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Hess-Ersatzmarsch in Gräfenberg ist erlaubt

will am Sa. nicht nach gräfenberg fahren 15.08.2007 21:17
Das Verwaltungsgericht Bayreuth Gericht erlaubt Hess-Ersatzmarsch in Gräfenberg am Samstag 18.8 unter Auflagen. Das Landratsamt Forchheim hat zwar noch die Möglichkeit gegen den Beschluss Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zu erheben, es ist aber zweifelhaft ob es das tut bzw. wie erfolgersprechend das ist.

Mit seinem Beschluss gab das Gericht heute spät Nachmittags einem Eilantrag des NPD-Kreisverbandes Bamberg/Forchheim gegen das Verbot der für den 18. August angemeldeten Kundgebung in Gräfenberg statt.
Neonazis dürfen unter Auflagen in Gräfenberg marschieren

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat einen für Samstag geplanten NPD-Aufmarsch im oberfränkischen Gräfenberg unter Auflagen genehmigt. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, darf die Versammlung unter der Voraussetzung stattfinden, dass in Reden, auf Transparenten und Sprechchören Äußerungen zu Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß, seinem Tod und Todestag ausbleiben.

Das Landratsamt Forchheim hatte den Aufmarsch verboten. Die Behörde ging vollkommen zu Recht davon aus, dass die Kundgebung in Forchheim eine getarnte Ersatzveranstaltung für die in Wunsiedel verbotene Versammlung zum Gedenken an Heß ist. Das Gericht sah in den vom Landratsamt angeführten Indizien jedoch nicht die für ein Verbot erforderlichen «hinreichend konkreten Anhaltspunkte dafür», dass es sich bei der angemeldeten Veranstaltung um eine «Tarnversammlung handelt, die in eine Heß-Kundgebung umgewidmet werden soll».
Das Landratsamt kann gegen den Beschluss Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof erheben.

In Gräfenberg finden am Sa. eine Reihe Gegenveranstaltungen der Stadt statt und ein Teil der süddt. Antifaschisten mobilisiert auch schon seit einiger Zeit dorthin s. z.B. redside.tk

In der Lokalpresse gibt es schon seit ein paar Wochen Schlagzeilen wie "2000" Neonazis in Gräfenberg erwartet.

Auch wenn die Zahl von 2000 Nazis hochgegriffen ist lässt die Auswahl der Redner an dieser Veranstaltung der Npd Fürth darauf schließen dass deutlich mehr Teilnehmer ihren Weg nach Gräfenberg finden werden als in den letzten Monaten wo es auch monatlich Aufmärsche hier gab.

Der Aufmarsch am 18. August soll unter dem Motto „Denkmäler sind für alle da“ stattfinden und das Rahmenprogramm soll die Attraktivität der monatlichen Aufmärsche auch in der überregionalen Naziszene steigern. Geplant sind hierfür die rechte Liedermacherin Annett, Udo Pastörs (NPD-Vorsitzender in Mecklenburg - Vorpommern), Matthias Fischer (NPD-Bezirksvorsitzender von Mittelfranken)

Da Gräfenberg räumlich sehr begrenzt ist und nur 4000 Einwohner hat und zudem auch sehr enge Gassen hat wird es dort wirklich eng werden am Sa., was es umso wichtiger macht dass viele Antifaschisten die Gegenveranstaltungen am Sa. besuchen

also auf nach Gräfenberg

Treffpunkt für alle AntifaschistInnen in Gräfenberg ist um 14 Uhr am Marktplatz.

s.a.  http://nordbayerischer-kurier.de/news/1246946/details_129.htm

redside.tk

ns-verherrlichung-stoppen.blogsport.de

 http://www.live-pr.com/neonazis-d-rfen-unter-auflagen-marschieren-r21973.htm
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Ergänzungen

NICHT 14UHR!!!!!!!!!!!!!

nbg 15.08.2007 - 21:39
Da der Treffpunkt der Nazis bereits um 13Uhr am Bahnhof Gräfenberg ist. Gibt es danach wahrscheinlich keine möglichkeit mehr Gräfenberg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Momentan ist laut höhrensagen eine antifa-demo um 10Uhr vom Bahnhof zum Markplatz geplant, wo dann bis 14uhr(beginn des bürgerfests)eine Kundgebung stattfinden soll.

See you in Gräfenhausen

gräfenberg politisches frühstück

antifa 16.08.2007 - 19:03
es wurde laut gräfenberger bürgerforum von nürnberger antifaschistInnen ein politisches frühstück angemeldet ab 10 uhr auf dem gräfenberger marktplatz.

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vorsicht!

antifa 16.08.2007 - 00:08
vorsicht am nordostbahnhof in nürnberg. dort lungern schon stunden vorher bullen (usk) und evtl. nazis rum. schaut, dass ihr in die züge kommt und die polizei die nicht für die nazis reserviert!

Hessdemo auch in Hamburg?

zeitungsleser 16.08.2007 - 08:57
das Hamburger Abendblatt schreibt das Nazis versuchen eine Versammlung direkt an der Alster (Harvesterhuder Weg) am samstag abzuhalten. In der ersten Instanz wurde diese verboten, die nazis wollen aber gegen das Verbot klagen.


"Die Polizei hat eine für Sonnabend in Hamburg geplante Versammlung von Neonazis verboten. Ein Anmelder aus der rechtsextremen Szene hatte unter dem Motto "Mord verjährt nicht" eine Kundgebung von etwa 60 Teilnehmern am Harvestehuder Weg (Harvestehude) angekündigt - vor dem Anglo-German Club.

Anlass des Treffens ist der 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß. Eine entsprechende Demonstration im bayerischen Wunsiedel, wo Heß begraben liegt, hat das Bundesverfassungsgericht untersagt. Mit Verweis auf die Entscheidung begründete auch die Hamburger Polizei ihr Verbot. Der Anmelder klagt jetzt gegen die Anordnung vor dem Verwaltungsgericht. Der bundesweit bekannte rechtsextreme Anwalt Jürgen Rieger hatte am Dienstagabend bei einer Kundgebung vor seinem Haus in Blankenese (wir berichteten) derartige Gedenkmärsche an verschiedenen Orten in Deutschland angekündigt. Gegen die geplanten Märsche hatten in Blankenese 500 Menschen friedlich protestiert."