Köpi bleibt. Basta!

Köpi 10.10.2007 22:18 Themen: Freiräume
Talking is over – Action is on!

Die Köpi wurde versteigert. Und dass der Besitzer völlig unbeindruckt ist von fast 4000 Leuten, die ein paar Straßen von seinem Büro in der Winterfeldstraße 15 (Joles GmBH & KG/AG) demonstrierten, ist spätestens jetzt klar: Die ersten Kündigungen flatterten Ende letzter Woche ins Haus.
Einmal wurde fristlos gekündigt, die Miete sei angeblich nicht bezahlt worden.Zweitens fristgerecht, denn Besnik Fichtner hat große Pläne: Für 7,47 Mio. Euro wollen die Investoren die Köpi abreißen lassen und anschließend auf dem Grundstück und nebenan ein neues Wohngebäude hochziehen.
Dies ist in den Augen Besnik Fichtners ein Grund für eine Kündigung, denn er sei ansonsten „an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung gehindert“.
So ein Pech für die Immobilienfuzzis, dass die Köpi kein wirtschaftliches Unternehmen ist und sowieso nicht wird! Und so ein Pech aber auch, dass manche Leute einfach nicht zu merken scheinen, wann Schluss mit Lustig ist. Denn eins steht fest:

Die Köpi bleibt – denn wir bleiben!

Wenn Fichtner meint, das Mietverhältnis beenden zu müssen, beenden wir den Waffenstillstand.
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Ergänzungen

die sommerpause ist vorbei...

fichtners krebsgeschwür 11.10.2007 - 15:26
da sich, nach vielen (guten) demos im frühling, in den sommermonaten recht wenig getan hat, wird es wieder zeit, auf die straßen zu gehen. vielleicht sollten die demos dann auch an entschlossenheit, radikalität usw. zunehmen. d. h. wir sollten weg von der "latsch"-mentalität, bzw. den nächsten schritt hin zu resoluteren formen vollziehen.
was dies und andere aktionsformen, vor allem von sympathisantInnen betrifft, die nicht ständig mit den köpianerInnen im regen austausch sind, solltet ihr mal irgendwie bescheidgeben, was ihr eurerseits als angemessen seht und was ihr ablehnt. immerhin können sich bestimmte aktionsformen als eigentor erweisen, euch quasi eher schaden als helfen. und das will ja keineR.

die neue köpi web-adresse: koepi137.net

no justice, no peace!

spielt nichts zur sache 12.10.2007 - 11:19
der grund warum wir den kampf in dänemark verloren haben lag nicht nur an den bullenkräften sondern auch an grundsatzproblemen: die mehrheit der szene unserer heimatländer war noch nicht so weit kämpfen zu wollen und versuchte mit allen mitteln ihren persönlichen alltagsfrieden zu bewahren. daraus folgte dass wir an den barrikaden mit vielen kreativen und entschlossenen ideen und tatkraft alleine standen so dass von den 8.000 unterstützerinnen doch wieder nur wenige in den ersten reihen standen und kämpften und die anderen in den hinteren reihen durch schlechte organisation und keinerlei vorbereitung auf eine kampfsituation ohnmächtig ohne mollis und vorbereiten aktionsideen in einem fremden land gegen panzerwagen und gasangriffe stand. vorwerfen kann man das den anderen nicht es waren harte zeiten und niemand war auf sie vorbereitet dass sie so wirklich kommen werden wie wir alle befürchtet aber niemals gehofft haben, daraus schliesst für mich dass solange nicht die machtfrage intern geklärt wird ob wir nun widerstand wollen oder weiterhin eine popkultur bleiben wollen mit der konsequenz menschen in unserer szene auch die verantwortung des alltäglichen kampfes in allen situationen abzuverlangen werden alte freiräume nicht gehalten und neue nicht erkämpft werden können. die köpi ist ein symbol einer aussterbenden generation, die mehrheit der szene möchte heutzutage nur noch am wochenende bisschen nazis aufs maul hauen und abends wieder counterstrike spielen und am nächsten morgen in die schule gehen, menschen die der gesellschaft wirklich versuchen zu entsagen und damit in die situation kommen freiräume aufbauen zu müssen stehen alleine zwischen leuten die zwar die selben schwarzen klamotten tragen aber über ihre kleinkarierten weltanschauungen dass nur ihr freundeskreis die richtige szene sei leider nicht hinaus und stehen in ihren alltäglichen kämpfen um freiräume die schon im zug wenn du kein ticket hast anfangen alleine da und werden teilweise dafür auch noch belächelt und beschimpft. die zeiten werden härter und wir diskutieren noch darüber ob gewalt richtig oder falsch ist ob mollis oder steine obwohl wir schon längst computerisierten söldnern gegenüberstehen die mit modernsten techniken unsere körper ausschalten können ohne sie langfristig zu beschädigen und damit beides erfüllen gewalt auszuüben und trotzdem die friedlichen schlichter spielen zu können. neue strategien, den willen in unsere herzen tragen und einfach mal richtig gemein werden anstatt sich in immer währenden bürgerlichen diskussionen zu verfangen könnte die lähmung auch einfach mal aufbrechen indem wir einfach mal anfangen linksradikal zu leben und nicht immer nur zu wünschen!

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less talk more rock! — never surrender

taten folgen lassen! — antifa 101

Was sollen denn Riots bringen? — gegen dummheit

Es ist vorbei — Pessimist

Positive Beispiele — Nichtspalter

bla bla — §129

Klartext — Frager

Kopenhagener Verhältnisse — antifaspandau

@ antifaspandau — axtimwald