Nazi bei Punkkonzert in Hellersdorf enttarnt
Am Freitag (16.11.2007) fand im Berlin-Hellersdorfer Jugendclub "U5" ein Punkkonzert statt. Für einige Zeit befand sich unbemerkt unter den Gästen auch der Nazi R.S. (24), welcher dem Berliner NPD- und JN-Spektrum zuzuordnen ist. Nachdem S. erkannt und enttarnt wurde, wurde er konsequent der Veranstaltung verwiesen. Um ihn nun endgültig aus der Anonymität zu holen, damit er sich nicht unerkannt und ohne Widerstand in der Öffentlichkeit zeigen kann, folgen hier einige Infos:
Nazi bei Punkkonzert in Hellersdorf enttarnt
Am Freitag (16.11.2007) fand im Berlin-Hellersdorfer Jugendclub „U5“ ein Punkkonzert statt. Für einige Zeit befand sich unbemerkt unter den Gästen auch der Nazi R.S. (24), welcher dem Berliner NPD- und JN-Spektrum zuzuordnen ist. Nachdem S. erkannt und enttarnt wurde, wurde er konsequent der Veranstaltung verwiesen. Um ihn nun endgültig aus der Anonymität zu holen, damit er sich nicht unerkannt und ohne Widerstand in der Öffentlichkeit zeigen kann, folgen hier einige Infos über seine bisherige Nazilaufbahn:
R.S. ist bereits im Dezember 2004 bei einem Naziaufmarsch in Schöneweide in Erscheinung getreten und seitdem regelmäßiger Teilnehmer verschiedener regionaler Naziaufmärsche, z.B. am 25.03.2006 bei einem NPD-Aufmarsch in Berlin-Köpenick, am 11.07.2007 in Berlin-Heinersdorf oder am 19.08.2007 beim Rudolf-Hess-Ersatzmarsch in Berlin-Mitte.
Im August 2006 beteiligte sich R.S. am Aufhängen von NPD-Wahlplakaten entlang der Allee der Kosmonauten in Marzahn. Seit dem Einzug der NPD in die Bezirksverordnetenversammlungen von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf ist er als Begleiter der NPD-Fraktionen, im Speziellen der Verordneten Manuela Tönhardt, Jörg Hähnel und Matthias Wichmann, regelmäßig bei BVV- und Ausschusssitzungen präsent.
Am 05.05.2007 führte die NPD einen Propagandastand in der Hellen Mitte in Hellersdorf durch. Dieser wurde u.a. durch Manuela Tönhardt und Karl-Heinz Burkhardt, aber auch durch R.S. betreut. Als ein 67-Jähriger Bürger lautstark seinen Protest gegen die rechtsextreme Partei äußerte, wurde er von den NPD-Anhängern, allen voran R.S., angegriffen, geschlagen und verletzt. S. wurde vorläufig von der Polizei festgenommen und nach erkennungs-dienstlicher Behandlung entlassen. Siehe auch: >> Übergriff ausgehend vom NPD-Infostand
R.S. ist des Öfteren zusammen mit anderen Nazis trinkend in der Hellen Mitte anzutreffen. Auch ist er regelmäßiger Besucher der Volksfeste in Helle Mitte. Vor allem am Rande dieser kommt es immer wieder zu rassistischen und sexistischen Pöbeleien oder Übergriffen. Dazu weitere Infos unter: >> Rechter Konsens auf Hellersdorfer Erntefest oder >> Nazis auf Antifa Kundgebung in Hellersdorf
Am Freitag (16.11.2007) fand im Berlin-Hellersdorfer Jugendclub „U5“ ein Punkkonzert statt. Für einige Zeit befand sich unbemerkt unter den Gästen auch der Nazi R.S. (24), welcher dem Berliner NPD- und JN-Spektrum zuzuordnen ist. Nachdem S. erkannt und enttarnt wurde, wurde er konsequent der Veranstaltung verwiesen. Um ihn nun endgültig aus der Anonymität zu holen, damit er sich nicht unerkannt und ohne Widerstand in der Öffentlichkeit zeigen kann, folgen hier einige Infos über seine bisherige Nazilaufbahn:
R.S. ist bereits im Dezember 2004 bei einem Naziaufmarsch in Schöneweide in Erscheinung getreten und seitdem regelmäßiger Teilnehmer verschiedener regionaler Naziaufmärsche, z.B. am 25.03.2006 bei einem NPD-Aufmarsch in Berlin-Köpenick, am 11.07.2007 in Berlin-Heinersdorf oder am 19.08.2007 beim Rudolf-Hess-Ersatzmarsch in Berlin-Mitte.
Im August 2006 beteiligte sich R.S. am Aufhängen von NPD-Wahlplakaten entlang der Allee der Kosmonauten in Marzahn. Seit dem Einzug der NPD in die Bezirksverordnetenversammlungen von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf ist er als Begleiter der NPD-Fraktionen, im Speziellen der Verordneten Manuela Tönhardt, Jörg Hähnel und Matthias Wichmann, regelmäßig bei BVV- und Ausschusssitzungen präsent.
Am 05.05.2007 führte die NPD einen Propagandastand in der Hellen Mitte in Hellersdorf durch. Dieser wurde u.a. durch Manuela Tönhardt und Karl-Heinz Burkhardt, aber auch durch R.S. betreut. Als ein 67-Jähriger Bürger lautstark seinen Protest gegen die rechtsextreme Partei äußerte, wurde er von den NPD-Anhängern, allen voran R.S., angegriffen, geschlagen und verletzt. S. wurde vorläufig von der Polizei festgenommen und nach erkennungs-dienstlicher Behandlung entlassen. Siehe auch: >> Übergriff ausgehend vom NPD-Infostand
R.S. ist des Öfteren zusammen mit anderen Nazis trinkend in der Hellen Mitte anzutreffen. Auch ist er regelmäßiger Besucher der Volksfeste in Helle Mitte. Vor allem am Rande dieser kommt es immer wieder zu rassistischen und sexistischen Pöbeleien oder Übergriffen. Dazu weitere Infos unter: >> Rechter Konsens auf Hellersdorfer Erntefest oder >> Nazis auf Antifa Kundgebung in Hellersdorf
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
aus der 5. Erklärung von de.indymedia.org
der Beiträge dieser Art betrifft:
Grundsätzlich ist das Sammeln und Austauschen von Informationen über Nazistrukturen ein wichtiger Teil organisierter Antifa-Arbeit. Dazu gehören auch persönliche Daten sowie Fotos der Nazi-Kader. Auch das Veröffentlichen solcher Informationen ist eine gute Strategie, um gegen Nazis vorzugehen. Damit kann ihnen beispielsweise klargemacht werden, dass sie nicht aus der Sicherheit ihrer "bürgerlichen" Existenz heraus in Ruhe operieren können.
Lokale und überregionale Archive und Publikationen oder das Outen per Flugblatt im Wohnumfeld sind sinnvolle Ansätze, um interessierte Antifa-AktivistInnen oder die Öffentlichkeit zu erreichen. Wichtig dabei ist, dass solche sensiblen Veröffentlichungen von Menschen betreut werden, die einen engen thematischen und lokalen Bezug zur Materie haben. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Informationen akkurat sind und verantwortungsvoll an die richtigen Leute weitergegeben werden. Das Open-Posting von Indymedia kann weder das eine noch das andere gewährleisten. Antifa Postings werden von Nazi-Zusammenhängen gezielt und systematisch sabotiert. Dazu veröffentlichen Nazis beispielsweise in den Kommentaren zu einem Artikel mit Nazidemo-Portraits vermeintliche Namen und Adressen zu den Gesichtern. Ärgerlicherweise handelt es sich aber dabei um Namen und Adressen völlig unbeteiligter oder öffentlich agierender Linker.
Diese schreiben dann empört an Indymedia, weil sie fälschlicherweise als Nazis geoutet wurden - wenn es gut läuft. Läuft es schlecht, wenden sie sich gleich an ihren Rechtsbeistand oder die Polizei. Wird der entsprechende Kommentar daraufhin von der Moderation entfernt, gerät sie dabei in den Verdacht, die Identität von Nazi-Tätern schützen zu wollen. Nur eine gründliche Recherche würde zutage fördern, ob es sich um Antifa-Arbeit oder Nazi-Fakes handelt.
Die wöchentlich rotierenden Moderationsgruppen können und wollen diese Aufgabe nicht übernehmen. Indymedia ist als Veröffentlichungsplattform ohne jede redaktionelle Betreuung für das detaillierte Offenlegen von Nazistrukturen nicht geeignet. Genauso wenig taugt es als Archiv für Nazi-Fotos oder Adressen. Bitte nutzt antifa-eigene, zuverlässig betreute Internet-Seiten für solche Zwecke.
Beispielsweise:
* Der Rechte Rand
* Lexikon Rechtsextremismus
* Neo-Nazis in Dresden
* bremen.antifa.net
Wir appellieren weiterhin an die BenutzerInnen von indymedia verantwortungsvoll und kritisch mit dem Medium OpenPosting und seinen Stärken und Schwächen umzugehen. Wir wünschen uns weiterhin, dass die Ziele von Indymedia anerkannt, diskutiert und bei Bedarf gemeinsam weiterentwickelt werden. Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform für selbstrecherchierte und selbstproduzierte Reportagen und Berichte. Indymedia ist kein linkes allround-Tool, kein Szene-Terminkalender und keine Antifa-Bildergalerie.
----------------------
Das Statement gabs schon lang - schön, dass es endlich konsequent umgesetzt wird.
Die sanfte Tour funktioniert halt bei einigen nicht.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
WO SIND DIE FOTOS UND DER NAME? — egal
fotos-name! — antifaschist
x — y
Bilder googlen? — egal
FORDERE ERKLÄRUNG DER INDYMODS! — egal
R.S - HALLO? — X.Y
@ X.Y 18.11.2007 - 20:15 — abc
x — y
lächerlich — icke