Berlin: Fotos von der Köpi-Soli-Demo
Am Samstag dem 05.05.2007 demonstrierten in Berlin ca. 2000 Menschen gegen die Versteigherung und die damit verbundene Räumung des autonomen Wohn- und Kulturzentrums Köpi.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
…DEMOS ALLEIN SIND AUCH KEINE LÖSUNG!
…DEMOS ALLEIN SIND AUCH KEINE LÖSUNG!
Am 8.Mai wurde die Köpi versteigert. Bereits Wochen vorher wurde durch die Presse dieses Vorhaben veröffentlicht.
Es folgte eine Reihe von Demos als Reaktion auf die Versteigerung. Allen Demos war ein gehöriger Verbalradikalismus gemein, der von der Mehrheit der Teilnehmer_Innen bedingungslos gefeiert wurde. Die Situationen auf den Demonstrationen zeichneten sich jedoch durch eine defensive Haltung aus. Vom viel beschworenen Radikalismus war nicht viel zu spüren.
Für eine Begleitkampagne
Während es im Rahmen der letzten Köpi-Versteigerungen im gesamten Bundesgebiet zu Glasbrüchen bei Comerz-Bank-Filialen kam, blieb dies bis jetzt jedoch fast gänzlich aus. 2001 konnte die Androhung einer Köpi-Versteigerung noch so viel Wut hervorrufen, dass die Anhäufung von Sachschäden die Versteigerung des Hauses verhindern konnte. Genau das muss jetzt auch erreicht werden. Dabei ist es vollkommen egal welche Prestige-Objekte von Kapital und Staat angegriffen werden, so lange dies in den Zusammenhang mit dem Kampf um den Erhalt der Köpi gestellt wird. Bisher gab es keine Stichhaltigen Beweise bezüglich des Besitzers der Köpi. Der Countdown um den größtmöglichen Sachschaden läuft trotzdem. So lange es kracht ist die Köpi als Spekulationsobjekt unattraktiv.
Die viel verbreitete Aussage, die Köpi könne nicht wirklich versteigert werden, die Polizei würde sich nicht an sie ran trauen usw. sind in unseren Augen der komplette Blödsinn! Die Köpi bleibt nur dann Risikokapital, wenn es Menschen gibt die auch das Risiko wagen.
Für die Köpi-Soli-Kampagnen der Vergangenheit waren neben der Militanz auch viele Sprühereien im Stadtbild, aufgehängte Transparente oder Streetart kennzeichnend, die sich solidarisch auf die Köpi bezogen. Auch die Erstellung eigener Plakate und Aufkleber, so wie die organisierung von Soli-Aktionen und Konzerten für die Köpi fanden in größerem Maßstab statt und gehörten zum guten Ton - bundesweit!
Unterstützungsmöglichkeiten für die Köpi:
Aktionen:
*Macht Graffitis, eigene Plakate und Streetart für die Köpi!
* attackiert Polizeiwachen, Banken, Prestigeobjekte…!
* Mobilisiert zu den Köpi-Demos und macht selber illegale Spontan-Demos!
Werbung:
* Druckt auf euren Aufkleberbögen etc. Köpi-Soli-Aufkleber und Flyer mit und verbreitet sie.
* Setzt unter eure Veranstaltungswerbungen den Slogan „Köpi bleibt Risikokapital!“ und die Köpi-Internetseite!
*Bezieht euch in Aufruftexten, so weit dies inhaltlich möglich ist, auf die Köpi!
*Verlinkt die Köpi-Seite auf euren Homepages, Blogs und Myspace-Seiten!
Finanzierung:
*Macht Soli-Konzerte für die Köpi und spendet
Den Schlafzustand überwinden
Es gilt anzuerkennen, dass unsere Demonstrationen oft nichts weiter sind als Pressetermine und repressiver Reibungspunkt mit der Polizei. Nur die Aktionen außerhalb der legalen politischen Aktionsformen werden wirklich für Aufruhr sorgen. Dafür müssen diese aber auch bekannt gemacht werden. Veröffentlicht darum die Pressemeldungen und eigenen Berichte zu euren Aktionen auf Indymedia. Lasst uns die verschiedenen politischen Kämpfe der Linken verbinden und diesem ausnahmsweise ein paar ernsthafte Probleme bescheren.
Für mehr kriminelle Energie!
Kein Dialog mit Spekulanten und Bullen!
Köpi bleibt Risikokapital!
Einige Freiraum-Aktivist_Innen
Anmerkung:
(1) Während einer Aktionen keine Bilder schießen! Bei Graffiti -Dokumentationen etc. die Metadaten der Bilder löschen, sonst wissen die Bullen mit welcher Camera das Foto geschossen wurde. Berichte nie von zu Hause hochladen. Wie immer: Anna und Arthur halten`s Maul.
(2) Demos sollte nicht immer vor der Köpi beginnen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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