Neue Angriffe auf Antifas in Russland

UnterstützerInnen 29.11.2007 22:34 Themen: Antifa Weltweit
Am 27. November, nach eine Punk-Konzert in der Stadt Samara gab es einen gewalttätigen Angriff auf BesucherInnen. Einige der TeilnehmerInnen des Konzerts wurden auf dem Rückweg von einer organisierten Gruppe von etwa 30 Neo-Nazis angegriffen. Zwei Männer und eine Frau haben dabei schwere Verletzungen davon getragen.
Neue Angriffe auf Antifas in Russland

Es ist beinahe schon normal für Russland geworden, dass diejenige, die ihre antifaschistische Position offen zeigen mit Gewalt von extrem rechten Gruppen rechnen müssen.

Am 27. November, nach eine Punk-Konzert in der Stadt Samara gab es einen gewalttätigen Angriff auf BesucherInnen. Einige der TeilnehmerInnen des Konzerts wurden auf dem Rückweg von einer organisierten Gruppe von etwa 30 Neo-Nazis angegriffen. Die Antifas aus Samara waren bis auf diesem Vorfall, noch niemals mit vorbereiteten und gut geplanten Angriffen konfrontiert. Der "überraschende" Charakter des Angriffs war der Grund, dass die KonzertbesucherInnen, zwischen denen AntifaschistInnen wie auch "zufällige" TeilnehmerInnen waren, nicht als große Gruppe, sondern vereinzelt unterwegs waren und keinen ernsthaften Widerstand leisten konnten. Für den organisierten Charakter des Angriffs spricht, dass die Nazis als Gruppe mit Autos unterwegs waren.
Die Nazis griffen eine Gruppe von KonzertbesucherInnen an, die von allen anderen entfernt war. Zwei Männer und eine Frau haben dabei schwere Verletzungen davon getragen. Ärzte stellten Gehirnerschütterungen fest, der Frau wurde die Nase gebrochen. Einer von den Angegriffenen bleibt vorerst im Krankenhaus mit schweren Gehirnerschütterung und weitere Verletzungen. Andere konnten zu Hause weiter behandelt werden.
Einige der Beobachter vermuten, dass die Naziaktion eine Art Rache sein könnte, für eine vorangegangene Demonstration. Am 4. November während des "russischen Aufmarsches" in Samara, hatten die lokalen AntifaschistInnen eine Gegen-aktion gemacht, um den extremrechten "Konsens" zu stören.
Im Moment versucht man die Polizei dazu zu bringen, mit Ermittlungen zu beginnen. Dazu sind Rechtsanwälte notwendig. Medizinische Hilfe braucht man ebenfalls. Da in Russland antifaschistische Strukturen am chronischen Geldmangel leiden, wäre grenzübergreifende Solidarität sehr Willkommen.
ru.indymedia.org dazu
Solidarität mit den russischen AntifaschistInnen
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Ergänzungen

solidarität

aber wie 30.11.2007 - 10:19
Hallo,
da ich des russischen nicht mächtig bin, wäre es nett wenn du eine kurze Ergänzung zum Thema praktische Solidarität machen könntest.
Evtl. eine Kontoverbindung.

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UnterstützerInnen 30.11.2007 - 16:53