Repression gegen MigrantInnen in Oujda
In Oujda/Marokko kam es am frühen Morgen des Donnerstag, 26. Juli 2007 zu den massivsten Polizeieinsatz gegen MigrantInnen seit den Geschehnissen im Oktober 2005 rund um Ceuta und Melilla.
Polizei, Militär und zusätzlichen Kräften umzingelten um 4 Uhr Früh den Universitätscampus, der seit längerer Zeit als Wohnmöglichkeit für viele MigrantInnen dient, um mit der Räumung zu beginnen. Die Einsatzkräfte profitierten dabei von den Schulferien, da der Campus frei von StudentInnen war, die den staatlichen Behörden sicherlich ein Dorn im Auge gewesen wären.
AugenzeugInnen sprechen von extrem brutalen Methoden seitens der Polizei während der Räumung. So kam es zu massiven Gebrauch von Schlagstöcken vor und während den Verhaftungen, es wurden Bulldozer eingesetzt um in den Campus zu gelangen und die wenigen Personen, die in den angrenzenden Wald fliehen konnten, wurden mittels Hundestaffeln verfolgt. Das Ausmaß der Repression ist erschütternd. Laut den lokalen Organisationen sind über 450 Personen festgenommen worden, der Campus gleicht einem Schlachtfeld, da alles, was die Polizei vorfand, niedergebrannt oder zerstört wurde.
Es gibt viele Verletzte, genauere Zahlen sind wegen den derzeit noch chaotischen Umständen nicht auszumachen. Aber immer noch sucht die Polizei nach weiteren MigrantInnen, indem sie Patrouillen durch den Campus und die angrenzenden Wohnviertel aussendet. Die Deportation der Flüchtlinge an die algerische Grenze scheint gewiss, mittlerweile ist auch schon eine erste Gruppe von MigrantInnen an die Grenze gebracht worden.
AugenzeugInnen sprechen von extrem brutalen Methoden seitens der Polizei während der Räumung. So kam es zu massiven Gebrauch von Schlagstöcken vor und während den Verhaftungen, es wurden Bulldozer eingesetzt um in den Campus zu gelangen und die wenigen Personen, die in den angrenzenden Wald fliehen konnten, wurden mittels Hundestaffeln verfolgt. Das Ausmaß der Repression ist erschütternd. Laut den lokalen Organisationen sind über 450 Personen festgenommen worden, der Campus gleicht einem Schlachtfeld, da alles, was die Polizei vorfand, niedergebrannt oder zerstört wurde.
Es gibt viele Verletzte, genauere Zahlen sind wegen den derzeit noch chaotischen Umständen nicht auszumachen. Aber immer noch sucht die Polizei nach weiteren MigrantInnen, indem sie Patrouillen durch den Campus und die angrenzenden Wohnviertel aussendet. Die Deportation der Flüchtlinge an die algerische Grenze scheint gewiss, mittlerweile ist auch schon eine erste Gruppe von MigrantInnen an die Grenze gebracht worden.
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