Anschlag auf Abgeordnetenbüro in Erfurt
Erfurt – Auf das Wahlkreisbüro „RedRoXX“ der beiden Thüringer
Landtagsabgeordneten Matthias Bärwolff und Susanne Hennig (beide „Die
Linke.“) ist in der Nacht zu Sonntag, den 8. Juli ein Anschlag verübt
worden.
Landtagsabgeordneten Matthias Bärwolff und Susanne Hennig (beide „Die
Linke.“) ist in der Nacht zu Sonntag, den 8. Juli ein Anschlag verübt
worden.
Erfurt – Auf das Wahlkreisbüro „RedRoXX“ der beiden Thüringer
Landtagsabgeordneten Matthias Bärwolff und Susanne Hennig (beide „Die
Linke.“) ist in der Nacht zu Sonntag, den 8. Juli ein Anschlag verübt
worden.
Bisher unbekannte Täter haben eine Scheibe des Büros in der Erfurter
Innenstadt eingeworfen. Zwei Steine direkt vor dem Büro könnten die
Wurfgeschosse gewesen sein. Die Polizei vor Ort geht vorerst von einer
politisch motivierten Tat aus.
Das „RedRoXX“ engagiert sich u.a. stark in der antirassistischen und
antifaschistischen Arbeit. Es hat in den vergangenen Jahren regelmäßig
Aktivitäten gegen das Erstarken von NPD und sogenannten
„Kameradschaften“ in Thüringen unterstützt, so u.a. die erfolgreichen
Aktionen gegen die NPD-Demonstration am 1. Mai in Erfurt.
„Die Linke“ in Thüringen, ihre Büros und speziell die beiden
Abgeordneten Bärwolff und Hennig sind in der jüngsten Vergangenheit ins
Visier von örtlichen Neonazis geraten. So hat der Erfurter
NPD-Vorsitzende u.a. am „Tag der offenen Tür“ gezielt die Sitze der
beiden antifaschistisch engagierten Abgeordneten „beansprucht“, wie die
Partei auf ihrer Homepage schreibt. Trinkaus versuchte zudem mehrfach,
unerwünscht Kontakt zu Hennig aufzunehmen und fotografierte erst vor
zwei Tagen heimlich den Abgeordneten Bärwolff und sein Fahrzeug.
„Die namentliche Nennung von mir und Matthias Bärwolff müssen wir als
,Feindmarkierung´ ansehen“, so Hennig. „Zwei engagierte Abgeordnete
sollen so eingeschüchtert werden. Vorerst müssen wir die eingeworfenen
Scheiben ähnlich wie die Polizei als einen politisch motivierten Angriff
auf gewählte Parlamentarier verstehen. Das darf eine Demokratie nicht
hinnehmen!“ so Hennig weiter.
„Genauso passiert es in anderen Orten Thüringens“, ergänzt Bärwolff. In
Apolda wurden in den vergangenen Monaten mehrfach die Scheiben einer
Politikerin der „Linken“ eingeworfen, die sich im örtlichen Bündnis
gegen Rechts engagiert. Auch in Gotha wurden die Scheiben des Büros der
Bundestagsabgeordneten Nele Hirsch offenbar von Nazis eingeworfen. „Wir
werden diese Einschüchterungsversuche nicht hinnehmen! Wir werden uns
weiter gegen die NPD und ihre Schläger offen äußern und engagieren. Wer
unsere Scheiben einschmeißt, beeindruckt uns nicht!“, sagte Bärwolff.
Landtagsabgeordneten Matthias Bärwolff und Susanne Hennig (beide „Die
Linke.“) ist in der Nacht zu Sonntag, den 8. Juli ein Anschlag verübt
worden.
Bisher unbekannte Täter haben eine Scheibe des Büros in der Erfurter
Innenstadt eingeworfen. Zwei Steine direkt vor dem Büro könnten die
Wurfgeschosse gewesen sein. Die Polizei vor Ort geht vorerst von einer
politisch motivierten Tat aus.
Das „RedRoXX“ engagiert sich u.a. stark in der antirassistischen und
antifaschistischen Arbeit. Es hat in den vergangenen Jahren regelmäßig
Aktivitäten gegen das Erstarken von NPD und sogenannten
„Kameradschaften“ in Thüringen unterstützt, so u.a. die erfolgreichen
Aktionen gegen die NPD-Demonstration am 1. Mai in Erfurt.
„Die Linke“ in Thüringen, ihre Büros und speziell die beiden
Abgeordneten Bärwolff und Hennig sind in der jüngsten Vergangenheit ins
Visier von örtlichen Neonazis geraten. So hat der Erfurter
NPD-Vorsitzende u.a. am „Tag der offenen Tür“ gezielt die Sitze der
beiden antifaschistisch engagierten Abgeordneten „beansprucht“, wie die
Partei auf ihrer Homepage schreibt. Trinkaus versuchte zudem mehrfach,
unerwünscht Kontakt zu Hennig aufzunehmen und fotografierte erst vor
zwei Tagen heimlich den Abgeordneten Bärwolff und sein Fahrzeug.
„Die namentliche Nennung von mir und Matthias Bärwolff müssen wir als
,Feindmarkierung´ ansehen“, so Hennig. „Zwei engagierte Abgeordnete
sollen so eingeschüchtert werden. Vorerst müssen wir die eingeworfenen
Scheiben ähnlich wie die Polizei als einen politisch motivierten Angriff
auf gewählte Parlamentarier verstehen. Das darf eine Demokratie nicht
hinnehmen!“ so Hennig weiter.
„Genauso passiert es in anderen Orten Thüringens“, ergänzt Bärwolff. In
Apolda wurden in den vergangenen Monaten mehrfach die Scheiben einer
Politikerin der „Linken“ eingeworfen, die sich im örtlichen Bündnis
gegen Rechts engagiert. Auch in Gotha wurden die Scheiben des Büros der
Bundestagsabgeordneten Nele Hirsch offenbar von Nazis eingeworfen. „Wir
werden diese Einschüchterungsversuche nicht hinnehmen! Wir werden uns
weiter gegen die NPD und ihre Schläger offen äußern und engagieren. Wer
unsere Scheiben einschmeißt, beeindruckt uns nicht!“, sagte Bärwolff.
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Ergänzungen
ebenfalls Angriffe im Jahr 2007
Am 1. Juli wurde in den frühen Morgenstunden das Büro der örtlichen Linkspartei erneut Opfer eines Neonaziangriffes. Mehrere Schriftzüge werden an Scheiben und Fassade gesprüht. Ebenfalls wurde versucht, ein Türschloss unbrauchbar zu machen.
Was die rechten dazu sagen:
Der NPD Kreisverband Erfurt-Sömmerda distanziert sich eindeutig von einer derartigen Tat. Ebenso weisen wir jegliche Verantwortung dafür zurück. Im Interesse einer friedlichen politischen Auseinandersetzung hat der NPD Kreisvorsitzende Trinkaus mehrfach Gesprächsangebote an die Linke/PDS gerichtet.
Leider ist der politische Druck in weiten Kreisen der Linken derart groß, dass man zu einem friedvollen Austausch von Argumenten und der Schaffung einer gewaltfreien Atmosphäre seitens der Linken/PDS nicht bereit ist.
Vielmehr ist zu vermuten, dass der Anschlag auf das Abgeordnetenbüro selbst inszeniert ist, um die Bemühungen der NPD zu diskreditieren und von den eigentlichen Gewalttaten der Linken Autonomen abzulenken.
(So wurde ja vor genau 14 Tagen der Überfall auf eine Gaststätte und ein neu eröffnetes Bürgerbüro mit einer immensen kriminellen Energie verübt).Es entsteht der Eindruck, dass der militante Flügel der Linken nunmehr erneut an der Gewaltspirale drehen will.
Aber darauf will und wird sich die NPD nicht einlassen. Steinewerfer haben in unseren Reihen nichts zu suchen und, hier geben wir dem Genossen Bärwolf Recht , "...beeindrucken uns auch nicht".
Ich denke das Bärwolf sich hiermit auch deutlich von den kriminellen Elementen distanziert hat, die an jenem Überfall vor 2 Wochen beteiligt waren.
Wieder einmal bestätigt sich hiermit die Auffassung, dass nur gemeinsam der Kampf gegen Gewalt und Extremismus Erfolg haben kann.
Der Kreisverband der NPD Erfurt distanziert sich noch einmal nachdrücklich von diesem Gewaltakt lobt hiermit 100,00 Euro zur Ergreifung der Täter des Überfalls auf das RedRoxx aus."
NeonaziAnschlag in Erfurt
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Tipp — Glasermeister
tipp2 — Carla Miller
am 14.07. nach Erfurt kommen — antifa
cannabis blatt am fenster? — konsumbürger
@Carla M. — kickflip
...ANARCHOS? — non-partial
NPD führt Nazis an der Nase rum — Hahaha
20 km südlich, einen tag zuvor... — redstar