NSBM-Konzert in Bayern geplant
Im Juni 2007 ist in Bayern ein Konzert der neonazistischen Black-Metal-Musikgruppen „Absurd“ (D), „Blessed in Sin“ (F), „Finis Gloria Dei“ (F) und „Funeral Winds“ (NL) geplant.
Das Konzert wird in einschlägigen Internetforen vom - kürzlich aus der Haft entlassenen - Ex-Sänger der Band „Absurd“, Hendrik Möbus, beworben. Er war 2003 wegen Volksverhetzung, Gewaltverherrlichung und der Verunglimpfung Toter zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Rolle des Sängers übernahm sein jüngerer Bruder Ronald Möbus, der sich ebenfalls vor Gericht verantworten musste (1).
In einem Statement im Online-Forum der neonazistischen „Pagan Front“ macht Hendrik Möbus noch einmal klar, wofür die Band „Absurd“ stand und steht: (...) Ich möchte die Paganische Tollheit unter möglichst vielen unserer Arischen Jugend verbreiten (...). In nächster Zeit ist u. a. auch eine gemeinsame Tonträgerveröffentlichung von „Absurd“ mit der neonazistischen US-Band „Grand Belial's Key“ geplant.
Auch die anderen auftretenden Musikgruppen sind eindeutig dem neonazistischen Flügel der Black Metal Szene zuzuordnen: Der Frontmann von „Funeral Winds“, Maurits Jansen, meinte in einem Interview etwa: „(...) Es ist an der Zeit, alle Immigranten zusammen mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur Hölle.“ (2)
Die Brüder David und Christophe Magnoni, die als Sänger und Gitarrist der Band „Blessed in Sin“ aktiv sind, gehören zu den wichtigsten Aktivisten des neonazistischen Black-Metal-Underground in Frankreich. Im Februar 2004 standen sie gemeinsam mit fünf anderen Personen wegen Rassismus, Antisemitismus und Friedhofschändung vor Gericht und wurden zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. (3)
In einem Interview zeigt die Band ihre menschenverachtende Orientierung: (...) aber am schlimmsten sind die Araber und die Neger, die in unseren Straßen viel zu viele sind. Wie die Christen, die Juden und die Moslems muss man diese Scheiße verbrennen, sie alle vergasen, kein Erbarmen für die Minderwertigen.“ Die Band „Finis Gloria Dei“ besteht ähnlich wie „Blessed in Sin“ aus Neonazis: Neben David Magnoni sind auch Laurent Franchet, der Frontmann der NSBM-Band „Kristallnacht“, und Anthony Mignoni involviert. Die beiden letzteren mussten sich ebenso wie die Magnoni-Brüder u. a. wegen Rassismus vor Gericht verantworten.
Mit diesem Konzert wird erneut bewiesen, dass Behauptungen, die Band „Absurd“ habe sich vom Neonazismus verabschiedet und wende sich nun lediglich dem Paganismus zu, unzutreffend sind.
(1)
http://www.taz.de/dx/2003/05/16/a0130.1/text.ges,1
(2)Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite, 216, mehr Infos zu „Funeral Winds“ siehe:
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/janner-2006-eternity-in-witten/
(3)Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 219, mehr Infos zu „Blessed in Sin“ und „Finis Gloria Dei“ siehe:
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/april-2007-neonazistische-konzerte-in-ellrich-und-annaberg-buchholz/
In einem Statement im Online-Forum der neonazistischen „Pagan Front“ macht Hendrik Möbus noch einmal klar, wofür die Band „Absurd“ stand und steht: (...) Ich möchte die Paganische Tollheit unter möglichst vielen unserer Arischen Jugend verbreiten (...). In nächster Zeit ist u. a. auch eine gemeinsame Tonträgerveröffentlichung von „Absurd“ mit der neonazistischen US-Band „Grand Belial's Key“ geplant.
Auch die anderen auftretenden Musikgruppen sind eindeutig dem neonazistischen Flügel der Black Metal Szene zuzuordnen: Der Frontmann von „Funeral Winds“, Maurits Jansen, meinte in einem Interview etwa: „(...) Es ist an der Zeit, alle Immigranten zusammen mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur Hölle.“ (2)
Die Brüder David und Christophe Magnoni, die als Sänger und Gitarrist der Band „Blessed in Sin“ aktiv sind, gehören zu den wichtigsten Aktivisten des neonazistischen Black-Metal-Underground in Frankreich. Im Februar 2004 standen sie gemeinsam mit fünf anderen Personen wegen Rassismus, Antisemitismus und Friedhofschändung vor Gericht und wurden zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. (3)
In einem Interview zeigt die Band ihre menschenverachtende Orientierung: (...) aber am schlimmsten sind die Araber und die Neger, die in unseren Straßen viel zu viele sind. Wie die Christen, die Juden und die Moslems muss man diese Scheiße verbrennen, sie alle vergasen, kein Erbarmen für die Minderwertigen.“ Die Band „Finis Gloria Dei“ besteht ähnlich wie „Blessed in Sin“ aus Neonazis: Neben David Magnoni sind auch Laurent Franchet, der Frontmann der NSBM-Band „Kristallnacht“, und Anthony Mignoni involviert. Die beiden letzteren mussten sich ebenso wie die Magnoni-Brüder u. a. wegen Rassismus vor Gericht verantworten.
Mit diesem Konzert wird erneut bewiesen, dass Behauptungen, die Band „Absurd“ habe sich vom Neonazismus verabschiedet und wende sich nun lediglich dem Paganismus zu, unzutreffend sind.
(1)
http://www.taz.de/dx/2003/05/16/a0130.1/text.ges,1 (2)Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite, 216, mehr Infos zu „Funeral Winds“ siehe:
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/janner-2006-eternity-in-witten/ (3)Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 219, mehr Infos zu „Blessed in Sin“ und „Finis Gloria Dei“ siehe:
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/april-2007-neonazistische-konzerte-in-ellrich-und-annaberg-buchholz/
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Ergänzungen
DATUM?
gemeint ist wahrscheinlich eher 2007, oder?!
Die Behauptung, dass sich Absurd vom
ganz nebenbei
.
sdf
siehe auch:
Korrektur
Möbus' MySpace
dd
«Kein Neonazi-Dorf»
Gremsdorf: Ärger über «rechte» Konzerte wächst
«Wir wollen bewusst einen Kontrapunkt setzen und zeigen, dass Gremsdorf keine Neonazi-Gemeinde ist», sagt Bürgermeister Waldemar Kleetz. Am Sonntag, 1. Juli, wird im Forum der Barmherzigen Brüder eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten.
GREMSDORF - Über 300 Menschen mit Behinderungen, die damals als «lebensunwert» stigmatisiert wurden, wurden in den 1940er Jahren deportiert und von den Schergen Hitlers ermordet. «Daran wollen wir erinnern», sagt Kleetz - im Wissen darum, dass sein Dorf vielen Menschen nur aus dem Verfassungsschutzbericht bekannt ist.
Denn seit Jahren schon trifft sich die rechtsradikale Szene immer wieder im Gasthof Göb. Neben NPD-Versammlungen sind es vor allem Konzerte mit faschistischen Bands, die regelmäßig Hunderte von Fans aus dem einschlägigen Lager anlocken.
Am 9. Juni ist das nächste Treffen geplant, «wenn alles klappt», so Wirt Thomas Göb. Der Gastronom hat erkennbar keinerlei Probleme mit seiner «braunen» Kundschaft. «Das läuft alles über einen Veranstalter, ich habe damit wenig zu tun», sagt er.
Von der Polizei werden die Treffen im Wirtshaus zwar stets kritisch beäugt, zu Gesetzesverstößen - weder in Richtung Volksverhetzung noch wegen Alkoholmissbrauchs - war es aber bisher nie gekommen. Oft werden die Konzerte als «geschlossene Veranstaltungen» deklariert - dann ist nicht einmal ein behördliche Genehmigung erforderlich.
Weder beim Landratsamt noch bei der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt oder den Polizeidienststellen war der Auftritt der neonazistischen Black-Metal-Musikgruppen Absurd (aus Deutschland), «Blessed in Sin», «Finis Gloria Dei» (beide Frankreich) und «Funeral Winds» (Niederlande) bislang bekannt.
Laut antifaschistischen Internetforen sind alle Bands eindeutig der rechtsradikalen Szene zuzuordnen. Als Beispiel für die menschenverachtende Denkweise wird auf der Homepage indymedia.org der Frontmann von «Funeral Winds», Maurits Jansen, zitiert: «Es ist an der Zeit, alle Immigranten zusammen mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur Hölle.»
Unwille wächst
Kein Wunder, dass Bürgermeister Kleetz «alles andere als begeistert» ist, wenn Gremsdorf immer wieder mit diesen Umtrieben in Verbindung gebracht wird. «Der Unwille in der Gemeinde wird größer, viele gehen nicht mehr in das Wirtshaus», teilt er seine Beobachtungen mit. Der Gemeinderat zumindest kehrt nach seinen Sitzungen dort schon länger nicht mehr ein.
Auch im Kreistag waren die rechten Gastspiele heuer schon ein Thema, das die Grünen/Bündnis 90 auf die Tagesordnung gebracht hatten. Für die Fraktion formulierte Manfred Bachmayer den Vorwurf: «Dort will man mit den Rechten Geld verdienen.» Auf eine klare Linie für den Umgang mit den Neonazis konnte man sich im Gremium nicht verständigen. Die Bandbreite reichte von «ignorieren» bis hin zum Boykottaufruf. Die Bürger könnten den Veranstaltungsort ja meiden, hatte Jörg Bubel (SPD) angeregt.
«Natürlich sind die Auftritte der Bands nicht illegal, so lange sie nicht verboten sind, doch moralisch muss ich das Ganze verurteilen. Aber Herr Göb denkt wohl, das sei das große Geschäft», sagt Gremsdorfs Bürgermeister Kleetz. Bei seiner Ansprache am 1. Juli will er nicht nur an die Verbrechen vor über 60 Jahren erinnern, sondern auch «deutliche Worte» für diejenigen finden, die bis heute nichts aus der Geschichte gelernt haben. HOLGER PETER
Junge Nationaldemokraten als Mitorganisator!
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weitere Neonaziband bestätigt!
Im Lied “Die Rache des Heidenbluts” wird man noch deutlicher: “Arische Horden - Armeen des Hasses - auf der Suche nach Rache für jene die unseren Glauben verbannt haben, aber der Wille zur Wiedererrichtung unseres Reiches ist stark! (…). Auch das Lied “Arische Freiheit” ist auf dem Tonträger zu finden.
“Blutrache” finden sich neben anderen braunen Gruppen auf mehreren neonazistischen Tonträgern: Auf dem “Volksbote 12″-Sampler sind sie mit dem Lied “Die Rache des Heidenbluts” vertreten. Auf dem Sampler “Common Reich” findet sich das Lied “Marching Towards The New Aeon”
korrektur
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Nazis am 18.08.2007
Naziaufmarsch stoppen!!!
"Paganismus" ist der Nährboden des Nazismus
Was der Experte dazu meint...
Fake ?
Absurd in Bayern
f
Kann diesen Artikel wer hier reinstellen? wär super!