Neonazikader Patrick Zwerger geoutet
Patrick Zwerger, wohnhaft in Oberteuringen und Student an der Uni Konstanz, wurde mit Flugblättern und Plakaten als Kader der NPD mit besten Kontekten in die Kameradschaftsszene geoutet.
Flugblätter und Plakate informierten heute Uniangehörige und Studierende der Universität Konstanz, Clubmitglieder des Taekwondoclubs Ailingen e.V. und Nachbarn in Oberteuringen darüber, dass sich mitten unter ihnen ein Neonazikader bewegt.
Patrick Zwerger studiert nach Angaben des Flugblatts an der Uni Konstanz Jura und Deutsche Literaturwissenschaft. Er ist zudem Pressewart und Trainer des Vereins „Taekwondo Ailingen e.V.“ Worüber das Flugblatt aber vor allem informiert: Zwerger ist auch stellvertretender Vorsitzender der NPD-Ortsgruppe Bodensee-Konstanz, die Nummer zwei nach Heiko Bode. Zudem sitzt er im Vorstand des baden-württembergischen Landesverbands der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN). Zwerger war gemeinsam mit dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der JN, Alexander Neidlein, federführend an der Gründung eines sogenannten „Stützpunkts“ der JN im Kreis Konstanz beteiligt. Er erfreut sich bester Kontakte in die lokale Kameradschaftsszene, die auch bei der Stützpunktsgründung eingebunden war, und gehört zum organisatorischen Kern der Neonaziszene im Kreis Konstanz und in der Region Bodensee.
Die Flugblätter rufen KommilitonInnen, NachbarInnen und Vereinsmitglieder dazu auf, sich dazu zu verhalten, dass in ihrer Mitte ein Neonazi scheinbar „unpolitisch“ seinem bürgerlichen Leben nachgehen kann.
Patrick Zwerger studiert nach Angaben des Flugblatts an der Uni Konstanz Jura und Deutsche Literaturwissenschaft. Er ist zudem Pressewart und Trainer des Vereins „Taekwondo Ailingen e.V.“ Worüber das Flugblatt aber vor allem informiert: Zwerger ist auch stellvertretender Vorsitzender der NPD-Ortsgruppe Bodensee-Konstanz, die Nummer zwei nach Heiko Bode. Zudem sitzt er im Vorstand des baden-württembergischen Landesverbands der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN). Zwerger war gemeinsam mit dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der JN, Alexander Neidlein, federführend an der Gründung eines sogenannten „Stützpunkts“ der JN im Kreis Konstanz beteiligt. Er erfreut sich bester Kontakte in die lokale Kameradschaftsszene, die auch bei der Stützpunktsgründung eingebunden war, und gehört zum organisatorischen Kern der Neonaziszene im Kreis Konstanz und in der Region Bodensee.
Die Flugblätter rufen KommilitonInnen, NachbarInnen und Vereinsmitglieder dazu auf, sich dazu zu verhalten, dass in ihrer Mitte ein Neonazi scheinbar „unpolitisch“ seinem bürgerlichen Leben nachgehen kann.
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pawlo lässt grüßen
so und genauso läuft das ab. was haben wir dann bei einer solchen aktion gewonnen: nix. es gibt sicher ausnahmen, wenn der nazi sich in seinem umfeld wie die axt im walde benimmt, dann ist es dem bürger klar. aber meist leben die nasen eben als scheinbare normalbürger. sind wie hier trainer in einem verein. ich kann euch genau sagen wie es vor ort aussieht, die allermeisten werden sich solidarisieren alla: ich bin zwar nicht seiner meinung aber der grüßt immer und den lassen wir uns von anonymen fremden nicht anfeinden.
also: lieber vorher mal überlegen und nicht einfach aus reflex immer nach dem alten schema regieren.
antwort an pawlo
Warum sind solche Aktionen kontraproduktiv? Gerade wenn ein Nazi so normal aussieht (wie sieht er eigentlich aus – gibt ja leider kein Bild), ist es doch wichtig die Bevölkerung zu informieren. Oder würdest du wollen, dass deine Kinder im Sportverein von einem Neonazi trainiert werden. Oder hast du Lust mit jemanden der rassistisches und faschistischen Gedankengut verbreitet Tür an Tür zu wohnen, oder in der gleichen Kneipe zu sitzen. Weiss auch nicht, ob das zu einem Solidarisierungseffekt führt. Die Bevölkerung weiss doch schon relativ genau, was die NPD ist, oder?
Weiss nicht, ob der Typ sich wie die Axt im Walde benimmt. Jedenfalls scheint er nicht ganz ohne zu sein, wenn er eine Kaderfunktion in der Bodenseeregion hat.
Aber was würdest du denn stattdessen vorschlagen?
Ich denke da wäre konstruktive Kritik gefragt.
toll
man versucht hier aufs Äußerste eine Person gesellschaftlich bloßzustellen und an den Rand zudrängen.
Find ich nicht in Ordnung.