RABATZ in Paderborn geräumt HEUTE DEMO!
Seit Sonntag, 30. September 2007, war in Paderborn das "Rabatz" besetzt. Die Besetzerinnen und Besetzer brauchen dringend Unterstützung - kommt vorbei und solidarisiert euch!
Kaum hatte Rüdiger Kache am Montag im Westfälischen Volksblatt vehement die Räumung des Kulturzentrums in der Bahnhoifstraße gefordert, da trat am Mittwoch morgen gegen 9:00 Uhr die Staatsgewalt zur Räumung an. Wieder einmal haben die Verantwortlichen in der Stadt Paderborn nur Gewalt als Antwort auf die Forderung nach einem selbstverwalteten Kulturzentrum zur Hand. Aber wir sagen ihnen das war nicht das letzte Kapitel in dieser Auseinandersetzung. Unter dem Motto: Das war nicht das aller Tage, wir kommen wieder keine Frage, rufen wir zur Demonstration gegen die Räumung des Kulturzentrums Rabatz auf. Einen Monat haben wir bewiesen, dass ein selbstverwaltetes Zentrum in Paderborn eine kulturelle und soziale Lücke füllen würde. Die Kache – Paus Bande will diese Lücke und sie ist bereit die Unversehrtetheit der Aktivisten aufs Spiel zu stellen. Schließt euch alle der Demonstartion gegen diese Politik an.
Die Demo beginnt heute Mittwoch den 7.11. um 18:00 in der Bahnhofstraße 31 (EX-Rabatz) und wird von dort zum Rathaus führen. Bringt jede Menge Instrumente mit.
weitere infos:
www.rabatz.org
http://de.indymedia.org/2007/10/196310.shtml
http://de.indymedia.org/2007/10/195873.shtml
http://de.indymedia.org/2007/09/195584.shtml
http://de.indymedia.org/2007/10/195780.shtml
TV beitrag zum RABTZ
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2007/11/03/lokbi_01.xml;jsessionid=A60965CFDDD7913E2E59AB28DE501A18.mediathek3
Selbstdarstellung
Seit den Siebziger Jahren besteht die Grundsatzidee eines selbstverwaltenden Jugendkulturzentrums in Paderborn. Nach dem Scheitern des ersten Projektes "KuKoZ" in den 80iger Jahren gibt es in relativ regelmäßigen Abständen Initiativen, die versuchen die Idee neu aufleben zu lassen und weiterzuentwickeln. An diesen langjährigen Kampf knüpft nun auch unsere Initiative an.
Wir sind ein Zusammenschluss von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welcher die derzeitige Situation in Paderborn nicht weiter stillschweigend tolerieren möchte. Wir mussten leider auch in jüngerer Vergangenheit oft feststellen, dass es in Paderborn keinen Ort gibt an dem man seine kulturellen Bedürfnisse ungestört ausleben kann.
Immer wieder schrecken hohe Eintritts- und Getränkepreise ab. Zudem können sich alternative oder nicht etablierte Künstler die hohen Mietpreise der vorhandenen Einrichtungen (Kulturwerkstatt) nicht leisten um ihre Kunst zu präsentieren. Deswegen fordern wir, dass Kunst und Kultur nicht nur den finanziell Privilegierten, sondern allen zugänglich gemacht werden soll.
Mit der Errichtung eines selbstverwaltenden, nicht kommerziell ausgerichteten Kulturzentrums, könnte man diese Forderungen erfüllen. Ein solches Zentrum wäre besonders durch die Offenheit und die demokratischen Entscheidungsstrukturen gekennzeichnet, so dass prinzipiell jeder die Möglichkeit hätte sich aktiv und kreativ zu beteiligen.
Das Zentrum und unsere Initiative richten sich im besonderen Maße gegen Faschismus und Ausländerfeindlichkeit. Da solche Projekte in der Vergangenheit oftmals unter dem politischen Druck seitens der konservativen Kreise und mangelnder Unterstützung scheitern mussten, sind wir auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Wir werden nicht weiterhin tatenlos zusehen wie Kunst und Kultur in Paderborn kommerzialisiert wird.
Die Demo beginnt heute Mittwoch den 7.11. um 18:00 in der Bahnhofstraße 31 (EX-Rabatz) und wird von dort zum Rathaus führen. Bringt jede Menge Instrumente mit.
weitere infos:
www.rabatz.org
http://de.indymedia.org/2007/10/196310.shtml
http://de.indymedia.org/2007/10/195873.shtml
http://de.indymedia.org/2007/09/195584.shtml
http://de.indymedia.org/2007/10/195780.shtml TV beitrag zum RABTZ
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2007/11/03/lokbi_01.xml;jsessionid=A60965CFDDD7913E2E59AB28DE501A18.mediathek3 Selbstdarstellung
Seit den Siebziger Jahren besteht die Grundsatzidee eines selbstverwaltenden Jugendkulturzentrums in Paderborn. Nach dem Scheitern des ersten Projektes "KuKoZ" in den 80iger Jahren gibt es in relativ regelmäßigen Abständen Initiativen, die versuchen die Idee neu aufleben zu lassen und weiterzuentwickeln. An diesen langjährigen Kampf knüpft nun auch unsere Initiative an.
Wir sind ein Zusammenschluss von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welcher die derzeitige Situation in Paderborn nicht weiter stillschweigend tolerieren möchte. Wir mussten leider auch in jüngerer Vergangenheit oft feststellen, dass es in Paderborn keinen Ort gibt an dem man seine kulturellen Bedürfnisse ungestört ausleben kann.
Immer wieder schrecken hohe Eintritts- und Getränkepreise ab. Zudem können sich alternative oder nicht etablierte Künstler die hohen Mietpreise der vorhandenen Einrichtungen (Kulturwerkstatt) nicht leisten um ihre Kunst zu präsentieren. Deswegen fordern wir, dass Kunst und Kultur nicht nur den finanziell Privilegierten, sondern allen zugänglich gemacht werden soll.
Mit der Errichtung eines selbstverwaltenden, nicht kommerziell ausgerichteten Kulturzentrums, könnte man diese Forderungen erfüllen. Ein solches Zentrum wäre besonders durch die Offenheit und die demokratischen Entscheidungsstrukturen gekennzeichnet, so dass prinzipiell jeder die Möglichkeit hätte sich aktiv und kreativ zu beteiligen.
Das Zentrum und unsere Initiative richten sich im besonderen Maße gegen Faschismus und Ausländerfeindlichkeit. Da solche Projekte in der Vergangenheit oftmals unter dem politischen Druck seitens der konservativen Kreise und mangelnder Unterstützung scheitern mussten, sind wir auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Wir werden nicht weiterhin tatenlos zusehen wie Kunst und Kultur in Paderborn kommerzialisiert wird.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Solidemo in Hannover Presseinfo
wir möchten sie bitten folgende Meldung in die nächste Ausgabe ihrer Zeitung/Nachrichtensendung mit aufzunehmen.
Am Abend des heutigen Mittwochs um 20 Uhr demonstrierten in der Nordstadt Hannovers ca. 50 Personen gegen die Räumung des "Autonomen Jugendzentrums Rabatz" in Paderborn, am selben Morgen.
Lautstark und mit viel Feuerwerk und Böllern brachten die TeilnehmerInnen ihrer Wut über die Räumung des seit mehr als einem Monat besetzten autonomen Zentrums zum Ausdruck.
Lisa Kant, die Sprecherin des Organisationskreises sagte: "Wir wollen uns mit dieser Demonstration solidarisch zeigen mit den Jugendlichen in Paderborn, die nun wieder ohne selbstverwaltetes Zentrum dastehen. Außerdem nehmen wir es nicht mehr länger hin, dass immer mehr linke Zentren bedroht sind. Gerade in Zeiten von voranschreitendem Sozialabbau und Überwachungsstaat müssen neue linke Zentren erkämpft und Alte verteidigt werden."
Ohne Anmeldung oder Polizeibegleitung zog die Demonstration den Engelbostelerdamm entlang und löste sich auf Höhe der Christus-Kirche auf.
Mehr Infos Zum Rabatz gibt es unter www.rabatz.org
Mit freundlichen Grüßen der Organisationskreis
Demo am Donnerstag
Rabatz ist überall und die nächste Demo ist am Donnerstag um 16:30 Uhr vor dem RABATZ, Bahnhofstr. 31, Paderborn. Kommt zahlreich. Weiterer Demos werden folgen. Außerdem können Bands weiterspielen. Der neue Konzertsaal befindet sich Westerntor, mitten auf den großen Platz, der sich dort befindet.
Noch ein Bericht zu den Gefangenen:
In der Zwischenzeit sind alle politischen Gefangenen, die im Zusammenhang mit dem RABATZ verhaftet wurden, wieder raus. Insgesamt hatte der Staat 14 Menschen hops genommen. Die Behandlung der politischen Gefangenen war sehr unterschiedlich. Die Demütigungen gingen von Untersuchungen des Intimbereiches, über die Weigerung, Menschen auf Toilette zu lassen bis hin zu Verweigerungen, anrufen zu dürfen. Dabei waren einige Menschen über 6 Stunden eingekerkert.
Aber merkt Euch eins:
Am Ende machen wir sowieso was wir wollen.
Weiterer TV Beitrag
Im WDR lief jetzt noch ein Beitrag zur Räumung
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Dortmund — bla
Soliaktionen in anderen Städten — ---.---
Solidarische Grüße aus Berlin... — Rigaer Straße
SOLIDEMO IN BERLIN — habs gehört
SOLI — egal