Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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ALLE RÄDER STEHEN STILL!
Seit Heute 2 Uhr ist die GDL im Bundesweiten Streik. Wonach ihnen das Arbeitsgericht verboten hatte den Fern- und Güterverkehr zu bestreiken, also dort wo es der Bahn und dem deutschen Kapital richtig weh tut, wird nun der Personennahverkehr bestreikt. Erfreulicherweise bleiben dabei auch der ein oder andere Güter und Fernzug auf den Gleisen stehen.
Es gibt viele Möglichkeiten die Lok-FührerInnen zu unterstützen, die radikale Linke scheint sich leider nur nicht so richtig für den Arbeiskampf zu interessieren. Dabei wird der Ausfall dem deutschen Staat hundert mal so teuer kommen wie die Riots um den G8-Gipfel. Da die GDL-Mitglieder von Polizei und Bahnmitarbeitern aus den Bahnhöfen rausgeworfen werden und ihnen nicht erlaubt wird ihre Transparente zu zeigen oder auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen, könnten Unterstützer aus der Linken das tun. Auch können Züge die trotz des Streiks fahren, also Streikbrecher, mit Hilfe der öffentlich zugänglichen Notbremsen sehr leicht gestoppt werden. Eine andere Möglichkeit sind Schienenblockaden. Auch sinnvoll wären Flugblattverteilaktionen an gestresste Pendler und öffentlichkeitwirksame Aktionen aus Solidarität mit den GDL-Mitgliedern, zum Beispeil Protestkundgebungen vor der Deutschen Bahn - Zentrale am Potsdamer Platz. Wichtig für das gelingen dieses Streiks und allgemein für eine stärkung gewerkschaftlicher Gegenwehr in der BRD ist die Solidarität der Bevölkerung. Wenn die GDL-MitgliederInnenn nicht das Gefühl haben alleine zu sein, sind sie auch in der Lage sich besser für ihre Forderungen einzusetzen. Und wenn sie aus anderen Teilen der Bevölkerung Solidarität erfahren, werden sie selbst vielleicht sich auch mit anderen Arbeitskämpfen solidairisieren. Die Vereinzelung im Wiederstand gegen Sozialabbau muss durchbrochen werden!
Deshalb alle raus auf die Strasse, in die Bahnhöfe, Transpi-Aktionen, hedonistische Raves, S-Bahn-Partys, öffentliche Räume zurückerobern!
Heute gilt: Mach meinen Lok-Führer nicht an! // Deutschland stillegen!
PS: Auch für Graffiti-AktivistInnen sind tausende stillstehende Züge ein Geschenk. Und ein Soli mit der GDL-Bombing sieht bestimmt schick aus.
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Ein Flugblatt der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) zum heutigen Streik:
SOLIDARITÄT MIT DEM STREIK DER LOKFÜHRERINNEN! VERTEIDIGT DAS STREIKRECHT! STOPPT DIE HETZTE VON DEUTSCHER BAHN, MEDIEN UND POLITIK!
Deutscher Herbst 2007. "Eine kleine radikale Minderheit terrorisiert tausende Deutsche" hieß es Anfang Oktober in einer Sendung des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens. Es war allerdings keine Dokumentation über die Entführung des Arbeiter-geberpräsidenten Hans Martin Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) im Herbst 1977, sondern eine aktuelle Nachrichtensendung über den Arbeitskampf der kleinen Spartengewerkschaft GDL (Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer) gegen die Deutsche Bahn AG. Brauchte es vor 30 Jahren noch eine kommunistische Metropolenguerilla mit dem erklärten Ziel den kapitalistischen Staat zu zerschlagen um hysterische Hasstiraden der Presse auszulösen und das Arbeitgeberlager zumindest partiell in Angst und Schrecken zu versetzen, reicht dafür heute eine kleine kämpferische Gewerkschaft die lediglich ihr Streikrecht wahrnimmt. Der hasserfüllte Duktus mit denen Medien und Politik versuchen die Lokführergewerkschaft in den Augen der Bevölkerung als eine handvoll amoklaufender gewerkschaftspolitischer Wirrköpfe, mit völlig überzogenen Lohnforderungen, darzustellen ähnelt dem Sprachbild mit denen Boulevardzeitungen in den späten 70er Jahren gegen die Stadtguerilla und den "linken Sympathisantensumpf" mobilisiert haben. Die Mittel sind Desinformation, Manipulation und Diffamierung. Die Hetzte gegen den Streik der LokführerInnen sagt dabei weniger über die bescheidenen Parallelen zwischen der Roten Armee Fraktion (RAF) und Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) aus, als über die Dreistigkeit und Selbstsicherheit der kapitalistischen Eliten, die Schwäche der ArbeiterInnenbewegung und den allgemeinen Zustand der Klassengesellschaft. Aus allen Rohren wird auf die GDL geschossen, weil sie gewagt hat aufzumucken. In Zeitungen und Fernsehnachrichten werden die streikenden LokführerInnen mit kübelweise Scheisse beworfen, die Anwälte der Deutschen Bahn AG überziehen die Gewerkschaft mit absurden Klagen, Gerichte setzen das im Grundgesetzt verankerte Streikrecht faktisch ausser Kraft und streikende LokführerInnen werden von Polizei und Streikbrechern aus den Bahnhöfe geworfen.
Die Angriffe und Hetze der Kapitalfraktionen verfehlen leider nicht ihre Wirkung. Waren zu Beginn der Tarifauseinandersetzungen im Sommer noch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf Seiten der LokführerInnen, nimmt die Unterstützung in den letzten Wochen merklich ab. Dabei brauchen die KollegInnen der GDL im Moment nichts dringender als das. Also statt sich darüber zu ärgern das wir einmal nicht pünktlich zur Büro, Schule oder Arbeitsagentur kommen, sollten wir Solidarität zeigen und uns Gedanken darüber machen wie wir die Bahnangestellten im Kampf für ihre berechtigten Lohnforderungen unterstützen können. Denn niemand kann ein Interesse an übermüdeten, schlechtgelaunten und unterbezahlten Lok-Führern haben, die aus lauter Sorgen darum wie die Studiengebühren der Tochter zu bezahlen sind grüne und rote Signalblinker verwechseln und den ICE mit 200 Sachen in einen voll besetzten Regionalzug fahren. Ausser Bahn-Chef Mehdorn und seine Manager natürlich, die fahren ja im Regel Auto und interessieren sich für die Sicherheit der Fahrgäste nicht sonderlich. Ihr einziges Thema ist wie sie aus dem Bahn-Netz den maximalen Profit rausholen können. Ein probaten Mittel zur dafür ist natürlich den Mitarbeitern nur einen Hungerlohn zu bezahlen, wie die Deutsche Bahn es seit Jahren macht. Das dadurch die Sicherheit und Qualität leidet scheint den Herren in Wirtschaft und Politik egal zu sein. Ein anderer Weg um die Gewinnstatistik der Bahn ordentlich zu pushen ist die vollständige Privatisierung der Bahn und ihrer Infrastruktur. Nachdem die Bahn über 100 Jahre aus öffentlichen Geldern aufgebaut worden ist soll sie nun für ein Appel und Ei verkauft werden, inklusive des gesamten Schienennetzes und aller Bahnhöfe. Das ist ungefähr so als ob die Bundesregierung das gesamte deutsche Straßennetz für einen symbolischen Euro an Daimler-Benz verhökern würde. Was die Privatisierung für Folgen haben wird ist jetzt schon klar. Die Preise werden rasant steigen, der Service noch schlechter und jegliche Sicherheitsstandards werden aus "Kostengründen" über Bord geworfen. Wohin das führt können wir in Grossbritannien sehen. Da hat die Privatisierung der Bahn Ende der 80er Jahre katastrophale Folgen gehabt. Die Bahn wurde für den Normalbürger praktisch unbezahlbar und viele Menschen starben in spektakulären Unfälle, deren Ursache nachgewiesener Maßen Sicherheitsmängel als Folge der Privatisierung waren. Vor ein paar Jahren erkannte selbst der Britische Staat was für eine Scheisse er da angestellt hatte und kaufte die komplett heruntergewirtschaftete Bahn für ein Heidengeld zurück. Deshalb ist nicht nur der Lohnkampf der Lokomotivführer zu unterstützen, sonder vor allem auch die quasi beschlossene Privatisierung zu verhindern.
Doch die Bahn ist nicht der einzige Bereich wo auf unsere Kosten gespart werden soll. Alle Bereiche des Lebens werden mehr und mehr dem Diktat der Verwertungslogik unterworfen, von der Altenpfelge bis hin zur Erziehungen der Kinder. Alles neue "zu erschließende Märkte", nur der Mensch geht dabei vor die Hunde. Hinter solchen Entwicklungen steht der Verwertungsdrang des Kapitals. Profitmaximierung ist nunmal das heilige Grundprinzip des kapitalistischen Wirtschaftssystem in dem wir Leben und das macht auch vor der Bahn, Krankenhäusern, Schulen und anderen Bereichen staatlicher Infrastruktur nicht mehr halt. In dieser Logik kommen menschliche Bedürfnisse nur als "Störfaktoren" und "unerwünschte Kosten" vor. Und wir sind alle Betroffen von dieser Logik: Lohnkürzungen, HartzIV, Studiengebühren, Schulgeld, Mieterhöhung, Rentenkürzungen und all die anderen sozialen Schweinereien die wir in den letzten 20 Jahren über uns ergehen haben lassen. Wir müssen das neoliberale Gesabbel der Wirtschaftsweisen und Politiker von wegen "Gürtel enger schnallen" für das "Allgemeinwohl" des "Standort Deutschlands" endlich ignorieren und anfangen uns unser Leben zurückzuerobern. Die beste Möglichkeit den Unternehmern und Politikern zu zeigen das wir keine Bock mehr auf ihre Zumutungen haben, wäre wenn wir und alle an den Lof-FührerInnen ein Beispiel nehmen würden und einfach mal einen Tag lang nicht mehr arbeiten und funktionieren würden. Ein landesweiter Generalstreik. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Wir müssen lernen gemeinsam Wiederstand zu leisten und uns nicht länger einzeln abkassieren und gegeneinander auspielen lassen.Deshalb solidarisieren wir uns mit den streikende LokführerInnen und fordern frei nach Karl Marx: Lokführer aller Bundesländer verspätet euch!
UNTERSTÜTZT DEN STREIK DER GDL // ORGANISIERT SOLIDARITÄT!
ALLE ZUSAMMEN GEGEN SOZIALABBAU // FÜR EINEN GENERALSTREIK!
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB)
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Trefft euch heut abend in den Bahnhöfen // Macht Aktionen // Schafft Öffentlichkeit!!
Deshalb alle raus auf die Strasse, in die Bahnhöfe, Transpi-Aktionen, hedonistische Raves, S-Bahn-Partys, öffentliche Räume zurückerobern!
Heute gilt: Mach meinen Lok-Führer nicht an! // Deutschland stillegen!
PS: Auch für Graffiti-AktivistInnen sind tausende stillstehende Züge ein Geschenk. Und ein Soli mit der GDL-Bombing sieht bestimmt schick aus.
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Ein Flugblatt der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) zum heutigen Streik:
SOLIDARITÄT MIT DEM STREIK DER LOKFÜHRERINNEN! VERTEIDIGT DAS STREIKRECHT! STOPPT DIE HETZTE VON DEUTSCHER BAHN, MEDIEN UND POLITIK!
Deutscher Herbst 2007. "Eine kleine radikale Minderheit terrorisiert tausende Deutsche" hieß es Anfang Oktober in einer Sendung des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens. Es war allerdings keine Dokumentation über die Entführung des Arbeiter-geberpräsidenten Hans Martin Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) im Herbst 1977, sondern eine aktuelle Nachrichtensendung über den Arbeitskampf der kleinen Spartengewerkschaft GDL (Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer) gegen die Deutsche Bahn AG. Brauchte es vor 30 Jahren noch eine kommunistische Metropolenguerilla mit dem erklärten Ziel den kapitalistischen Staat zu zerschlagen um hysterische Hasstiraden der Presse auszulösen und das Arbeitgeberlager zumindest partiell in Angst und Schrecken zu versetzen, reicht dafür heute eine kleine kämpferische Gewerkschaft die lediglich ihr Streikrecht wahrnimmt. Der hasserfüllte Duktus mit denen Medien und Politik versuchen die Lokführergewerkschaft in den Augen der Bevölkerung als eine handvoll amoklaufender gewerkschaftspolitischer Wirrköpfe, mit völlig überzogenen Lohnforderungen, darzustellen ähnelt dem Sprachbild mit denen Boulevardzeitungen in den späten 70er Jahren gegen die Stadtguerilla und den "linken Sympathisantensumpf" mobilisiert haben. Die Mittel sind Desinformation, Manipulation und Diffamierung. Die Hetzte gegen den Streik der LokführerInnen sagt dabei weniger über die bescheidenen Parallelen zwischen der Roten Armee Fraktion (RAF) und Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) aus, als über die Dreistigkeit und Selbstsicherheit der kapitalistischen Eliten, die Schwäche der ArbeiterInnenbewegung und den allgemeinen Zustand der Klassengesellschaft. Aus allen Rohren wird auf die GDL geschossen, weil sie gewagt hat aufzumucken. In Zeitungen und Fernsehnachrichten werden die streikenden LokführerInnen mit kübelweise Scheisse beworfen, die Anwälte der Deutschen Bahn AG überziehen die Gewerkschaft mit absurden Klagen, Gerichte setzen das im Grundgesetzt verankerte Streikrecht faktisch ausser Kraft und streikende LokführerInnen werden von Polizei und Streikbrechern aus den Bahnhöfe geworfen.
Die Angriffe und Hetze der Kapitalfraktionen verfehlen leider nicht ihre Wirkung. Waren zu Beginn der Tarifauseinandersetzungen im Sommer noch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf Seiten der LokführerInnen, nimmt die Unterstützung in den letzten Wochen merklich ab. Dabei brauchen die KollegInnen der GDL im Moment nichts dringender als das. Also statt sich darüber zu ärgern das wir einmal nicht pünktlich zur Büro, Schule oder Arbeitsagentur kommen, sollten wir Solidarität zeigen und uns Gedanken darüber machen wie wir die Bahnangestellten im Kampf für ihre berechtigten Lohnforderungen unterstützen können. Denn niemand kann ein Interesse an übermüdeten, schlechtgelaunten und unterbezahlten Lok-Führern haben, die aus lauter Sorgen darum wie die Studiengebühren der Tochter zu bezahlen sind grüne und rote Signalblinker verwechseln und den ICE mit 200 Sachen in einen voll besetzten Regionalzug fahren. Ausser Bahn-Chef Mehdorn und seine Manager natürlich, die fahren ja im Regel Auto und interessieren sich für die Sicherheit der Fahrgäste nicht sonderlich. Ihr einziges Thema ist wie sie aus dem Bahn-Netz den maximalen Profit rausholen können. Ein probaten Mittel zur dafür ist natürlich den Mitarbeitern nur einen Hungerlohn zu bezahlen, wie die Deutsche Bahn es seit Jahren macht. Das dadurch die Sicherheit und Qualität leidet scheint den Herren in Wirtschaft und Politik egal zu sein. Ein anderer Weg um die Gewinnstatistik der Bahn ordentlich zu pushen ist die vollständige Privatisierung der Bahn und ihrer Infrastruktur. Nachdem die Bahn über 100 Jahre aus öffentlichen Geldern aufgebaut worden ist soll sie nun für ein Appel und Ei verkauft werden, inklusive des gesamten Schienennetzes und aller Bahnhöfe. Das ist ungefähr so als ob die Bundesregierung das gesamte deutsche Straßennetz für einen symbolischen Euro an Daimler-Benz verhökern würde. Was die Privatisierung für Folgen haben wird ist jetzt schon klar. Die Preise werden rasant steigen, der Service noch schlechter und jegliche Sicherheitsstandards werden aus "Kostengründen" über Bord geworfen. Wohin das führt können wir in Grossbritannien sehen. Da hat die Privatisierung der Bahn Ende der 80er Jahre katastrophale Folgen gehabt. Die Bahn wurde für den Normalbürger praktisch unbezahlbar und viele Menschen starben in spektakulären Unfälle, deren Ursache nachgewiesener Maßen Sicherheitsmängel als Folge der Privatisierung waren. Vor ein paar Jahren erkannte selbst der Britische Staat was für eine Scheisse er da angestellt hatte und kaufte die komplett heruntergewirtschaftete Bahn für ein Heidengeld zurück. Deshalb ist nicht nur der Lohnkampf der Lokomotivführer zu unterstützen, sonder vor allem auch die quasi beschlossene Privatisierung zu verhindern.
Doch die Bahn ist nicht der einzige Bereich wo auf unsere Kosten gespart werden soll. Alle Bereiche des Lebens werden mehr und mehr dem Diktat der Verwertungslogik unterworfen, von der Altenpfelge bis hin zur Erziehungen der Kinder. Alles neue "zu erschließende Märkte", nur der Mensch geht dabei vor die Hunde. Hinter solchen Entwicklungen steht der Verwertungsdrang des Kapitals. Profitmaximierung ist nunmal das heilige Grundprinzip des kapitalistischen Wirtschaftssystem in dem wir Leben und das macht auch vor der Bahn, Krankenhäusern, Schulen und anderen Bereichen staatlicher Infrastruktur nicht mehr halt. In dieser Logik kommen menschliche Bedürfnisse nur als "Störfaktoren" und "unerwünschte Kosten" vor. Und wir sind alle Betroffen von dieser Logik: Lohnkürzungen, HartzIV, Studiengebühren, Schulgeld, Mieterhöhung, Rentenkürzungen und all die anderen sozialen Schweinereien die wir in den letzten 20 Jahren über uns ergehen haben lassen. Wir müssen das neoliberale Gesabbel der Wirtschaftsweisen und Politiker von wegen "Gürtel enger schnallen" für das "Allgemeinwohl" des "Standort Deutschlands" endlich ignorieren und anfangen uns unser Leben zurückzuerobern. Die beste Möglichkeit den Unternehmern und Politikern zu zeigen das wir keine Bock mehr auf ihre Zumutungen haben, wäre wenn wir und alle an den Lof-FührerInnen ein Beispiel nehmen würden und einfach mal einen Tag lang nicht mehr arbeiten und funktionieren würden. Ein landesweiter Generalstreik. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Wir müssen lernen gemeinsam Wiederstand zu leisten und uns nicht länger einzeln abkassieren und gegeneinander auspielen lassen.Deshalb solidarisieren wir uns mit den streikende LokführerInnen und fordern frei nach Karl Marx: Lokführer aller Bundesländer verspätet euch!
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Ergänzungen
weitere Soli-erklärung
Wildcat:
Revolution (unabhänig):
Gruppe Arbeitermacht:
Sozialistische Alternative Voran:
Arbeitslosenauschuss der GEW-Berlin:
PS: Wenn jemand Solidaritätserklärung findet die aus dem autonomen, linksradikalen oder anarchistischen Spektrum kommen bitte ergänzen. Kann ja nicht sein das sich fast nur Trotzki-Sekten mit dem Streik solidarisieren.
Analysen:
Kommentar von Robert Kurz:
Analyse von Gegenstandpunkt (Gehirnschneckenstyle):
ARAB
Streik-Ticker von Spiegel Online
Streik-Ticker:
Solidaritätserklärung Stuttgarter Metaller
"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir unterstützen Euren Kampf um höhere Löhne und solidarisieren uns mit Eurem Streik.
Wir verurteilen, wenn Gewerkschaftsführer Euren Streik torpedieren und die Bahnprivatisierung unterstützen.
Seit vielen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in der Defensive und muss Reallohnverluste, Arbeitszeitverlängerung und den Abbau von sozialen Errungenschaften hinnehmen, weil gewerkschaftliche Kämpfe nicht hartnäckig als Erzwingungsstreiks geführt werden.
Wir wünschen Euch viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft. Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken.
Wir verurteilen die Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf das Streik- und Koalitionsrecht durch Bahnchef Mehdorn.
Nur wer kämpft kann gewinnen! Gemeinsam sind wir stark!"
Wer die Erklärung unterstützen möchte, kann dies online (1) oder per Mail oder Fax (0711-9319407) tun. Bitte keine Partei - Reklame, es steht die Sache im Mittelpunkt!
Wir leiten den Aufruf mit den Unterzeichnern dann an die Streikenden der GDL weiter.
Britische Eisenbahnen in der Krise (SolFed)
Ein Hintergrundartikel:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
jetzt gehts ja los — bla
@bla — du
ende der bescheidenheit! — prolls.united
Solidarität mit der GDL? — prof. nachdenklich
tzz — bla
@bla — du,
ui — bla
Etwas differenzierter Leute — abc
31% — Wenn man keine Ahnung hat...
@arab — antihero
Wenn man noch weniger Ahnung hat — abc
Super Kampfbereitschaft! — .....
Naja, — abc
Tolle Kiste — Streikender