Reitsport: Tod neben dem Sattel!
Laut NET-Zeitung starb die 34-jährige Military-Reiterin Tina Richter-Vietor am Samstag bei einem Reitunfall. Ihr Pferd scheute bei einem Reittunier, warf seine Reiterin ab, und die militante Sportlerin zur Pferde brach sich beim Sturz das Genick. Doch wie viele Pferde jedes Jahr bei diesem aristokratisch-sportlichen Reiten getötet werden, erfährt allerdings niemand. Nur die toten ReiterInnen werden beklagt.
Es lebe der Sport!
Es lebe der Sport!
Wenn die Military-Reiterin Tina Richter-Vietor (Jockey-Größe: kurzbeinig, stramme Schenkel, schwarze, gespornte Reitstiefeln, herrisches Auftreten, Reitpeitsche in der Hand) ihrem Hengst, ihrer Stute oder ihrem Wallach-Kastraten die Sporen gab, dann wußten die üblicherweise, was sie zu tun hatten: Rennen bis die Zunge zum Halse raushängt und der Schaum vor dem Maul so dick wie Rasierschaum ist, mutig über jeden Graben springen, auch wenn man sich dabei den Vorderhuf bricht, über jede noch so große Mauer oder Hecke setzen, auch wenn man sich dabei den Pferdehals bricht - auf Teufel komm raus. Die Reiterin befiehlt, und das treue Pferd gehorcht und pariert mutig bis zum Tode.
Hauptsache der erste Platz wird errungen und die Reiterin bleibt stabil!
Und am Samstag war es mal wieder so weit im Reitsport: Die Anhänger des extrem brutalen miltärischen Reitens (Military) trafen sich mit ihren Gäulen am Gandersee bei Bremen zum ihren Auscheidungskämpfen - Zuschauer, Manager und Funktionäre inclusive.
Auch die 34-jährige Tina Richter-Vietor wollte an den deutschen Meisterschaften für das - für Pferde und ReiterInnen - extrem strapaziöse und gefährliche Military-Reiten teilnehmen, mit ihrem kastrierten Gaul Paulchen Panther zwischen den Schenkeln.
Doch als der kastrierte Vierbeiner an ein - vermutlich - leichtes Hindernis kam, blieb er mit dem Vorderhuf hängen, überschlug sich und warf die Military-Reiterin Tina Richter-Vietor aus dem Herrensattel.
Die deutsche Mannschaftsmeisterin Richter-Vietor brach sich bei diesem Reitunfall prompt das Genick und der herbeieilende Reitarzt konnte nur noch ihren Tod neben dem Sattel feststellen. Was mit Paulchen Panther passiert ist, vermeldete die Net-Zeitung leider nicht. Vielleicht bekam er nach dem Sturz - unter Ausschluß der Öffentlichkeit - den Gnadenschuß - als letzten Salut!
Die mutigen TeilnehmerInnen des männlich-harten Military-Wettkampfes waren durch den schnellen Tod der Kollegin im Parcours so geschockt, daß ihnen auf einmal der Arsch auf Grundeis ging:
Europameisterschaftskandidat Peter Thomsen aus Flensburg sprach aus, was alle vermutlich dachten: «Wir hätten nicht reiten können" und die dreimalige Deutsche Meisterin Ingrid Klimke pflichtete ihm bei: «Wir lieben unseren Sport sehr und wir werden auch morgen wieder reiten. Aber diesmal?».
Die mutigen Anhänger des miltiärischen Reitens hatten auf einmal die Hosen gestrichen voll, denn vor sieben Tagen erst war die 40-jährige Anke Wolf aus Böbs bei Bad Schwartau bei einem fast identischen Unfall in Harburg ums Leben gekommen!
Immer wieder gerät der aristokratische Reitsport und besonders seine extremen Varianten ins Gerede:
Gedopte Pferde, brutalste Traingsmethoden von der Marke "Tierquälerei", zu Tode gerittene Pferde, Kastration um die Leistung zu steigern, Wettbetrügereien, Abzocke.
Denn der elitäre Pferdesport ist ein Millionengeschäft für Züchter, Trainer, Reitstallbesitzer, Medienunternehmer und die Zocker-, Abzocker & Glücksspielmafia. Reitlehrer verdienen ebenso mit am aristokratischen Sport mit den Gaul wie die Hersteller von Sätteln, Zaumzeug und dem standesgemäßen Reiter-Outfit.
"Urlaub auf dem Pferdehof" wird von der Tourismusindustrie als einheimisches Urlaubserlebnis für die ganze tierliebende Familie angepriesen und Veranstalter von Pferderennen und Dressurprüfungen sind dick im Geschäft. Spielfilme und ganze Serien - wie Immenhof oder Reiterhof - striegeln das Image der tierliebenden Pferdefreunde, die - vorgeblich - gar nicht wissen was Geld ist, auf Hochglanz.
Denn der Reitsport soll als die exclusive Sport-Variante für alle Millionärskinder und die gelangweilten Gattinnen der Besserverdienenden, die nicht beim proletarischen Jogging oder spießbürgerlichen Tennis mit Hinz und Kunz in Berührung kommen wollen, gepusht werden.
Doch welcher Millionär wünscht seiner Familie den Reitertod und welche faulenzende Millionärsgattin will sich schon das Genick brechen - beim morgentlichen Ausritt!
Aber auch die Geschäfte rund um den Gaul mit den großen treuherzig-braunen Augen sind wie alle Geschäfte erst mal Geschäft - tote Gäule und erst recht tote ReiterInnen stören da nur und schaden dem Unsatz.
Prompt wiegelte deshalb auch der Bundestrainer Hans Melzer alle neuen Diskussionen über mehr Sicherheit für Mensch & Tier im Reitsport ab und schwatzte von "tragischen Unfällen", denen die Military-Damen Richter-Vietor und Wolf zum Opfer gefallen wären.
Der Tanz und der Kampf um das goldene Kalb mit dem Namen "Reitsport" wird also weitergehen, und von seinen Opfern - den Pferden - spricht eh niemand. Fast so wenig wie von den Umsätzen, den Gewinnen und Schweinereien, die im Pferdesport und rund um den Gaul gemacht werden.
Hauptsache der erste Platz wird errungen und die Reiterin bleibt stabil!
Und am Samstag war es mal wieder so weit im Reitsport: Die Anhänger des extrem brutalen miltärischen Reitens (Military) trafen sich mit ihren Gäulen am Gandersee bei Bremen zum ihren Auscheidungskämpfen - Zuschauer, Manager und Funktionäre inclusive.
Auch die 34-jährige Tina Richter-Vietor wollte an den deutschen Meisterschaften für das - für Pferde und ReiterInnen - extrem strapaziöse und gefährliche Military-Reiten teilnehmen, mit ihrem kastrierten Gaul Paulchen Panther zwischen den Schenkeln.
Doch als der kastrierte Vierbeiner an ein - vermutlich - leichtes Hindernis kam, blieb er mit dem Vorderhuf hängen, überschlug sich und warf die Military-Reiterin Tina Richter-Vietor aus dem Herrensattel.
Die deutsche Mannschaftsmeisterin Richter-Vietor brach sich bei diesem Reitunfall prompt das Genick und der herbeieilende Reitarzt konnte nur noch ihren Tod neben dem Sattel feststellen. Was mit Paulchen Panther passiert ist, vermeldete die Net-Zeitung leider nicht. Vielleicht bekam er nach dem Sturz - unter Ausschluß der Öffentlichkeit - den Gnadenschuß - als letzten Salut!
Die mutigen TeilnehmerInnen des männlich-harten Military-Wettkampfes waren durch den schnellen Tod der Kollegin im Parcours so geschockt, daß ihnen auf einmal der Arsch auf Grundeis ging:
Europameisterschaftskandidat Peter Thomsen aus Flensburg sprach aus, was alle vermutlich dachten: «Wir hätten nicht reiten können" und die dreimalige Deutsche Meisterin Ingrid Klimke pflichtete ihm bei: «Wir lieben unseren Sport sehr und wir werden auch morgen wieder reiten. Aber diesmal?».
Die mutigen Anhänger des miltiärischen Reitens hatten auf einmal die Hosen gestrichen voll, denn vor sieben Tagen erst war die 40-jährige Anke Wolf aus Böbs bei Bad Schwartau bei einem fast identischen Unfall in Harburg ums Leben gekommen!
Immer wieder gerät der aristokratische Reitsport und besonders seine extremen Varianten ins Gerede:
Gedopte Pferde, brutalste Traingsmethoden von der Marke "Tierquälerei", zu Tode gerittene Pferde, Kastration um die Leistung zu steigern, Wettbetrügereien, Abzocke.
Denn der elitäre Pferdesport ist ein Millionengeschäft für Züchter, Trainer, Reitstallbesitzer, Medienunternehmer und die Zocker-, Abzocker & Glücksspielmafia. Reitlehrer verdienen ebenso mit am aristokratischen Sport mit den Gaul wie die Hersteller von Sätteln, Zaumzeug und dem standesgemäßen Reiter-Outfit.
"Urlaub auf dem Pferdehof" wird von der Tourismusindustrie als einheimisches Urlaubserlebnis für die ganze tierliebende Familie angepriesen und Veranstalter von Pferderennen und Dressurprüfungen sind dick im Geschäft. Spielfilme und ganze Serien - wie Immenhof oder Reiterhof - striegeln das Image der tierliebenden Pferdefreunde, die - vorgeblich - gar nicht wissen was Geld ist, auf Hochglanz.
Denn der Reitsport soll als die exclusive Sport-Variante für alle Millionärskinder und die gelangweilten Gattinnen der Besserverdienenden, die nicht beim proletarischen Jogging oder spießbürgerlichen Tennis mit Hinz und Kunz in Berührung kommen wollen, gepusht werden.
Doch welcher Millionär wünscht seiner Familie den Reitertod und welche faulenzende Millionärsgattin will sich schon das Genick brechen - beim morgentlichen Ausritt!
Aber auch die Geschäfte rund um den Gaul mit den großen treuherzig-braunen Augen sind wie alle Geschäfte erst mal Geschäft - tote Gäule und erst recht tote ReiterInnen stören da nur und schaden dem Unsatz.
Prompt wiegelte deshalb auch der Bundestrainer Hans Melzer alle neuen Diskussionen über mehr Sicherheit für Mensch & Tier im Reitsport ab und schwatzte von "tragischen Unfällen", denen die Military-Damen Richter-Vietor und Wolf zum Opfer gefallen wären.
Der Tanz und der Kampf um das goldene Kalb mit dem Namen "Reitsport" wird also weitergehen, und von seinen Opfern - den Pferden - spricht eh niemand. Fast so wenig wie von den Umsätzen, den Gewinnen und Schweinereien, die im Pferdesport und rund um den Gaul gemacht werden.
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Ergänzungen
Peinlich, Peinlich...
Um nicht falsch verstanden zu werden, es ist völlig klar dass im Hochleistungssport an die Grenzen der Leistungsfähigkeit von Mensch und Tier gegangen werden muss. Leider wird sicher auch mal darüberhinaus gegangen. Dies ist in jedem Sport so.
Warum nun Military Reiten ausgerechnet männlich sein soll, erschließt sich mir auch nicht (nebenbei es ist der 2. tödliche Unfall einer FRAU innerhalb kurzer Zeit). Vielleicht gibt es dafür aber auch gar keine sachlichen Gründe. (Ähm was ist eigentlich Dressurreiten: männlich / weiblich / sächlich???).
Ansonsten schließe ich mich der anderen Kritik an, der Artikel strotzt nur von Vorurteilen ist sauschlecht recharchiert.
Naja und Reitsport nur was für Millionäre... Donnerwetter kein Wunder das es in Deutschland keine Revo gibt, schließlich gibt es ja mittlerweile in jedem Kaff ein Reiterhof.
PS. Hier noch der Link noch zum Artikel:
@ra0105
ach ja: von wegen tiere hetzen und so ... ein pferd ist nun mal kein meerschweinchen, und "Fluchttier" sind sie von natur aus ziemlich flott unterwegs ... wohingegen reines rumstehen pure tierquälerei wäre.
Auf die angebliche Finanzlage der Pferdehalter oder ReiterInnen möchte ich jetzt nicht eingehen. wobei es ist kein gerade billiges Hobby. Aber ich finds immernoch besser als der Golfer der für Ausrüstung und Clubmitgliedschaft wahrscheinlich das gleiche ausgibt.
Hindernisse bei der Recherche
Die Hindernisse beim "geländeritt" in der ala "Vielseitigkeitsreiten" bekannten Sportart sind zwar feststehend, aber deutlich niedriger als beim "normalen" Springreiten der S-Klasse.
Die Vielseitigkeitsreiterei betseht aus mehren Disziplinen: Drssur, Gelände und "nomales" Springreiten. darüber hinaus wird der Gesamteindruck des Pferdes bewertet. Der Gesundheitszustand des Pferdes wird außerdem nach jeder Prüfung gecheckt.
Es sind zwei Reiterinnen innerhalb von acht tagen gestorben durch Unfälle.
Wie man dann einen derartigen Hassartikel gegen das Reiten absondern kann, ist mir unverständlich.
Die Reiter und Reiterinnen als Millionäre. Das ist einfach nur Unsinn.
Die Pferde sind oftmals ger nicht im Besitz (Eigentum) der Reiter.
Das Hetzen der Tier bis zur totalen Erschöpfung und das unterstellte Desinteresse der Reiter am Gesundheitszustand der Pferde ist durch gar nichts belegt worden in dem Artikel. Auch riskieren die Reiter nicht aus Eigennutz oder andern Gründen irgendwelche Verletzungen bei den Pferden. Das ein Beinbruch beim Pferd bewusst in kauf genommen wird und niemanden interessiere ist auch durch nichts belegt.
Auch das unterstellte Desinteresse an tödlich verletzten Tieren (bzw. an Tieren, die "eingeschläfert werden mussten", weil sie sehr schwer verletzt wurden) entspringt der Fantasie des Artielverfassers.
Man kann den Pferdesport ablehnen, das ist okay. Der Tod einer Reiterin eignet sich aber nicht dazu, den Tierschutz derart zu beschmutzen, wie es der Artikelverfasser getan hat. Pfui.
wenn man keine Ahnung hat...
1. Schaum vor dem Maul entsteht, wenn sich die Ohrspeicheldrüsen am Pferdekopf öffnen. Dies geschieht, wenn das Pferd im Genick nachgibt und somit in Entspannungshaltung läuft ("Schaum vor dem Maul so dick wie Rasierschaum"). Schaum am Maul ist also positiv zu bewerten. Selbst schaumiger Schweiß am Körper (z.B. zwischen den Hinterbeinen ist nicht gefährlich, sondern bei sommerlicher Temperatur gepaart mit Bewegung durchaus normal.
2. Der Autor gebraucht immer wieder einfdringlich das Wort Kastrat. Ob es moralisch zu vertreten ist ein Tier kastrieren zu lassen, mag eine diskussionswürdige Frage sein, die in diesem Kontext allerdings zu weit ginge. Tatsache ist, daß der einzige Aspekt, der definitiv NICHT nach einer Kastration eintritt, die Leistungssteigerung ist! Tatsache ist auch, daß es heutzutage leider kaum mehr möglich ist, einen Hengst artgerecht zu halten, da das Leben im Herdenverband nicht gewährleistet werden kann (genauere Ausführungen werden bei Interesse gern nachgeliefert:)).
3. Der Auto zieht ernsthaft in Erwägung, daß das Pferd unter Ausschluß der Öffentlichkeit getötet wird. Damit widerlegt er gleichzeitig die These, daß es sich in diesem Sport ausschließlich um den Profit dreht. Ein gut ausgebildetes, kostbares und gesundes Pferd wird nicht wegen eines Unfalls (Man muß es den anwesenden Reitsportlern schon zutrauen zu wissen, daß dieser Unfall nicht auf die Bösartigkeit des Pferdes zurückzuführen ist) getötet. Das ist absoluter Blödsinn!
4. Wer möchte, kann sich von dem normalen Gehalt eines Angestellten ein Pferd leisten. Voraussetzung ist natürlich, daß man arbeitet, was bei vielen Aktiven dieser Seite sicherlich nicht der Fall ist:). Darüber hinaus ist Die Ansicht des Schreibers ein wenig widersprüchlich wenn er sagt, daß der Reitsport für den Betreiber auf der einen Seite so wahnsinnig teuer sein soll, auf der anderen Seite aber riesige Gewinne eingefahren werden (was denn nun?).
So könnte es nun Punkt für Punkt weitergehen. Übrigens ist "Gaul" auch nicht gerade ein schmeichelnder, wohlwollender Ausdruck für die Kreatur Pferd...
Natürlich sind Doping, nicht artgerechte Haltung und brutale Trainingsmethoden im Reitsport Existent, diese Dinge müssen unbedingt geahndet und bekämpft werden. Wer sich kritisch mit diesen Themen auseinandersetzt, wird vermutlich zu dem Schluß kommen, daß der Spitzensport im Allgemeinen (wie fast überall) nicht die moralischen Ideale vertritt. Aber bitte hütet Euch doch davor, alles und jeden in einen Topf zu werfen.
Des weiteren frage ich mich immer wieder, mit welcher Begründung sich die Betreiber dieser Seite als tolerant, kritisch, objektiv und human bezeichnen. Mir fällt keine Platform ein, auf der menschenverachtendere Äusserungen und intolerantere Thesen augfgestellt werden, auf der härter zensiert wird und ahnungslosere Menschen wahllos politische Kommetare abgeben.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Keine Träne — Tierrechtler
Heute morgen mit dem falschen fuss aufgestand — Jollijumper
Sehr gut, so ein Artikel! — Fury
@Fury — Jollijumper
Klarstellung — Tierrechtler
Unglaublich... — Mary