Freiraumdemo in Münster am 19.05.
La lotta continua... Der Kampf um ein Autonomes Zentrum in Münster geht weiter!
Am 19.05. demonstrierten rund 150 Menschen unter dem Motto „La lotta continua! Für ein Autonomes Zentrum und coole Butzen für alle!“
Am 19.05. demonstrierten rund 150 Menschen unter dem Motto „La lotta continua! Für ein Autonomes Zentrum und coole Butzen für alle!“
Begleitet von der Düsseldorfer Hundertschaft, die Münsteraner befindet sich schon im Streik für bessere Unterbringung in Heiligendamm, zog die Demonstration vom Hauptbahnhof vorbei an dem Schutthaufen der ehemaligen besetzten Häuser an der Grevenerstraße und der Wohnbaugesellschaft "Wohn- und Stadtbau" zu den Aaseekugeln. Auf Grund des Eurocityfestes wurde die Route durch die Innenstadt von der Polizei verwehrt. Trotzdem konnten viele Passant_innen und Besucher_innen des gleichzeitig stattfindenden Flohmarktes auf das Anliegen aufmerksam gemacht werden. Nach der Auflösung der Demo zogen die Teilnehmer_innen zur Baracke, in der ein Solikonzert mit den Missing Shadows, Horque und Guillotine für die von Repression bedrohten ehemaligen Besetzer_innen statt findet.
Nach der Räumung ist vor der Besetzung, die Grevenerstraße ist noch lang!
Solidarität mit den Osnabrücker_innen und allen anderen Menschen, die für ein Autonomes Zentrum kämpfen!
Nach der Räumung ist vor der Besetzung, die Grevenerstraße ist noch lang!
Solidarität mit den Osnabrücker_innen und allen anderen Menschen, die für ein Autonomes Zentrum kämpfen!
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Ergänzungen
freiraumdemo giessen
FÜR LINKE FREIRÄUME UND STRUKTUREN - HÖR MIR UFF MIT DEUTSCHLAND
26.5.2007 13Uhr
Berliner Platz/Kongresshalle Giessen
An dem Wochenende findet in Giessen ein großes Punk-Festival mit zahlreichen Bands statt. Mehr dazu unter: www.pestpocken.de
oder www.ak44.de.vu
karawahnsinn
Klickst du:
www.mag8i.de.ms
oder
Pressespiegel
Westfälische Nachrichten
Demo: Besetzer wollen billigen Wohnraum
Bezahlbaren Wohnraum und ein autonomes Zentrum verlangten die Demonstranten am Samstag.
Münster. Die Besucher des Eurocityfestes starrten erstaunt auf die Menge. Dabei war das Anliegen der rund 150 Demonstranten, durch den Abriss der Häuser an der Grevener Straße ins Leben gerufen, ernst gemeint. „Wir fordern bezahlbaren Wohnraum für alle und ein autonomes Zentrum, das wir selbst verwalten können“, erklärte Peter Gertner, Organisator der Demo.
Es sei unfair, das Münster einen der höchsten Mietspiegel in Deutschland habe. „Dadurch werden Menschen, die nicht so viel Geld haben, in die Vororte verdrängt.“ Auch Katja Richards, Mitorganisatorin der Demonstration, bestätigte dieses. „Die Stadt ist verpflichtet, günstigen Wohnraum zu schaffen“, so Richards.
Ein weiteres Ziel der Demonstranten war die Schaffung eines autonomen Zentrums. „Dort könnten Konzerte stattfinden. Gruppen könnten sich versammeln, die sich selbst organisieren und sonst keine Platz finden“, so Gertner. Solche Zentren gebe auch in anderen Städten.
Die Demonstranten steuerten die Evangelische Studierenden-Gemeinde an, wo die Jugend-Antifa zum Thema Repressionen gegen Freiräume sprach. An der Grevener Straße redete eine ehemalige Besetzerin. An den Aaseekugeln fand die Abschlussveranstaltung statt.
-cro-
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Helme!
paar ergänzungen
angekotzt hat einen nur das bissl antideutschtum vor der burschenschaft?!
isn bissl lächerlich wenn staatsfans gegen staatsfans labern. für mich als anarchisten in der menge schlicht nich nachvollziehbar.
keine frage, burschenschaften gehören attackiert, aber dann bitte mit emanzipatorischen charakter.
in diesem sinne:
GEGEN burschenschaften
GEGEN JEDEN(!) Staat
ergänzung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Der Film schildert das Schicksal vieler iranischer Frauen
am Beispiel von vier derzeit in Berlin lebenden Exilantinnen. Die Frauen berichten, wie sie die Entwicklung seit Beginn der islamischen Herrschaft 1979 zur Emigration gezwungen hat. Vor allem geht es um die Erfahrung der Geschlechterapartheid, die gewaltsame Durchsetzung der Sharia und der Zwangsverschleierung. Der Chador ist dabei zugleich Symbol und Mittel der islamisch-patriarchalen Herrschaft, der Unterdrückung der Frauen, aber auch aller Formen freier und gleicher menschlicher Beziehungen. Dabei wird deutlich, daß der Chador nicht als Ausdruck einer iranischen „Kultur“ zu verstehen ist, sondern als
ein Instrument der Macht, mit dem Widerstand bekämpft und Kontrolle ausgeübt wird. Flucht und Exil waren für die portraitierten Frauen wie für Millionen andere IranerInnen der Preis für ein selbstbestimmteres Leben in relativer Sicherheit. Kopftücher und „Ehrenmorde“ zeigen an, daß islamisch-patriarchale Gewalt auch hierzulande zunimmt, so daß die Vergangenheit für die Frauen auf bedrohliche Weise immer
näher rückt. Wenn unter Lebensgefahr demonstrierende Frauen im Iran skandieren, daß „Emanzipation nicht westlich oder östlich, sondern universell“ ist, bringt dies die Intention des Films auf den Punkt. Der Kontrast zu kulturrelativistischen Positionen könnte nicht größer sein. Drastisch wird dann auch gezeigt,
wie sich ein „kritischer“ Dialog der „Kulturen“ notwendig gegen die radikale Opposition islamischer Herrschaft wenden muss. Nach der Vorführung wollen wir mit Fathiyeh Naghibzadeh, einer der Filmemacherinnen, über den Film, aber auch über ihre eigenen Erfahrungen im Exil, über Kopftuch und Islam, über emanzipatorische Perspektiven sowie die aktuelle Situation im Iran diskutieren.