Raucherdemo Frankfurt am Main

Alexandropulus Kapnistes 16.10.2007 08:17 Themen: Freiräume
Am Montag den 15.05.2007 demonstrierten die Frankfurter Wirte zusammen mit Ihren Gästen zum dritten Mal gegen das generelle Rauchverbot in Kneipen.
Inzwischen ist der Demonstrationszug von 70 auf ca. 250 Menschen angewachsen. Viele Raucher reihten sich auch spontan während der Demo in den Zug ein. Für die nahe Zukunft ist ein Sternmarsch zum Römer geplant.Wieder wurde darauf hingewiesen, das diese Regelung insbesondere für kleine Kneipenwirte das wirtschaftliche „Aus“ bedeutet, da sie nicht in der Lage sind einen gesonderten Raum für Ihre rauchenden Gäste abzutrennen. Durch die leeren Gaststuben sind jetzt schon Umsatzeinbußen eingetreten, welche die Existens der kleinen Wirte aufs äußerste bedroht.Sie und ihre Gäste fordern die „spanische Lösung“ wonach in Spanien Gaststätten bis 100 Quadratmetern Gastraumfläche selbst entscheiden können, ob sie das Rauchen in Ihrer Lokalität zulassen oder nicht.Die Demonstrationen starten immer Montags um 18:00 Uhr am Frankensteiner Platz.Bilder der Demo findet Ihr hier:http://alexandropulus-kapnistes.magix.net/
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Ergänzungen

Noch ein paar Fotos dazu.

kapnistes 16.10.2007 - 09:46
Weitere Fotos.


PS: etwas sachlicher stellt man sich die Kommentare hier dann doch vor! Danke.

Frankfurt-Demo gegen das Rauchverbot.

saul 16.10.2007 - 19:34
Dann kann ich mich hier gleich anschließen, brauc dann kainen Extra Artikel für.



Frankfurt hat eine neue Montagsdemo. Diesen Montag demonstrierten 200 Wirte, Gäste und Rauchfreunde gegen das Rauchverbot in Kneipen.

Das ist doch mal das richtige Thema hier. Die Kneipenwirte Alt Sachsenhausens gehen auf die Straße. Und da soll man mitmachen? Sind das nicht die Kleinbürger wie sie im linken Buche stehen? Da sträuben sich dem gestandenen Linken die Nackenhaare. Gehen Linke nicht mal einen saufen? Eher mehr als einen und da will man doch auch vor sich hinrauchen. Macht nicht unbedingt Laune, dazu vor die Tür zu müssen und draußen hocken ist eine Frage der Jahreszeit. Nicht alle Kneipen machen mit, manche weigern sich und deklarieren ihr Lokal zum Club. Eine Möglichkeit. Das viele um ihre Existenz fürchten ist klar, wenn die Leut dann nur noch ein Bier trinken und dann abhauen, da geht wieder mal ein Stück Freiheit verloren. Andererseits hört man den Spruch, dann kann ich mit meinen Kindern.... welche Familie geht mit Kindern nachts um 11 in die Kneipe? Was haben Kinder in ner Kneipe verloren? Langweilen sich da doch nur. Was geht das den Nichtraucher an? Der merkt doch nichts vom Verbot. Zudem ist s ungesund und denk mal ans Personal, ok alles bekannte Argumente. Niemand wird gezwungen zu rauchen und niemand muß in die Kneipe gehen. Übrigens, die Gesichter hab ich nicht unkenntlich gemacht. ;-)) Hätt ich tun können, wär bei so ner Demo aber sicher etwas zuviel an Paranoia.

Als sie das Rauchen verboten hab ich nicht protestiert - ich rauch doch nicht.

Als sie das Saufen verboten hab ich nicht protestiert - ich sauf doch nicht.

Als sie das Atmen verboten, war keiner mehr da der protestieren konnte.

Für die friedliche Koexistenz!

gagagugugluckskihi 16.10.2007 - 22:33
Frankfurt wird eingeräuchert
 http://de.indymedia.org/2007/10/197136.shtml

In Italien

tag 17.10.2007 - 19:34
Macht es wie in Italien, da gibt es auch dieses Rauchverbot, und die umgehen das einfach indem Discos/Kneipen zu privaten Clubs/Vereine umfunktioniert werden. Mitglied werden kann jeder, eine einmalige Zahlung von 5 cents macht es möglich.

Auch für Clubs Rauchverbot

stefan 17.10.2007 - 20:47
Nur zur Info: Die Umwandlung in einen "Club" oder sonstwas enthebt nicht vom Rauchverbot. Es ist also vollkommen egal ob eine Kneipe ihre Gäste in eine Liste eintragen lässt, sich umbenennt oder draussen ein Schild aufhängt, das Rauchverbot gilt nämlich für alle lizensierten Gastronomiebetriebe. Und das bleibt eine Kneipe auch wenn sie zum Club wird.

Die Nichtraucherindustrie

Burgi 18.10.2007 - 09:50
Tiefer gehender Artikel zum Thema Rauchverbot in der Gastronomie bei Die Rote Fahne: Die Nichtraucherindustrie
Wie die freie Gastronomie zerschlagen werden soll

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 35 Kommentare

Armes Deutschland....

Nichtraucher 16.10.2007 - 12:27
Was soll sowas auf indymedia?
Klasse, dass sich viele Raucher spontan einreihten um für das verdammt wichtige "Menschenrecht auf Rauch" [sic!] auf die Straße zu gehen. Es gibt genügend andere Sachen, mit denen die Demokratie wirklich beschnitten wird. Rauchverbot = weniger Demokratie? Haha. Ihr seid verdammte Egoisten! Auf jedem Plenum, in jeder Kneipe und sonstwo muss ich das scheiss Gift einatmen. Ja, eigentlich sollte man eine Demo gegen Nichtraucher machen, schließlich inhalieren wir KOSTENLOS(!) eueren teuer bezahlten Rauch. Sauerei!

Ich habe ein Recht auf Erhaltung meiner Gesundheit.


Achso, wer glaubt, Tabak wird irgendwo unter fairen Arbeitsbedingungen abgebaut, der irrt sich gewaltig. Meisten stehen da Kinder in den Plantagen.

a

s 16.10.2007 - 12:52
tabakanbau von kindern ? nene bei mir um die ecke machen des irgendwelche bauern ... produziert wird er abre für ne kleinere firma ...

aber was hat rauchen auf indy zu suchen ? jeder halbwegs mitdenkende mensch sollte aufhören in geschlossenen räumen mit nichtrauchern zu rauchen, das nennt man vernunft ... aber ohne verbote geht in doofland ja leider nichts ...

Stop the Mob!

anti-volk 16.10.2007 - 13:18
Endlich Leute die sich gegen Nichtraucher-Jihad im Namen des gesunden Volkskörpers wehren. Weiter so!

@anti-volk: komm mit

volk-er 16.10.2007 - 14:01
ja, komm mit.am samstag gibst in berlin eine lautstarke demo gegen die Abgassfilterverordnung. lass es qualmen, kumpel. gegen den gesundheitswahn - für die individuelle freiheit des qualmenden auspuff.

Relativierung, nein danke!

Nichtraucher 16.10.2007 - 15:04
@Bibi: Schönes Ding! Mal eben die (seit Jahrhtausenden andauernde) Judenverfolgung relativieren. Das ist echt mal feinster Herman-Style. ;-)

Ich gebe zu, ich bin auch verwundert über den "Ehrgeiz" den die regierung im Kampf gegen die raucher bzw. für Nichtrauchergesetze an den Tag legt. Vorallem weil keine Gesetz welches das Rauchen betrifft im Bundestag beschlossen wird, wenn die Tabakindustrie das nicht abgesegnet hat. Und das die Wirte das letzte Wort haben sollten finde ich auch nicht falsch.

Aber mir als Nichtraucher gefällt ein Abend an dem meine Klamotten nicht total nach Rauch stinken und ich gereizte Bronchien habe, sehr gut. Und für Asmathiker ist ein Abend in einem Gastronomischen Betrieb in dem geraucht wird, eine Qual. Wer meint, er kann mal einen Abend weniger rauchen oder zum Rauchen raus gehen, ist entweder süchtig oder er tut mir leid...oder beides?!



P.S.: "Stört es Sie, wenn ich esse, während Sie rauchen?"

Scheiss

Krusty(the Clown) 16.10.2007 - 19:53
Manche Leute gehen auch für jeden Scheiss auf die Strasse!

schluss mit der verfolgung von rauchern

anti-volk 16.10.2007 - 22:31
Ehrlich gesagt interessiert mich "die Anwesenheit von Nichtrauchern" einen Scheißdreck. Wer Nicht-Rauchen will, soll das bitte tun, aber ohne ständig den Volkszorn gegen die bösen Schädlinge "Raucher" entfachen zu wollen. Dass auf einem selbsternannten "linken" Portal Leuten nichts anderes einfällt, als Blockwart und Hilfspolizist zum Schutz gegen Raucher zu spielen, ist das echt arm. Ihr seid wohl schlicht zu reich, um andere Probleme zu haben.

ausschlussverfahren

sonst so 17.10.2007 - 00:52
Rauchen in geschlossenen Raeumen ist nicht nur fuer Menschen unangenehm, weil danach ihre Sachen nach Rauch stinken. Und es geht auch nicht nur darum, dass sich einige diesem Gesundheitsrisiko des Passivrauchens nicht aussetzen wollen.
Auf das Rauchen in geschlossenen, aber öffentlichen Raeumen zu bestehen bedeutet, Menschen wie Astmatiker_innen, bestimmte Allergiker_innen oder Menschen mit verschiedenen (Lungen-)Krankheiten auszuschliessen; ihnen die Möglichkeit zu nehmen am öffentlichen Leben z.B. der Kneipenwelt teilzunehmen.

Die Frage also, wer hier intolerant ist oder "Freiheiten" einschraenkt, muss vielleicht doch etwas differenzierter betrachtet werden.

Mensch gegen Mensch.

Mensch 17.10.2007 - 07:09
Wie wärs, wenn hier nen paar Leute mal an die "Kneipen" denken? (Wie im übrigen auch in der Überschrift beschrieben). Es sind ihre Lokalitäten! Die Kneipenwirte dürfen selbst entscheiden, ob darin geraucht werden darf oder nicht. Was seit ihr bitte für Freiheitsverfechter, wenn ihr meint, dass ein Wirt nicht mal in seinen, der öffentlichkeit gewidmeten Lokal entscheiden darf, ob geraucht wird oder nicht? "Ja, lassen wir den Staat zu gunsten von Nichtrauchern doch einfach freie Hand bei dem Thema, kein rauchen mehr zu Hause, kein rauchen mehr draußen, einfach nirgendwo mehr rauchen. Ist ja eh Ungesund." Oder was?
Es geht primär darum, dass im Kapitalismus Konkurenzkampf herrscht. Wenn in Kneipen nicht mehr geraucht werden darf, wird nunmal der großteil der Kundschaft keine Lust mehr darauf haben und woanders hingehen. Dass in Restaurants nicht geraucht wird, ist verständlich und klar, aber in Kneipen? Sorry, dann müssen sich die Nichtraucher nunmal woanders hinbegeben oder diese ach so schreckliche Sache akzeptieren, als wenn die keine Laster hätten. Es ist so, dass Kneipen immer Standort der Arbeiter für den Feierabend war, und wenn mir dann so elitäres Anti-Imp Kind oder was auch immer sagt, ich soll die Fluppe ausmachen, reichts echt. Kapitalismuskritk kann man in alles hineintragen, und auch hier geht es um nichts anderes. Denkt ihr, es interessiert irgendwem da oben, ob ihr an Passiv-Rauchen sterbt oder nicht? Profit! Profit ist alles. Eure Gesundheit ist denen sowas von egal.
Anstatt uns gegenseitig fertig zu machen, sollte man lieber zusammen gegen das wirkliche Problem vorgehen. Kapitalismus.
Und bitte, diese Typen die meinen gleich jeden als "Antideutschen" enlarven zu können, selbst aber eine unglaubliche Grundaggressivität vorweisen: Selbst Maul halten.
Diese Antiprogressive Scheiße kann keiner brauchen, weder bei "Anti-Raucher-Diskussionen" noch bei Vernünftigen, wichtigen Themen.

Raucher wollen radikales Atemverbot

stefan 17.10.2007 - 09:38
1. Gaststätten sind auch Arbeitsplätze, deswegen stellt sich die Frage nach irgendwelchen qm garnicht

2. selbset die Mehrheit der Wirte ist ein Rauchverbot für alle ausnahmslos

3. gerade die kleinen Lokale leiden doch unter dem Qualm weil die Gäste deswegen ausbleiben

Wie manche Hardcoreraucher so intolerant und borniert sein können, erschließt sich mir nicht.

Wie kann man ernsthaft dafür demonstrieren das andere, die das garnicht wollen, mitrauchen sollen müssen? Die Raucher sollen sich um ihren eigenen Dreck scheren und die Finger aus den Lungen anderer herauslassen.

Rauchen ist privatsache, deswegen hat sie in Lokalen nichts verloren. Ansonsten: Toleranz ist das Zauberwort liebe Raucher!

Lungen sind Privatsache und Kneipen öffentlic

stefan 17.10.2007 - 09:57
Lieber "Mensch",

Geht es um das Suchtverhalten des Wirtes oder geht es um Selbstbestimmung, die Gäste, das Individum? Warum um aller hergottswillen sollte ein Wirt über die Lungen von Gästen und Angestellten entscheiden? Da hat er sich rauszuhalten!

Kneipen sind öffentlich, und dem Wirt ist es ja auch nicht erlaubt in die Küche zu urinieren (soll er das auch "selbst entscheiden"?, das Bier zu verdünnen, oder Gammelfleisch anzubieten).

Nochmal, Kneipen sind nicht privat, und Lungen nicht Eigentum des Wirts.

Man kann bei dieser Forderung nach einer Einschränkung der BEwegungsfreiheit für NR nur den Kopf schütteln. Lasst RAucher und Nichtraucher doch friedlich coexistieren, wie es auch in Italien, Irland, England oder New York klappt. Ganz einfach. Ohne Seperarierungen, Zonierungen und Wegsperren.

FREIE SELBSTBESTIMMUNG ÜBER DIE EIGENE LUNGE! GEGEN EIN ATEMVERBOT! FÜR RAUCHFREIE ARBEITSPLÄTZE (Büros, Kneipen, etc.)

Kein Mensch wird gezwungen in Kneipen zu rauc

stefan 17.10.2007 - 10:19
"Wenn in Kneipen nicht mehr geraucht werden darf, wird nunmal der großteil der Kundschaft keine Lust mehr darauf haben und woanders hingehen."
Falsch, in IRland stiegen die Umsätze. Auch RAucher kommen nicht in die Kneipe um zu rauchen.



"Dass in Restaurants nicht geraucht wird, ist verständlich und klar, aber in Kneipen?"
Klar auch in Kneipen, oder soll man, nur weils Bier gibt mit stinkenden Klamotten nach Hause?

"Sorry, dann müssen sich die Nichtraucher nunmal woanders hinbegeben oder diese ach so schreckliche Sache akzeptieren"
Nö, wen die Rauchfreiheit so stört soll doch bitte zu Hause bleiben und die ach so störende Rauchfreiheit (bzw die Tatsache schlicht und einfach für 10s mal vor die Tür zu gehen) akzeptieren!

antideutsche gegen rauchverbot

jens 17.10.2007 - 10:43
ich kann mich erinnern das erst kürzlich die antideutschen zusammen mit ihrer band egotronic auch eine kampagne gegen das rauchverbot am start hatten. passt ganz gut zu der demo wie ich finde ;-)

hm

egal 17.10.2007 - 11:04
Öffentlich, in dem Sinne wie du es meinst, lieber Stefan sind in erster Linie erstmal nur die Ämter und öffentliche Plätze. Es gibt sowas wie ein Hausrecht.
Dazu ist es dreist, das "Mensch" in Anführungszeichen zu setzen. Nur weil jemand
für die Sache ist, kann man nicht seine sozialen Kompetenzen als Mensch zu beurteilen.
Richtig: In öffentlichen Ämtern, wo *Mensch* keine Wahl hat hinzugehen oder nicht, ist es richtig, ein Rauchverbot einzuführen. Aber die Kneipen und die Läden gehören den Wirten, und da darf jeder Wirt selbst entscheiden, ob er ein Rauchverbot aussprechen möchte oder nicht.
Sich darüber zu setzen und zu meinen, alle sollen nach der privaten Meinung tanzen und dann mit der Masse zu argumentieren, ist sicherlich nicht sonderlich sozial sondern eher ein Druckmittel. Wenn du eine Kneipe aufmachst, kannst du gerne ein Rauchverbot aussprechen und dann als Namen "Die Nichtraucherkneipe" benutzen.

Montagsdemo gegen das Rauchverbot

Stefano 17.10.2007 - 11:09
Unglaublich! Seit August 2004 gibt es Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau und Billiglöhne in über 120 deutsche Städte (auch in Frankfurt am Main) und die Wirte aus Alt-Sachsenhausen rufen, wegen der Befriedigung privater Gelüste mit aromatisierter Kohlenmonoxid (CO) bzw. Tabakrauch, zur Montagsdemo gegen das Rauchverbot auf.
Sind Kohlenmonoxid-Genießer etwa in das Jahr 1865 zurückgekehrt, als die Zigarrenarbeiter gemeinsam mit dem Lumpenproletariat durch die Straßen Berlins liefen - und "freier Rauch für freie Bürger" riefen? Was Norbert Blüm als Pfeifenraucher des Jahres 1988 nachplapperte. 1865 konnte nämlich das allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiter-Verein wieder ins Leben gerufen werden. Dies war auch die erste zentrale und bald größte Gewerkschaft des Deutschen Reiches, die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG).

Kein Grund aber sich deshalb der Unkultur der Rauchdiktatur anzupassen, oder gar verpflichtet zu fühlen. Folgerichtig sagte auch NGG-Vorsitzender Franz-Josef Möllenberg "Es führt kein Weg an einem Rauchverbot vorbei!"

Tja, während das Geld für die Klassenfahrt der Kinder im blaue Qualmkringelchen
aufgeht, haben Kohlenmonoxid-Genießer sich schon immer zu einer seltsamen "Verbundenheit"
geselligt. Die Zukunft vieler Kinder wird regelrecht verqualmt.

Übrigens, viele Löhne und Gehälter sind sooo niedrig dass kein Kneipenbesuch möglich ist. Erst recht nicht wenn dabei auch noch gequalmt wird (ca. 150,- €/Monat für Zigaretten).
Eine fünfköpfige Familie, in dem beide Eltern langjährig Arbeitsuchend sind, hat z.B. gemäß Arbeitslosengeld II Anspruch auf eine Nettomonatssumme in Höhe von 2058,- €

Alleinstehende o. Alleinerziehende 347,- €
Partner/in ab Beginn des 19. LJ 312,- €
Kind bis 14. LJ 208,- €
Kind bis 14. LJ 208,- €
Kind ab Beginn des 15. LJ 278,- €
Bruttowarmmiete für bis max. 95 qm 705,- €

Zuzüglich Kindergel 3x154=462,-€, da aber abzugsfähiges Einkommen = 0,- €

Ein Alleinverdiener, techn. Angestellter mit mid. 12 Jahre Berufserfahrung im Bauhauptgewerbe, verheiratet drei Kinder 15, 12 und 8 Jahre alt, hat einen tariflichen Monatbruttoeinkommen von 2804,- € (20. 08. 2007) Steuerklasse 3 (ca. 28,7 % Gesamtabzüge) Netto ca. 2000,- Euro, also 58,- Euro weniger als Alg II-Bezieher, jedoch zuzüglich 462,-€ Kindergeld, abzüglich Fahrt- und Verpflegungskosten ca. 200,- €. Hartz IV verbleibt eine Nettomantssumme von 2262,- € .
Dies verdeutlicht also, dass selbst der Nettolohn eines technischen Angestellten nicht ausreichen würde, um eine fünfköpfige Familie über das Hartz IV-Niveau zu heben. Das geht nur mit Kindergeld.
Lockführer (ca. 1400,- € Netto + 462,- € Kindergeld) müssten dagegen noch ca. 196,- € beim Sozialamt beantragen.

Das sind die Gründe für die Umsatzeinbußen in der Gastronomie - und nicht die berechtigten Rauchverbote. Wie dies folgerichtig auch in anderen EU Länder festgestellt wurde.

Das sollten die Wirte vor Augen haben, anstatt von der zunehmende "Armut" abzulenken und wie die Bourgeoisen des 19. Jahrhundert zu jammern. Nun ist Schluss mit der Befriedigung der privaten Gelüste während der Arbeit, mit aromatisierter Kohlenmonoxid. Gedankenlos finde ich auch die Forderung nach rassentrennungähnliche Einrichtungen „Raucher- oder Nichtraucherbetriebe“.

„Qualmspelunke“ wäre der zutreffendere- und unmissverständliche Begriff, dass Verbal auch niemand ausgrenzen würde.

Hochatmungsvoll
Stefano

Haus- und anderes Recht

nix 17.10.2007 - 11:36
@egal:
Es gibt nicht nur das Hausrecht, sondern auch das Arbeitsrecht. Darum gibt es m.W. auch in einigen Bundesländern Regelungen, nach denen Rauchen in Kneipen ohne abhängig Beschäftigte erlaubt ist (bzw. diese dürfen nur in den Nichtraucherbereichen bedienen). Wenn es nach den kapitalistisch motivierten KneipenchefInnen und ihren UnterstützerInnen ginge, wäre so eine Regelung natürlich nicht tragbar.

Arbeitsplatz

stefan 17.10.2007 - 12:33
Lieber "Hm",

Natürlich hat der Wirt Hausrecht, aber das bleibt ihm ja auch nach dem Rauchverbot. Und da Gaststätten auch Arbeitsplätze sind "müssen" dort natürlich Leute hingehen.

Und Pub kommt im übrigen von "public", also öffentlich zugänglich. Also nicht privat.

Und in einer freien und liberalen Gesellschaft sollte es eben jedem Erwachsenen erlaubt sein sich seinen Aufenthaltsort selbst auszusuchen bzw. nicht diskrimniniert zu werden nur weil man nicht raucht.

Kurzum: genauso wie Büros rauchfrei zu sein haben (weil Mensch dort hingehen muss) haben Kneipen rauchfrei zu sein (weil Mensch dort arbeiten muss). Ganz einfach.

Mein Auto, meine Entscheidung?

melanie 17.10.2007 - 12:37
Ich habe auch "Hausrecht" in meinem eigenen Auto (ist ja meins), ergo darf ich besoffen Autofahren, weil mein Auto?

verqualmte Kneipen

Stefano 17.10.2007 - 13:02
Einige Befürworter der Innenraumluftverseuchung durch Tabakrauch verwechseln wohl die Gastronomie mit einem privaten Wohnzimmer. Gaststätten, Restaurants, Eisdielen usw. sind nämlich gewerbliche Betriebe, die eine Betriebsgenehmigung (Konzession) benötigen, wie z.B. Bäckereien, Schreinereien usw.
Es gelten also dieselben arbeitschutzrechtlichen Bestimmungen auch für die Gastronomie. Die
„unternehmerische Entscheidungsfreiheit“ bedeutet nicht, dass sich abhängig Beschäftigte,
wie überhaupt die ganze nichtrauchende Bevölkerung, aus marktpolitisch motivierten
Bestrebungen, sich einer gesundheitsschädigenden Verhaltensweise anzupassen haben. Mit
anderen Worten, in Demut und Ergebenheit die Qualmerei zu akzeptieren - und sich mit Haut
und Haaren dem Tabakmief auszuliefern, selbst dann, wenn ihnen dabei kotzübel wird.

Die Gesundheitsbelange der Kelnerinnen und Kelnern müssen m.E. ebenso berücksichtigt werden, wie die eines Büroangestellten. Daher begrüße ich auch das Rauchverbot für die Gastronomie.

Sonderregelungen für verqualmte Kneipen könnten lediglich für Kneipen erlassen werden, wenn sie ausschließlich von einer Familie bewirtschaftet wird. Die Familienmitglieder dürfen nicht angestellt, sondern müssen alle Besitzer der Kneipe sein. Denn gemäß § 618 BGB müssen Angestellte auch in Gastronomiebetrieben vor gesundheitlichen Gefahren bewahrt werden, Eigentümer dagegen nicht.


Hochatmungsvoll
Stefano

Demo für Körperverletzung an Putzfrauen

Putzmann 17.10.2007 - 13:15
Was soll denn das für eine Demo sein? "Demonstration für wahllose Körperverletzung", oder was?

Wer Leute zum Passivrauchen nötigt, begeht nichts anderes als Körperverletzung. Während "normale" Gäste sich der Körperverletzung durch Zuhausebleiben entziehen können (auch wenn dadurch ihr Zugang zum sozialen Leben deutlich beeinträchtigt wird), sind Kneipenangestellte und Reinigungspersonal meist wirtschaftlich gezwungen, sich der Körperverletzung auszusetzen.

Natürlich sollen RaucherInnen weiterhin Kneipen, Cafés, Restaurants usw. besuchen dürfen. Aber zum Rauchen sollen sie doch bitteschön nach draußen gehen, wo sie niemanden zwingen, das Gift passiv mitzurauchen.

An alle Raucher!!!

KleineRoteBlume 17.10.2007 - 13:17
Hier wird immer viel erzählt, vor allem von den Rauchern! Aber ALLE Vergleiche hinken... ob es nun Bier trinken, urinieren oder was es alles war ist!

Ich will auch keinem Raucher sein Hobby absprechen!!! Ich hatte auch mal einen Freund, der geraucht hat! Es gibt nur KEIN Hobby, das andere, unbeteiligte Menschen in DEM Maße einschränkt wie es das Rauchen tut!!!!!!!!

Gäbe es keine Rauchverbote würde man ÜBERALL davon belästigt werden! Dass EURE Lunge auch EUCH gehört und ihr die verpesten könnt wie ihr wollt, sei mir Recht! Aber dann lasst MEINE Lunge in Ruhe und qualmt da, wo ihr bei anderen, unbeteiligten Menschen keinerlei Gesundheitsschäden anrichten könnt!!!!!!!!!

Eine Frechheit, eure Argumentation! Ihr habt wohl auch nix dagegen, wenn Schwangere und Leute mit Kleinkindern rauchen und die Knirpse vollpesten, was??? Traurig traurig... einfach zu heulen!!!

Antisemiten sind strukturelle Nichtraucher

Mythos 17.10.2007 - 13:44
Es ist interessant, wie die "Antideutschen" nach dem Israel jetzt out ist neue Konfrontationsthemen suchen. Hier ein Link zur Anti-Raucher "Kampagne" der Bänd Egotronic:
 http://hoerm.blogsport.de/2007/02/26/mal-am-rande-bemerkt/

doppelmoral!

augustinos 17.10.2007 - 14:48
solange der staat in der brd immer noch durch die tabsksteuer an den verkauften zigaretten verdient,ist diese ganze nicht-rauchkampagne eh nicht glaubwürdig! ist aber schon heftig,wie sehr diese debatte kommentare in indymedia hervorruft! das wünsch ich mir bei vielen p o l i t i s c h e n themen!

provokante frage

ein raucher 17.10.2007 - 21:15
Ich finde es ansich ja gut, dass sich so viele Nichtraucher zu Wort melden und für ihre Gesundheit eintreten. Was ich mich nur immer frage:

Warum gab es vor dem Gesetz keine Nichtraucherkneipen? Wenn der Bedarf so groß ist (wie es die Resonanz hier erscheinen lässt) hätte man sich doch organisieren und das ganze selbst in die Hand nehmen können. Keinem Wirt hätte es verboten werden können, seine Kneipe zur Nichtraucherkneipe machen zu können.
Mir kommt es immer mehr so vor, als ob man tag ein, tag aus über den Staat schimpft, auf der anderen Seite aber auch nicht unglücklich ist, wenn Gesetze erlassen werden, die einem selbst in den Kram passen.
Wenn eine Interessensgemeinschaft Nichtraucher mit ein paar hundert Mann/Frau zu nem Wirt gegangen wäre und ihm klar gemacht hätte, dass er eine neue, dankbare Kundschaft bekommt, wenn er in seiner Kneipe ein Rauchverbot einführt, wäre der Wirt sicher alles andere als undankbar gewesen...


Do it yourself, anstatt alles von anderen regeln zu lassen...

Befürworter der Atemluftverdreckung

Stefano 17.10.2007 - 21:51
saul schreibt: „Frankfurt hat eine neue Montagsdemo. Diesen Montag demonstrierten 200 Wirte, Gäste und Rauchfreunde gegen das Rauchverbot in Kneipen.“

Der Satz „200 Wirte, Befürworter der Atemluftverdreckung und Dioxinfreunde demonstrieren gegen zuträglichere Atemluft in Kneipen.“ würde eher zutreffen saul. Beschämend finde ich hierbei, dass die Wirte die „Montagsdemo“ spalten, für die Befriedigung privater Gelüste mit aromatisierter Kohlenmonoxid. Während Hartz IV-Gegner/innen seit August 2004, in über 120 deutsche Städte (auch an der Frankfurter Hauptwache) Montag für Montag zu Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau und Billiglöhne bzw. gegen Hartz IV und die Agenda 2010 aufrufen. Das sollten die Wirte vor Augen haben, anstatt sich von ihre egoistischen Gelüste leiten zu lassen, oder gar von der zunehmende Armut abzulenken.

saul schreibt: „Die Kneipenwirte Alt Sachsenhausens gehen auf die Straße. Und da soll man mitmachen? Sind das nicht die Kleinbürger wie sie im linken Buche stehen? Da sträuben sich dem gestandenen Linken die Nackenhaare.

Tja saul, als z.B. Berlusconi das Rentenalter von 60 auf 65 Jahren anheben wollte, haben in Italien zehn Millionen Arbeiter und Angestellte mit einem Generalstreik die Rentenpläne zu Fall gebracht. In Frankreich musste die Regierung nach Massenstreiks und Demonstrationen ihr Gesetz zur Aufhebung des Kündigungsschutzes zurückziehen.
Und in Deutschland wird für die verdreckung der Atemluft in Innenräumen protestiert und gehofft dass die Rente nicht von 67 auf 70 Jahren angehoben wird.

Saul schreibt:
„Als sie das Rauchen verboten hab ich nicht protestiert - ich rauch doch nicht.“
„Als sie das Saufen verboten hab ich nicht protestiert - ich sauf doch nicht.“
„Als sie das Atmen verboten, war keiner mehr da der protestieren konnte.“

Martin Niemöller lässt grüßen saul!
Das Gleichsetzen der öffentlichen Gesundheitspflege (Primärprävention) mit "Verhältnisse wie unter Hitler" ist aber eine schlimme Verharmlosung des Faschismus saul. Wenn du darüber nachdenkst, wie unter Hitler, in den Gefängnissen misshandelt und gefoltert wurden, unter welchen Umständen die Kommunisten, Gewerkschafter, Sozialdemokraten usw. ums Überleben kämpfen mussten. Dieser Vergleich verbietet sich für jeden ernsthaften Antifaschisten!

Recht auf Rauchen?! Diskriminierung?!

xpositivex 18.10.2007 - 01:38
Was hat es mit Diskriminierung zu tun, mal ausnahmsweise an die Gesundheit anderer zu denken? Und wenn die ganzen Raucher schon nicht verantwortlich genug sein können, selbst dafür Sorge zu tragen, dass wenigstens die Gesundheit anderer nicht unter... ja, unter was? Ihrer Gewohnheit? Ihrem Hobby? Ihrer Freizeitbeschäftigung? Ihrem selbst angeeigneten Zwangsverhalten? leidet, dann muss so etwas eben manchmal durch Richtlinien oder Verbote erfolgen. Klar ist das alles ziemlich fadenscheinig unter Berücksichtigung, dass Tabak eine legale, überall erhältliche und gesellschaftlich akzeptierte (!) Droge ist und viele PolitikerInnen selbst täglich zu Zigaretten und Co. greifen. Aber Tabakrauch (und nicht nur der) hat massivste Konsequenzen auf die Gesundheit auch jener, die (ob nun aus Vernunft, finanziellen Gründen oder was auch immer) nicht rauchen, und ich lehne es ab, dass sich NichtraucherInnen ständig dem Gequalme aussetzen müssen. Was spricht denn bitte FÜR das Rauchen?!? Das Argument "Diskriminierung" zieht hier nicht, wie vielleicht auffällt.

Es ist ebenfalls richtig, dass Anbau bzw. Ernte von Tabak a) zumeist unter miesesten Bedingungen (das böse K-Wort!) erfolgt und b) auch erhebliche Gesundheitsschäden der ArbeiterInnen auf den Plantagen hervorruft. Also denkt mal drüber nach, bevor ihr euch das nächste Mal beschwert.

...ach und nur nebenbei...

xpositivex 18.10.2007 - 02:04
...finde ich es eine absolute Dreistigkeit, von "Verfolgung", "Diskriminierung" etc. der RaucherInnen zu sprechen. Denn das liegt in der Hand des Einzelnen.
In einer Gesellschaft, wo Menschen verfolgt werden, weil sie eine bestimmte Hautfarbe haben oder einfach nur das "falsche Geschlecht", weil sie sich gegen Unterdrückung einsetzen, sich für freiheitliche Bewegungen einsetzen, ist es respektlos, sie auf die gleiche Stufe mit ein paar "armen" RaucherInnen zu stellen, die jederzeit aufhören könnten - warum fängt man es überhaupt an? -, aber einfach aus Bequemlichkeit nicht darauf verzichten wollen und lieber in Kauf nehmen, die Gesundheit ihrer Mitmenschen, kleine Kinder/Säuglinge/Tiere mit einbegriffen zu schädigen, als ihre unsinnige Gewohnheit ein für allemal an den Nagel zu hängen. Es hat absolut nichts mit Verfolgung oder Diskriminierung zu tun! Einfach nur lächerlich, wie sich hier ein paar Leute aus reiner Gewohnheit, Ignoranz und Bequemlichkeit echauffieren. Oder aber auch zum Kotzen.

Die böse Nichtraucherverschwörung

stefan 18.10.2007 - 11:35
Also der RoteFahne Artikel spiegelt nur Unwissen, Hass auf NR und Polemik wieder; was können die NR dafür wenn seit 10 Jahren etwa das Kneipensterben eingesetzt hat? Darüber sollte sich der Autor mal aufregen. Und wenn es nicht genug Gäste gibt, gehen Kneipen eben Pleite.

Es geht dem Autor doch nur darum allein, mit zwei, drei Rauchern in der Kneipe zu sitzen und zu rauchen – egal ob der Wirt dadurch Pleite geht weil 5 NR draussen bleiben müssen.

stefanchen, deinen

(muss ausgefüllt werden) 18.10.2007 - 12:39
Puritanerverein kannst gern in Gestapamanier wo anders aufmachen. Ihr Nichtraucher sind sowas von spiessige ungesellige Gestalten, die in ihren Fastfoodhöllen verkommen sollen, die andere auch noch anschwärzen: für den Volkskörper immer gerade aus, und nur nicht an die Grundstückpreise dabei denken.

Gegen rauchende Berufsnörgler

stefan 18.10.2007 - 13:32
Tja lieber rauchender Nörger,

Wenn ihr rauchenden Genußfeinde anderen den Spaß an Kneipen verderben wollt, bleibt doch einfach Hause - euer Gesinnungsterrorismus nervt!

Lasst die Leute in Kneipen einfahc friedlich feiern und nörgelt nicht immer über die Rauchfreiheit rum, lasst den Leuten ihren Genuß!

Gegen Genußfeinde, Berufsnörgler und Atemverbieter!

wo bleibt hier ne linke position?

rauchen nervt! 18.10.2007 - 19:20
linke politik kann ja wohl keine anderen kriterien zum rauchthema haben, als dass wie bei anderen gesellschaftlichen themen auch die unverletzlichkeit einer jeden person geschützt wird. insofern müssen öffentliche räume rauchfrei sein, und alle können rauchen, wo sie wollen und es niemand anderen stört bzw. beeinträchtigt. dass das ständig als moralische debatte fehlverstanden wird, halte ich für absicht: die meisten, leider auch linken, leute wollen sich mit dem thema einfach nicht ernsthaft auseinandersetzen.
ich finde es jedenfalls voll peinlich, dass ich auf regierungshandeln der etablierten parteien warten musste, bis endlich mal rauchfreie räume auch in der gastronomie flächendeckend entstehen.

27.10.07 Frankfurt Römer 16.00 Uhr

Kippendreher 18.10.2007 - 21:46
SAMSTAG, 27.10.07,16 UHR, RÖMER FFM.

findet die GROß-DEMO /KUNDGEBUNG

“TOTE KNEIPEN-TOTE STADT”

zum ANTI-RAUCH-VERBOT-GASTRO HESSEN statt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten (Bitte jetzt auch hier per Klick voten).

Wir werden damit ein Zeichen setzen, um dem Landtag in Wiesbaden dringenden Handlungsbedarf aufzuzeigen, das bestehende, verfassungswidrige Gesetz, abzuändern!

LAßT UNS GEMEINSAM FÜR UNSERE RECHTE KÄMPFEN !!!

Wir werden das Ende der Demokratie in Deutschland verhindern.

Das ist alles so irre

Tofuzigarette 19.10.2007 - 19:14
Die Proraucherkommentare, wenn nicht eh Satire, erinnern mich irgendwie an die Pseudodoku "Deckname Dennis", genauer, die Szene mit dem Vertreter der Autofahrerpartei.
Die Demokratie geht mit Sicherheit nicht unter, weil Raucher jetzt kurz vor die Tür müssen. Daß die Kneipen alle Pleite gehen hat sich bereits in Irland nicht bewahrheitet.
Schuld an dieser Misere sind übrigens nicht die Nichtraucher, die den Rauchern ihr Hobby verleiden wollen, sondern ist die fehlende Einsicht der Raucher selbst. Indem in einem öffentlichen Raum das Bedürfnis/der Wunsch zu Rauchen über das Bedürfnis der anderen Anwesenden auf körperliche Unversehrtheit gestellt wird, (jaja, etwas überspitzt) wird Gewalt auf diese Personen ausgeübt. Somit ist rücksichtsloses Rauchen weder links noch emanzipiert und eignet sich auch nicht für irgendwelche Bürgerrechtsbewegungen, außer man will sich mit Gewalt zum Vollpfosten machen.
Nebenbei sind Linke die das Rauchen verteidigen eh ein guter Witz. Werden freiwillig süchtig von den Produkten einer menschenverachtenden Industrie und verteidigen das auch noch. Erstaunlich genug, daß diese Debatten in linken Zusammenhängen so gut wie nie geführt werden. Komisch in einer Szene, in der es doch meist Konsens ist, auf Produkte von McDonalds oder Coca Cola und was weiß ich zu verzichten.
Wo doch sonst alles bis auf die letzte Kommastelle durchdiskutiert und analysiert wird, stellt das Rauchen eine heilige Kuh dar, an die sich scheinbar keiner so richtig rantraut.
Dabei sollte es überhaupt nicht darum gehen, daß Rauchen zu verbieten, sondern Möglichkeiten eines neuen Mit- und Nebeneinaders zu finden und letztlich auch durchzusetzen, daß, z.B. wenn jemand sich durch den Qualm gestört fühlt, nicht einfach arrogant drüber hinweggegangen wird.

Ende des Hippypostings.

schade

rowdy alias militanter nichtraucher 20.10.2007 - 16:19
was soll der quatsch hier?
ein neuer beweis wie weit die verblödung voran geschritten ist? scheinbar gibt es hier keine schlagkräftige opposition mehr, sonst würdet ihr euch um die wirklichen wichtigen dinge kümmern!

Streit ist Unsinn, es gibt sinnvolle Lösungen

Karlchen 12.11.2007 - 20:30

Nichtrauchernazis???


Ich verstehe gar nicht warum man sich wegen dem Rauchen streiten muss. Es gibt bei Mac-Doof eine gute Lösung, der Raum wird einfach ordentlich belüftet. Das heisst, es gibt in der Decke einige Abluft Abzüge welsche den ganzen Mief einfach nach oben abführen. Damit kann man kostengünstig dafür sorgen das Nichtraucher kaum durch den Rauch der Raucher belästigt werden.
Ich selbst bin Raucher, mag es aber auch nicht in einer rauchschwangeren Bude kaum atmen zu können und ein Brennen in den Augen zu haben. Ich verzichte auch echt gerne darauf beim essen vollgequalmt zu werden unter inkaufnahme das ich selbst auf meine Nachtischkippe verzichte oder sie draussen rauche.
Nur frage ich mich wirklich warum kann man nicht endlich mal anfangen sinnvollere Regelungen machen? Wäre es nicht ein Leichtes in Kneipen Abluftsysteme einzubauen? Könnte man das nicht Vorschreiben? Im Angesicht der Tasache, das es bis zur Verabschiedung des Gesetzes, keine Nichtraucherkneipe meiner Kenntnis (FFM / OFF) gab, lässt nun wirklich nicht vermuten das es wirklich einen Bedarf dafür gibt, denn sonnst hätte sich schon längst irgend ein pfiffiger Geschäftsmensch die ach so tolle Marktlücke zu nutzen gemacht, oder???

Die Politiker sind da schlauer *lach* ist das Volk mit so einem Mist beschäftigt, denkt es nicht so viel an die wirklich echten Probleme, die wir hier haben. Z.B. die Mindestlöhne, wo ist dieses Thema geblieben? Wisst Ihr das es sehr viele Menschen gibt die für weniger als 3,5 Teuro die Stunde fast ihre ganze Freizeit aufopfern und dabei 7 Tage die woche arbeiten gehen, dabei ihre Familie vernachlässigen nur um überleben zu können. Doch das eigentliche "Leben" findet in der Freizeit statt, die man dann nicht mehr hat. Aber nein, die Politiker machen es noch schlimmer da sie diese Leute (Kraftfahrer) kriminalisieren in dem sie völlig unüberlegt einfach die Höchstgeschwindigkeit für LKW's auf der Landstraße herab setzen auf 60 km/h. und nun schleichen alle PKW's hinter den LKW's her, und wenn sie die Geduld verlieren wird überholt und somit haben die Politiker den Verkehr noch etwas unsicherer gemacht un zu dem dafür gesorgt das wieder etwas mehr CO² produziert wird. Und dazu kommt noch das Sie damit die Arbeitsbedinungen für die Kraftfahrer auch gleichzeitig noch verschlechtert haben. Aber es war ja so eine tolle Idee den Maut für die LKW's einzuführen und die Politiker hatten gleich noch eine neue Chance ihre Unfähigkeit zu Beweis zu stellen so etwas beim ersten mal günstig und funktionierend zu organisieren.

Wenn man das alles mal aus dieser Sicht sehen will schaut alles ganz anderst aus. Sucht mal nicht die Fehler bei euren Freunden und macht sie nicht damit zu euren Feinden, sondern sucht beim eigendtlichen Feind, denn den meisten Politikern scheint das Volk egal zu sein. Und was ist denn los, gegen die Größten CO² Erzeuger wird auch nix gemacht, es trifft mal wieder das Volk und nicht die Indutrie, woran liegt das nur ? ;-)