Freiheit für Leonard Peltier

diverse 18.09.2007 08:29
Am 12. September 2007 waren es 31 Jahre die Leonard Peltier, Künstler, Schriftsteller und indianischer Aktivist, in einem der grausamsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten inhaftiert ist. Der angebliche Mord an zwei FBIlern basiert auf einer Falschaussage. Leonard Peltier beteuert seit Jahrzehnten unschuldig zu sein. Eine nordamerikanische "INDIANERGESCHICHTE" (zur Abwechslung eine echte)
Vor 31 Jahren wurde Leonard Peltier wegen der angeblichen Ermordung zweier FBI-Agenten zu doppeltem Lebenslänglich verurteilt. Weltweit kämpfen seither Menschen mit den verschiedensten Hintergründen und leider bislang erfolglos um seine Freilassung. Dennoch hat dieser Kampf nie nachgelassen und ist gleichzeitig unverändert dringend geblieben. Leonard Peltier hat von seiner Zelle im Distrikgefängnis von Lewisberg, Pensilvania, aus stets weiter für die Rechte der Indigenas gekämpft. Neben vielen anderen Projekten hat er Bibliotheken, Stipendien, Schulen und Frauenhäuser unterstützt. 2004 war er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden und 2007 erneut. Gegenwärtig ist sein gesundheitlicher Zustand aufgrund der langen Haft und ihren Bedingungen problematisch.

LEONARD PELTIER: "MEIN VERBRECHEN IST ES, INDIO ZU SEIN. WAS IST DEINES?"

DAS SCHWEIGEN ERHEBT SEINEN SCHREI
Die Botschaft
Das Schweigen, sagen sie, ist die Stimme der Komplizenschaft.
Aber zu schweigen ist unmöglich.
Das Schweigen schreit.
Das Schweigen ist eine Botschaft,
ebenso wie nichts zu tun, eine Handlung ist.
Lass´zu wer du bist, Klang und Widerklang
In jedem Wort und in jeder Tat.
Ja, werde zu dem/der die/der du bist.
Du kannst nicht deinem eigenen Sein ausweichen
oder deiner eigenen Verantwortung
Du bist, was du tust.
Du bist dein Richter und deine Freiheit.
Du wirst zu deiner eigenen Botschaft.
Du bist die Botschaft.
Im Geiste des Verrückten Pferds.
Leonard Peltier

(Anmrkg. "Verrückt" hat im indianischen Verständniss einen anderen Stellenwert, als bei "Weissen", wo es mit psychisch oder mental krank und Unzurechnungsfähigkeit assoziiert wird. Im Indianischen bedeutet es einfach eine andere Geistesebene, oder eine Erbene mehr, die irgendwie mit Inspirationen im Sinne von Empfangen zu tun hat und die grossen Respekt geniesst ).

31 JAHRE HINTER GITTERN

In seiner Autobiographie "Mein Leben ist mein Sonnentanz" (My Life is my Sundance; Mi vida es mi danza al Sol) erklärt Leonard, dass in seinen Adern das Blut der Ojibway und Dakota Sioux fliesst. "Ich bin ihrem Land aufgewachsen, dem das sie als "Amerika" verstehen.., aber ich betrachte mich nicht als amerikanisch. Ich weiss wer ich bin. Ich bin Indigena und ich habe es gewagt, mein Volk zu verteidigen. Ich bin unschuldig. Ich habe niemals jemanden umgebracht, noch vorgehabt dies zu tun. Ich bin Sonnentänzer. Das ist meine Idendität. Wenn mir bestimmt ist, symbolischerweise für mein Volk leiden, so tue ich dies voller Stolz. Ich werde mich niemals unterwerfen".

Leonard erzählt, wie als er neun Jahre alt war, ein grosses, schwarzes Auto vor seinem Zuhause angefahren kam, um ihn und weitere Kinder in ein Internat des Büros für Indio-Angelegenheiten in Wahpeton, Norddakota, zu bringen. Nach der Ankunft schnitten sie den Jungen das lange Haar ab, zogen sie aus und nebelten sie mit DDT-Pulver ein. "Ich dachte, ich müsste sterben..., dieser Ort war mehr ein Jugendgefängnis denn eine Schule... Ich betrachte meine Jahre in Wahpenton als meine erste Inhaftierung und sie erfolgte wegen desselben Vergehens, wie immer: Indio zu sein. Sie zwangen uns englisch zu sprechen. Wenn sie uns dabei erwischten, wie wir uns in unserer eigenen Sprache unterhielten, schlugen sie uns. Wir taten es trotzdem... Ich nehme an, dass ich mich damals in den skrupellosen Kriminellen verwandelte, als den das FBI mich bezeichnt. Man könnte sagen, dass die erste Station der Beleidigungen in meiner Kriminalkarriere war, meine eigene Sprache zu sprechen... Die zweite war, unsere traditionelle Religion zu praktizieren".

Während Peltiers Jugend trat Präsident Eisenhower ein Programm zur Elliminierung der Reservate und der Vertreibung der Indianer los, die sie in die völlige Verarmung stürzte. Leonard erinnert sich, wie die Worte “Beendigung” und "Vertreibung" zu gefürchtetsten Worten den seines Vokabulars wurden. Der Prozess des Kampfes gegen die Vertreibeung war seine erste Erfahrung als Aktivist.
Während der 60ger Jahre arbeitete Leonard Peltier als Tagelöhner auf den Feldern und später als Klempner in Seattle. Inzwischen hatte er angefangen die kommunitäre Organisation mit allen Kräften zu unterstützen. Anfang der 70ger schloss er sich der Amerikanischen Indigena Bewegung (AIM) an, die von der Schwarze- Panther-Partei inspiriert war.
1972 nahm er am "Pfad der zerstörten Verträge" teil, ein Marsch/eineKarawane, von Alcatraz in Kalifornien bis nach Washington D.C. und ausserdem an der Besetzung des Büros für Indianische Angelegenheiten in der Hauptstadt. FBI-Programm zur "Neutralisierung" der AIM-Führer kam zum Einsatz und Peltier wurde am Ende des Jahres fälschlicherweise beschuldigt und inhaftiert.


NORDAMERIKANISCHE "INDIANERGESCHICHTE" (zur Abwechslung die echte)
1973: Die Besetzung von Wounded Knee

Eine der gewagtesten Aktionen der AIM war die Besetzung des Orts Wounded Knee im Reservat von Pine Ridge. An diesem Ort hatte die Armee der Vereinigten Staaten 1890 ein infames und feiges Massaker an 300 Lakota begangen.
Anfangs der 70ger schloss die AIM sich mit den Lakota zusammen, die von den alten Traditionen geleitet wurden und ihre Kultur und ihr Land bei-behalten wollten.

Beunruhigt über den wachsenden Einfluss der AIM in der Zone, bestimmte das Büro für Indianische Angelegenheiten die Kandidatur von Dick Wilson, als Stammesoberhaupt des Reservats und überging damit den Willen der Ältesten und traditionellen Oberhäupter. Die Marjonette Wilson hasste die Kämpfenden der AIM und verbündete sich mit dem FBI, um die Bewegung zu zerschlagen, die von der Geheimdienstagentur als "Bedrohung des nordamerikanischen Lebens" angesehen wurde. Seine paramilitärische Gruppe, bekannt als "GOONS" (Wächter der Oglala-Nation) hat zahllose Michbräuchlichkeiten an den Leuten begangen.

In der Nacht des 27. Februar 1973 besetzten 30 Lakota und 25 Mitglieder der AIM in Begleitung von mehreren schwarzen und weissen Chicanos (EinwohnerInnen der USA mexikanischer Herkunft) den Ort Wounded Knee. Sie protestierten gegen die Ermordung von Indigenas in den Reservaten, gegen die exteme Armut und die korrpupte Stammesführung. Von der Regierung forderten sie die Respektierung der alten Verträge, die mit den indigenen Gemeinschaften zum Schutz ihrer Territorien und Autonomie abgeschlossen worden waren.
Am folgenden Tag ordnete General Alexander Haig Invasion an. Ward Churchill und Jim Vander Wall berichten dazu in dem Buch "Agents of Repression": "Das ist die erste Operation innerhalb der nationalen Grenzen seit dem Bürgerkrieg. Das Pentagon schickte 17 verblendete Fahrzeuge, 130.000 M-16-Kugeln, 41. 000 M-1-Kugeln, 24.000 Leuchtraketen, 12 Granatwerfer für M-79-Granaten, 600 Kisten mit CS-Gasmunition, 100 Sprengstoffexperten für M-40, Hubschrauber, Phantomflugzeuge und militärisches Personal unter dem Kommando von Alexander Haig nach Wounded Knee". (Wohlgemerkt gegen noch nicht einmal 100 Personen!!!) Zu der Operation zählten ausserdem 500 Polizisten, Gemeindediener des Bezirks und Beamte von BIA und FBI - alle schwerbewaffnet. Dieses Kontingent umzingelte Wounded Knee und sperrte alle Zufahrtsstrassen.
Die Besetzung dauerte 71 Tage und sie wurde nur beendet, weil die Regierung versprach, die Beschwerden zu untersuchen. Das ist nie geschehen.

Die folgenden drei Jahre wurden in Pine Ridge als "Reich des Terrors" berühmt. Mehr als 300 der AIM angehörende oder nahestehende Personen erlitten gewalttätige Angriffe und viele ihrer Häuser wurden niedergebrannt. Während dieser Zeit wurden mehr als 60 Indigenas von bewaffneten und vom FBI instruierten Paramilitärs ermordet. Ausserdem wurden die FBI-Agenten in der Reservation aufgestockt, insebsondere bei den Arbeitsgruppen Spezielle Waffen und Taktiken (SWAT).
Heute weiss man durch eine Klage auf der Basis des Informationszugangsgesetzes, dass das FBI die Aktivitäten der AIM sowohl innerhalb wie ausserhalb der Reservation beobachtet und bereits einen Monat vor Beginn der Schiesserei paramilitärische Operationen in Pine Ridge vorbereitet hatte.

OGALA. DIE FATALE SCHIESSEREI

In der sich ständig weiter verschlimmernden Situation, bat der Rat der Ranch Jumping Bull, nahe dem Ort Oglala, die AIM, in die Reservation zurückzukehren und sie zu beschützen. Leonard Peltier und eine grosse Anzahl von Mitgliedern und Nichtmitgliedern der AIM antworteten auf diesen Ruf, indem sie ein Zeltlager auf der Ranch errichteten.

Am 26. Juli 1975 verfolgten die FBI-Agenten Jack Coler und Ron Williamsen einen roten Transporterlaster ( Pick-up) bis zur Jumping Bull-Ranch. Man nahm an, dass sie nach Jimmy Eagle suchten, ein Jugendlicher der ein paar Cowboystiefel gestoheln hatte. Es begann eine Schiesserei zwischen den FBI-Agenten und den Insassen des Transporters und eine ganze Familie geriet in das Kreuzfeuer. Etliche Frauen flohen mit ihren Kindern aus der Kampfzone, während andere zu ihrer Selbstverteidigung ebenfalls zu schiessen anfingen. Mehr als 150 Zugehörige von SWAT und FBI, Polizeikräfte des Büros für Indianische Angelegenheiten und Paramilitärs umstellten ca. 30 Männer, Frauen und Kinder der AIM und eröffneten das Feuer. Leonard Peltier half einer Gruppe von Jugendlichen, dem Kugelhagel zu entkommen.

Am Ende der Auseinandersetzung wurde das AIM-Mitglied Joseph Killsright Stuntz mit einem Kopfschuss tot aufgefunden. Zu seinem Tod haben nie Ermittlungen stattgefunden..

Coler und Williamsen waren bei der Schiesserei verletzt und dann mit einem Schuss aus nächster Nähe ermordet worden. Die beiden Agenten hatten eine Karte bei sich, auf der die Jumping Bull-Ranch markiert war.

Laut FBI-Dokumenten waren an dem Schusswechsel mehr als 40 Indigenas beteiligt gewesen, aber nur vier wurden des Mordes an den beiden Agenten angeklagt: Dino Butler, Bob Robideau, und Leonard Peltier–– und Jimmy Eagle.
Butler und Robideau wurden als erste verhaftet. Bei dem Prozess sagten sie aus, in Notwehr geschossen zu haben. Der Richter befand angesichts der in Pine Ridge existierenden Atmosphäre des Terrors, ihre Handlung als begründbar und betrachtete sie als unschuldig.

Das FBI waren über das Urteil entrüstet und zogen ihre Anschuldigungen gegen Jimmy Eagle entgegen ihren eigenen Aufzeichnungen zurück, damit "...die ganze Schwere des Gesetzes der Distriktregierung gegen Leonard Peltier gerichtet werden kann".

Peltier, der der festen Überzeugung war, nie einen fairen Prozess zu bekommen, war inzwischen nach Kanada gegangen. Am 06. Februar 1976 wurde er verhaftet und dann aufgrund der Erklärung einer Frau, die als Myrtle Poor Bear angegeben wurde, an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Die Frau hatte ausgesagt, seine Freundin gewesen zu sein und gesehen zu haben, wie er die beiden FBI-Agenten erschossen hatte. Tatsächlich aber hat sie Leonard Peltier niemals gekannt und war auch während der Schiesserei gar nicht anwesend gewesen. In einer späteren Errklärung sagte sie aus, unter Zwang eine Falschaussage gemacht zu haben, da sie von Agenten des FBI unter Druck gesetzt worden war.

ZWEIFACHES LEBENSLÄNGLICH

Das Komitee zur Verteidigung von Leonard Peltier hat zahllose Beispiele für die Ungerechtigkeit dieses Prozesses dargelegt:

 Der Fall ist nicht dem Richter, der den Prozess gegen Robideau und Butler, geführt hat, vorgelegt worden, sondern einem Richter, der dafür bekannt ist, Urteile im Sinne der Staatsanwaltschaft zu fällen
 Myrtle Poor Bear und anderen wichtige Zeugen war verboten worden, Aussagen über das schlechte/bedenkliche Betragen des FBI zu machen
 Die Aussage über das “Reich des Terrors” von Pine Ridge wurde streng eingeschränkt
 Wichtige, offensichtliche Tatsachen, wie die Gutachtenüber den kriegerischen Charakter des Konflikts (Wounded Knee), wurden in unzulässiger Weise abgegeben
 Über den roten Transportlaster, der bis zur Ranch verfolgt worden war, sagte Peltier wiederholt "sie machten ihn zu einem rot-weissen“
 Der Richter wurde die gesamte Zeit von Gemeindedienern Distrikt umgeben, so dass allgemein angenommen werden musste, die AIM stelle eine Bedrohung für seine Sicherheit dar
 Drei jugendliche, indigene Zeugen waren gewzungen worden, Falschaussagen gegen Peltier zu machen, nachdem sie von FBI-Agenten festgenommen und unter Druck gesetzt worden waren
 Der Staatsanwalt konnte keinen einzigen Zeugen aufbieten, der fähig gewesen wäre, Peltier als den Mörder zu identifizieren
 Die Regierung behauptet, eine in der Nähe der Erschossenen gefundene Patrone, sei aus der vermeintlichen Waffe des Mörders abgegeben worden und machten geltend, dass diese Pistole die einzige dieses Typs bei der Schiesserei gewesen wäre und dass diese Peltier gehört hätte

Bei der Klage auf Basis des Informationsauskunfstgesetzes wurden der Veteidigung einige Dokumente ausgehändigt, welche beweisen dass:

1. mehr als eine Waffe des Typs, deren Besitz Peltier zugeschrieben wird, während der Schiesserei vorhanden gewesen waren
2. dass das FBI absichtlich einen Waffenbericht unterschlagen hat, der zeigt, dass die besagte Patrone nicht aus der angeblichen Waffe des Mörders stammen kann
3. die Agenten einen roten Pick-up verfolgten und nicht den von Peltier gesteuerten rot-weissen Laster
4. stark belastende Tatsachen gegen andere Verdächtige existierten, die jedoch unterschlagen wurden

Keine dieser Informationen wurde dem Rcihter, der Peltier verurteilte, präsentiert. Er wurde zu zweimal lebenslang ohne consecutivas verurteilt.

Zweimal lebenslang? - wie gedenken sie das zu vollziehen? Zeugt dieses Urteil nicht von einer fürchterlichen Angst vor dem Geist des Verrrückten Pferds?

BILL CLINTON: KRIECHTIER DES FBI

Nachdem mehrere dieser Missbräuchlichkeiten ans Licht gkommen waren, forderte das Komitee zur Verteidigung von Leonard Peltier einen neuen Prozess. Während einer der Verhandlungen gab der Distriktprokurator zu: "Wir können nicht beweisen, wer auf die Agenten geschossen hat". Das Gericht war sich darüber bewusst, dass es Peltier hätte freisprechen können, wenn die Tatsachen nicht vom FBI auf ungerechtfertigte Weise vertuscht worden wären. Trotzdem wurde ein neuer Prozess aufgrund von "Technizismen" abgelehnt.

Das Komitee: "1993 richtetet Peltier ein Gnadengesuch an Präsident Clinton. Mit der Unterstützung von Indigenagruppen, Menschenrechtsorganisationen, Kongressmitgliedern, Gemeinde,-Kirchen,- und Gewerkschaftsorganisationen sowie von berühmten Persönlichkeiten wurde eine Kampagne gestartet. Sogar Richter Heany, der die Entscheidung, einen neuen Prozess zu billigen, gefällt hatte, brachte seine unerschütterliche Unterstützung für seine Freilassung zum Ausdruck. Der Fall Peltier wurde in der ganzen Nation bekannt".

"Am 07. November 2000 versicherte Clinton bei einem Life-Interview, dass er das Gnadengesuch Peltiers ernsthaft in Betracht ziehen und vor Ende seiner Amtszeit im Januar 2001 eine Entscheidung treffen würde".

"Als Antwort hierauf trat das FBI eine Desinformationskampagne sowohl über die Kommunikationsmedien wie auch über die wichtigsten Regierungsbüros los. Am 15. Dezember marschierten mehr als 500 FBI-Agenten aus Protest gegen die Gnadengewährung für Leonard Peltier vor das Weisse Haus. Am 20. Januar wurde die Liste der von Clintion vorgeschlagenen Gnadengesuche den Kommunikationsmedien vorgelegt. Der Name Peltier war ohne jede weitere Erklärung gestrichen worden".

Gegenwärtig benühen sich die Kräfte der Verteidigung darum, mehr als 6000 vom FBI zurückgehaltene Dokumente zu erhalten, um Druck auf den Kongress auszuüben, endlich Untersuchungen über das Fehlverhalten des FBI in Pine Ridge und das “Reich des Terrors” zwischen 1973 und 1976 durchzuführen.

In einem seiner letzten Briefe schreibt Leonard: "Wenn es in meinen Fall keine Veränderungen gibt, besitzt Niemand wirkliche Freiheit, sondern nur eine Illusion, so wie die Unterdrücker es wollen...
Im Geist des Verrückten Pferds, niemand soll sich je unterwerfen".

DAMIT ES SO NICHT BLEIBT

Am 12. September, dem Geburtstag Leonard Peltiers, haben an verschiedenen Orten der Welt kulturelle Events stattgefunden, die von dem Verteidigungskomitee organisiert worden waren. In Philadelphia gab es eine Demonstration für die Freilassung von Peltier, Mumia Abu-Jamal, den 9 von MOVE und 5 kubanischen Gefangenen. Dazu aufgerufen haben die Familie und Freunde von Mumia Abu-Jamal, Jericó, Anarchist Black Cross, das Solidaritätskomitee für die Völker Afrikas und die Solidaritätsbewegung Uhuru.

DIE FREIEILASSUNG VON LEONARD PELTIER MUSS WEITER GEFORDERT WERDEN!

Petition zum unterzeichnen über:
 http://www.indymedia.org/de/2007/09/892386.shtml
Das ist glechzeitig die Quelle des vom Spanischen übersetzten Artikles von: tierr@
Hier steht zudem noch: A Message from Leonard Peltier, gepostet vom Verteidigungskomitee, als ein Bief von Peltier an da Komitee in englisch

Die Petition steht ausserdem auf:
www.leonardpeltier.net

Leonard Peltier freut sich über Briefe aus aller Welt! Seine Adresse ist:

Leonard Peltier # 89637-132
USP Lewisburg
PO BOX 1000
Lewisburg, Pennsylvania 17837

Seite des Komitees zu seiner Verteidigung:
www.leonardpeltier.net
Email:  info@leonardpeltier.net
Phone- 570-524-0749
Public Domain Dedication Dieses Werk ist gemeinfrei im Sinne der Public Domain
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Mitteilung des L. P. Verteidigungskomitees

Klaro 17.11.2007 - 11:18
The Leonard Peltier Defense Committee kindly requests that you please,
forward this announcement in its entirety, please do not modify ,edit,
remove or add to this announcement.
Respectfully,
Leonard Peltier Defense Committee

A Message from Leonard Peltier:

To LPDC Supporters,

Delaney Bruce, a former LPDC Committee member from 2003, and the website
FreePeltierNow, ARE NOT affiliated with the LPDC, nor does she have the
authority to represent me and /or the LPDC. I am requesting that Delaney
Bruce, and the Friends of Peltier affiliated with the Free PeltierNow
website, CEASE AND DESIST IMMEDIATELY in making unauthorized statements,
decisions and unwarranted representation on my behalf.

Leonard Peltier


A message from LPDC Committee:

For quite some time there have been many messages, statements and news items
circulated through a variety of sources pertaining to Leonard Peltier. While
we feel that this is good for the most part, it has become necessary to
issue this statement concerning unauthorized, misleading or unrepresentative
statements on the web.

In February 2007, a website appeared called FreePeltierNow. This website is
NOT affiliated or authorized by the LPDC, nor is it the official LPDC
website. Our website address remains as
 http://www.leonardpeltier.net/.

This newly created website, FreePeltierNow has caused alot of confusion
among the LPDC supporters. The person managing this site, Delaney Bruce
appears to have the names and email addresses of our supporters from the
LPDC list serve. They have been emailing the LPDC supporters, with their own
website info and updates. The LPDC DID NOT release, authorize the use of, or
sell the LPDC email addresses and/or listserv to anyone, at any time.
Hundreds of our supporters suddenly starting receiving emails, from the
FreePeltierNow listserv in February 2007, that have NEVER signed up for
their updates or info.
How could they, it was a brand new website?

Many of the official emails that were generated from the LPDC, have been
forwarded to their lists and have been edited or modified, prior to sending.
Even Leonard's own words have been changed by them in these emails.

The person behind the FreePeltierNow website, Delaney Bruce is a former
committee member for the LPDC and absolutely does not represent Leonard
Peltier or the LPDC. She has no authorization to be continuing to represent
Leonard Peltier in anyway. There are many reasons why Delaney Bruce no
longer represents Leonard Peltier or the LPDC, her prior history has been
that of creating dissention, miscommunication and alienating our supporters.

Delany Bruce is not familiar with our ongoing, day to day work for Leonard
Peltier:

She has NO communication from Leonard and/or the LPDC

She is not familiar with the team players. At times she sends out statements
that imply that Leonard and/or the LPDC endorse certain individuals,
organizations or group affiliations. In most cases, the statements provided
are inaccurate and the LPDC is not in any way affiliated with, support or
endorse what is being implicated in her statements.

The website and her work are unsolicited by Leonard Peltier and the LPDC


We always appreciate your continued support for Leonard Peltier and the
LPDC.

If you have any questions, please contact the LPDC at
 info@leonardpeltier.net

Thank you,
Leonard Peltier Defense Committee