Gedenkdemo 9.11. in Braunschweig - 200 Leute

anke schrader 12.11.2007 22:09 Themen: Antifa
Am 9.November endete die regionale Kampagne “Nichts und Niemand ist vergessen“- Gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus mit einer Gedenkdemonstration durch Braunschweig, an der sich knapp 250 Menschen beteiligten. Hier nun ein Bericht von der Demonstration und einen Rückblick auf die stattgefundene Kampagne, die von der Antifaschistische Gruppe Braunschweig (A.G.B.) und Jugend Antifa Wolfenbüttel [JAW] organisiert wurde.
Am 9.November endete die regionale Kampagne “Nichts und Niemand ist vergessen“- Gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus mit einer Gedenkdemonstration durch Braunschweig, an der sich knapp 250 Menschen beteiligten. Hier nun ein Bericht von der Demonstration und einen Rückblick auf die stattgefundene Kampagne, die von der Antifaschistische Gruppe Braunschweig (A.G.B.) und Jugend Antifa Wolfenbüttel [JAW] organisiert wurde.

Die Demonstration
Am Abend des 9. Novembers versammelten sich an der Gedenkstätte für die ZwangsarbeiterInnen des KZ Außenlagers Neuengamme rund 250 Menschen, um den Opfern des NS-Faschismus zu gedenken. Nach einem Redebeitrag, der sich mit der deutschen Vergangenheitsbewältigung des Verdrängens, Verdrehens und der Verschweigung auseinandersetzte, wurde ein Gedenkkranz in Erinnerung an die ZwangsarbeiterInnen abgelegt.

Der Umgang mit dem Faschismus in der BRD wurde den TeilnehmerInnen auch direkt am Auftaktsort der Demonstration deutlich, so befindet sich 20 Meter von der Gedenkstätte für die ZwangsarbeiterInnen, das Braunschweiger Schilldenkmal, welches den deutschen Soldaten aus dem 1. und 2.Weltkrieg gedenkt. Bis vor einigen Jahren legten dort Vertreter der Stadt mit alten und neuen Nazis Kränze nieder und ehrten damit die Täter von damals in unmittelbarer Nähe zu dem Außenlager des KZ Neuengamme.

Nach der Auftaktkundgebung bewegte sich der Demonstrationszug, begleitet von 2 Polizeiautos die den Verkehr regelten, auf dem Braunschweiger Ring in Richtung des AOK Gebäudes dem Ort der 1.Zwischenkundgebung. Die DemonstrantInnen machten anhand von Transparenten und Sprechchören, wie „deutsche Täter sind keine Opfer“, auf ihr Anliegen aufmerksam. Als am Rand der Demonstration ein Verwirrter den Hitlergruß zeigte, reagierte die Demonstration besonnen und zugleich kämpferisch, so dass der Verwirrte schnellen Schrittes das Weite suchte und die Demonstration weiter zog.

Angekommen am AOK Gebäude gab es für die DemonstrantInnen erstmal heißen Tee von der „Tee VoKü“ und einen Redebeitrag zu dem im AOK-Gebäude eingerichteten Folterzentrum und der Rolle von Gewalt und Vernichtung im NS. Danach setzte sich die Demonstration wieder in Gang.
Am Braunschweiger Besenmännchen einem von den Nazis errichteten Denkmal wurde an die rassistische Säuberungspolitik der NationalsozialistenInnen erinnert, auf die Geschichte des Denkmales eingegangen und der Bogen zwischen Propaganda, Ausgrenzung und Vernichtung geschlagen.

Die Demonstration endete am neu erichteten Braunschweiger Schloss welches sich am Ort der ehemaligen SS-Junkerschule befindet. Hier wurde abschließend Antisemitismus als zentrales Ideologisches Fragment des NS ausgewiesen. Während der gesamten Demonstration wurden Broschüren zu der „Nichts und Niemand ist vergessen“- Kampagne verteilt, die die einzelnen Stationen der Demonstration erklärt und Hintergrundinformationen zu den anderen Aktion innerhalb der Kampagne lieferten.

Die Sprecherin der „Nichts und Niemand ist vergessen“ Kampagne,Anke Schrader, äußerte sich wie folgt:“Die Demonstration war ein riesen Erfolg und guter Abschluss für die von uns organisierten Kampagne. Mit so vielen Menschen, gerade in Anbetracht des schlechten Wetters, haben wir nicht gerechnet. Es ist gut zu sehen das Antifaschismus auch fernab von reinen Anti-Nazi-Aktionen eine Bedeutung hat und ein Interesse an der Auseinandersetzung um bürgerlichen Geschichts-revisionismus und Antisemitismus vorhanden ist.“






Die Kampagne

27.10.07 - Zeitzeugenveranstaltung mit Robert Seeboth
Der Zeitzeuge und in der Nachkriegszeit aufgrund seiner KPD-Mitgliedschaft verfolgte Robert Seeboth, der 1927 geboren wurde, wird Einblicke in die Zeit des deutschen Faschismus in Wolfenbüttel geben. Neben historischen Informationen und persönlichen Schicksalen Verfolgter des Faschismus, soll anhand der Verfolgung von KPD-Mitgliedern nach 1945 auch die Kontinuität des deutschen Antikommunismus deutlich gemacht werden.
Während der Veranstaltung wird es des Weiteren die Möglichkeit geben, das Thema betreffende Fragen an Robert Seeboth zu richten.
16:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Wolfenbüttel (Rosenwall)

29.10.07 - Veranstaltung zum Thema „Antisemitismus“ mit Arno Netzbandt
Was ist Antisemitismus? Wo liegen die Unterschiede zum religiös motivierten Judenhass? Was sind seine gesellschaftlichen Grundlagen und wieso führte diese reaktionäre Ideologie zur Ermordung von Millionen von Menschen? Wie ist es heute um den Antisemitismus bestellt? All dies sind Fragen auf die sicherlich viele Leute keine Antworten haben. Trotz des Holocaust wird sich in der Öffentlichkeit kaum mit Antisemitismus auseinander gesetzt. Diesen zu verstehen ist jedoch von essentieller Bedeutung, wenn man ihn bekämpfen will. Darum möchten wir eine einführende Veranstaltung in das komplexe Thema Antisemitismus geben. Referent ist Arno Netzbandt, der in Politikwissenschaften promoviert und Mitautor des Buches „Die Gestapo“ ist.
19:00 Uhr, Gewerkschaftshaus BS in der Wilhelmstr. 5

02.11.07 - Verbrechen des NS-Faschismus - Historischer Stadtspaziergang in Wolfenbuettel
Anhand von Redebeiträgen an signifikanten Orten in Wolfenbüttel wollen wir die lokalen Verbrechen des deutschen Faschismus aufzeigen. Zu den Orten die wir aufsuchen werden, zählen unter anderem die „Meinecke – Villa“ am Grünen Platz, sowie das jüdische Denkmal am Schulwall. Inhaltlich wird es neben den historischen Hintergründen der einzelnen „Stationen“ auch um die Täter des deutschen Faschismus und vor allem um deren Opfer gehen. Zusätzlich wollen wir beispielhaft den Umgang mit diesem Kapitel deutscher Geschichte in der Gegenwart beleuchten.
16:30 Uhr, Lessingplatz (beim Schloss)

05.11.07 - Nakam - Juedische Rache an NS-Taetern
Die Nakam Veranstaltung widmet sich einem bislang wenig beachteten Thema in der Diskussion um Nationalsozialismus und Widerstand. Kurz nach der Befreiung ist für einen Teil der Holocaustüberlebenden das Bedürfnis nach Rache übermächtig- kein Gefühl ist so stark wie das Verlangen nach Vergeltung. Die Referenten und Buchautoren Jim Tobuias und Peter Zinke suchten einige dieser ehemaligen jüdischen Rächer in Israel auf und befragten sie zu ihren Motiven und Aktionen. Neben der multimedialen Aufarbeitung ihrer Aktionen und der Motive nach Vergeltung und Gerechtigkeit wird es in dieser Veranstaltung auch um die Situation nach der Befreiung in Deutschland gehen. Die Situation war bestimmt durch eine ungebrochene Kontinuität im Denken der Menschen und einer „Entnazifizierung“ die die Täter nicht bestrafte, sondern ihnen wieder in Amt und Würden verhalf.
Das Buch der Autoren „Nakam“ ist beim Aufbau Verlag erschienen und in jedem Buchladen erhältlich.
19:00Uhr, Gewerkschaftshaus BS in der Wilhelmstrasse 5

09.11.07 - 9.November - Gedenkdemonstration
gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus
Am 9. November jährt sich zum 69. Mal die Reichspogromnacht, in der die Nazis Synagogen anzündeten, jüdische Geschäfte plünderten und Juden und Jüdinnen attackierten. Für uns ist dies Anlass in Form einer Demonstration das Gedenken an die Opfer der mörderischen Verbrechen des Faschismus hoch zu halten und gleichzeitig gegen die Verdrehung der Geschichte und die Umdeutung von deutschen Tätern in die eigentlichen Opfer auf die Straße zu gehen. Wir werden mit Zwischenkundgebungen an Orten des nationalsozialistischen Terrors an die braune Vergangenheit Braunschweigs erinnern. Gleichzeitig geht es dabei auch um die staatliche Praxis des Verschweigens und des Verharmlosens des deutschen Faschismus. Aus der Erinnerung an die Opfer und den Widerstand erwächst für uns die Maxime alles zu tun, damit sich Auschwitz nicht wiederholt. Die Demonstration wendet sich somit auch gegen die erstarkenden Neonazis und ihre Ideologie des Antisemitismus, Rassismus und Geschichtsrevisionismus.
Kein Vergeben Kein Vergessen
Gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus
18:00 Uhr, Schilldenkmal, Schillstraße/Leonhardplatz (zwischen Post und Stadthalle)



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Ergänzungen

Echt schwach!

Connie Hosenwurst 15.11.2007 - 06:24
Fand die Demo an sich, bzw das Konzept der AGB/JAW ziemlich schwach.

Es sollte eine Gedenkdemo werden,gut,doch nach der schweigeminute dann "Wir sind die Moorsoldten" mit dem Into "Auf,MARSCH,MARSCH!" zu spielen und dann ein "Ordner(?) uns auffordert,mehrmlas in achter reihen zu gehen,geht garnicht!
Dan werden fast "nur" Arbeiterlieder gespielt, die mehr an die "ach so gloreiche "Rote Armee"" erinnern.Die Sprüche waren der letzte Müll(Z.B.:Ein baum ,ein Strick,ein Nazi dran,so fängt das neue Deutschland an).

Von den "Gedenkorten" will ich garnicht sprechen, was hatten die mit der Vrfolgung von JüdInnen zu tun?Es ging nur um den Arbeiterwiderstand(AOK,Besenmännchen),warum ging es nicht zur alten Synagoge?WArum wurden nicht Stolpersteine abgegangen?Warum ging man nicht zu den "Judenhäusern"?NEin,traditionell wird in der linken ja am 9.11. gefeiert,die Novemberrevolution,da hätte ihr ja mit dem cafe was zu samen machen können und nicht heuchlerisch auf den Zug mit aufspringen und alles "gegen Antisemitismus" nennen können.
Al ich dann noch hörte,das Israelfahnen verboten waren,rechte es mit nd ich verließ die Demo!

Das war ganz ganz schwach Leute!!!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 16 Kommentare

(muss ausgefüllt werden)

anarcho 13.11.2007 - 10:27
außer einer russischen und einer israel fahne, die meiner meinung nach auf !keiner! demo etwas zu suchen haben, war es wirklich eine sehr gelungene demo.
um den verwirrten haben sich (angeblich) laut der aussage eines bullen zwei seiner kollegen gekümmert.naja,wer weiss.......

Titel

Name 13.11.2007 - 11:52
zunächst: gelungene Reihe, aber

"Hier wurde abschließend Antisemitismus als zentrales Ideologisches Fragment des NS ausgewiesen."

Mit verweis auf die Veranstaltung zur Nakam kann hier nur immer wieder betont werden, dass Antisemitismus selbstverständlich nicht ausschließlich die Ideologie der NS war, sondern Grundlage des gesamten 'Volkskörpers'. Auch nach dem Bestehen von Nazideutschland ist Antisemitismus immernoch ein Kernpunkt deutschen denkens.

Daher auch ein grundsätzliches Lob für die Thematisierung

@anarcho

kommunist 13.11.2007 - 12:39
Deine Meinung ist aber nicht begründet, daher ist sie null und nichtig.
An einem solchen Tag ist es durchaus angebracht die Israelfahne zu tragen und zu zeigen, schließlich ist Israel für Juden und Jüdinnen der einzige Schutz vor Antisemitismus jeglicher Art.
Und noch so nebenbei: Es war keine `russische´ Fahne anwesend. Es war die der SU.
Zeigt halt deine Geschichtskenntnis. Vielleicht hättest du mal die Veranstaltungsreihe der beiden Gruppen besuchen sollen, anstatt deine Priorität auf die Demo und das Gröhlen von "Anarchismus" zu legen.

leider nicht dabei gewesener

anarchist 13.11.2007 - 16:32
an einem tag wie dem 9. november, wird einmal mehr deutlich warum der staat israel seine existensberechtigung hat, und deswegen ist insbesondere an diesem tag das zeigen seiner fahne berechtigt!
was allerdings eine sowjetische fahne auf einer demo zum 9. november zu suchen hat, erschliesst sich mir ganz und gar nicht! oder wollte mensch auch an dem antisemitismus im ehemaligen ostblock erinnern?

@ku,ana

liberia 13.11.2007 - 20:06
alora 1 an den su heinz mein bruder der anarchist hat nich russische geschrieben sondern sowjetische fahne... jeder der diese fahne traegt wieder spricht dem antifaschismus dadurch das auch in der su judenverfolgungen stattfanden weil se nu ma sehr religioes sind und auch viel geld hatten oder einfach nur weil se juden waren... also denk erst drueber nach wenn de was schreibst weil die su einiges kaputt gemacht hat und nicht verherligt werden sollte nich wahr...
an meine bruder ... ich finde jede form von national bildung sollte abgelehnt werden das sie die leute trennt wie wir ja immer wieder sehen...
also groehl ich ma kraeftig "ANARCHISMUS" und gegen faschismus ( braunen wie roten !!!!!!!)

sry

liberia 13.11.2007 - 20:13
sry an den ku ich hab da was mit dem ersten und zweiten anarcho durch einander gebracht^^ bin halt auch bloss einer von euch( bezieht sich auf alle)

70 mehr oder weniger

Graf Zahl 14.11.2007 - 14:15
Sagt mal, zählen ist nicht eure Stärke? Hier ( http://de.indymedia.org/2007/11/199055.shtml) wird von 180 bzw. knapp 200 Leuten gesprochen. Jetzt schreibt ihr in der Überschrift von 200 und im Text von "knapp 250" TeilnehmerInnen. Macht doch noch einen Artikel und schreibt dass es knapp 300 waren ...

Die Fahne

Red Star 14.11.2007 - 14:20
Moin Leute also ich bin der, die Fahne der SU auf der Demo getragen hat.
Ich habe die zu der Demonstraation mitgenommen um zu zeigen das Ich als Kommunist auch an diesen Tag errinern will. Desweiteren existiert die Su nicht mehr und daher seh ich die Flagge eher als Symbol einer Meinung denn der eines Landes. Außerdem kann man die Idee der Sowjetuinon nicht einfach mit Blick auf Stalins Terror und die Unfähigkeit seiner Nachfolger als schlecht bezeichnen. Die Rote Armee hat shcon im Bürgerkrieg in Russland viele Progrome verhindet, und viele Divisionen der Roten Armee bestanden aus jüdisch gläubigen Menschen. Dagegen sehe ich Israel mit seiner Aggressiven Politik gegen Homosexuelle und Moslems als weit aus faschistischer.

Wie geschrieben wurde war das aber in erster Linie ein Gedenkmarsch und ich möchte anmerken das ohne die SU noch jahre lang weiter mit dem Mord an Juden, Homosexuellen, Kommunisten, Sozialdemkraten usw. gegangen wäre und das es den Staat Israel ohne das einmischen der SU nicht gegeben hätte.

@ red star

anarchist 14.11.2007 - 16:12
1. wenn dir der kommunismus so gut gefällt gibt es wesentlich bessere symbole als die fahne eines staates der tausende kommunisten auf dem "gewissen" hat.

2. die divisionen der roten armee, und besonders ihre führung, zeichneten sich im bürgerkrieg auch im unterdrücken unliebsamer wahrheiten aus. siehe den kampf gegen machno-ukraine, bzw das abschlachten der kronstädter matrosen.

3. wenn du ernsthaft israel und das wort faschistisch in einem zusammenhang bringst, solltest du vielleicht mal nach weiteren gemeinsamkeiten mit herrn molau suchen!

4. das einmischen der su bestand, spätestens seit dem 6 tage krieg, darin die staaten hochzurüsten die, die den staat israel vernichten wollten und wollen.

5. wäre schön wenn beim nächsten mal auf nationalstaatsfahnen verzichtet wird!

@ Connie

Hosenwurst 15.11.2007 - 09:29
Wie unfair von dir, AGB wollen's doch nur allen recht machen.
Ein bisschen rot, ein bisschen antideutsch, Hauptsache hip und szenenah.
Und jetzt kommst du und forderst ne eindeutige Haltung.
Hättste den linksliberalen Mobilisierungsflyer gelesen, müssteste dich nicht nicht über die inhaltliche Ausrichtung der Aktion wundern.
Zu den Grünen gehen und "Ökos" schreien, du bist mir schon ein Schlingel. ;-)

@ hosenwurst

hosenscheisser 15.11.2007 - 17:20
vielleicht hättest du mal die veranstaltungen der aktionstage besuchen sollen, anstatt nur an der demo rumzumäckeln. dass eine demo nur eine begrenzte inhaltliche auseinandersetzung darstellen kann ist zu dir scheinbar noch nicht vorgedrungen. was das erinnern an widerstand gegen die nazis und die kz aussenstelle mit der novemberrevolution und dem cafe zu tun hat, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. deine philosemitischen ressentiments könntest du bei einem freiwilligen jahr dienst in israel stillen, internetkindern tut ein bißchen realität immer ganz gut. und sonst: machs doch besser, das wäre mal konstruktiv.

naja

C.Wurst in Hose 15.11.2007 - 19:42
Naja,der startpounkt war ja auch nicht schlecht gewählt,doch wenn du/ihr keine kritik verträgt,dann tut es mir leid,immer mit dem"dann macht´s doch besser" zu kommen,echt schwach!ich denke das die punkte schlecht gewählt wurden.
an den kleinen widerstand zu erinnern,gut,doch grad am9.11. ist es doch eher an der zeit,aufmerksam zu machen,das alle deutschen mitgemacht haben,anstatt sich die paar"guten" deutschen rauszupicken!

die kritik an den orten und der musik meinte ich so,das antifa´s am 9.11. lieber an die achso glorreiche revolution gedenken, anstatt zb eine gedenkdemo(und keine hippe-arbeiterlieder demo)zu machen.das war auch mal wieder schön an der SU fahne zu sehen...naja,der antisemitismus ist halt auch tief in der linken verwurzelt.....

Die armen

blah 15.11.2007 - 23:49
Da geben sich die AGBs doch alle Mühe ganz trendy und hip in Richtung Antideutsch zu buhlen und dann gibts von dieser Seite gleich nen Antisemitismusvorwurf, weil sie nicht ganz so hardcoremäßige Israelfundamentalisten sind. Die können einem ja fast schon leid tun.

Väterchen Stalin über den Antisemitismus

Trotzki 15.11.2007 - 23:54
"Stalin" - Werke - Band 13

ÜBER DEN ANTISEMITISMUS

Antwort auf eine Anfrage der Jüdischen Telegrafenagentur aus Amerika

Hiermit beantworte ich Ihre Anfrage.

Der National- und Rassenchauvinismus ist ein Überrest der menschenfeindlichen Sitten aus der Periode des Kannibalismus. Der Antisemitismus als extreme Form des Rassenchauvinismus ist der gefährlichste Überrest des Kannibalismus.

Der Antisemitismus dient den Ausbeutern als Blitzableiter, der die Schläge der Werktätigen vom Kapitalismus ablenken soll. Der Antisemitismus ist eine Gefahr für die Werktätigen, denn er ist ein Irrweg, der sie vom rechten Wege abbringt und sie in den Dschungel führt. Darum sind die Kommunisten als konsequente Internationalisten unversöhnliche und geschworene Feinde des Antisemitismus.

In der UdSSR wird der Antisemitismus als eine der Sowjetordnung zutiefst feindliche Erscheinung vom Gesetz aufs strengste verfolgt. Aktive Antisemiten werden nach den Gesetzen der UdSSR mit dem Tode bestraft.

12. Januar 1931.

Zum ersten Mal veröffentlicht in der „Prawda“ Nr. 329, 30. November 1930.

@hosenwurst; blah

anrchist 16.11.2007 - 16:24
kommen jetzt magdeburger verhältnisse nach braunschweig?
kaum setzen sich antifas kritisch mit dem antisemitismus auseinander werden sie als antideutsche stigmatisiert!
aber was will mensch von leuten erwarten, die noch immer von hinterhofkommandos träumen.
ihr solltet lieber darüber nachdenken, warum ihr immer weniger werdet!

was für´b schwachsinn

Leicht und Cross 16.11.2007 - 16:55
Hammer,kaum kritisiert man ein bisschen und schon bekommt man dumme kommentare oder irgendwelche hirngespinste angedichtet.vorallem von einem anarchisten,träum du mal weiter....!
jede kritische stimme am besten mundtot machen unter kommunistischem deckmantel,naja,das gab es ja schonmal....liebe grüsse aus der ddr;-)