19.6. - Tag der revolutionären Gefangenen
Der 19.6., der in Italien, Spanien, Frankreich und mehreren anderen Ländern für den Tag der revolutionären Gefangenen steht, diente dieses Jahr auch in der BRD dazu, Aktionen durchzuführen. Im diesjährigen Aktionstag auf die am 12. Februar 2007 in Italien verhafteten RevolutionärInnen, denen die Mitgliedschaft in der PC P-M (Politisch-Militärische Kommunistische Partei) vorgeworfen wird.
[Hintergrund: Am 19. Juni 1986 wurden in drei Hochsicherheitsgefängnissen Perus 300 Gefangene vom peruanischen Staat ermordet. Die sozialistische Internationale unter dem Vorsitz von Willy Brandt, die zu der zeit in Lima tagte, begrüßte dieses Massaker.]
Auf Aufrufe der SRI (Rote Hilfe International) und des Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen hin fand bereits am 18.6. in Berlin eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Revolution und Konterrevolution in Italien“ statt. Am 19.6. gab es eine spontane Kundgebung vor der italienischen Botschaft in Berlin und gegen Abend desselben Tages wird es eine weitere Kundgebung vor dem Hamburger Hauptbahnhof geben.
Aufrufe und Grußbotschaften von Gefangenen zum 19.6.:
http://www.political-prisoners.net/home.php?id=14&lang=de&action=campaign
http://www.rhi-sri.org/index.php?db=aktuell&id=468&mPath=
http://www.rhi-sri.org/index.php?db=aktuell&id=474&mPath=
http://www.sol-hh.de/Archiv/Index-Freiheit%20f%FCr%20Revolutionaere.htm
„Revolution und Konterrevolution in Italien“
Am Montag den 18.6. wurde in Berlin vom Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen eine Informationsveranstaltung hinsichtlich der Situation in Italien und der Repression während des G8-Gipfels durchgeführt.
Der erste Beitrag des Abends wurde von der Vertreterin der SRI Zürich (Rote Hilfe International) vorgetragen. Ihr Vortrag wurde per Live-Videokonferenz übertragen, da sie zu einer der Personen gehört, die im Rahmen der Repressionswelle am 12.2. kriminalisiert wurden. Ein dem §129a ähnelnder italienischer Anti-Terror-Paragraph verhinderte ihr persönliches Erscheinen, da ihr bei einer Ausreise eine Verhaftung droht.
Die Vertreterin der SRI berichtete über die Verhaftung der 15 Militanten am 12. Februar 2007, die in mehreren italienischen Städten stattfand und bei der es auch Razzien in Zürich gab. Im Vorfeld wurden langjährige nachrichtendienstliche Mittel wie Kameras und Wanzen eingesetzt.
Ein weiterer Punkt war die Geschichte des bewaffneten Kampfes, vor allem der Roten Brigaden, aus der die PC P-M entstanden ist. Weiterhin wurde über die politischen Vorstellungen der PC P-M berichtet. Ebenfalls Thema waren die Haftbedingungen der italienischen Gefangenen, die ähnlichen Isolationshaftbedingungen unterworfen sind wie damals die Gefangenen aus der RAF. Ein Beispiel davon ist die Videokonferenz, die es den Gefangenen nicht erlaubt, an ihren Prozessen selbst teilzunehmen, da sie nur per Videokonferenz am Prozess teilnehmen können.
Die Vertreterin der SRI begrüßte es, dass sie trotz drohender Verhaftung an der Veranstaltung per Videozuschaltung teilnehmen konnte.
Der Vertreter des Anti-G8-Bündnisses für eine revolutionäre Perspektive gab einen Überblick über die Repression während des Gipfels in Heiligendamm und betonte, dass die Angriffe auch Ausdruck der Angst der Herrschenden vor der sich entwickelnden antikapitalistischen Bewegung ist, die sie langfristig bekämpfen möchte.
Für weitere Infos zu Repression während des G8-Gipfels:
http://www.antig8.tk
Die Veranstaltung endete mit der Verabschiedung einer Grußadresse an die Hamburger Kundgebung am 19.6.
Spontane Kundgebung vor der italienischen Botschaft in Berlin
Am Dienstag den 19.6. fand vor der italienischen Botschaft in Berlin ein spontane Kundgebung statt. Die AktivistInnen waren mit roten Fahnen und einem Transparent mit der Aufschrift „Solidarität mit den PC P-M Gefangenen in Italien“ vor die Botschaft gegangen und riefen die Parolen „Freiheit für alle politischen Gefangenen, „Wir sind nicht alle Es fehlen die Gefangenen“ und „Hoch die internationale Solidarität“.
Das Solidaritätskomitee für die Freiheit der Gefangenen aus der PC P-M veröffentlichte heute folgende Pressemitteilung:
http://www.political-prisoners.net/home.php?id=387&lang=de&action=news
Auf Aufrufe der SRI (Rote Hilfe International) und des Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen hin fand bereits am 18.6. in Berlin eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Revolution und Konterrevolution in Italien“ statt. Am 19.6. gab es eine spontane Kundgebung vor der italienischen Botschaft in Berlin und gegen Abend desselben Tages wird es eine weitere Kundgebung vor dem Hamburger Hauptbahnhof geben.
Aufrufe und Grußbotschaften von Gefangenen zum 19.6.:
http://www.political-prisoners.net/home.php?id=14&lang=de&action=campaign
http://www.rhi-sri.org/index.php?db=aktuell&id=468&mPath=
http://www.rhi-sri.org/index.php?db=aktuell&id=474&mPath=
http://www.sol-hh.de/Archiv/Index-Freiheit%20f%FCr%20Revolutionaere.htm „Revolution und Konterrevolution in Italien“
Am Montag den 18.6. wurde in Berlin vom Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen eine Informationsveranstaltung hinsichtlich der Situation in Italien und der Repression während des G8-Gipfels durchgeführt.
Der erste Beitrag des Abends wurde von der Vertreterin der SRI Zürich (Rote Hilfe International) vorgetragen. Ihr Vortrag wurde per Live-Videokonferenz übertragen, da sie zu einer der Personen gehört, die im Rahmen der Repressionswelle am 12.2. kriminalisiert wurden. Ein dem §129a ähnelnder italienischer Anti-Terror-Paragraph verhinderte ihr persönliches Erscheinen, da ihr bei einer Ausreise eine Verhaftung droht.
Die Vertreterin der SRI berichtete über die Verhaftung der 15 Militanten am 12. Februar 2007, die in mehreren italienischen Städten stattfand und bei der es auch Razzien in Zürich gab. Im Vorfeld wurden langjährige nachrichtendienstliche Mittel wie Kameras und Wanzen eingesetzt.
Ein weiterer Punkt war die Geschichte des bewaffneten Kampfes, vor allem der Roten Brigaden, aus der die PC P-M entstanden ist. Weiterhin wurde über die politischen Vorstellungen der PC P-M berichtet. Ebenfalls Thema waren die Haftbedingungen der italienischen Gefangenen, die ähnlichen Isolationshaftbedingungen unterworfen sind wie damals die Gefangenen aus der RAF. Ein Beispiel davon ist die Videokonferenz, die es den Gefangenen nicht erlaubt, an ihren Prozessen selbst teilzunehmen, da sie nur per Videokonferenz am Prozess teilnehmen können.
Die Vertreterin der SRI begrüßte es, dass sie trotz drohender Verhaftung an der Veranstaltung per Videozuschaltung teilnehmen konnte.
Der Vertreter des Anti-G8-Bündnisses für eine revolutionäre Perspektive gab einen Überblick über die Repression während des Gipfels in Heiligendamm und betonte, dass die Angriffe auch Ausdruck der Angst der Herrschenden vor der sich entwickelnden antikapitalistischen Bewegung ist, die sie langfristig bekämpfen möchte.
Für weitere Infos zu Repression während des G8-Gipfels:
http://www.antig8.tk Die Veranstaltung endete mit der Verabschiedung einer Grußadresse an die Hamburger Kundgebung am 19.6.
Spontane Kundgebung vor der italienischen Botschaft in Berlin
Am Dienstag den 19.6. fand vor der italienischen Botschaft in Berlin ein spontane Kundgebung statt. Die AktivistInnen waren mit roten Fahnen und einem Transparent mit der Aufschrift „Solidarität mit den PC P-M Gefangenen in Italien“ vor die Botschaft gegangen und riefen die Parolen „Freiheit für alle politischen Gefangenen, „Wir sind nicht alle Es fehlen die Gefangenen“ und „Hoch die internationale Solidarität“.
Das Solidaritätskomitee für die Freiheit der Gefangenen aus der PC P-M veröffentlichte heute folgende Pressemitteilung:
http://www.political-prisoners.net/home.php?id=387&lang=de&action=news
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Spontane Kundgebung vor der italienischen Botschaft (9.0M)

Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Klasse Propaganda der autoritären Fraktion — xyz
Es lebe die Entsolidarisierung ?!? — Phoebe