Nürnberg: 700 für Frieden in Kurdistan
Etwa 700 Menschen haben heute in Nürnberg friedlich gegen die geplante Invasion der türkischen Armee in Irakisch-Kurdistan und die antikurdische Kampagne demonstriert, die von nationalistischen Kreisen und ihrer Presse mit Unterstützung der türkischen Regierung betrieben wird.
Organisiert wurde die Demonstration von einem breiten Bündnis kurdischer, türkischer und deutscher Vereine, Gruppen und Initiativen aus MigrantInnenorganisationen, Linkspartei, Teilen der Friedensbewegung, antifaschistischen Gruppen, Schülern und Schülerinnen.
Unter dem Motto „Es gibt keinen Weg zum Frieden,der Frieden ist der Weg ,Edi bese – es reicht,
Frieden gemeinsam schmieden“ sollte ein Zeichen gesetzt werden gegen die nationalistische, kurdenfeindliche Mobilisierung der türkischen Rechten und der Regierung, die seit 2-3 Wochen auch in Deutschland zu spüren ist.
In Berlin Köln und Duisburg hatte es in Folge von Demonstrationen der Rechten regelrechte Hetzjagden auf Kurden gegeben, aber auch in anderen Städten wie Nürnberg waren Tausende zusammengekommen um für eine Invasion in Irakisch-Kurdistan und gegen Kurden zu demonstrieren.
Diesem Versuch, verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzuhetzten, sollte mit der Demonstration heute entgegengearbeitet werden.
Gekommen sind dann auch KurdInnen aus der Türkei, Irak, Iran, türkische Menschen, und auch ca. 150 deutsche TeilnehmerInnen.
In verschiedenen Redebeiträgen wurde über die politischen und historischen Hintergründe des sog. Kurdenkonflikts, über die Rolle und Möglichkeiten der EU bzw. der BRD, informiert.
Die verschiedenen Redner vor allem der kurdischen und türkischen VertreterInnen appellierten an die verantwortlichen Kräfte, den Weg zum Frieden durch eine Verhandlungslösung freizumachen.
Als eine der Voraussetzungen nannten sie die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Öcalan und die Anerkennung der PKK als VerhandlungspartnerInnen.
Es kam zum Ausdruck, dass die KurdInnen seit langem von Krieg und Leid genug haben und sich sehnlichst Frieden und Verhandlungen aller Beteiligter wünschen um, ein Zusammenleben auf der Basis von Respekt, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Menschenrechten zu organisieren.
Die Demo führte der Lorenzkirche bis zum Plärrer vor dem „Marktkauf“ in Gostenhof, einem Stadtteil wo viele türkische und kurdische Menschen bisher friedlich zusammenleben.
Dort wurde u.a. von kurdischen Jugendlichen nochmals deutlich ihr Friedenwille betont und an die türkischen Menschen appelliert, sich nicht aufeinander aufhetzen zu lassen. Die Demo endete mit Musik und Tanz.
Unter dem Motto „Es gibt keinen Weg zum Frieden,der Frieden ist der Weg ,Edi bese – es reicht,
Frieden gemeinsam schmieden“ sollte ein Zeichen gesetzt werden gegen die nationalistische, kurdenfeindliche Mobilisierung der türkischen Rechten und der Regierung, die seit 2-3 Wochen auch in Deutschland zu spüren ist.
In Berlin Köln und Duisburg hatte es in Folge von Demonstrationen der Rechten regelrechte Hetzjagden auf Kurden gegeben, aber auch in anderen Städten wie Nürnberg waren Tausende zusammengekommen um für eine Invasion in Irakisch-Kurdistan und gegen Kurden zu demonstrieren.
Diesem Versuch, verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzuhetzten, sollte mit der Demonstration heute entgegengearbeitet werden.
Gekommen sind dann auch KurdInnen aus der Türkei, Irak, Iran, türkische Menschen, und auch ca. 150 deutsche TeilnehmerInnen.
In verschiedenen Redebeiträgen wurde über die politischen und historischen Hintergründe des sog. Kurdenkonflikts, über die Rolle und Möglichkeiten der EU bzw. der BRD, informiert.
Die verschiedenen Redner vor allem der kurdischen und türkischen VertreterInnen appellierten an die verantwortlichen Kräfte, den Weg zum Frieden durch eine Verhandlungslösung freizumachen.
Als eine der Voraussetzungen nannten sie die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Öcalan und die Anerkennung der PKK als VerhandlungspartnerInnen.
Es kam zum Ausdruck, dass die KurdInnen seit langem von Krieg und Leid genug haben und sich sehnlichst Frieden und Verhandlungen aller Beteiligter wünschen um, ein Zusammenleben auf der Basis von Respekt, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Menschenrechten zu organisieren.
Die Demo führte der Lorenzkirche bis zum Plärrer vor dem „Marktkauf“ in Gostenhof, einem Stadtteil wo viele türkische und kurdische Menschen bisher friedlich zusammenleben.
Dort wurde u.a. von kurdischen Jugendlichen nochmals deutlich ihr Friedenwille betont und an die türkischen Menschen appelliert, sich nicht aufeinander aufhetzen zu lassen. Die Demo endete mit Musik und Tanz.
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Ergänzungen
SPD Nürnberg greift Demoaufruf scharf an
Grund für die harschen Äußerungen der SPD: Die Kritik, die im Aufruf und natürlich auch auf der gestrigen Demo geübt wurde an einer türkisch-nationalistischen Demonstration am 3. November in Nürnberg. Neben staatstreuen Vereinen und SympathisantInnen und Mitgliedern der berüchtigten "Grauen Wölfe" hatte sich an dieser chauvinistischen Veranstaltung (AugenzeugInnen und zahlreiche Videos auf Youtube belegen den erschreckenden Charakter dieser Veranstaltung) auch der Nürnberger SPD Stadtrat Arif Tasdelen beteiligt.
Wohl auch deswegen bezeichnet Schönfelder in seinem Statement die ganze Demo vom 3. November, also offenbar auch all die kriegshetzenden FaschistInnen, die mit dem Zeichen der "Grauen Wölfe" durch die Stadt zogen, als Versammlung friedliebender Menschen.
Gebhard Schönfelders Statement hier:
Älterer Artikel mit mehr Hintergrund
"Friedliebende Faschisten"
Die mit den drei Halbmonden, den Wölfen und den Handzeichen mit abgespreiztem Zeige- und Kleinen Finger gehören sind bekennende graue Wölfe. Türkische Faschisten morden zwar wie ihre deutschen und sonstigen Pendants, sind aber sonst bestimmt sehr friedliebend, liebe SPD!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
es reicht einfach... — Türkischer Kommunist
stimmt, es reicht! — Datum und Uhrzeit:
Gruppe am Plärrer — moritz
Kessel? — Waffenschredder