Zivi in Blockade stachelte zu Gewalt auf!
Fernsehen berichtete (um ca. 21.40) von einem Zivipolizisten im Autonomen-Outfit, der in einer Blockade die friedlichen Teilnehmer/innen zu Gewalt anstacheln wollte. Dann wurde er enttarnt und schließlich vom Legal-Team seinen uniformierten Kollegen übergeben.
Um ca. 21.40 Uhr kam im Fernsehen (Sender bitte andere ergänzen, war zu aufgeregt) ein Bericht über einen Blockadepunkt. Die Reporterin erzählte, dass vor ca. zwei Stunden ein Zivilbeamter der Polizei, der als Autonomer verkleidet war und versucht hatte, die friedlichen Blockierer/innen zu Gewalttaten anzustacheln, von den Menschen in der Blockade enttarnt worden sei; sie hatten auch seinen Ausweis verlangt. Es gab einen Filmclipp zu dieser Situation, wo der Zivi am Boden liegt und auf ihm ein Mann mit gelber Weste, der ihn vor den zahlreichen ihn umringenden Menschen schützt. Der Zivilbeamte sei schließlich vom Legal-Team seinen in der Nähe stehenden uniformierten Kollegen übergeben worden. Bitte ergänzt diese Info mit weiteren Einzelheiten
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Ergänzungen
Bestätigung
+++ Vorwürfe gegen Polizei +++
[21:37] Der Anwaltliche Notdienst der Demonstranten erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Demnach sollen während der Blockadeaktion vor dem Zaun in Heiligendamm vermummte Zivilpolizisten in die Demonstrantenmenge eingeschleust worden sein. Augenzeugenberichten zufolge fiel am Abend eine Gruppe von vier bis fünf schwarz gekleideten jungen Männern auf, die sich außergewöhnlich aggressiv gegenüber der Polizei verhielten. Als Protestler die Männer nach ihrer Herkunft und Identität befragt hätten, seien diese geflohen. Einer sei jedoch festgehalten und als Zivilpolizist erkannt worden.
spiegel online berichtet hierzu
artikel: vorwürfe gegen polizei
Sender
Aber ich glaube der Beitrag kam auch schon vor 21.30 Uhr.
sender
auch die konservative WELT berichtet
Verkleideter Polizist soll Demonstranten zum Steinewerfen aufgefordert haben
Eskalation am Zaun: Als ein Vermummter die Menge aufwiegelt, vermuten die Demonstranten, dass er ein Polizist im Undercover-Einsatz ist. Sie greifen den Mann an, andere übergeben ihn der Polizei. Inzwischen laufen die Reparaturarbeiten am beschädigten Sicherheitszaun. Der ganze Tag im G-8-Ticker von WELT ONLINE.
....
+++ Heiligendamm, 20:42 Uhr +++
WELT-ONLINE-Reporterin Freia Peters berichtet, dass es gegen halb acht bei der Blockade des Haupttors des Zauns auf der Lindenallee fast zu einer Eskalation gekommen wäre. Ein schwarz gekleideter Vermummter stachelt zum Steine werfen auf. Schnell werden die Demonstranten skeptisch, er ist perfekt gekleidet. „Das ist ein Zivilbulle!“ ruft einer. Hunderte rennen auf ihn zu und rufen „verpiss Dich!“, einige sammeln Steine im Kiesbecken der Molli-Bahn und ziehen ihre Vermummungen hoch. Block-G-8-Aktivist Henning Obens rennt mit seinem Megafon herbei und spricht den jungen Mann an, wo er herkomme, wie er heiße, doch er bleibt stumm, die Menge tobt.
Zeitgleich marschiert eine Hundertschaft von Süden auf die Straße in Richtung Zaun, vorbei den Blockierern. Obens schützt den Vermummten mit seinem Körper und zerrt ihn zur Polizei. Dort wird er von den Beamten in Empfang genommen und hinter die Polizeisperre gezogen. Offenbar war der Vermummte ein „Agent Provokateur“. Linke Gruppen werfen der Polizei vor, mit solchen Zivilpolizisten die Stimmung beim Gipfel in Genua angeheizt zu haben.
Um ein Haar wäre die Situation eskaliert, doch wenig später beruhigt sich die Menge wieder. Zeitgleich wird eine Blockade in Vorder Bollhagen von der Polizei mit Wasserwerfern geräumt. Es scheint, als wollen die Beamten auch am Haupttor räumen. Immer näher fahren zwei Wasserwerfer und ein Räumungsfahrzeug auf die Blockierer zu. Eigentlich gibt es keinen Grund dazu – die Demonstranten sind friedlich.
+++
Auszug ex wikipedia:
Als Agent Provocateur [aˈʒɑ̃ pʀɔvɔkaˈtœʀ] (frz. etwa für "Provozierender Agent") "bezeichnet man einen Lockspitzel. Er ist meist im Auftrag von Behörden, wie Polizei oder Geheimdiensten, tätig. Er versucht verdeckt, also unerkannt, andere zur Begehung von Straftaten zu verleiten....
das ist schon ein paar stunden her..
+++ Möglicherweise Polizist verprügelt +++ [19:41] Am Sicherheitszaun um Heiligendamm ist die Situation kurzzeitig eskaliert. Am Blockadepunkt Galopprennbahn wurde eine Person von mehr als einem Dutzend vermummter Demonstranten angegriffen. Möglicherweise handelte es sich um einen Polizisten, der in der Autonomen-Kleidung unter den Blockierern war. Der Mann wurde von Kräften des anwaltlichen Notdienstes der Demonstranten aus der Notlage befreit und zur Linie der Polizisten gebracht, die ihn in ihre Reihen zogen.
(Quelle: Spiegel Online Gipfelticker )
Mit solidarischem Gruß,
Kommando "SOITA POLIISI"
HumppaJugend Hamburg
[dpa] meldete dazu ...
Heiligendamm - Am Sicherheitszaun um Heiligendamm ist die Situation kurzzeitig eskaliert. Am Blockadepunkt Galopprennbahn wurde eine Person von mehr als einem Dutzend vermummter Demonstranten angegriffen. Möglicherweise handelte es sich um einen Polizisten, der in der Autonomen-Kleidung unter den Blockierern war. Er wurde von anderen Demonstranten befreit. Im Laufe des Tages hatten bereits Tausende G8-Gegner die Sicherheitslinien überwunden und sich am Zaun versammelt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
dpa - 06.06.2007 - 20:28:02 Uhr
Agent Provokateur - Wer braucht die Gewalt?
weiteres vom spiegel.de
Wichtiger rat an alle Demonstranten
Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, daß ALLE Demonstranten sich über die sichere Existenz von Agent Provocateuren im Klaren sind. Bei einer solchen Masse von hochintelligenten Menschen werden auch zweifelsohne rasch effiziente Maßnahmen entwickelt werden, die geeignet sind, diese Pest einer jeden Volksbewegung zu bekämpfen.
Hier ist es wichtig, Defensive als Tugend zu betrachten.
“Meisterhaft ist, wer sich der Niederlage entzieht. Die Gelegenheit zum Sieg aber gibt dir der Gegner” (aus dem I Ching).
Ich vermute hunderte von APs unter den Demonstranten. Die werden sich doch bei einem Minimum an Wachsamkeit, Aufmerksamkeit und Disziplin noch aufstöbern lassen.
Wichtig ist: diese Leute verprügeln ist keine gute Idee, wohl aber die Feststellung von Personalien und die Ablichtung ihrer Gesichter und ihres Auftretens.
Rein nach dem Gesetz ist der Aktionsraum “verdeckter Ermittler” sehr beschränkt, sie dürfen explizit nicht “zu Straftaten verleiten”. Jeder erfahrende Demonstrant weiß aber, daß sich die Führung der Repressionskräfte noch nie daran gehalten haben.
Es ist wichtig, darin eine taktische Schwäche der Gegenseite zu sehen, denn die faktische Aufgabe von APs ist es eben, zu Straftaten zu verleiten, sonst sind sie tendenziell zwecklos.
Der Nachweis, daß namentlich oder wenigestens vom gesicht her identifizierbare “verdeckte Ermittler” zu gewaltaktionen aufgefordert oder gar selbst ausgeführt haben, ist daher unschätzbar wichtig.
Ordnerkräfte und auch alle anderen Demonstranten sollten sich unbedingt ein sinnvolles Vorgehen für den Fall der weiteren Entlarvungen überlegen und zuerechtlegen, damit nicht spontan und damit möglicherweise falsch gehandelt wird.
Nochmals: identifizierte Provokateure auf keinen Fall verprügeln (damit meine ich Tritte, Faustschläge etc.), wohl aber “festsetzen” und alles notwendige unternehmen, damit diese identifizierbar sind und der Vorfall im Nachhinein zweifelsfrei nachweisbar ist.
Dazu ist Disziplin, Koordinationn und Absprache notwendig.
Das muß unbedingt unter allen Demonstranten verbreitet werden.
Block G8: Polizei soll zu Provokateur Stellun
Organisatoren der Gipfelproteste werfen der Polizei den Einsatz von Zivilbeamten zur gezielten Provokation von Krawallen vor.
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Mehrere Demonstranten berichteten von einem Polizisten in Zivil, der am Mittwoch Blockierer zu Straftaten habe anstacheln wollen. Der Mann sei von Demonstrationsteilnehmern aus Bremen als Bremer Polizist identifiziert worden, sagte Henning Obens von der Blockadegruppe Block G8.
Fünferbande in schwarz
»Er gehörte zu einer Gruppe von fünf Leuten«, berichtete Obens in Rostock über den Vorfall, der sich am Blockadepunkt Rennbahn ereignete. Sprecher der Polizeisondereinheit Kavala wollten dies auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren. Obens kündigte daraufhin an, Fotos des Mannes zu veröffentlichen, falls die Polizei den Vorfall nicht bestätige.
Laut Obens waren die fünf Männer in schwarz gekleidet und trugen Kapuzenpullover. Sie hätten versucht, eine Gruppe von tschechischen Autonomen aufzustacheln. Daraufhin seien die Männer von anderen Demonstranten zur Rede gestellt worden.
Mitdemonstranten plötzlich gesiezt
Während vier von ihnen flüchten konnten, sei ein Mann umringt worden. »Wir haben ihn aufgefordert, sich auszuweisen oder zu sagen, von wo er kommt«, sagte Obens. Daraufhin habe der Mann die übrigen Demonstranten nur noch mit »Sie« angesprochen und jede Auskunft verweigert. Als der mutmaßliche Zivilpolizist beharrlich alle Angaben verweigerte, sei er zu Polizeikette geführt worden und dort einer Festnahmeeinheit übergeben worden. Ein anderer mutmaßlicher Zivilpolizist aus der Gruppe sei schon vorher durch die Polizeikette verschwunden, sagte Obens.
(jW)
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07.06.2007, 12:04 Uhr
Polizei stoppt Greenpeace-Aktion
Kühlungsborn. Die Umweltorganisation Greenpeace ist am Donnerstag mit zwei Schlauchbooten in die Sicherheitszone um den G-8-Gipfel in Heiligendamm eingedrungen.
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Die Boote vor der Ostseeküste von Kühlungsborn wurden von mehreren Polizeischiffen verfolgt und zum Stoppen gezwungen. Die Greenpeace-Besatzung präsentierte ein Plakat mit der Aufschrift »G 8 - Act now« (»G-8 - handele jetzt«»), wie auf live gesendeten Hubschrauberbildern des Senders n-tv zu sehen war.
Nach Angaben einer Greenpeace-Sprecherin zielte die Aktion auf die Verhandlungen der G-8 über den Klimaschutz ab, die für die zweite Arbeitssitzung in Heiligendamm am Nachmittag vorgesehen waren. In Kühlungsborn ist das Pressezentrum des G-8-Gipfels. Das Ostseebad ist etwa fünf Kilometer von Heiligendamm entfernt.
Die Polizei hatte am Mittwoch außerhalb des Sperrgebietes von Heiligendamm ein Schiff der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgebracht und mehrere Schlauchboote fahruntüchtig gemacht. Außerdem beschlagnahmten die Polizisten einen Heißluftballon an Bord. Nach Angaben der Organisation blieb nur ein Schlauchboot an Bord der »Arctic Sunrise« fahrtüchtig.
(AP/jW)
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07.06.2007, 11:51 Uhr
Blockierer harren aus
Rund 1000 Demonstranten haben nach Polizeiangaben über Nacht die Blockadeaktionen am Tagungsort des G8-Gipfels in Heiligendamm fortgesetzt.
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Die Organisatoren sprachen von insgesamt 2000 Menschen, die an der Kontrollstelle Rennbahn am Sicherheitszaun und in der Nähe des Ortes Börgerende verharrten. Im Laufe des Vormittags sei die Teilnehmerzahl der Blockaden wieder erheblich gewachsen.
Die zweite Kontrollstelle Hinter Bollhagen, die am Mittwoch ebenfalls zeitweise gesperrt war, ist Polizeiangaben zufolge wieder frei. Auch die Molli-Bahn, mit der die Journalisten zum Tagungsort gebracht werden, nahm nach einer Unterbrechung vom Mittwoch wieder den Verkehr auf.
(AFP/jW)
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Foto des Zivis / Agent Provocateur
Das Ganze geschah noerdlich von Bad Doberan, im Feld an der Molli-Zug-Strecke. Nach der versuchten Landung der Helikopter waren viele Menschen in das Feld westlich der Blockade gelaufen. Zwei Zivis sollen aus den Feldern gekommen sein, sie wurden verfolgt, einer von ihnen ist entkommen. Der andere ist auf dem Foto zu sehen.
Ich finde es richtig, Zivi-Fotos zu veroeffentlichen und wuerde dafuer auch Straf-Prozesse riskieren. In diesen Prozessen kann die Polizei-Strategie skandalisiert werden. Mit der Veroeffentlichung koennen Zivis enttarnt werden. Ausserdem sollte allen Zivis klar sein, dass einmal ihr Foto veroeffentlicht werden kann. Und eine solche Veroeffentlichung kann schmerzhafte Folgen haben. Das sind dann die Folgen ihres schmutzigen Jobs.
Interessant ist noch die Tatsache, dass zu der Zeit, als diese Zivis eingesetzt wurden bzw. auftauchten, die KAVALA eine Pressemitteilung herausgab, unter den Blockierern befaenden sich schwarzgekleidete, gewalttaetige Autonome und die Polizei beginne nun deshalb mit der Raeumung. Eine Ungeheuerlichkeit.
jo
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08. Juni 2007
Polizei bestätigt Einsatz von Zivil-Beamten
Am Mittwoch, den 06.06.2007 wurde gegen 19:00 Uhr innerhalb der Blockade vor der Kontrollstelle Galopprennbahn ein in Zivil eingesetzter Beamter aus der Hansestadt Bremen von anderen Blockadeteilnehmern aus der selben Region erkannt, angegriffen und gewaltsam aus der Menschenmenge gedrängt. Dabei wurde der Beamte leicht verletzt. Nur dem beherzten Eingreifen friedlicher Globalisierungskritiker ist es zu verdanken, dass es nicht zu schwereren Verletzungen kam.
Behauptungen, der Zivil-Beamte habe den Auftrag gehabt, andere Blockadeteilnehmer zur Begehung von Straftaten und Störungen anzustiften, entbehren jeglicher Grundlage. Seine einzige Aufgabe bestand darin, Informationen über die Planung und Begehung von Straftaten und Störungen zu erheben.
Der Einsatz solcher zivilen Kräfte ist Bestandteil der Deeskalationsstrategie und dient ausschließlich der beweiskräftigen Feststellung von Gewalttätern.
Titel der Hamburger Morgenpost
Die Polizei bestätigte inzwischen den Zivi-Einsatz
Polizei bestätigt, dass der an der Galopprennbahn enttarnte Provokateur ein Zivibulle war.
"+++ Rostock, 12.53 Uhr +++
Die Polizei hat den Einsatz von getarnten Zivilbeamten bei Demonstrationen zum G-8-Gipfel bestätigt. Der am Mittwoch von Demonstranten erkannte und angegriffe Beamte sei leicht verletzt worden, erklärte die Polizei weiter. "Behauptungen, der Zivilbeamte habe den Auftrag gehabt, andere Blockadeteilnehmer zur Begehung von Straftaten und Störungen anzustiften, entbehren jeglicher Grundlage. Seine einzige Aufgabe bestand darin, Informationen über die Planung und Begehung von Straftaten und Störungen zu erheben."
Quelle:
mehr infos zum bremer zivi
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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