rev. 1. Mai 2007 und die Nürnberg Presse

organisierte autonomie 07.05.2007 01:24 Themen: Antifa Medien Repression Soziale Kämpfe
+++ Stadt genehmigt Naziaufmarsch +++ Südstadt von tausenden Polizisten lahm gelegt +++ I50 Neonazis wurden am letzten Dienstag von der Polizei durch die Südstadt eskortiert +++ über 3000 Menschen beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai Demonstration, die von Gostenhof in die Südstadt zog, wo sich die TeilnehmerInnen den Nazis aktiv entgegenstellten +++ Günther Beckstein, CSU, ausgebuht +++ zahlreiche AntifaschistInnen durch Polizeibeamte verletzt +++ schockierende Verdrehung der Tatsachen in der Nürnberger Presse +++
Am 1. Mai, Kampftag der ArbeiterInnenklasse fand unter dem Motto "Es geht auch ohne Ausbeutung und Unterdrückung! Es geht auch ohne Kapitalismus! Faschismus bekämpfen! Für die soziale Revolution weltweit!" inzwischen nun schon zum 16. mal eine revolutionäre 1. Mai-Demonstration mit über 3000 TeilnehmerInnen statt. Einen Ausführlichen Berichte dazu findet Ihr hier oder hier

Besorgniserregend hierbei ist das Verhalten der lokalen Presselandschaft, allen voran der Nürnberg Nachrichten. Diese steckt mittlerweile ihre Bemühungen immer mehr dahinein antifaschistische Aktivitäten totzuschweigen und im Stil der Bild-Zeitung zu diffamieren. In diesem Jahr brachten es die Nürnberger Zeitungen fertig, ihren LeserInnen mit der revolutionären 1. Mai Demonstartion, die größte antifaschistische Demo des Tages und ihre politischen Inhalte nahezu komplett zu verheimlichen. Viel mehr noch, AntifaschistInnen werden in der Presse gar mit Nazis gleichgesetzt und Überlegungen wie aktive antifaschistische Proteste eingedämmt und kriminalisiert werden können nehemn breiten Raum ein als die Empörung über die Faschisten.

Aus diesem Anlass heraus wurde von der organisierten autonomie (OA) eine Flugblatt erstellt und vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg, Radikalen Linken (RL), Autonomen Jugendantifa (AJA), Schülerbündnis Nürnberg, Pension Ost, SDAJ Nürnberg, Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) und ['solid] Nürnberg in einer Auflage von 30 000 Stück mit herausgegeben und als Postwurfsendung an die Nürnberg Haushalte verteilt.

Dies alles zeigt einmal wieder mehr, dass ein Vertrauen zum Staat und seiner Institutionen nicht gerechtfertigt ist.
AntifaschistIn sein heißt, selbst aktiv werden!




weitere Infos findet ihr unter: www.redside.tk
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Ergänzungen

Zustimmung

Autonomer 07.05.2007 - 17:56
Ich kann Euch nur zustimmen. Die Artikel in der NN waren in einem ganz miesen Stil geschrieben. Das übliche richts und lechts. Nach dem Motto, durch die "Gewalt der linken Randalierer" müsste man die antifaschistische Proteste eingedämmen, damit die Nazis in Ruhe aufmaschieren können oder was. Die revolutionäre 1. Mai Demonstration wurde komplett totgeschwiegen. Ein ganz, ganz schlechter Journalismus. Auch die "tolle" Abendzeitung schrieb in einem Kommentar:"Müssen Demokraten sich eigentlich jetzt daran gewöhnen, künftig immer eingekeilt zu sein zwischen rechten und linken Hohlköpfen." Das aber diese tollen Demokraten einem "Massen-und Kinderabschieber" noch zuhören wollen, einem der von "Einwanderung in unsere Sozialsysteme" spricht, darüber verlieren diese dummen Blätter kein Wort. Beckstein ist ein Schreibtischtäter und Mitschuld das rechtsradikales Gedankengut weit in und über die sogenannte "Mitte der Gesellschaft" geschoben wird. Also wer ist hier ein Hohlkopf?

Flugblatt

leser 07.05.2007 - 20:35
+++ Stadt genehmigt Naziaufmarsch +++ Südstadt von tausenden Polizisten lahm gelegt +++ I50 Neonazis wurden am letzten Dienstag von der Polizei durch die Südstadt eskortiert +++ über 3000 Menschen beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai Demonstration, die von Gostenhof in die Südstadt zog, wo sich die TeilnehmerInnen den Nazis aktiv entgegenstellten +++ Günther Beckstein, CSU, ausgebuht +++ zahlreiche AntifaschistInnen durch Polizeibeamte verletzt +++ schockierende Verdrehung der Tatsachen in der Nürnberger Presse +++

An dieser Stelle sollen die Ereignisse aus der Sicht der über 3000 Jugendlichen, ArbeiterInnen, Erwerbslosen, GewerkschafterInnen, SchülerInnen und StudentInnen, Punks und RentnerInnen, die sich an der Demo und den antifaschistischen Aktivisten beteiligten, dargestellt werden.


Städtische und staatliche Verantwortliche unterbinden faschistisches Treiben nicht

In diesem Land sind faschistische Parteien und Organisationen erlaubt. Nazis sitzen in Parlamenten und Stadträten und es vergeht seit Jahren kein Wochenende ohne faschistische Provokationen und gewalttätige Übergriffe. Der Staat zeigt sich nicht gewillt dem Treiben der Nazis ein Ende zu bereiten.
Der Staat, der nahezu wöchentlich neue Gesetze beschließt die unsere Rechte einschränken, Telefone abhören lässt, Bürger und ihre Computer bespitzeln will, den Polizeiapparat beständig ausbaut und in Afghanistan so genannte Terroristen bekämpfen möchte gibt vor, keine Möglichkeit zu besitzen, den rassistischen Verbrechern und ihren Organisationen wirksam Einhalt zu gebieten.
Folgerichtig konnten die Nazis am 1. Mai auch in Nürnberg wieder mit städtischer und staatlicher Genehmigung versuchen ihre rassistische Hetze zu verbreiten.

Tausende AntifaschistInnen beteiligen sich an der revolutionären 1. Mai Demonstration

Die traditionelle revolutionäre 1. Mai Demo reihte sich in diesem Jahr in die Aktivitäten gegen den G8 Gipfel ein, der im Juni in Heiligendamm tagt.
Für uns als Vorbereitende wie für alle am Bündnis beteiligte Gruppen und Organisationen war klar, dass die revolutionäre 1. Mai Demonstration in diesem Jahr darüber hinaus in die Südstadt ziehen muss, um allen Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich dort den Nazis entlang ihrer Route entgegenzustellen.
Bereits am Auftaktplatz der revolutionären 1. Mai Demonstration in der Gostenhofer Hauptstraße zeichnete sich ab, dass viele NürnbergerInnen diese Entscheidung nicht nur gut heißen, sondern durch ihre Teilnahme aktiv unterstützten.
Die TeilnehmerInnenzahl der schon traditionellen Demo war von Beginn an im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen und der Zug wuchs auf seinem Weg in die Südstadt auf über 3000 Menschen an. Die gesamte Route über schlossen sich Menschen und ganze Gruppen der lautstarken Demo an. Am Frauentorgraben reihte sich eine Gruppe von 150 Menschen, die von der gewerkschaftlichen 1. Mai-Demo kam, in den Zug ein.

Aktive AntifaschistInnen unterbinden die ungestörte Verbreitung von Nazipropaganda in der Südstadt

Im Anschluss an die Demonstration zogen die TeilnehmerInnen zum Auftakt der Nazis am Maffeiplatz. Die mit den Sonder-U-Bahnen des VGN ankommenden ca. 150 Nazis wurden dort mit Pfiffen, antifaschistischen Parolen und Transparenten empfangen.
Einige empörte Menschen warfen Flaschen und Steine auf die rassistischen Gewalttäter und Schläger.
Der Naziaufmarsch begann panisch und die Braunen marschierten im Eiltempo zur Lorenzkirche, wo sie erschöpft nach 24 Minuten ankamen. Die ganze Strecke über wurden die Nazis von AntifaschistInnen lautstark begleitet. An nahezu jeder Kreuzung die der braune Spuk passierte versuchten AntifaschistInnen auf die Route zu gelangen und dem braunen Spuk wie im Oktober 2006 durch eine Blockade ein Ende zu bereiten.

USK-Sondereinheiten der Polizei schützen Nazis, verhindern Blockade und halten den Faschisten den Weg frei

Beschützt durch ein Großaufgebot äußerst aggressiv gegen die AntifaschistInnen vorgehender Polizeisondereinheiten, konnten die Nazis hinter den extra für sie durch die gesamte Südstadt und Teile der Innenstadt verlegten Absperrgittern ihren Aufmarsch hinter der Lorenzkirche beenden. An den Absperrgittern und im Umfeld des Aufmarsches kam es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen der martialisch auftretenden Polizei, die mit Gassprays und Knüppeln gegen AntifaschistInnnen und vereinzelt auch Unbeteiligte vorging. Über 30 festgenommene AntifaschistInnen, zahlreiche Verletzte, darunter mindestens drei die zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden, sind die traurige Bilanz des Polizeieinsatzes.

Nach dem der Nazimarsch vorbei war begann die Kundgebung der Bürgerlichen vor der Lorenzkirche

Vor der Lorenzkirche hatte sich bereits eine größere Menschenmenge eingefunden, die einem Aufruf von Kirchen, bürgerlichen Parteien u.a. gefolgt war. Zu diesen gesellten sich etliche der 2500 Teilnehmerinnen der DGB Demo, und viele der aus der Südstadt kommenden AntifaschistInnen. Zusammen ergab das etwa 5000 TeilnehmerInnen.
Während hinter der Lorenzkirche von der bayrischen Polizei hermetisch abgeschirmt die Nazis nun isoliert ihre Reden schwingen konnten, sollte auf der Bühne vor der Lorenzkirche der bayrische Innenminister G. Beckstein auf Einladung der SPD sprechen.

Warum Günther Beckstein an der Lorenzkirche ausgepfiffen wurde

Die Reden von Günther Beckstein (CSU), aber auch die des Nürnberger Oberbürgermeisters Maly (SPD) waren trotz Lautsprecheranlage kaum zu hören. Viele der Versammelten machten ihrem Unmut darüber Luft, dass mit Beckstein sich ausgerechnet der CSU-Rechtsaußen und Abschiebehardliner als Gegner der Ausländer-raus-Faschisten profilieren wollte.
Das Auftreten und Verhalten der zum Schutz der Nazis aufgebotenen Polizeisondereinheiten, die auch an der Lorenzkirche noch brutal gegen AntifaschistInnen vorgingen, heizte die Stimmung gegen deren Dienstherren Beckstein zusätzlich an. Eine Flasche, ein paar Becher und Plastikflaschen flogen aus der Menge in Richtung Beckstein.
„Beckstein ist - ein Rassist, Beckstein Raus, wo wart ihr in der Südstadt, aufhören aufhören“ schallte es über den Platz.
Viele GewerkschafterInnen, ausländische KollegInnen, AntifaschistInnen und Autonome waren sich einig: So nicht!

Die Ereignisse im Spiegel der Nürnberger Presse

Besorgniserregend ist, wie weit die lokale Presse, allen voran die Nürnberger Nachrichten, mittlerweile in ihrem Bemühen geht, antifaschistische Aktivitäten totzuschweigen, und wo das nicht mehr geht im Stil der Bild-Zeitung zu diffamieren. Dieses Jahr brachten es die großen Nürnberger Zeitungen fertig, ihren LeserInnen mit der revolutionären 1. Mai Demonstration, die größte antifaschistische Demo des Tages und ihre politischen Inhalte nahezu komplett zu verheimlichen. Einzelne Opfer der Gesellschaft, die mittags bereits alkoholisiert waren, fanden sich am Rande aller Anti-Nazi-Kundgebungen. In der Berichterstattung werden diese Menschen als die Autonomen oder der schwarze Block dargestellt. AntifaschistInnen werden in der Presse gar mit Nazis gleichgesetzt und Überlegungen wie aktive antifaschistische Proteste eingedämmt und kriminalisiert werden können nehmen breiteren Raum ein als die Empörung über die Faschisten. Die demokratische Forderung nach einem Verbot von Naziaufmärschen oder Überlegungen, wie dies umzusetzen sei sucht Mensch zumindest in der Nürnberger Nachrichten vergeblich.
Die Berichterstattung über die Ereignisse rund um den Naziaufmarsch zeigt: Pressefreiheit wird hier zunehmend als Freiheit zu lügen missbraucht und es fehlt eine Tageszeitung, die dem lokalen Medienkartell objektive Berichterstattung entgegensetzt.
Aller Desinformation zum Trotz zeigen die wachsenden Erfolge antifaschistischer Mobilisierungen in Nürnberg, dass sich jedoch lange nicht alle Menschen von der Presse verarschen lassen.

Antifaschistische Selbstverteidigung ist gerechtfertigt und notwendig

ahr um Jahr müssen wir erleben, dass die städtischen und staatlichen Verantwortlich den Erben der NSDAP ein Recht auf faschistische Propaganda in den Straßen unserer Stadt einräumen. Unter diesen Umständen ist es selbstverständlich geworden, dass sich Tausende zusammenschließen und den Nazis aktiv entgegentreten.
Erst im Oktober 2006 verhinderten ca. zweitausend AntifaschistInnen im Anschluss an eine von der Organisierten Autonomie und dem Antifaschistischen Aktionsbündnis vorbereitete Demonstration, zu der 150 Läden, Vereine etc. aufgerufen hatten, in Gostenhof einen genehmigten Naziaufmarsch durch eine sieben Stunden aufrechterhaltene Blockade.
Maly und die bürgerlichen Parteien haben eines richtig erkannt, dass ignorieren und totschweigen von Naziaufmärschen, wie sie es vor Jahren noch im Zusammenspiel mit der bürgerlichen Presse durchzusetzen versuchten, ist in Nürnberg nicht machbar. Von unabhängigen antifaschistischen Mobilisierungen und der Unzufriedenheit der eigenen Basis getrieben, versuchen die stets um ihr Wählerklientel besorgten bürgerlichen Parteien sich deshalb heute als die wahren Antifaschisten darzustellen.
Jene Parteien jedoch, die die staatliche Macht in Berlin wie Nürnberg in den Händen halten, die Naziparteien zulassen, deren Aufmärsche genehmigen und durch bürgerkriegsähnlich ausgerüstete Polizeisonderheiten durchprügeln lassen, aktive AntifaschistInnen kriminalisieren und beschimpfen und zehntausende Euro Steuergelder für die Polizeieinsätze zum Schutz der faschistischen Verfassungsfeinde verschwenden, müssen sich jedoch auch weiterhin folgende Fragen gefallen lassen:
Warum schließen sich die Bürgerlichen nicht dem berechtigten aktiven Antifaschismus von tausenden NürnbergerInnen an? Warum organisieren sie zahnlose Protestaktivitäten weit ab der Naziroute und nach dem Ende des Naziaufmarsches, anstatt sich den Nazis entgegenzustellen? Die Existenz von Naziorganisationen ist kein Naturgesetz - warum sind sie in der BRD legal? Warum werden gewalttätige Nazis, deren Ziel die Vernichtung Andersdenkender ist, von der Polizei beschützt? Warum werden ihre Aufmärsche genehmigt? Warum transportieren die Nürnberger U-Bahnen die Nazis in Sonderzügen zu ihren Kundgebungen?
Befriedigende Antworten haben wir nie erhalten, deshalb gilt für uns auch in Zukunft: Vertrauen zum Staat und seinen Institutionen ist nicht gerechtfertigt, Antifaschistische Selbstverteidigung ist gerechtfertigt und notwendig! AntifaschistIn sein heißt, selbst aktiv werden!

Eine Initiative der: organisierte autonomie (OA)
Mit herausgegeben von: Antifaschistisches Aktionsbündnis, Radikale Linke, ['solid] Nürnberg, Antifaschistische Linke Fürth, Autonome Jugendantifa, Pension Ost, Schülerbündnis Nürnberg und SDAJ Nürnberg

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 3 Kommentare

flugi

antifaschist hessen 07.05.2007 - 19:16
warum habt ihr das flugi nicht gleich mitangehängt?

zustimmung²

black is beautiful 07.05.2007 - 20:23
also dem ersten kommentar kann ich mich nur ausdrücklich anschließen!
in den fürther nachrichten war's das gleiche trauerspiel. mich regt diese verkommene gesellschaft auf.
linke werden von allen als kriminelle hingestellt und auch so angesehn.diese heuchlerische berichterstattung kotz mich einfahc nur an, da kein artikel objektiv verfasst ist, sondern so dass er dem gemeinen volk erzählt was es hören will und feindbilder weiter schührt.linke werden schief angeschaut, obwohl sie für eine gute sache eintreten.des nächste mal wenn nazis marschieren können wir sie ja mit blumen bewerfen(ein erfolg dürfte jedoch fraglich sein)

ich habe einen traum....

NN

PUNK 08.05.2007 - 14:12
Ich hab den Artikel der NN auch gelesen und in mir hat sich der Hass aufgebaut von so viel Scheisse die da geschrieben wurde. Ich frag mich ob einer dieser ausgebildeten Reportern sich Gedanken zu diesem Thema gemacht hat!? Ich bin vielleicht auch kein Freund von politisch (linken) Parteien aber alles über einen Kamm zu scheren geht dann wirklich zu weit und auch den wirklichen Widerstand zu verschweigen. Die andere Frage ist ob es Sinn macht wenn sich die Bürger und "Demokraten" mit Schildern in der Hand vor die Lorenzkirche stellen...ich persönlich bin der Meinung dass nur aktiver Widerstand zum Erfolg führen wird!
Die andere Frage ist warum sich Beckstein (das Nazischwein!!) da hinstellen muss...und sich am Ende wundern warum ihn keiner hören will. Auf der anderen Seite der Lo wäre er besser aufgehoben gewesen! Menschen in Abschibehaft zu stecken und danach abzuschieben macht ihn in meinen Augen auch zum Mörder! Das gleiche ist die Sache mit der RAF - keine Gnade für verurteilte "Terroristen" und "Mörder"...nur weil er noch n icht verurteilt ist! Es macht ihn nicht unschuldig nur weil er noch nicht angeklagt wurde...