Besuch bei "Die Linke" Dortmund
In der vergangenen Woche bekam "Die Linke Dortmund" Besuch einiger Antifas. Sie sollte sich zu ihrem Versuch, die Demo gegen den Naziaufmarsch am 1.9. in Dortmund öffentlich zu kriminalisieren, äußern.
Der vorliegende Bericht zu diesem Treffen soll auch Anlass geben, darüber nachzudenken, inwiefern es sinnvoll ist, sich als antifaschistische Bewegung von etablierten Parteien zu deren Vorteil benutzen zu lassen... Denn kann das Verhalten des Dortmunder Parteiverbands nicht durchaus als exemplarisch für den Weg der Mutterpartei in den politischen "Mainstream" angesehen werden?
Der vorliegende Bericht zu diesem Treffen soll auch Anlass geben, darüber nachzudenken, inwiefern es sinnvoll ist, sich als antifaschistische Bewegung von etablierten Parteien zu deren Vorteil benutzen zu lassen... Denn kann das Verhalten des Dortmunder Parteiverbands nicht durchaus als exemplarisch für den Weg der Mutterpartei in den politischen "Mainstream" angesehen werden?
"Ritsche, ratsche mit viel Tücke ... in die Brücke eine Lücke“
Am Mittwoch, den 12. September bekam die Kreisverbandssitzung der Dortmunder Partei „Die Linke“ den Besuch einer Delegation mehrerer Antifa-Gruppen aus dem Ruhrgebiet.
Vertreter der (aufgelösten) Autonomen Antifa Dortmund, der Antifaschistischen Jugend Bochum (AJB) und des Polit-Café Azzoncao (Bochum) kamen um eine Diskussion mit den Kreisverbandsdelegierten einzufordern.
Sie entrollten ein Transparent und verteilten Kopien.
Auf diesen Kopien war die kritisierte Pressemitteilung der „Die Linke“ aus Dortmund vom 24. August (1) und der offene Brief der Gruppe „Azzoncao“ an „Die Linke“ (2) abgedruckt.
Ein Sprecher der Antifas forderte die ca. 40 bis 50 Personen zu einer Diskussion über die Vorgänge zum 1.September auf. Er unterstrich, dass die Partei mehr als genug Zeit hat verstreichen lassen und nicht auf die Kritik der Antifas reagiert hätte. So sei hier und jetzt die Gelegenheit gegeben, in Diskussion zu treten.
Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Antifas von einigen Herrschaften auf das Hausrecht, die Tagesordnung und die Ausgangstür hingewiesen. Dies beeindruckte wenig. Genauso erwartet worden war der Umstand, dass viele Parteimitglieder weder von der Pressemitteilung ihres Pressesprechers und noch von dem offenen Brief der Antifas mitbekommen hatten. So entspannen sich diverse Dispute zwischen den Delegierten. Nach längerem Hin und Her wurde der Aussprache großzügig eine Zeit von fast einer halben Stunde eingeräumt.
Die Antifas brachten vor, dass sie es in keiner Weise einsehen würden, sich auf eine solche Art in der Öffentlichkeit verunglimpfen zu lassen. Wenn die „Die Linke“ einen Disput mit einer Splittergruppe wie den Antideutschen austragen wolle, sollte sie es intern mit diesen machen und nicht auf den Rücken aller AntifaschistInnen und des Antifaschismus an sich. Eine Denunziation in der Öffentlichkeit wäre eine bürgerliche Vorverurteilung und käme einem Aufruf zur polizeilichen Repression gleich.
Dem wurde seitens des Pressesprechers und anderer Parteimitglieder entgegen gehalten, dass der Demonstrationsaufruf der Antideutschen eine Beleidigung und Provokation gewesen sei.
Die Partei sei eine Wahlpartei und könne es sich nicht leisten, mit einem solchen Aufruf in Verbindung gebracht zu werden.
Die Antifas entgegneten, dass „Die Linke“ überhaupt kein Anlass zu der Pressemitteilung gehabt hätte. Jede Gruppe habe ihre eigenen Aktionen zu verantworten und dafür gerade zu stehen. Es sei einfach nicht ihre Demo gewesen und damit basta. „Die Linke“ würde sich darüber hinaus im vorauseilenden Gehorsam einen imaginären Rechtfertigungszwang beugen.
Den Aufruf der „Antideutschen“ fänden sie als Antifas ebenso katastrophal. Das eigentliche Problem sei jedoch, dass die Partei „Die Linke“ den antideutschen Aufruf nicht intern kritisiert hätte. Sondern instrumentalisiert hätte, um alle an dieser Demonstration teilnehmenden AntifaschistInnen als kriminell und gewalttätig hinzustellen. Der eine Fehler ließe sich nicht durch den Anderen rechtfertigen. Das Verhalten der Partei sei explizit denunziatorischen und staatsanbiedernden, sowie respektlos und unsolidarisch gewesen.
Hierauf wurde nicht eingegangen. Man redete vielmehr davon, dass man organisatorisch unter Druck geraten sei. Man hätte seit 20 Jahren Kontakte zu den Menschen vom Friedensforum und dem „Bündnis Dortmund gegen Rechts“. Hier gäbe es Verbindlichkeiten. Man hätte „Mit dem Rücken zur Wand gestanden“.
(Einschub: Zu einem konnte man schon vor der Demo aus der örtlichen WR wahrnehmen, wer die eigentlichen Initiatoren der Diffamierung waren: Friedensforum und BgR. Andererseits dachten wir immer, die „Die Linke“ gäbe es erst seit diesem Jahr, das BGR seit 2000. Die „Verbindlichkeiten“ reichen also in die Vergangenheit! Es wurde somit klar, dass hier der Wunsch nach Diskretion der Antifagruppen in der Öffentlichkeit von Seiten der DKP und Umfeld in „Die Linke“ getragen wurde. Ein Armutszeugnis, dass „Die Linke“ sich von diesen Autoritären an die Wand drücken lässt.)
Den Anwesenden wurde darauf erwidert, dass sich die unabhängigen Antifa-Gruppen, die Autonomen, Punks, linken Jugendlichen, Subkulturen und MigrantInnen nicht entmündigen und zu Schachfiguren machen lassen würden. Die man heute als Demonstrationsvieh mobilisieren und morgen als „Gewalttäter“ denunzieren könne. Sie würden vielmehr jenen gewissen Anteil von 80% der DemonstrantInnen stellen, welche die meiste Initiative zeigten, die meiste Recherche machten und antifaschistische Projekte durchführten.
„Die Linke“ solle sich vorsehen, was den Einfluss und auch das Wahlverhalten dieser vielen Menschen angehe. Auch zu Stimmvieh würden sie sich nicht degradieren lassen.
Die großzügig eingeräumte Zeit war verstrichen und die Antifas wurden, ohne das es zu einer Verständigung gekommen war, des Raums verwiesen. Da diese auch nicht mehr als eine Initialdebatte erwartet hatten, gingen sie. Nicht ohne „Die Linke“ noch darauf hinzuweisen, dass bei weiteren Denunziationen sie mit ihren Parteifahnen und Transparenten auf Antifa-Demonstrationen nicht mehr gerne gesehen würden.
Kommando „Max und Moritz“
P.S.: Vielleicht sind Über- und Unterschrift zu diesem Artikel, sowie das Transparent, humorvoll. Wir warnen aber jeden davor, unser politisches Anliegen nicht ernst zu nehmen.
Quellen:
1)
http://www.dielinke-nrw.de/989.html?&tx_ttnews[tt_news]=3334&tx_ttnews[backPid]=968&cHash=ebdc056d9d
2)
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/azzoncao/bono.html
Am Mittwoch, den 12. September bekam die Kreisverbandssitzung der Dortmunder Partei „Die Linke“ den Besuch einer Delegation mehrerer Antifa-Gruppen aus dem Ruhrgebiet.
Vertreter der (aufgelösten) Autonomen Antifa Dortmund, der Antifaschistischen Jugend Bochum (AJB) und des Polit-Café Azzoncao (Bochum) kamen um eine Diskussion mit den Kreisverbandsdelegierten einzufordern.
Sie entrollten ein Transparent und verteilten Kopien.
Auf diesen Kopien war die kritisierte Pressemitteilung der „Die Linke“ aus Dortmund vom 24. August (1) und der offene Brief der Gruppe „Azzoncao“ an „Die Linke“ (2) abgedruckt.
Ein Sprecher der Antifas forderte die ca. 40 bis 50 Personen zu einer Diskussion über die Vorgänge zum 1.September auf. Er unterstrich, dass die Partei mehr als genug Zeit hat verstreichen lassen und nicht auf die Kritik der Antifas reagiert hätte. So sei hier und jetzt die Gelegenheit gegeben, in Diskussion zu treten.
Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Antifas von einigen Herrschaften auf das Hausrecht, die Tagesordnung und die Ausgangstür hingewiesen. Dies beeindruckte wenig. Genauso erwartet worden war der Umstand, dass viele Parteimitglieder weder von der Pressemitteilung ihres Pressesprechers und noch von dem offenen Brief der Antifas mitbekommen hatten. So entspannen sich diverse Dispute zwischen den Delegierten. Nach längerem Hin und Her wurde der Aussprache großzügig eine Zeit von fast einer halben Stunde eingeräumt.
Die Antifas brachten vor, dass sie es in keiner Weise einsehen würden, sich auf eine solche Art in der Öffentlichkeit verunglimpfen zu lassen. Wenn die „Die Linke“ einen Disput mit einer Splittergruppe wie den Antideutschen austragen wolle, sollte sie es intern mit diesen machen und nicht auf den Rücken aller AntifaschistInnen und des Antifaschismus an sich. Eine Denunziation in der Öffentlichkeit wäre eine bürgerliche Vorverurteilung und käme einem Aufruf zur polizeilichen Repression gleich.
Dem wurde seitens des Pressesprechers und anderer Parteimitglieder entgegen gehalten, dass der Demonstrationsaufruf der Antideutschen eine Beleidigung und Provokation gewesen sei.
Die Partei sei eine Wahlpartei und könne es sich nicht leisten, mit einem solchen Aufruf in Verbindung gebracht zu werden.
Die Antifas entgegneten, dass „Die Linke“ überhaupt kein Anlass zu der Pressemitteilung gehabt hätte. Jede Gruppe habe ihre eigenen Aktionen zu verantworten und dafür gerade zu stehen. Es sei einfach nicht ihre Demo gewesen und damit basta. „Die Linke“ würde sich darüber hinaus im vorauseilenden Gehorsam einen imaginären Rechtfertigungszwang beugen.
Den Aufruf der „Antideutschen“ fänden sie als Antifas ebenso katastrophal. Das eigentliche Problem sei jedoch, dass die Partei „Die Linke“ den antideutschen Aufruf nicht intern kritisiert hätte. Sondern instrumentalisiert hätte, um alle an dieser Demonstration teilnehmenden AntifaschistInnen als kriminell und gewalttätig hinzustellen. Der eine Fehler ließe sich nicht durch den Anderen rechtfertigen. Das Verhalten der Partei sei explizit denunziatorischen und staatsanbiedernden, sowie respektlos und unsolidarisch gewesen.
Hierauf wurde nicht eingegangen. Man redete vielmehr davon, dass man organisatorisch unter Druck geraten sei. Man hätte seit 20 Jahren Kontakte zu den Menschen vom Friedensforum und dem „Bündnis Dortmund gegen Rechts“. Hier gäbe es Verbindlichkeiten. Man hätte „Mit dem Rücken zur Wand gestanden“.
(Einschub: Zu einem konnte man schon vor der Demo aus der örtlichen WR wahrnehmen, wer die eigentlichen Initiatoren der Diffamierung waren: Friedensforum und BgR. Andererseits dachten wir immer, die „Die Linke“ gäbe es erst seit diesem Jahr, das BGR seit 2000. Die „Verbindlichkeiten“ reichen also in die Vergangenheit! Es wurde somit klar, dass hier der Wunsch nach Diskretion der Antifagruppen in der Öffentlichkeit von Seiten der DKP und Umfeld in „Die Linke“ getragen wurde. Ein Armutszeugnis, dass „Die Linke“ sich von diesen Autoritären an die Wand drücken lässt.)
Den Anwesenden wurde darauf erwidert, dass sich die unabhängigen Antifa-Gruppen, die Autonomen, Punks, linken Jugendlichen, Subkulturen und MigrantInnen nicht entmündigen und zu Schachfiguren machen lassen würden. Die man heute als Demonstrationsvieh mobilisieren und morgen als „Gewalttäter“ denunzieren könne. Sie würden vielmehr jenen gewissen Anteil von 80% der DemonstrantInnen stellen, welche die meiste Initiative zeigten, die meiste Recherche machten und antifaschistische Projekte durchführten.
„Die Linke“ solle sich vorsehen, was den Einfluss und auch das Wahlverhalten dieser vielen Menschen angehe. Auch zu Stimmvieh würden sie sich nicht degradieren lassen.
Die großzügig eingeräumte Zeit war verstrichen und die Antifas wurden, ohne das es zu einer Verständigung gekommen war, des Raums verwiesen. Da diese auch nicht mehr als eine Initialdebatte erwartet hatten, gingen sie. Nicht ohne „Die Linke“ noch darauf hinzuweisen, dass bei weiteren Denunziationen sie mit ihren Parteifahnen und Transparenten auf Antifa-Demonstrationen nicht mehr gerne gesehen würden.
Kommando „Max und Moritz“
P.S.: Vielleicht sind Über- und Unterschrift zu diesem Artikel, sowie das Transparent, humorvoll. Wir warnen aber jeden davor, unser politisches Anliegen nicht ernst zu nehmen.
Quellen:
1)
http://www.dielinke-nrw.de/989.html?&tx_ttnews[tt_news]=3334&tx_ttnews[backPid]=968&cHash=ebdc056d9d 2)
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/azzoncao/bono.html
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
wo die linke recht hat hat sie recht^
und was gibts daran zu kritisieren? sowas kann ich auch als parteiloser ungültigwähler unterschreiben
kriegsverherrlicher sind nunmal keine linken sondern wohlsituierte arschlöscher
@pete und seine freunde
ne, liebe(r) Genosse(in), den kannn man als peinlich bezeichnen, und das ist nicht gut so (im übrigen ist der aufruf der union überhaupt sehr "deutsch", wenn man mal auf das seltsame temporäre phänomen der antideutschen eingehen will (Zusammensetzung: 80-99% deutsch, männlich, weiß, studentisch)....
Das Gespräch mit der Linken in Do war mit sicherheit ein richtiger schritt.Selbstverständlich wird es mit einer Partei wie der Linken immer wieder Probleme und Diskussionspunkte geben, letztendlich, werden sich aber in Dortmund und region
Transpa
Finde diese Doppeldeutigkeit mit Schmuddel aber auch ganz angebracht... immerhin tritt die PDS/Linke auch gerade den Leuten ins Gesicht, die äußerst negativen Konsquenzen aufgrund ihres antifaschistischen Engagements erfahren haben. Im Extremfall wird da ein toter Punk auch zum "linksextremen Gewaltäter" - ebenso wie die über 150 Verhafteten vom 1.Mai.
Preisfrage
Tip:
Max und Moritz waren´s ebensowenig wie die Antifa-Union´Do.
Wären es die Letzteren gewesen, hätte es ja auch in DO in den letzten Jahren keine einzige Demo gegen Nazis oder zum Gedenken an Schmuddel gegeben, sondern nur irgendwelche Mini-Demos gegen linken "Antiamerikanismus, regressiven Antikapitalismus, Antizionismus" oder was es sonst noch für tierisch wichtige Themen der neuen (anti)doitschen Herrenmenschenbewegung gibt.
Insofern werden wir unserer Verantwortung als Dortmunder AntifaschistInnen auch in Zukunft gerecht werden (müssen).
Was uns durch Aktionen wie die im Zuge des 02.09. und ähnliche sicher nicht leichter gemacht wird.
@Max und Moritz:
Wir haben Euch für Eure hysterischen Schimpfkanonaden 20 Minuten unserer Mitgliederversammlung überlassen, die eine verflucht lange Tagesordnung hatte, die eh kaum zu schaffen war. Ich denke, das war fair genug.
Und nu noch allen Beteiligten viel Spass bei der weiteren Ego-Pflege und Schwanzvergleichen - die Nazis lachen sich sicher nen Ast.
Antwort
Dein Gefasel von „guten“ und „bösen“ DemonstrantInnen, die wir angeblich unterscheiden würden, entbehrt nun mal leiderleider jeder Grundlage.Ansonsten hätten wir uns ja auch wohl an der BgR-Kundgebung beteiligt und wären nicht bei dem Scheissregen hinter Scheiss- US-Fähnchen mitmarschiert.
Ich zitiere die betreffende Passage aus unserer PM:
„Die Linken distanzieren sich jedoch entschieden von einem Aufruf der Antifa Union Dortmund in dem für den Antikriegstag zu gewalttätigen Ausschreitungen und zum Krieg aufgerufen wird. UK:“ In diesem Aufruf ist klar Gedankengut der so genannten Antideutschen Szene zu erkennen. Diese verherrlicht die Kriege gegen den Irak und in Afghanistan und ruft gleichzeitig zur Gewalt hier in Dortmund auf. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich. Es widerspricht grundsätzlich linker Politik für Krieg und Gewalt zu werben “
Da steht nämlich nix und wieder nix davon, dass wir uns von irgendeinem oder –einer DemonstrantIn distanzieren, sondern da steht, wir distanzieren uns von dem Scheiss-Aufruf.Und - ja, auch noch von sinnfreier Bambule, schliesslich sind wir ne Partei und keine Hooligan-Truppe.
Und, btw.:
Besonders lustig ist auch Euer dauerndes Opfergerede von „Kriminalisierung“ usw. Bei der handzahmen Demo am 01.09. gab es in dieser Richtung ja nun mal gar nix zu befürchten. Die Einzigen, die 7 Stunden PG „genießen“ und sich anschließend auch noch mal von Team Green aufs Maul hauen lassen durften, weil sie wenigstens versucht hatten, an die Nazidemo ranzukommen, waren unsere Dortmunder Punks, die sich von Antideutschen immer mal wieder als „unpolitische, besoffene Asis“ beschimpfen lassen müssen.
Zum Bündnis 28.03. – deren Aufruf wurde von uns mit keiner Silbe erwähnt - wäre ja auch bescheuert, weil wir mit denen immer eng zusammengearbeitet haben. Allerdings kam die Anmeldung von der Antifa-Union und diese hat ja auch mehrfach betont, dass das „ihre“ Demo wäre und alle anderen sich gefälligst verpissen sollten. Wie wär´s, wenn ihr diese Kinderkacke und Spalterei mal kritisiert, hmm?
Zur Zusammenarbeit mit Bürgerlichen:
In Anbetracht der Dortmunder Situation wäre es unserer Ansicht nach verantwortungslos und gefährlich, wenn man den nötigen Widerstand gegen Nazis noch mehr schwächt, indem man sich ständig auf ideologische Kämpfe einlässt. Wir halten es schon seit Jahren so, dass wir, da wo es geht, solidarisch mitarbeiten und da wo es nicht geht, unser Ding machen.
Noch Eins zum Schluss:
Wir wissen die Recherchetätigkeit und die inhaltliche Arbeit der Antifagruppen in NRW wirklich zu schätzen. Es kann aber nicht darum gehen, wer nu der/die Coolsten sind, sondern darum, effektiven und starken Widerstand zu organisieren, und das mit allen, die dazu bereit und in der Lage sind.Und zwar jeder/jede, so wie er/sie möchte, die Einen mit Blockaden, die anderen mit Mahnwachen und jüdischer Musik. Ich bin nämlich nicht so ein autoritäres Arschloch, das ich das bewerten oder beurteilen müsste.
In diesem Sinne:
Luchamos unidos!
kommentar von adk niederrhein/ruhrgebiet
bzw.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
FAKE?
Wer ist die Linke?
Naja
@ Anna und Arthur "Stalinisten, Ex-DKPler, Ostaligiker, Antisemiten, Verlierer..."
Wow, eine bestechend scharfe und differentierte Analyse. Typischwar ja immer der LINKEN Sozialdemokratismus, somit in etwa "Rechtsabweichlertum" vorzuwerden. Dass sie jetzt auf einmal aus stalinistischen Ex-DKPlern bestehen soll ist eine neue Variante. Sie haben zudem eine Spezies Mensch in der LINKEN vergessen, ex-PDSler solls da nebenbei auch noch geben.
Rotfront
wilhelm busch?
00
>> wenn ich mich recht entsinne wurde die demo vom bündnis 28.3. und der darin assozierten antifa-union organisiert. deren aufrufe(den des bündnis wie der der antifa-union) kann man tatsächlich als antideutsch bezeichnen, und das ist auch gut so! sollten sich also nicht die ach so kritischen antifas aus dem pott die frage stellen ob sie auf der antifa-demo richtig waren wenn sie den aufruf "katastrophal" finden? warum nehmen sie und ihre "massenorganisation" an demos teil deren ausrichtung sie nicht teilen? warum organisieren sie keine eigene demo? sind sie dazu etwa nicht in der lage? fragen über fragen.
"Schmuddel-Kindern"
Nachfrage
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" ist ein Zitat aus einem Lied der HipHop Band Anarchist Academy und hat wohl nichts mit der APPD zutun.
@ eine LINKE
Richtig, es gibt "gute" und "böse" Demonstranten.
"gute" Demonstranten, wie BgR und co., dürfen gerne ihren Firlefanz abfeiern. "Böse" Demonstranten - sprich alle anderen - dürfen gerne von der Polizei einkassiert werden. Was die Linke hier gesagt hat war: "Die sind 'gewaltbereit' - schnappt sie euch!". Dabei lässt die LINKE völlig außer Acht, dass nicht nur die Antifa Union aufgerufen hat, sondern auch diverse Gruppen, die nicht dem Antideutschen Sektenspektrum zuzuordnen sind. Ganz einfach aus dem Grund, weil man geschlossen gegen Nazis vorgehen wollte.
Wer hat "DIE LINKE" denn genötigt, sich öffentlich bei den bürgerlichen Parteien anzuschmiegen, indem man gegen Antifas hetzt? Niemand - aber sie macht's präventiv einfach doch mal. Findet sicher auch die CDU lobenswert.
Nebenbei: Das "Bündnis 28.3." - der Veranstalter der Schmuddel-Demos - hat auch zur Demo zum 1.9. aufgerufen... also sind das auch alles Antideutsche Kriegstreiber? Am besten öffentlich gleich mal an den Pranger stellen..! Die Polizei wird sich schon kümmern...
und wieder....
keine sau interessiert das, aber wen juckts, hauptsache mensch hat das gefühl, ETWAS (acu noch so sinnfreies) getan zu haben!
Ein Teil des Problems
Ich verstehe nicht, was sich Antifas einbilden auf einmal den Dialogspartner in der Linken zu suchen und zu finden - vor allem jedoch mit dem Diskussions-Gegenstand der "anti"deutschen. Zusammengefasst war es nicht mehr als eine inhaltslose Aussage mit der Bitte Antifaschisten nicht mit "Anti"deutschen zu verwechseln - was für ein Quatsch und Unnötige Aktion!
@eine LINKE (1)
Tip:
Max und Moritz waren´s ebensowenig wie die Antifa-Union´Do."
Wenn ich mich recht erinnere, war es eben doch das Bündnis 28.03., dass die Demo zum 1. Mai und mehrere Schmuddel-Demos organisiert hat. Dieses Bündnis besteht doch de facto aus Leuten von der Audo/Antifa Union Dortmund. Genau dieses Bündnis war es doch, dass auch die letzte Demo organisiert und angemeldet hat. (Berichtigt mich bitte, wenn das falsch ist.)
Und wer den Aufruf der (nicht mehr existenten und auch vorher zu kritisierenden) "Autonomen Antifa Dortmund" als antideutsch bezeichnet, hat ihn entweder nicht gelesen, weiß nicht, was "antideutsch" bedeutet oder ist einfach dumm. Wie die [sogenannte] LINKE auf Stimmenfang geht, u. a. mit der Stellungnahme zu dem Aufruf der "Audo", ist (zu recht) zu kritisieren. Ich hoffe, dass dem/der einen oder anderen klar wird, dass er nur als Stimmvieh benutzt werden soll.
Natürlich verstehe ich, dass ihr wichtigeres zu tun habt, als zu euren eigenen Aussagen Stellung zu nehmen und KritikerInnen Rede und Antwort zu stehen, doch Max, Moritz und Co wussten evtl. nicht, wie sie sonst die Diskussion und Problematik an euch und den offensichtlich nicht informierten Teil euer Partei herangetragen werden konnte.
Bzgl. des Aufrufs der Antifa Union: Der kann natürlich kritisert werden. Doch nicht so, wie es von dieser Partei gemacht wurde: als bloßes Kalkulazion, um Stimmen für ihre Stellvertreterpolitik zu gewinnen!
Gegen jegliche Parteipolitik! Für kritisches Denken bzgl. des antideutschen Aufrufs!
Für ein Autonomes Jugendzentrum in Dortmund und sonstwo!
aufrufe
Gegen die Spaltung in der Linken! Für ein AZ in Do!