Razzia bei Köpi Käufer
gerade kam ein beitrag in den Rundfunk berlin Brandenburg nachrichten RBB, dass es bei dem Käufer des autonomen wohn- und kulturzentrums köpi in Berlin eine Razzia gegeben hat... ihm wird Betrug vorgeworfen....
Der RBB zitierte dies in den Nachrichten aus einer berliner Zeitung die morgen erscheint....also morgen alle aufgepasst....
wer mehr weiß bitte ergänzen
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Ergänzungen
Razzia bei den Käufern der "Köpi"
Nicht nur die Bewohner des Autonomen-Zentrums Köpi in Mitte sind im Visier der Polizei. Nun wird auch gegen die neuen Besitzer der Immobilie an der Köpenicker Straße ermittelt. Sie war im Mai an ein dubioses Firmengeflecht versteigert worden. Wie nun bekannt wurde, ermittelt das Landeskriminalamt gegen etwa zehn Beteiligte aus dem Geflecht, das mit dem Kauf zu tun hat. Der Vorwurf lautet Betrug. Die Beschuldigten sollen etliche Handwerksbetriebe bei früheren Bauprojekten um ihr Geld geprellt haben, indem sie "Strohgesellschafter" und "Strohgeschäftsführer" eingesetzt haben.
Undurchsichtige Verhältnisse herrschen auch heute bei den neuen Köpi-Eigentümern. Wer sich auf ihre Spur begibt, verliert sich im Dickicht der Firmen, die mit dem Geschäft irgendwie zu tun hatten. Sie tragen Namen wie "Sanus" und "Vitalis" oder "Plutonium 114". Wer mit wem zu tun hat, das interessiert nun die Berliner Staatsanwaltschaft. Justizsprecher Michael Grunwald bestätigte gestern auf Anfrage der Berliner Zeitung, dass im Auftrag der Staatsanwaltschaft Polizisten am Mittwoch bundesweit 25 Objekte durchsuchten. "Die Beweiserhebungen waren erfolgreich", sagte er. "Zirka 25 Umzugskartons Beweismittel müssen nun ausgewertet werden." Durchsucht wurden allein in Berlin 16 Wohnungen und Büros, etwa in der Schöneberger Winterfeldtstraße und am Kudamm. Auch in Essen, Düsseldorf, Konstanz und Friedrichshafen waren Polizisten im Einsatz.
"Die Durchsuchungen werden in einem Ermittlungskomplex gegen Dr. Siegfried N. und andere Tatbeteiligte durchgeführt", so Grunwald. Bei dem Hauptbeschuldigten handelt es sich um den 43-jährigen Siegfried Nehls, der unter anderem Vorstand der Sanus Beteiligungs AG mit Sitz am Kudamm ist. Staatsanwaltschaft und Polizei werfen ihm und anderen vor, bei sechs Berliner Bauvorhaben GmbHs als Generalübernehmer beauftragt zu haben, die wiederum kleinere Mittelständler als Subunternehmer für die Arbeiten anheuerten. Als der Bau fertig gestellt war, gingen die Generalübernehmer jedes Mal plötzlich pleite. Die bauausführenden Firmen seien größtenteils nicht bezahlt worden. Beispielsweise beim Bau von Wohnhäusern an der Frankfurter Allee, der Winterfeldt-, der Immanuelkirch-, der Meyerheimstraße, der Knaack- und der Niederbarnimstraße. "Es wurde ausgenutzt, dass die in der Regel kleinen und finanzschwachen Subunternehmen nicht in der Lage sind, ihre berechtigten Ansprüche vor Gericht geltend zu machen", so ein Ermittler. Siegfried Nehls wies die Vorwürfe als "nicht nachvollziehbar" zurück.
Quelle:
amtshilfe
Sorgen um die Aktionäre
Für die Anleger und künftigen Aktionäre, sowie für die betroffenen Unternehmen hätte es wahrscheinlich nicht unbedingt positive Folgen, falls auch diese Unternehmen in Betrügereien verwickelt wären. Die Auswirkungen auf die Börsenkurse, wie auch auf die Kapitalbeschaffung sind nicht abzusehen.
Hoffentlich kommt keinmensch auf die Idee, den Artikel der Regionalzeitung "Berliner Zeitung" auf Börsenforen wie z.B. www.wallstreet-online.de, www.ariva.de, www.aktien-onvista.de, www.forum-finanzen.net zu posten oder gar per Pressemitteilung an einschlägige Börsen- und Finanzzeitungen zu senden. Dies könnte gar eine Hysterie auslösen, denn mensch weiß ja, Kapital ist scheu wie ein Reh und Börsenkurse bestehen zu 70 Prozent aus Psychologie.
Zumal gerade die Powerbags AG in den letzten Monaten heftig Prügel beziehen musste und der Börsengang der Sanus Beteiligungs AG für den Herbst geplant war.
(vgl.
Bitte nicht weitererzählen
EIGENTÜMER WILL LUXUSHÄUSER UND BOOTSSTEGE
Großrazzia bei den neuen Besitzern der "Köpi"
Staatsanwalt erhebt Betrugsvorwürfe gegen Firmen
Andreas Kopietz
Die Bewohner des Autonomen-Zentrums Köpi in Mitte sind im Visier der Polizei, weil sie linksradikal sind, eine illegale Kneipe betreiben und auch sonst rebellisch sind. Doch auch die neuen Besitzer der Immobilie bekamen jetzt Besuch von der Polizei. Das Landeskriminalamt ermittelt gegen etwa zehn Beteiligte eines Firmengeflechts, das zum Teil mit dem Kauf des Areals an der Köpenicker Straße zu tun hat. Der Vorwurf lautet Betrug. Die Beschuldigten sollen in früheren Jahren etliche Handwerksbetriebe am Bau um ihr Geld geprellt haben, indem sie "Strohgesellschafter" und "Strohgeschäftsführer" einsetzten.
Undurchsichtige Verhältnisse herrschen auch heute bei den neuen Köpi-Eigentümern. Wer sich auf ihre Spur begibt, verliert sich leicht im Dickicht der Firmen, die mit dem Geschäft irgendwie zu tun hatten. Sie tragen Namen wie "Sanus" und "Vitalis" oder "Plutonium 114 Köpenicker Str. 133-138 GmbH". Wie sich erst später herausstellte, ist Letztere neuer Eigentümer der Köpi und der Nachbargrundstücke. Geschäftsführer ist Besnik Fichtner, ein 40-jähriger Kosovare, der in Berlin und Brandenburg lebt.
Wer mit wem zu tun hat, das interessiert nun die Berliner Staatsanwaltschaft. Justizsprecher Michael Grunwald bestätigte gestern der Berliner Zeitung, dass im Auftrag der Staatsanwaltschaft Polizisten am Mittwoch bundesweit 25 Objekte durchsuchten. "Die Beweiserhebungen waren erfolgreich. Rund 25 Umzugskartons Beweismittel müssen ausgewertet werden", sagte er.
Durchsucht wurden in Berlin 16 Wohnungen und Büros, etwa in der Winterfeldtstraße, der Pacelliallee und am Kudamm. Auch in Düsseldorf, Konstanz und Friedrichshafen waren Polizisten im Einsatz. "Die Durchsuchungen werden in einem Ermittlungskomplex gegen Dr. Siegfried N. und andere Tatbeteiligte durchgeführt", so Grunwald.
Bei dem Hauptbeschuldigten handelt es sich um den 43-jährigen Siegfried Nehls, der unter anderem Vorstand der Sanus Beteiligungs AG mit Sitz am Kudamm ist. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bei sechs Berliner Bauvorhaben GmbHs als Generalübernehmer beauftragt zu haben, die wiederum kleinere Mittelständler als Subunternehmer für die Arbeiten anheuerten. Nach Fertigstellung, seien die Generalübernehmer jedes Mal pleite gegangen. Die bauausführenden Firmen seien deshalb größtenteils nicht bezahlt worden. Betroffen waren demnach Altbausanierungen an der Frankfurter Allee, der Knaack-, Winterfeldt-, Immanuelkirch-, Meyerheim- und Niederbarnimstraße. "Es wurde ausgenutzt, dass die meist kleinen und finanzschwachen Subunternehmen nicht in der Lage sind, ihre berechtigten Ansprüche vor Gericht geltend zu machen", so der Vorwurf eines Ermittlers.
Siegfried Nehls wies die Vorwürfe gestern als "nicht nachvollziehbar" zurück: "Wir sind unseren vertraglichen Verpflichtungen immer nachgekommen." Das Netzwerk der beteiligten Firmen hält er für transparent. Es sei normal, dass für verschiedene Vorhaben Projektgesellschaften errichtet werden. Eine solche Gesellschaft ist die Plutonium 114 GmbH mit Besnik Fichtner. Auch seine Wohnung in Schöneberg, wie auch sein Firmensitz in Liebenwalde wurden durchsucht. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft seien "absoluter Schwachsinn", sagt er. Ein Grund dafür könnte nach seinen Worten Ärger sein, den es bei früheren Bauprojekten mit Firmen gab, die ihre Leistungen nicht ordentlich erbracht hätten und deshalb nicht bezahlt worden seien. (mit db.)
Eigentümer will Luxushäuser und Bootsstege
Die Köpi gilt als europaweite Hochburg der autonomen Szene. In dem 1905 gebauten Haus leben rund 70 Menschen, viele ohne Mietvertrag. Das Haus und mehrere Nachbargrundstücke wurden im Mai versteigert.
Besnik Fichtner ist neuer Eigentümer. Auf dem Areal, das bis an die Spree reicht, stellt er sich Geschäftshäuser und Wohnungen vor - "etwas Luxuriöses, mit Liegeplätzen für Boote". In der nächsten Woche, sagte Fichtner der Berliner Zeitung, wolle er mit seinem Architekten reden. "Da wird schon sehr viel entschieden."
Die jetzigen Bewohner der Köpi sollen irgendwann raus. "Wer einen Mietvertrag hat, kann noch eine Weile bleiben", so der Eigentümer.
Der Verkauf der Köpi zog Demos und Proteste der linken Szene nach sich. Ein Abriss dürfte Krawalle nach sich ziehen. Fichtner, ein Kosovo-Albaner, stört das nicht: "Ich komme aus einer harten Ecke, mich stört das nicht."
Berliner Zeitung, 22.06.2007
Neue "Köpi"-Besitzer im Zwielicht
irgendein Telefonat
Was der Spatz, Herr Schrade in einem Interview vom 30.04.07 erzählt, könnt Ihr hier hören:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Siegfried Nehls - cool
S.Nehls = Bilderbucharschloch?!
Vielleicht sollte man mal so die Untersuchungen abwarten und dann die eventuellen Schweinereien des Firmengeflechts um Nehls für die Kampagne zum Erhalt der Köpi nutzen?!
Sowas sorgt doch nun wirklich für keine gute Presse!!! Während es in Kopenhagen eine kleine unbeliebte, rechtskonservative Sekte war der es sowieso egal ist wie schlecht die Presse über sie schreibt, ist es bei einer privaten Firma, beziehungsweise einem ganzen Firmengeflecht, schon einschneidender wenn die Presse plötzlich schlecht berichtet und sich der schlechte Ruf ausbreitet!
Hoffen wir mal das der Kauf der Köpi seinen neuen Besitzern genauso viel "Glück" bringt wie seinem letzten Besitzer, sprich Bankrott!!!
Köpi und Google???
squat.net serverwechsel
es kann auch sein das squat.net google ausgesperrt hat mit einer robots.txt, muss also nicht google gewesen sein, auch wenn google sonst sehr boese ist. vielleicht wollen die dort nicht gelistet werden.