Schon 2008 neuer Atommüll nach Ahaus??
Das Bundesamt für Strahlenschutz redet zwar nicht mit der Bevölkerung, aber dafür intensiv mit der Atomindustrie. Und denen haben zwei leitende Mitarbeiter des BfS gesteckt, dass schon 2008, also in wenigen Monaten, die ersten hochverstrahlten Atommüll-Kokillen von La Hague nach Ahaus rollen sollen. Dort steht die baugleiche Hundehütte wie in Gorleben. Bis zu 200 dieser "Großbehälter" sollen in den nächsten Jahren nach Ahaus kommen, was ein bis zwei Mega-Transporte pro Jahr bedeutet. Die BI "Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atom-Initiativen aus dem Münsterland rufen deshalb zu massivem Widerstand gegen die neuen Einlagerungspläne auf.
Der letzte Atommüll kam 2005 nach Ahaus. Damals wurden 18 Castoren von Dresden-Rossendorf nach Ahaus per LKW über die Autobahn gebracht. Dagegen gab es vielfältigen und bunten Widerstand. Immerhin konnten die Transporte schon im Vorfeld um 18 Monate verzögert werden.
Was damals ging, muss jetzt auch möglich sein. Es darf kein billiges und widerstandsfreies Schlupfloch für die Atommülllobby geben - weder in Ahaus, noch in Gorleben oder in Greifswald, Asse, Konrad oder Morsleben. Jeder Atommülltransport in eines der Zwischen- oder Endlager zementiert den Weiterbetrieb der AKWs.
Und Ahaus ist für Widerstand gut geeignet. Die Träume der Atomindustrie waren bis jetzt eine reine Seifenblase. Die zweite Halle wurde nie gebaut und 1997/98 führte der massive Widerstand zu einer mehrjährigen Pause. Allerdings hat die Atomindustrie nix daraus gelernt, denn sie will die nach 15 Betriebsjahren zu 90% leerstehende Halle unbedingt füllen. Dabei ist denen völlig wurscht, dass die Hallen in Ahaus und Gorleben sicherheitstechnisch ein Debakel sind. Laut Ahaus-Betreiber stehen wegen der katastrophalen Feuchte in der Halle die Castoren "oft im Nebel" (!!).
Deshalb: Zeigt eure Solidarität und kommt nach Ahaus. Jeden dritten Sonntag findet seit 1994 um 14 Uhr der traditionelle Sonntagsspaziergang am Zwischenlager statt - eine gute Gelegenheit Lager und Leute kennenzulernen (www.bi-ahaus.de).
Auf gehts: Der Atomausstieg bleibt Handarbeit!
Was damals ging, muss jetzt auch möglich sein. Es darf kein billiges und widerstandsfreies Schlupfloch für die Atommülllobby geben - weder in Ahaus, noch in Gorleben oder in Greifswald, Asse, Konrad oder Morsleben. Jeder Atommülltransport in eines der Zwischen- oder Endlager zementiert den Weiterbetrieb der AKWs.
Und Ahaus ist für Widerstand gut geeignet. Die Träume der Atomindustrie waren bis jetzt eine reine Seifenblase. Die zweite Halle wurde nie gebaut und 1997/98 führte der massive Widerstand zu einer mehrjährigen Pause. Allerdings hat die Atomindustrie nix daraus gelernt, denn sie will die nach 15 Betriebsjahren zu 90% leerstehende Halle unbedingt füllen. Dabei ist denen völlig wurscht, dass die Hallen in Ahaus und Gorleben sicherheitstechnisch ein Debakel sind. Laut Ahaus-Betreiber stehen wegen der katastrophalen Feuchte in der Halle die Castoren "oft im Nebel" (!!).
Deshalb: Zeigt eure Solidarität und kommt nach Ahaus. Jeden dritten Sonntag findet seit 1994 um 14 Uhr der traditionelle Sonntagsspaziergang am Zwischenlager statt - eine gute Gelegenheit Lager und Leute kennenzulernen (www.bi-ahaus.de).
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Ergänzungen