Aktionstag gegen Überwachung in Köln
Am 20 Oktober fand in Köln ein dezentraler Aktionstag gegen Überwachung und Kontrolle statt. Aufgerufen hatte die Kölner Gruppe Kontrollverlust. Mit mehren Aktionen und Infoständen wurde über den geplanten sowie zum Teil schon durchgesetzten Überwachungs- und Kontrollwahn informiert.
Der Tag begann um 11 Uhr mit einem Infostand in der Ehrenstraße, wo unter andrerem über den digitalisierten Fingerabdruck (biometrische Daten), die Online-Durchsuchung, sowie die kommende Vorratsdatenspeicherung informiert wurde. Zudem wurden auf mehrere Filme zur Thematik vorgeführt. Besonders die Umkehrung der Unschuldsvermutung wurde kritisiert. Dass inzwischen alle Menschen als potenzielle StraftäterInnen angesehen, überwacht und verdächtigt werden, wurde als ein Ausdruck des sich verschärfenden Kontrollstaates angeprangert, dem mit Aufklärung sowie „Aktionen des zivilen Ungehorsams bis hin zu militantem Vorgehen“ zu begegnen sei.
Schon bald hatten sich auchdie Samba-Gruppe und weitere linke kölner Gruppen eingefunden, um die Leute in der Innenstadt spontan auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Die Samba-Gruppe zog mit etwa 40 Leutchen trommelnd kreuz und quer durch das Zentrum.
Aus Richtung Barbarossaplatz kamen bald Mitglieder der Sozialistischen Selbsthilfe Köln zur Ehrenstraße und machten in satirischer Weise auf die Terrorhysterie, mit der jedwede Überwachungsmaßnahme legitimiert werden soll, aufmerksam.
Die seit dem G8 aus den Protesten nicht mehr wegzudenkende „Revolutionary Clowns Armee“ zog ebenfalls durch die Stadt. Es wurde gesichtet, wie sie grüne Fahrzeuge bespaßten und Passant_innen spielerisch auf die drohenden Gefahren einer „Seifenblasen-Attacke“ vorbereiteten. . Viele Bürger_innen freuten sich. die Clownsmal live und in Farbe erleben zu dürfen.
Um 15 Uhr begann am Eigelsteintor noch ein Informationsstand des Antifa AK Köln, der sich eines erhöhten „Schutzes“ durch Polizeikräfte „erfreuen“ durfte. Gleich 6 Bullis waren angerückt, um die zirka 15 AktivistInnen beim Flugblatt-Verteilen zu beobachten. Neben der Flugblattaktion wurde durch eine Videoinstallation auf die allumfassende Kameraüberwachung in den Innenstädten aufmerksam gemacht. Trotz der Drohung eines Polizisten, „wenn die [Antifas] Ärger machen, räumen wir direkt ab“, mussten sich die 40 Polizist_innen mit Kaffeetrinken begnügen, da „weitergehende Aktionen“ scheinbar gar nicht vorgesehen waren. Nun ja, mal schauen, wie in Zukunft auf die Polizeiprovokationen geantwortet wird.
Am Abend wurden dann noch ausgelassen die 10 Geburtstage des Ermittlungsausschuss Köln gefeiert. Jung und alt kamen zu einem netten Stelldichein und tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Alle Einnahmen der Party gehen selbstverständlich in den Prozesssolifonds, sodass mit gutem Gewissen vielleicht der / die eine oder andere ein Bierchen zu viel hob.
Mehr dazu kann nicht gesagt werden, denn: ANNA & ARTHUR HALTENS MAUL!
Im Großen und Ganzen ein erfolgreicher Aktionstag,an dem sich mehrere Gruppen sowie viele Interessierte und Einzelpersonen beteiligten und der von den meisten Passant_innen sehr positiv aufgenommen wurde
Der Widerstand gegen Repression und Überwachung in Köln lebt und wird auch in den nächsten Monaten noch von sich hören lassen.
Der Aufruftext zum Aktionstag findet man unter: www.antifa-cologne.tk
Schon bald hatten sich auchdie Samba-Gruppe und weitere linke kölner Gruppen eingefunden, um die Leute in der Innenstadt spontan auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Die Samba-Gruppe zog mit etwa 40 Leutchen trommelnd kreuz und quer durch das Zentrum.
Aus Richtung Barbarossaplatz kamen bald Mitglieder der Sozialistischen Selbsthilfe Köln zur Ehrenstraße und machten in satirischer Weise auf die Terrorhysterie, mit der jedwede Überwachungsmaßnahme legitimiert werden soll, aufmerksam.
Die seit dem G8 aus den Protesten nicht mehr wegzudenkende „Revolutionary Clowns Armee“ zog ebenfalls durch die Stadt. Es wurde gesichtet, wie sie grüne Fahrzeuge bespaßten und Passant_innen spielerisch auf die drohenden Gefahren einer „Seifenblasen-Attacke“ vorbereiteten. . Viele Bürger_innen freuten sich. die Clownsmal live und in Farbe erleben zu dürfen.
Um 15 Uhr begann am Eigelsteintor noch ein Informationsstand des Antifa AK Köln, der sich eines erhöhten „Schutzes“ durch Polizeikräfte „erfreuen“ durfte. Gleich 6 Bullis waren angerückt, um die zirka 15 AktivistInnen beim Flugblatt-Verteilen zu beobachten. Neben der Flugblattaktion wurde durch eine Videoinstallation auf die allumfassende Kameraüberwachung in den Innenstädten aufmerksam gemacht. Trotz der Drohung eines Polizisten, „wenn die [Antifas] Ärger machen, räumen wir direkt ab“, mussten sich die 40 Polizist_innen mit Kaffeetrinken begnügen, da „weitergehende Aktionen“ scheinbar gar nicht vorgesehen waren. Nun ja, mal schauen, wie in Zukunft auf die Polizeiprovokationen geantwortet wird.
Am Abend wurden dann noch ausgelassen die 10 Geburtstage des Ermittlungsausschuss Köln gefeiert. Jung und alt kamen zu einem netten Stelldichein und tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Alle Einnahmen der Party gehen selbstverständlich in den Prozesssolifonds, sodass mit gutem Gewissen vielleicht der / die eine oder andere ein Bierchen zu viel hob.
Mehr dazu kann nicht gesagt werden, denn: ANNA & ARTHUR HALTENS MAUL!
Im Großen und Ganzen ein erfolgreicher Aktionstag,an dem sich mehrere Gruppen sowie viele Interessierte und Einzelpersonen beteiligten und der von den meisten Passant_innen sehr positiv aufgenommen wurde
Der Widerstand gegen Repression und Überwachung in Köln lebt und wird auch in den nächsten Monaten noch von sich hören lassen.
Der Aufruftext zum Aktionstag findet man unter: www.antifa-cologne.tk
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Fiese Tricks von Polizei und Justiz
am Samstag, den 3.11.2007 um 18 Uhr im SSK (Salierring 37 in Köln).
Demos am 06.11.2007
Aufruf zu bundesweiten Demonstrationen gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung am 06.11.2007:
„Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte!“
In Planung sind Demonstrationen in Berlin, Bremen, Frankfurt am Main, Bonn, Köln, Leipzig, Karlsruhe, München und Münster. Aktionen in weiteren Städten können mit dem AK Vorratsdatenspeicherung koordiniert werden.
Mahnwache gg. staatl. Überwachungsbefugnisse
Überwachung nur gegen Terroristen
"..Bei den Kameras neben den Mülltonnen hingegen ist es anders. Sie sind zu Testzwecken im Altländer Viertel, sie filmen die Menschen beim Müllwegwerfen und dabei, wie sie sich direkt an der Tonne mit einer Chipkarte identifizieren, erst dann lässt sich der Behälter öffnen. Wer einige Wochen lang nichts weggeworfen hat, bekommt Post vom Ordnungsamt. Wegen des Verdachts der wilden Müllentsorgung."
es geht noch um viel mehr
Am 3.11. in Bremen, Erfurt, Regensburg!
www.jugendkongress-notstand-der-republik.de