Ungdomshuset-AktivistInnen rufen (noch) nicht hurra
übersetzt von modkraft.dk (29.11.2007)
Kopenhagen:Es gibt noch keinen Grund um den vorläufigen Vertrag mit der Kommune zu feiern, so die offizielle Reaktion der UngdomshusaktivistInnen.
Ein vorläufiges Abkommen zwischen der Stadt Kopenhagen und den AktivistInnen mit Hinsicht auf ein zukünftiges AZ als Ersatz fürs Ungdomshus und welchem beide neulich ihre Zustimmung gegeben haben, ist ein wichtiger Schritt für einen konkreten Ersatz für den Jagtvej69.
Kopenhagen:Es gibt noch keinen Grund um den vorläufigen Vertrag mit der Kommune zu feiern, so die offizielle Reaktion der UngdomshusaktivistInnen.
Ein vorläufiges Abkommen zwischen der Stadt Kopenhagen und den AktivistInnen mit Hinsicht auf ein zukünftiges AZ als Ersatz fürs Ungdomshus und welchem beide neulich ihre Zustimmung gegeben haben, ist ein wichtiger Schritt für einen konkreten Ersatz für den Jagtvej69.
Trotzdem hält sich die Begeisterung bei den AktivistInnen in Grenzen. Schriftliches Abkommen hin oder her- bis jetzt sind die PolitikerInnen, wenns darauf ankam, immer wieder von ihrer eigenen Verantwortung zurückgetreten. Passiert dieses nochmal, würde mensch einen neuen Konflikt riskieren, schreiben die AktivistInnen auf ihrer Internetseite.
»Wenn es trotz Meilenstein noch keinen Grund gibt Hurra zurufen und endlich zu entspannen, liegt es wohl daran, dass die PolitikerInnen immer noch kein bestimmtes Haus vorweisen können.
Bisher besteht unser Abkommen nur auf Papier- und die bisherigen schriftlichen Abkommen haben sie bisher erfolgreich umgehen können«, schreiben sie und fordern dazu auf die Aktionen und Demos so lange fortzusetzen bis es wirklich eine konkrete Adresse für ein neues Haus gibt.
Die AktivistInnen warnen ausserdem davor, dass der Konflikt trotz der neuen versöhnlichen Haltung schnell wieder aufflammen kann, »falls die PolitikerInnen das Projekt wieder in den Sand stetzen«.
Laut den AktivistInnen kam Ritt Bjerregaard (S) früher mit Vorschlägen, in denen ein neues Haus »so weit weg wie möglich liegen sollte oder in nicht zumutbaren Gebäuden« und gerade dieser Streit ist ein Punkt im Gesamtkonflikt, welcher einen »noch grösseren Konflikt auslösen kann«.

Artikel auf Modkraft.dk: »G13-Aktion bahnte den Weg zu einem neuen Ungdomhus« (dänisch!)
Pressemitteilung auf der homepages des Ungdomshusets
Deutsche Übersetzung:
Aktionen werden fortgesetzt
Was konkret mit dieser Prophezeiung gemeint ist, kann Viktoria, eine der PressesprecherInnen des Ungdomshusets nicht beantworten, denn die Aktionsform sei den Leuten selbst überlassen:
– Falls die PolitikerInnen uns wieder anschmieren, werden die Leute sauer. Das ist nix Neues und das auch nix worüber wir Kontrolle haben wollen oder können, sagt sie in einer Aussage zu Modkraft.dk.
– Der Konflikt ist immer noch vorhanden; das war er vor zwei Monaten und das ist er auch noch heute.
Nur jetzt verhält es sich so, dass wir dabei sind ihn zu lösen. Wir sind auf dem richtigen Weg und es sieht richtig gut aus- und deswegen ist ea auch verständlich, dass die Leute reagieren werden, falls die PolitikerInnen ihre Versprechen nicht einhalten.
Es gab Gerüchte darüber, dass ihr bewusst die Aktionen eingeschränkt habt, um die Verhandlungen nicht zu gefährden?
– Das hat damit überhaupt nix zu tun! Wir fordern gerade dazu auf, dass Demos und Aktionen andauern bis wir ein neues Haus haben. Wir können ja nicht einfach einen Riegel für Aktionen vorschieben und gleichzeitig mit, zum Beispiel den Donnerstagsdemos weitermachen, das macht keinen Sinn und keinen Unterschied, so Viktoria.

»Wir werden niemals müde werden !«
Was hat es auf sich mit der Entscheidung, die Donnerstagsdemos nicht mehr in Nørrebro enden zu lassen?
– Das hat wiederum auch nix damit zu tun. Wir haben uns schon vor den Verhandlungen dazu entschieden, die Demos an verschiedenen Orten aufzulösen, um die Bewohner in Nørrebro zu schonen. Zu der Zeit war immer ein enormes Polizeiaufgebot zu den Demos vorhanden. Das war natürlich nicht besonders toll für die Bewohner.
Aber ist es nicht richtig, dass das Aktionsniveau generell stagniert?
– Nein, da bin ich völlig anderer Meinung. In der letzten Zeit haben wir richtig viele Supportparties organisiert, die Donnerstragsdemos werden immer grösser und dann sind da auch noch immer Aktionen.
Doch man könnte sich doch vorstellen, dass ihr nach einem halben Jahr Aktivismus und der grossen G13 -Aktion doch ein wenig müde geworden seid?
– Wir werden niemals müde werden!
Infos aus Kopenhagen: dänisch • englisch • deutsch
»Wenn es trotz Meilenstein noch keinen Grund gibt Hurra zurufen und endlich zu entspannen, liegt es wohl daran, dass die PolitikerInnen immer noch kein bestimmtes Haus vorweisen können.
Bisher besteht unser Abkommen nur auf Papier- und die bisherigen schriftlichen Abkommen haben sie bisher erfolgreich umgehen können«, schreiben sie und fordern dazu auf die Aktionen und Demos so lange fortzusetzen bis es wirklich eine konkrete Adresse für ein neues Haus gibt.
Die AktivistInnen warnen ausserdem davor, dass der Konflikt trotz der neuen versöhnlichen Haltung schnell wieder aufflammen kann, »falls die PolitikerInnen das Projekt wieder in den Sand stetzen«.
Laut den AktivistInnen kam Ritt Bjerregaard (S) früher mit Vorschlägen, in denen ein neues Haus »so weit weg wie möglich liegen sollte oder in nicht zumutbaren Gebäuden« und gerade dieser Streit ist ein Punkt im Gesamtkonflikt, welcher einen »noch grösseren Konflikt auslösen kann«.

Artikel auf Modkraft.dk: »G13-Aktion bahnte den Weg zu einem neuen Ungdomhus« (dänisch!)
Pressemitteilung auf der homepages des Ungdomshusets
Deutsche Übersetzung:
Aktionen werden fortgesetzt
Was konkret mit dieser Prophezeiung gemeint ist, kann Viktoria, eine der PressesprecherInnen des Ungdomshusets nicht beantworten, denn die Aktionsform sei den Leuten selbst überlassen:
– Falls die PolitikerInnen uns wieder anschmieren, werden die Leute sauer. Das ist nix Neues und das auch nix worüber wir Kontrolle haben wollen oder können, sagt sie in einer Aussage zu Modkraft.dk.
– Der Konflikt ist immer noch vorhanden; das war er vor zwei Monaten und das ist er auch noch heute.
Nur jetzt verhält es sich so, dass wir dabei sind ihn zu lösen. Wir sind auf dem richtigen Weg und es sieht richtig gut aus- und deswegen ist ea auch verständlich, dass die Leute reagieren werden, falls die PolitikerInnen ihre Versprechen nicht einhalten.
Es gab Gerüchte darüber, dass ihr bewusst die Aktionen eingeschränkt habt, um die Verhandlungen nicht zu gefährden?
– Das hat damit überhaupt nix zu tun! Wir fordern gerade dazu auf, dass Demos und Aktionen andauern bis wir ein neues Haus haben. Wir können ja nicht einfach einen Riegel für Aktionen vorschieben und gleichzeitig mit, zum Beispiel den Donnerstagsdemos weitermachen, das macht keinen Sinn und keinen Unterschied, so Viktoria.

»Wir werden niemals müde werden !«
Was hat es auf sich mit der Entscheidung, die Donnerstagsdemos nicht mehr in Nørrebro enden zu lassen?
– Das hat wiederum auch nix damit zu tun. Wir haben uns schon vor den Verhandlungen dazu entschieden, die Demos an verschiedenen Orten aufzulösen, um die Bewohner in Nørrebro zu schonen. Zu der Zeit war immer ein enormes Polizeiaufgebot zu den Demos vorhanden. Das war natürlich nicht besonders toll für die Bewohner.
Aber ist es nicht richtig, dass das Aktionsniveau generell stagniert?
– Nein, da bin ich völlig anderer Meinung. In der letzten Zeit haben wir richtig viele Supportparties organisiert, die Donnerstragsdemos werden immer grösser und dann sind da auch noch immer Aktionen.
Doch man könnte sich doch vorstellen, dass ihr nach einem halben Jahr Aktivismus und der grossen G13 -Aktion doch ein wenig müde geworden seid?
– Wir werden niemals müde werden!
Infos aus Kopenhagen: dänisch • englisch • deutsch
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
viel interessanter ist diese info
Happened on 12/06/2007, history by Co Re
A new wave of squatting actions has been announced for December 28th.
A group of activists across Denmark have been organising for the past few months to setup a large squatting action on December 28th. No specifics have been released about the action except the date, but the activist collective say, that the purpose is to show that the fight for free spaces and against repression is not exclusive to the capitol.
Recently a number of smaller squattin g actions have been taking place outside the capitol. In one instance a group of squatters revealed that they had occupied a council property for several months before leaving it.
The aim of this action is to simultaneously squat a large number of buildings across the country. What buildings to squat and what type of action the activists will use is up to the individual affinitygroups.
Police spokesman Flemming Steen Munch has stated that the police are not preparing a specific response to the actions - "If they really think that would be fun, I say let them." The statement is nearly identical to the one issued prior to the G13 actions which saw some of the most repressive police action in recent Danish history.
The activist collective can be contacted on (public and unencrypted) email:
altes Ungdomshuset-Gelände unverkaufbar
Jagtvej 69, ist eine mehr oder weniger schlechte Investition für Faderhuset. Die kristliche Sekte de das Haus für 2,6 mill. kr (ca. 344.000 euro) gekauft hat, steht jetzt mit dem Grund und kann ihn nicht verkaufen. Die vorsitzende des Faderhuset, Ruth Evensen, hat angeblich eine Vision von Gott gekriegt die ihr sagte, sie solle das Haus kaufen und auf dem Grund ein christliches Jugendzentrum bauen. Jetzt ist der Grund zu verkaufen für 20 mill. kr (ca. 2,65 mill. euro). Aber keiner will ihn kaufen und Faderhuset haben ein ordentlichen kredit von jetzt 3,6 mill. kr und wen sie nicht bald die zinsen in ordnung kriegen, ist es wohlmöglich ein “auf nimmer wiedersehen” mit Faderhuset.
Trial "for the right to demonstrate"
26 demonstrators are currently being tried in Copenhagen for participation in the 1st of March riots. But there is a twist: all 26 are being tried in one batch, and not one of them has been witnessed as offering resistance to the police. The demonstrators are however still charged with violently resisting the police, based on them merely being present at the event.
The public prosecutor opened by stating, that the defendants must clearly have heard the official police warning, and that they by not leaving the demonstration had become accomplices in violence against the police.
Knowing how hard it actually is to hear one person in a mega phone over a crowd of thousands, not to mention the difficulties in convincing cops to let activists out of a demo, it would seem that the charges are ridiculous.
Sadly they are not considered so by the courts. Precedent has already been set by four activists being convicted for being present at the riots on December 16th 2006. In that case the four were sentenced to 50-60 days in prison for not leaving the demonstration, which was completely kettled in by the time it was officially disbanded. This was however not enough for the public prosecutor, who appealed the case seeking longer sentences.
So the new case for the 26 looks to be a defining moment, deciding whether the precedent is to stand, or be rendered a singular incident. More than likely, many observers think, the 26 charged will recieve severe sentences as well as having to pay the costs of trying the case, which will run into more than 10.000 euros.
Many are voicing concern, that this will mean the end of the right of assembly in principle and in fact. Especially considering the conviction from December 16th, where it was exceedingly well documented, that noone was allowed to leave the demonstration after it being disbanded by the police.
Donnerstagsdemos gehen weiter...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
STARTSEITE — @mod
ey — ey