Nazis kündigen G8-Kundgebung in Rostock an
Für den kommenden Donnerstag hat die NPD eine Kundgebung am Rostocker Stadthafen angemeldet. Ob die Pläne von 500 anwesenden Nazis eine PR-Masche oder ernstgemeint sind, ist unklar.
Die geplante Großdemonstration der Nazis am vergangenen Sonnabend in Schwerin war verboten worden. Trotz spontaner Aktionen in mehreren Städten machten die Gerichte damit der NPD einen Strich durch die Rechnung, an der medialen Öffentlichkeit anläßlich des G8-Gipfels mit Bildern tausender marschierender Kameraden teilzuhaben. Die Behörden sahen schon für eine Demo in Schwerin die Sicherheit der Nazis vor Protest nicht gewährleistet.
Nun haben Landes- und Bundesvorstand der NPD für Donnerstag um 17 Uhr am Stadthafen eine Kundgebung für 500 Teilnehmer angekündigt. Man wolle damit gegen linke Gewalt demonstrieren und in Rostock Präsenz zeigen.
In der Nazi-Szene wird die Aktion fast einhellig abgelehnt. Die Kameraden kritisieren nicht nur, dass wegen der Kürze der Zeit sehr wenige Leute anreisen werden. Sie befürchten auch massive politische Schäden, weil in den Medien dann für Ausschreitungen der NPD die Verantwortung zukommen wird. Und die Nazis haben schlichtweg Angst vor den zu erwartenden massiven Protesten.
Kavala als Versammlungsbehörde hat bislang in der Öffentlichkeit noch nicht Stellung bezogen. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass wegen der Sicherheitslage die Kundgebung verboten werden wird.
So ist es möglich, dass die NPD nur versucht, mit ihrer Ankündigung in die Öffentlichkeit zu kommen. Sollten sich allerdings tatsächlich Nazis für eine Kundgebung nach Rostock trauen, werden sie sicherlich von tausenden Menschen erwartet. Und die werden ihnen deutlich zeigen, was sie von Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus halten...
Nun haben Landes- und Bundesvorstand der NPD für Donnerstag um 17 Uhr am Stadthafen eine Kundgebung für 500 Teilnehmer angekündigt. Man wolle damit gegen linke Gewalt demonstrieren und in Rostock Präsenz zeigen.
In der Nazi-Szene wird die Aktion fast einhellig abgelehnt. Die Kameraden kritisieren nicht nur, dass wegen der Kürze der Zeit sehr wenige Leute anreisen werden. Sie befürchten auch massive politische Schäden, weil in den Medien dann für Ausschreitungen der NPD die Verantwortung zukommen wird. Und die Nazis haben schlichtweg Angst vor den zu erwartenden massiven Protesten.
Kavala als Versammlungsbehörde hat bislang in der Öffentlichkeit noch nicht Stellung bezogen. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass wegen der Sicherheitslage die Kundgebung verboten werden wird.
So ist es möglich, dass die NPD nur versucht, mit ihrer Ankündigung in die Öffentlichkeit zu kommen. Sollten sich allerdings tatsächlich Nazis für eine Kundgebung nach Rostock trauen, werden sie sicherlich von tausenden Menschen erwartet. Und die werden ihnen deutlich zeigen, was sie von Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus halten...
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