Berlin: 20 000 gegen Überwachungsstaat
Am gestrigen Sonnabend demonstrierten rund 20 000 Menschen gegen die geplanten und aktuell bestehenden Bundesgesetze zur Verschärfung der "Sicherheitsmaßnahmen".
Gestern fand in Berlin eine Großdemonstration unter dem Motto "Freiheit statt Angst" statt.
Den Aufrufen mehrerer politischer Gruppen, bürgerlichen Organisationen und der Parteien FDP, Bündnis '90/Die Grünen und DIE.LINKE folgten rund 20000 Menschen.
Von linksradikaler Seite moblisierte ein Bündnis diverser Gruppen bundesweit zu einem antikapitalistischen Block unter dem Motto "NO JUSTICE - NO PEACE! Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat!"
Themen dieses Blockes waren neben den von Bundesinnenminister Schäuble geforderten Gesetzestexten, die bestehenden Paragraphen 129, 129a und 129b, die wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung Inhaftierten Oliver, Florian und Axel, sowie der 30.Jahrestag der Mordnacht von Stuttgart-Stammheim.
Bereits zu Beginn behinderte die Berliner Polizei, dass ein ungestörtes Aufstellen der Demonstration mit seinen Blöcken möglich war. Dabei wurden rund 400 Personen eingekesselt, weil sie sich der Vorkontrollen entzogen. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung lief die Demonstration nun los. Laut und entschlossen zeigte sich der etwa 4000 Personen große linksradikale Block, in welchem sich alle Altersklassen wiederfanden.
Als der Bebelplatz gegenüber der Humbold-Universität erreicht wurde, wurden die Demonstrat_Innen von der Lautsprechermoderationen aufgefordert an jenem ruhig und ohne Parolen vorbei zu ziehen. Grund hierfür war, dass der gestrige Tag mit dem wichtigsten jüdischen Feiertag zusammenfiel und der Bebelplatz jener war, an welchem die große Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten stattfand. Weiter zog die Demonstration am Palast der Republik vorbei zur Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße, wo sie rechts einbog und vor dem Neptunbrunnen eine Zwischenkundgebung abhielt.
Dabei wurde die Demonstration, im speziellen der linksradikaler Block vollkommen zerrissen, weil alle Teilnehmer_Innen dazu aufgefordert wurden, die Straße zu verlassen und sich vor die Bühne zu begeben.
Hier wurde seitens der Polizei auch deutlich gemacht, dass man die bis dato friedlich verlaufende Demonstration stören werde, wenn das Vermummen mit den im Vorfeld genehmigten Schäuble-Masken nicht eingestellt, die Seitentransparente auf 1,5m-Länge eingeschränkt und die Verknotung der Transparente nicht eingestellt werde. Die im Vorfeld getroffenen Absprachen, dass die Polizei unbehelmt und nicht direkt an der Demo auftreten werde, sowie, dass es seitens Polizei nicht zum Abfilmen kommen werde, wurden von der Berliner Polizei nicht eingehalten.
Als die Demonstration nun weiterzog und in den Mühlendamm einbog, bekunndeten die Führer der 23sten Hundertschaft gegenüber Ordner_Innen erstmals konkret, dass sie "kein Interesse an einer friedlichen Demonstration [hätten], [...]wenn die Vermummug nicht eingestellt werde.[...][Sie seien dann] gewillt mit Gewalt gegen den linksradikalen Block vorzugehen."
Man beachte, dass der Demonstration bis dato gänzlichst friedlich verlaufen war!
Das Bestreben der Berliner Polizei gegen den Block vorzugehen, konnte durch Eingrafen der Order_Innen in der Breiten Straße noch verhindert werden. Da es nun von Seiten der Polizei stark danach aussah, die Sache endgültig eskalieren lassen zu wollen, wurden alle Ordner_Innen der anderen Blöcke zum "Kein Friede..."-Block abgeordert.
Am Schloßplatz jedoch prügelten sich die Hundertschaften 14 und 23 von zwei Seiten in den vorderen Teil der Demonstration, wobei einige Transparente, darunter das Fronttransparent, an die Polizei verloren wurden. Mehreren Zeug_Innenaussagen zur Folge griffen die Beamten der 23sten Einsatzhundertschaft die Demonstration mit dem Schrei "Judenschweine" an.
Es ist fest zu halten, dass Ordnungswidrigkeiten, wie das Verknoten von Transparenten und Vermummung seitens der Polizei mit Straftaten, wie Körperverletzung und Diebstahl beantwortet wird bzw. wurden.
Nach etwa 10 Minuten hatte sich der Block nun wieder formiert und die Demonstration lief weiter, ehe die Berliner Polizei Unter den Linden zwischen Neuer Wache und Humbold-Universität erneut in den Block prügelte und erneut etliche Transparente beschlagnahmte.
Nach einem daraufhin folgenden allgemeinen Chaos konnte sich der Block nach gut 20 Minuten wieder formieren. Augenscheinlich waren gerade einma von den Anfangs etwa 20 Transparenten 4 übrig geblieben. Da die Berliner Polizei von Anfang an daran interessiert war die Demo unfriedlich ablaufen zu lassen und die für die Veranstalter_innen der "Kein Friede..."-Blockes nun untragbar wurde, entschieden diese den linksradikalen Block rund 500 Meter vor dem Demonstrationsendpunkt auf der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichsstraße aufzulösen.
Fakt ist, dass die Demonstration friedlich war und geblieben wäre, hätte die Berliner Polizei nicht in den linksradikalen Block reingeprügelt.
Der Poliezi ist es anscheind wichtiger Ordnungswidrigkeiten wie Vermummung zu unterbinden, als friedlichen politischen Protest zu gestatten.
Positiv bleibt für den "kein Friede..."-Block anzumerken, dass sich unter ihm Gruppen diverser Ströhmungen sammelten. So liefen etwa die maoistischen "Revolutionäre Kommunist_Innen" neben antideutschen "TheorieOrganisationPraxis-Berlin" oder antiimperialistische Gruppen wie "Gruppe Internationale Solidarität" neben antideutschen Gruppen wie der "Autonomen Neuköllner Antifa" oder der "Antifaschistischen Jugend Aktion Kreuzberg".
Am gestrigen Sonnabend wurden rund 30 Personen durch Schläge und/oder durch massiven Pfeffersprayeinsatz hervorgerufene Haut- und Schleimhautreizungen verletzt.
10 Personen wurden laut Berliner Polizei festgenommen.
10 Polizisten erlitten leichte Verletzungen.
Den Aufrufen mehrerer politischer Gruppen, bürgerlichen Organisationen und der Parteien FDP, Bündnis '90/Die Grünen und DIE.LINKE folgten rund 20000 Menschen.
Von linksradikaler Seite moblisierte ein Bündnis diverser Gruppen bundesweit zu einem antikapitalistischen Block unter dem Motto "NO JUSTICE - NO PEACE! Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat!"
Themen dieses Blockes waren neben den von Bundesinnenminister Schäuble geforderten Gesetzestexten, die bestehenden Paragraphen 129, 129a und 129b, die wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung Inhaftierten Oliver, Florian und Axel, sowie der 30.Jahrestag der Mordnacht von Stuttgart-Stammheim.
Bereits zu Beginn behinderte die Berliner Polizei, dass ein ungestörtes Aufstellen der Demonstration mit seinen Blöcken möglich war. Dabei wurden rund 400 Personen eingekesselt, weil sie sich der Vorkontrollen entzogen. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung lief die Demonstration nun los. Laut und entschlossen zeigte sich der etwa 4000 Personen große linksradikale Block, in welchem sich alle Altersklassen wiederfanden.
Als der Bebelplatz gegenüber der Humbold-Universität erreicht wurde, wurden die Demonstrat_Innen von der Lautsprechermoderationen aufgefordert an jenem ruhig und ohne Parolen vorbei zu ziehen. Grund hierfür war, dass der gestrige Tag mit dem wichtigsten jüdischen Feiertag zusammenfiel und der Bebelplatz jener war, an welchem die große Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten stattfand. Weiter zog die Demonstration am Palast der Republik vorbei zur Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße, wo sie rechts einbog und vor dem Neptunbrunnen eine Zwischenkundgebung abhielt.
Dabei wurde die Demonstration, im speziellen der linksradikaler Block vollkommen zerrissen, weil alle Teilnehmer_Innen dazu aufgefordert wurden, die Straße zu verlassen und sich vor die Bühne zu begeben.
Hier wurde seitens der Polizei auch deutlich gemacht, dass man die bis dato friedlich verlaufende Demonstration stören werde, wenn das Vermummen mit den im Vorfeld genehmigten Schäuble-Masken nicht eingestellt, die Seitentransparente auf 1,5m-Länge eingeschränkt und die Verknotung der Transparente nicht eingestellt werde. Die im Vorfeld getroffenen Absprachen, dass die Polizei unbehelmt und nicht direkt an der Demo auftreten werde, sowie, dass es seitens Polizei nicht zum Abfilmen kommen werde, wurden von der Berliner Polizei nicht eingehalten.
Als die Demonstration nun weiterzog und in den Mühlendamm einbog, bekunndeten die Führer der 23sten Hundertschaft gegenüber Ordner_Innen erstmals konkret, dass sie "kein Interesse an einer friedlichen Demonstration [hätten], [...]wenn die Vermummug nicht eingestellt werde.[...][Sie seien dann] gewillt mit Gewalt gegen den linksradikalen Block vorzugehen."
Man beachte, dass der Demonstration bis dato gänzlichst friedlich verlaufen war!
Das Bestreben der Berliner Polizei gegen den Block vorzugehen, konnte durch Eingrafen der Order_Innen in der Breiten Straße noch verhindert werden. Da es nun von Seiten der Polizei stark danach aussah, die Sache endgültig eskalieren lassen zu wollen, wurden alle Ordner_Innen der anderen Blöcke zum "Kein Friede..."-Block abgeordert.
Am Schloßplatz jedoch prügelten sich die Hundertschaften 14 und 23 von zwei Seiten in den vorderen Teil der Demonstration, wobei einige Transparente, darunter das Fronttransparent, an die Polizei verloren wurden. Mehreren Zeug_Innenaussagen zur Folge griffen die Beamten der 23sten Einsatzhundertschaft die Demonstration mit dem Schrei "Judenschweine" an.
Es ist fest zu halten, dass Ordnungswidrigkeiten, wie das Verknoten von Transparenten und Vermummung seitens der Polizei mit Straftaten, wie Körperverletzung und Diebstahl beantwortet wird bzw. wurden.
Nach etwa 10 Minuten hatte sich der Block nun wieder formiert und die Demonstration lief weiter, ehe die Berliner Polizei Unter den Linden zwischen Neuer Wache und Humbold-Universität erneut in den Block prügelte und erneut etliche Transparente beschlagnahmte.
Nach einem daraufhin folgenden allgemeinen Chaos konnte sich der Block nach gut 20 Minuten wieder formieren. Augenscheinlich waren gerade einma von den Anfangs etwa 20 Transparenten 4 übrig geblieben. Da die Berliner Polizei von Anfang an daran interessiert war die Demo unfriedlich ablaufen zu lassen und die für die Veranstalter_innen der "Kein Friede..."-Blockes nun untragbar wurde, entschieden diese den linksradikalen Block rund 500 Meter vor dem Demonstrationsendpunkt auf der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichsstraße aufzulösen.
Fakt ist, dass die Demonstration friedlich war und geblieben wäre, hätte die Berliner Polizei nicht in den linksradikalen Block reingeprügelt.
Der Poliezi ist es anscheind wichtiger Ordnungswidrigkeiten wie Vermummung zu unterbinden, als friedlichen politischen Protest zu gestatten.
Positiv bleibt für den "kein Friede..."-Block anzumerken, dass sich unter ihm Gruppen diverser Ströhmungen sammelten. So liefen etwa die maoistischen "Revolutionäre Kommunist_Innen" neben antideutschen "TheorieOrganisationPraxis-Berlin" oder antiimperialistische Gruppen wie "Gruppe Internationale Solidarität" neben antideutschen Gruppen wie der "Autonomen Neuköllner Antifa" oder der "Antifaschistischen Jugend Aktion Kreuzberg".
Am gestrigen Sonnabend wurden rund 30 Personen durch Schläge und/oder durch massiven Pfeffersprayeinsatz hervorgerufene Haut- und Schleimhautreizungen verletzt.
10 Personen wurden laut Berliner Polizei festgenommen.
10 Polizisten erlitten leichte Verletzungen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ergänzungen..
Obwohl es auch nach den Bullenattacken kaum zu Gegenwehr kam (vereinzelt Berichte von 1, 2 fliegenden Plastikflaschen), waren wohl sowohl für die Medien als auch für einen Grossteil der MitdemonstrantInnen die Übeltäter schnell ausgemacht: nicht die permanent filmenden, mit Helikopter herumbrausenden, und behelmt die Demo begleitenden Staatsdiener, sondern diejenigen die auf dieser Demonstration am ehesten probierten ihre Anonymität zu wahren. Die Ironie der ganzen Geschichte, daß also die Polizei bei einer Demonstration gegen Überwachung, staatliche Kontrolle und für die Erhaltung der Privatsphäre, ebendiese angreift, blieb den meisten Mitlaufenden und Pressevertretern wohl verborgen.
Gut lief die Verweigerung der Personenkontrollen vor Beginn der Demo, alles andere wäre bei diesem Anlass auch eine Farce gewesen.
Einen herzlichen Dank auch an die anwesenden DemoSanis, ihr wart mal wieder echt super.
Pressespiegel
Gutes Überblicksposting zur Demo
ZeugInnen von Festnahmen usw.
Berliner Ermittlungsausschuss (EA)
Gneisenaustr. 2a (U-Bahnhof Mehringdamm)
Tel.: 030 - 692 22 22
Sprechstunde Dienstag 20-22 Uhr
melden.
Bilder
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Maoisten positiv??
sich unter ihm Gruppen diverser Ströhmungen sammelten. So liefen
etwa die maoistischen "Revolutionäre Kommunist_Innen"..."
Was ist daran denn "positiv", wenn AnhängerInnen eines Diktators und Massenmörders in einer Demo mitlaufen??? (Mal davon abgesehen, dass die ja schon deshalb fehl am Platze bei einer Demo gegen Repression und Überwachungswahn sind, da Mao ja geradezu eine Inkarnation des Überwachungswahns war... dem kann Schäuble nicht das Wasser reichen, in Sachen Überwachung und Terror).......
TeilnehmerInnenzahl
xy
Vergesst nicht die einfachsten Grundregeln!!!
Hier also noch einmal der Appell an alle: BILDET KETTEN!!
Soliaktion in Wiesbaden
diese verlief vollkommen friedlich auch von seiten der polizei
es wurden flyer verteilt und es gab redebeiträge
allerdings ist die demoroute zu beanstanden da sie im nirgendwo verlief und somit wenig aufmerksamkeit bekam
23.
Block war ein Armutszeugnis
Einerseits an der eigenen Aktionsunfähigkeit und andererseits an der in Berlin üblichen, harten Bullenrepression. Ein absolut asymetrisches Verhältnis.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Linksradikale in einer solchen Situation auftreten bzw. politisch agieren können:
A) Auf die ständigen Angriffe auf die linksradikalen Blöcke, die mit den nichtigsten Gründen gerechtfertigt werden (Stahlkappenschuhe, Seitentransparente, Vermummung) muss jedes Mal eine Straßenschlacht folgen, die in den Medien nicht zu verschweigen ist. Eine Kritik des Vorgehens der Bullen wird dann zwangsläufig folgen.
B) Wenn die radikale Linke nicht in der Lage ist derartig zu antworten muss sie aufhören sich und anderen mit ihrem Militanzgepose etwas vorzumachen. Plakate wie das "Kein Friede" Plakat, militante Parolen ohne Substanz und das schwarze Outfit sind in einem solchen Fall fehl am Platz und schaden nur. Wenn sich für die Demos nicht verkleidet wird, ist es wesentlich einfacher die Bullenangriffe als ungerechtfertigt darzustellen. Denn wer nach Kampf aussieht, dem glaubt auch Niemand, dass er es nicht darauf angelegt hat. Wer nicht so aussieht treibt den Preis für die Bullen in die Höhe den Block anzugreifen, denn er erleichtet Aussenstehenden die Identifikation mit den Opfern der Bullengewalt.
ketten bilden
viele lassen die leute eh los, wenn die bullen rein rocken, bzw. lassen nicht los wenn man raus will. es ist sicher sinnvoll geordnet zuu laufen, so dass man im notfall jemanden festhalten kann, oder angriffe abwehren kann. aber ob ich mich einhacke soll doch bitte jedem selbst überlassen sein und ich persönlich halte es für schwachsinnig 4 stunden irgentwem unter den achseln zu hängen, weil eventuéll was passieren könnte.
kritik an der kritik
Berechtigte Kritik an der Berichterstattung wird unter der Rubrik
"Ergänzungen die keinen inhaltlichen Beitrag darstellen" verdrängt, welches als einen eindeutigen Akt von Pressezenzur ist. Und damit hält sich das teutsche Moderatorenteam nicht an die internationalen Regeln und kriterien welche von Indymedia das als erste ind USA organisiert wurde, ausgehend von den Protesten gegen die WTO-Tagung in Seattle.
Damit hat sich das deutsche Indymediateam als nicht unabhängig handeln entlarvt, so lobe ich mir die noch immer unabhängig arbeitenden klassischen NGO´s wie Greenpeace.
Ein seriöse und objektive Berichterstattung und auch unasabhängige Berichterstattung ist hier aus der teutschen Indymedia nicht möglich. Damit hat sich die detsche Indymediea sich selbst bald ins Bein geschossen und macht sich handlungsunfähig, unglaubwürdig und gewiissenhaft und frei wird nicht berichtet.
Von den meisten Berichterstattern scheint es sich um pubertäre oder postpubertäre Macho´s zu handeln.
Schon über einige Artikel mußte ich mich extem ärgern.
@a
Legalistische Argumentationen...
1. könnte mensch wissen (und sollte dies auch, wenn schon damit argumentiert wird), dass Vermummung eine Straftat ist.
2. hilft es grundsätzlich wenig weiter, Vater Staat die Definitionsmacht darüber zu überlassen, was von einem Verhalten wie Vermummung zu halten ist und was eine angemessene Repression sein soll. Ansatzpunkt für eine Kritik sollte nicht sein, welches Maß von Repression gegenüber einer emanzipatorischen Bewegung wir für angemessen halten - sondern dass wir überhaupt gezwungen werden, unsere Identität offenzulegen, wenn wir demonstrieren wollen. Mal ganz davon abgesehen, dass dies gerade bei einer Demonstration gegen Überwachung eine zusätzliche Provokation seitens des Staates darstellt.
Antideutsch?
TOP-Berlin ist keine "Anti"deutsche Gruppe!
@ Rickenharp
@autofokus
1) es werden nicht-Akademikern bzw. nicht-Eingeweihten unzugängliche Texte verfasst (das sagt etwas über die soziale Herkunft, nicht über Klugheit aus, denn der Inhalt kann trotzdem kurzsichtig und auch falsch sein)
2) die Gruppe ist das Spaltprodukt eines Spaltproduktes (wer soll da noch durchsehen wo die Gruppe politisch steht)
3) die Gruppe hat keinerlei Praxis, oder Aussenwirkung an der sie gemessen werden könnte
bullenstress
was die schwarze kleidung betrifft, kannn ich nur aus erfahrung sagen, dass es wirklich "sicherer" ist, in einer masse aufzugehen, statt durch irgendein kleidungsstück aufzufallen...wir könnten natürlich auch alle in rot gekleidet zur demo kommen...
und was ich auch nicht verstehe: kommt man um dieses "antideutsche problem" denn bei keiner gelegenheit mehr drum herum? ständig ist das irgendwo thema, auch wenn es eigentlich gar nicht passt. und ich dachte, die seien eh längst ausgestorben...
und selbst wenn: wo waren denn die antideutschen, als die bullen uns mit "judenschweine" beschimpft haben? werden sie jetzt wieder lange theoretische abhandlungen über das geschehene schreiben statt mal zurückzuschlagen?
Keine Angriffsfläche bieten
Fakt ist das eine keine ordnunswidrigkeit, sondern eine straftat ist.
klar das die bullen n hals auf diese leute hatten. ich stand direkt dabei, als sie ihre "aktion" am adlon gestartet haben. das hat mit friedlichkeit nichts mehr zu tun.
von da ab hab ich mich dort fern gehalten und tat wohl auch gut daran.
ich wollte und habe auch friedlich demonstriert - und mich hat man in ruhe gelassen.
noch was anderes... ich habe insgesamt nicht annähernd ne bullenanzahl gesehen, die uns 10.000 leuten personenmäßig ebenbürtig gewesen ist. also was soll das geflenne. erst einen auf hardcoreautonom machen und gleich am anfang riots machen und sich dann von so "wenig" bullen verarschen lassen ...
sorry ..
Die Initiatoren werden nicht genannt
Hallo!?
Wo bitte warst Du?
Am Adlon? Aktion? Die Aktion bestand darin sich kollektiv einer präventiven Durchsuchung zu entziehen. Um das deutlich zu machen wurden vor Ort auch Flugblätter an die Medien und Passanten verteilt. Wogegen ging es bei der Demo doch gleich?! Ahja ... irgendwas mit Durchsuchung und Überwachung ...
Was ist daran "hardcore-autonom" bzw. unfriedlich?
Ich kann Dir gern auch Bild-Material zur Verfügung stellen, auf dem Du sehr gut erkennen kannst wer aggressiv und gewalt-geil agiert. Sicher waren die Beamten an dieser Stelle ein wenig überfordert. Von allen Seiten eingekesselt zu sein, die Funksprüche nicht mehr zu hören und dann auch noch durch das Runterzählen (womit oftmals das Vorpreschen eines Blocks eingeläutet wird) verunsichert, zeigten nicht wenige von diesen Beamten erheblich Nerven. Das entlud sich dann auch hin und wieder mit Knüppelschlägen und Gas-Attacken.
Die Märchen von Riots am Anfang werden auch beim hundertsten Male nicht besser oder richtiger.
Einen schönen Tag wünscht
Mike
Sei MILITANT!!!!!
Ich weiß,es is immer leicht zu mekern wenn
mensch nicht selbst dabei war...doch,
warum wurde nicht zurück geschlagen??!?!?!?
Es gab zeiten hier in Großdeutschland,
da entschieden wir wann es los geht und wie es endet!
Es gab Zeiten hier,da trauten sich die Bullen erst gar nicht
eine Demo anzugreifen...da sie wussten,danach können sie ihre
Zähne und die Scherben der Schaufensterscheiben von der Straße kehren!
Alerte Leute,ALERTA!!!!
20000?
@Autonomianer
eine Demo anzugreifen...da sie wussten,danach können sie ihre
Zähne und die Scherben der Schaufensterscheiben von der Straße kehren!"
Was soll das weltfremde rumgeprolle? Wann soll denn das gewesen sein? Gab es da schon Kameraüberwachung bei Polizeiaktionen, BFEs, High-Tech-Protektoren, Pfeffersprays in allen Varianten, Tonfas, Quarzsandhandschuhe...??? Gab es da auch schon Fälle wie der von Christian aus Berlin, der wegen einer möglicherweise geschmissenen Flasche für eineinhalb Jahre in den Knast sollte???
Anstatt so einen Quatsch zu schreiben sollte eher über das Aktionskonzept "Schwarzer Block" diskutiert werden. Der Ansatz von "Selbstkritik, Aktion, Selbstkritik" weiter oben ist nicht schlecht, denn wenn die Konsequenz fehlt ist das schwarze Anziehen nur freiwillige linke Selbstisolation.
Tja, und wenn es um die mangelnde Konsequenz geht, dann beschwer dich mal bei den ganzen Lifestyle-Linken, die eben im schwarzen Block mitlaufen, weil schwarze Klamotten cool sind.
Organisiert euch!
Liebe, Luxus, Anarchie!
Alles Für Alle!
Konsequent oder AntiPropaganda
Sagt mal und damit mein ich hier den größten Teil der MissionierungsLinken, die hier über alle Linken herziehen, zum Beispiel auch über die RimLer herziehen, was habt ihr genommen, wenigstens haben die RimLer bei Demos nicht dem PolizeiTrupp so Beifall geklatscht, kennen wir ja aus den 1 Mai Demos so ab 90!!!!
Und desweiteren ihr Kinder der Wohlstandslinken geht lieber bei den Jungen Demokraten, bei den JungSozialisten und JungGrünen demonstrieren, wer hier alles Linke in Frage stellt und denunziert, ist bei den wirtschaftslojalem und Kapitalvertretenden Parteien besser aufgehoben, geht mal ruhig mit der KÜNAST demonstrieren , da seit ihr besser aufgehoben, Ihr Wohlstandslinke Kinder !!!!