Anmerkung der Moderationsgruppe:
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Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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G8 Auftrakt am 17.05. in Aachen
Solana kommt am 17.05. zur Entgegennahme des Karlspreises nach Aachen
die Lokalpresse schreibt dazu:
Solana-Gegner kündigen fröhlich-friedlichen Protest an
Von unserem Redakteur Gerald Eimer 11.05.2007, 19:30
Aachen. So umstritten wie Javier Solana war seit der Preisverleihung an Henry Kissinger im Jahr 1987 kein anderer Karlspreisträger mehr - nicht mal Tony Blair. Erstmals könnte es daher am Himmelfahrtstag wieder größere Proteste in der Innenstadt geben.
Einige Kritiker Solanas betrachten die Karlspreisverleihung gar als «festlichen Auftakt» für den zwei Wochen später stattfindenden G8-Gipfel in Heiligendamm. Sie rechnen daher auch mit überregionaler Beteiligung an der für Donnerstag angekündigten Gegendemonstration.
Entsprechend nervös sind derzeit die Karlspreis-Verantwortlichen, die Störungen während der Zeremonie am Himmelfahrtstag möglichst verhindern wollen. Wieviele Solana-Gegner sich letztlich auf dem Markt und zu einer angemeldeten Gegenkundgebung im Hof versammeln werden, weiß derzeit niemand - nicht mal die Veranstalter selbst wollen Schätzungen abgeben. Die Polizei sieht dem Ganzen jedoch gelassen entgegen und trifft nach Angaben eines Sprechers keine außergewöhnlichen Vorkehrungen.
Bislang haben mehr als 400 Menschen den Aufruf der Initiative «Kein Karlspreis an Solana» unterzeichnet. Darius Dunker, einer der Wortführer der erfolgreichen Bürgerinitiative «Bauhaus Europa - Nein Danke» und nun auch Mitorganisator der Anti-Solana-Initiative, betont, dass man mit einer «fröhlichen und friedlichen Atmosphäre» möglichst breite Kreise ansprechen wolle, die ihren Unmut über Solana öffentlich machen. Kritik an Solana komme schließlich nicht nur von linken Sektierern, sondern auch aus bürgerlichen Kreisen - darunter Mitglieder des Aachener Friedenspreises, enttäuschte Grüne und Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Attac-Mitglieder.
Sie werfen dem diesjährigen Karlspreisträger vor allem vor, in der Außenpolitik Europas zu sehr auf die militärische Karte zu setzen. In der Jugoslawienkrise habe er diplomatische Lösungsansätze durchkreuzt, 1999 sei er als Nato-Generalsekretär mitverantwortlich für den völkerrechtswidrigen Angriff auf Jugoslawien gewesen.
Um auf das «militaristische Politikkonzept» Solanas aufmerksam zu machen, sind mehrere Aktionen geplant. Unter anderem sollen Flugblätter an der RWTH verteilt werden, wo Solana bereits am Mittwoch das Gespräch mit Studierenden sucht. Eine Info-Veranstaltung ist am Mittwoch in den Räumen der KHG, Pontstraße 74, geplant: «Vom Jugoslawienkrieg zur Militarisierung der EU» heißt es ab 19.30 Uhr. Vor dem am Donnerstag abgeriegelten Rathaus soll ab 10 Uhr gegen Solana protestiert werden. Um 11 Uhr beginnt die Gegenkundgebung im Hof, unter anderem mit Redebeiträgen von Europa-Parlamentarier Tobias Pflüger, Martin Behrsing vom «Erwerbslosenforum Deutschland» und Harald Kampffmeyer vom «Projektrat Nato-Opfer klagen auf Schadenersatz».
«Ich würde es begrüßen, wenn man im Rathaus das Pfeifen von draußen hören würde», sagt Darius Dunker. Zu weiteren Störungen des Festakts im Krönungssaal wird es aber kaum kommen. Dort wird voraussichtlich ohnehin nur ein einziger erklärter Solana-Gegner Platz nehmen: Ratsherr Horst Schnitzler. Traditionell trägt er zum Karlspreis eine orangefarbene Seidenkrawatte auf der kleine Texte für ein soziales und friedliches Europa werben.
Solana-Gegner kündigen fröhlich-friedlichen Protest an
Von unserem Redakteur Gerald Eimer 11.05.2007, 19:30
Aachen. So umstritten wie Javier Solana war seit der Preisverleihung an Henry Kissinger im Jahr 1987 kein anderer Karlspreisträger mehr - nicht mal Tony Blair. Erstmals könnte es daher am Himmelfahrtstag wieder größere Proteste in der Innenstadt geben.
Einige Kritiker Solanas betrachten die Karlspreisverleihung gar als «festlichen Auftakt» für den zwei Wochen später stattfindenden G8-Gipfel in Heiligendamm. Sie rechnen daher auch mit überregionaler Beteiligung an der für Donnerstag angekündigten Gegendemonstration.
Entsprechend nervös sind derzeit die Karlspreis-Verantwortlichen, die Störungen während der Zeremonie am Himmelfahrtstag möglichst verhindern wollen. Wieviele Solana-Gegner sich letztlich auf dem Markt und zu einer angemeldeten Gegenkundgebung im Hof versammeln werden, weiß derzeit niemand - nicht mal die Veranstalter selbst wollen Schätzungen abgeben. Die Polizei sieht dem Ganzen jedoch gelassen entgegen und trifft nach Angaben eines Sprechers keine außergewöhnlichen Vorkehrungen.
Bislang haben mehr als 400 Menschen den Aufruf der Initiative «Kein Karlspreis an Solana» unterzeichnet. Darius Dunker, einer der Wortführer der erfolgreichen Bürgerinitiative «Bauhaus Europa - Nein Danke» und nun auch Mitorganisator der Anti-Solana-Initiative, betont, dass man mit einer «fröhlichen und friedlichen Atmosphäre» möglichst breite Kreise ansprechen wolle, die ihren Unmut über Solana öffentlich machen. Kritik an Solana komme schließlich nicht nur von linken Sektierern, sondern auch aus bürgerlichen Kreisen - darunter Mitglieder des Aachener Friedenspreises, enttäuschte Grüne und Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Attac-Mitglieder.
Sie werfen dem diesjährigen Karlspreisträger vor allem vor, in der Außenpolitik Europas zu sehr auf die militärische Karte zu setzen. In der Jugoslawienkrise habe er diplomatische Lösungsansätze durchkreuzt, 1999 sei er als Nato-Generalsekretär mitverantwortlich für den völkerrechtswidrigen Angriff auf Jugoslawien gewesen.
Um auf das «militaristische Politikkonzept» Solanas aufmerksam zu machen, sind mehrere Aktionen geplant. Unter anderem sollen Flugblätter an der RWTH verteilt werden, wo Solana bereits am Mittwoch das Gespräch mit Studierenden sucht. Eine Info-Veranstaltung ist am Mittwoch in den Räumen der KHG, Pontstraße 74, geplant: «Vom Jugoslawienkrieg zur Militarisierung der EU» heißt es ab 19.30 Uhr. Vor dem am Donnerstag abgeriegelten Rathaus soll ab 10 Uhr gegen Solana protestiert werden. Um 11 Uhr beginnt die Gegenkundgebung im Hof, unter anderem mit Redebeiträgen von Europa-Parlamentarier Tobias Pflüger, Martin Behrsing vom «Erwerbslosenforum Deutschland» und Harald Kampffmeyer vom «Projektrat Nato-Opfer klagen auf Schadenersatz».
«Ich würde es begrüßen, wenn man im Rathaus das Pfeifen von draußen hören würde», sagt Darius Dunker. Zu weiteren Störungen des Festakts im Krönungssaal wird es aber kaum kommen. Dort wird voraussichtlich ohnehin nur ein einziger erklärter Solana-Gegner Platz nehmen: Ratsherr Horst Schnitzler. Traditionell trägt er zum Karlspreis eine orangefarbene Seidenkrawatte auf der kleine Texte für ein soziales und friedliches Europa werben.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen