wir die Schlimmsten Folgen des Klimawandels verhindern wollen. Auch ein wichtiger Schritt, um China und die Entwicklungsländer an Bord zu holen! Doch dann kam die Schreckensmeldung: USA, Kanada und Japan verweigern jegliche Zahlen im Text!
Wir dürfen nicht zulassen, dass drei Regierungen es sich erlauben die ganze Welt als Geisel zu nehmen! Deshalb haben wir uns entschlossen diese Notfallpetition zu lancieren kurz bevor dem "Klima-Klimax" in 48 Stunden. Wir werden unsere Botschaft mit allen Mitteln überbringen – Ein Ganzseitiges Inserat in der Spezialedition der Jakarta Post, welche alle Delegierten lesen, Verschiedene Aktionen vor den Toren des Konferenzgeländes und natürlich persönlich an die Abgeordneten! – USA, Kanada und Japan: Stopt die Klimasabotage!
Wir versuchen mit unserer Notfallpetition die Gespräche zu retten
Bitte nehmen Sie sich jetzt einen Moment Zeit, um die globale Notfallpetition zu unterschreiben! Den Petitionstext finden Sie unter:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php?cl=43350416&signup=1
und wenn Sie schon einmal eine Aktion mit uns unternommen haben, können Sie mit folgendem Link automatisch Ihren Namen hinzufügen- Bitte informieren Sie danach alle Ihre Freunde:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php
Heute ist der 10. Geburtstag des auslaufenden Kyoto-Abkommens, doch Japan, Kanada und die USA scheinen kein wirksames Nachfolgeabkommen zu wollen. Hier in Bali finden bindende Emissionsziele für 2020 breite Unterstützung, nur so kommen China und andere Länder des Globalen Südens an Bord. Wie Sie im PS entnehmen können, werden die USA, Kanada und Japan als größte Bremser für Fortschritte beim Klimaschutz kritisiert.
Wir versuchen mit allen Mitteln den weltweiten Aufschrei direct nach Bali zu tragen. Zehntausende Kanadier starteten gestern eine Notfallpetition, um ihrer Regierung klar zu machen, dass sie sich von ihr betrogen fühlen. Unsere Japanischen Mitglieder senden Botschaften an ihre Politiker und auch unsere amerikanischen Mitglieder fordern von den Kongressteilnehmern die offizielle amerikanische Delegation zu ignorieren!
Wir alle können jetzt in dieser Machtprobe eine entscheidende Rolle spielen und diese Notfallpetition unterschreiben und sie danach an alle unsere Freunde senden! Wir werden sie an den Toren des Kongressgeländes übergeben und in Vollseitigen Zeitungsinseraten direkt an alle Delegierten adressieren. Die Zeit rennt und in 48 Stunden geht der Kongress zu Ende- Handeln Sie jetzt:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php
Vielen Dank
Paul, Ricken, Galit, Ben, Iain, Pascal, Graziela und Milena - das ganze Avaaz Team
PS Hier finden Sie weitere Informationen:
http://www.nzz.ch/nachrichten/Schweiz/appell_uno-generalsekretaer_bali_1.597536.html
und hier:
http://www.n-tv.de/888603.html
Wir dürfen nicht zulassen, dass drei Regierungen es sich erlauben die ganze Welt als Geisel zu nehmen! Deshalb haben wir uns entschlossen diese Notfallpetition zu lancieren kurz bevor dem "Klima-Klimax" in 48 Stunden. Wir werden unsere Botschaft mit allen Mitteln überbringen – Ein Ganzseitiges Inserat in der Spezialedition der Jakarta Post, welche alle Delegierten lesen, Verschiedene Aktionen vor den Toren des Konferenzgeländes und natürlich persönlich an die Abgeordneten! – USA, Kanada und Japan: Stopt die Klimasabotage!
Wir versuchen mit unserer Notfallpetition die Gespräche zu retten
Bitte nehmen Sie sich jetzt einen Moment Zeit, um die globale Notfallpetition zu unterschreiben! Den Petitionstext finden Sie unter:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php?cl=43350416&signup=1 und wenn Sie schon einmal eine Aktion mit uns unternommen haben, können Sie mit folgendem Link automatisch Ihren Namen hinzufügen- Bitte informieren Sie danach alle Ihre Freunde:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php Heute ist der 10. Geburtstag des auslaufenden Kyoto-Abkommens, doch Japan, Kanada und die USA scheinen kein wirksames Nachfolgeabkommen zu wollen. Hier in Bali finden bindende Emissionsziele für 2020 breite Unterstützung, nur so kommen China und andere Länder des Globalen Südens an Bord. Wie Sie im PS entnehmen können, werden die USA, Kanada und Japan als größte Bremser für Fortschritte beim Klimaschutz kritisiert.
Wir versuchen mit allen Mitteln den weltweiten Aufschrei direct nach Bali zu tragen. Zehntausende Kanadier starteten gestern eine Notfallpetition, um ihrer Regierung klar zu machen, dass sie sich von ihr betrogen fühlen. Unsere Japanischen Mitglieder senden Botschaften an ihre Politiker und auch unsere amerikanischen Mitglieder fordern von den Kongressteilnehmern die offizielle amerikanische Delegation zu ignorieren!
Wir alle können jetzt in dieser Machtprobe eine entscheidende Rolle spielen und diese Notfallpetition unterschreiben und sie danach an alle unsere Freunde senden! Wir werden sie an den Toren des Kongressgeländes übergeben und in Vollseitigen Zeitungsinseraten direkt an alle Delegierten adressieren. Die Zeit rennt und in 48 Stunden geht der Kongress zu Ende- Handeln Sie jetzt:
http://www.avaaz.org/de/bali_emergency/11.php Vielen Dank
Paul, Ricken, Galit, Ben, Iain, Pascal, Graziela und Milena - das ganze Avaaz Team
PS Hier finden Sie weitere Informationen:
http://www.nzz.ch/nachrichten/Schweiz/appell_uno-generalsekretaer_bali_1.597536.html und hier:
http://www.n-tv.de/888603.html
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Ergänzungen
Video zur Konferenz
USA wollen noch keine verbindlichen Ziele
US-Delegationsleiterin Paula Dobriansky wollte auf Bali hingegen keine verbindlichen Reduktionsziele festschreiben. Auf Bali dürfe den nächsten Klimaverhandlungen noch keine Lösung vorweggenommen werden. Sie spielte damit auf die Position der meisten Länder, darunter auch die EU an, bereits in Bali Ziele für den Ausstoß von Treibhausgasen zu formulieren. Die US-Regierung wolle auf Bali eine Verständigung auf einen Fahrplan für weitere Verhandlungen, die dann im Jahr 2009 abgeschlossen sein sollten. Indien will gar keinen neuen Klimaschutzvertrag. Das Land möchte nur Klimaschutzverpflichtungen für Industrieländer im Rahmen eines erweiterten Kyoto-Protokolls erreichen.
«Wir dürfen unseren Kindern nicht die Zukunft rauben», mahnte UN- Generalsekretär Ban Ki Moon vor Vertretern aus mehr als 150 Ländern mit Blick auf den Klimawandel. Der Direktor des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner, warnte vor einem Minimalkonsens auf Bali. Umweltorganisationen kritisierten eine mangelnde Bereitschaft der Industrieländer zu finanziellen Zusagen an ärmere Länder. Das Ministertreffen soll bis Freitag das Mandat für zweijährige Verhandlungen zu einem Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls verabschieden.
«Das Ziel einer 30-prozentigen Reduzierung bis 2020 sollte nicht infrage gestellt werden», sagte Gabriel. «Es sollte auch für unsere Freunde und Kollegen in den USA akzeptabel sein.» Deutschland selbst werde den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent senken. Das lobte die Umweltschutzorganisation Greenpeace als Vorstoß, der Signalwirkung bei der Konferenz haben dürfte.
Gabriel rief die Industrieländer auch auf, den ärmeren Ländern mit Technologien zu helfen, um ihnen ein klimafreundliches Wirtschaftswachstum mit geringem Treibhausgas-Ausstoß zu ermöglichen. «Klimawandel ist nicht fair», sagte er. «Es trifft die Ärmsten, die am wenigsten dafür verantwortlich sind, am härtesten.»
Der Minister betonte, dass Deutschland schon jetzt für den Klimaschutz international eine Milliarde Euro im Jahr einsetze, unter anderem für Technologietransfer und Anpassungsmaßnahmen. Eine Einigung auf Richtlinien zum Technologietransfer und einen Fonds dafür scheiterten in Bali bislang.
Dobriansky betonte, dass die USA an einem umfassenden Verhandlungsergebnis interessiert seien. Die USA lehnten bislang konkrete Minderungsziele in dem auf Bali angestrebten Verhandlungsmandat jedoch ab.
Ein zu vages Ergebnis dürfe es in Bali nicht geben, sagte Steiner der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Ein kleinster gemeinsamer Nenner kann in Bali keine Lösung sein.» Der Weltklimarat habe deutlich gemacht, dass eine Reduzierung der Treibhausgase um 25 bis 40 Prozent bis 2020 nötig sei. «Die Ziele dürfen nicht relativiert werden», sagte Steiner.
Nach dem Willen Indiens sollten sich nur die Industrieländer im Rahmen des Kyoto-Protokolls weitere klare und verbindliche Ziele für die drastische Minderung der Treibhausgase auch nach 2012 setzen, sagte Indiens Wissenschaftsminister Kapil Sibal. Dann läuft das Protokoll in seiner jetzigen Form aus. In seinen Statuten ist aber eine weitere Verpflichtungsperiode vorgesehen, die Indien einem ganz neuen Klimaschutzvertrag vorzieht. Sibal sprach sich zudem dafür aus, weltweit Pro-Kopf-Emissionsgrenzen auszugeben. Während Indien pro Kopf der Bevölkerung rund eine Tonne Kohlendioxid produziert, entfallen auf jeden Amerikaner 20 Tonnen.
Ähnlich äußerte sich die Entwicklungsländergruppe G77. Der Klimawandel könne nur mit deutlichen Minderungen der Treibhausgase der Industrieländer wirksam bekämpft werden. Der indonesische Präsident mahnte die Entwicklungsländer aber, auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. «Entwicklungsländer mit hohem Wirtschaftswachstum müssen die Fehler der Industrieländer vermeiden und eine emissionsarme Entwicklung anstreben», sagte Susilo Bambang Yudhoyono. Die Länder mit Tropenwäldern müssten ihren Wald als wichtigen Kohlendioxid-Speicher besser schützen.