Protest gegen Neonazis in Leipzig
Am Sonntag, dem 6. Mai 2007, protestierten einige Hundert AntifaschistInnen gegen eine Veranstaltung von Neonazis.
Zum zweiten mal rief der rechtsextreme und revisionistische "Geschichtliche Gesprächskreis Leipzig" zu einer Veranstaltung in das Lokal "Lokomotion" auf der Arno-Nitzsche-Straße.
Bereits am Sonntag, dem 15. April, führte der Verein eine "Informationsveranstaltung" im Lokomotion durch. Diese Veranstaltung musste jedoch aufgrund starker Proteste und Angriffen auf das Gebäude vorzeitig beendet werden.
Diesmal fanden sich gegen 13.30 Uhr, noch vor Versammlungsbeginn, rund 300 AntifaschistInnen auf der Arno-Nitzsche-Straße ein. Danach zog eine kurzfristig angemeldete Demonstration mit circa 250 AntifaschistInnen von der Kreuzung Triftweg/Zwickauer Straße richtung Völkerschlachtdenkmal. Dort und auf dem Gelände der Alten Messe hatten sich vereinzelt Nazis versammelt. Zum Zeitpunkt der Demonstration lösten sich jedoch bereit die ersten TeilnehmerInnen wieder, um vor das Lokomotion zu ziehen. Die Demonstration selbst ging dann auf selben Wege wieder zurück und verteilte sich vor dem Lokal. In dieses waren unter massiver Polizeipräsenz, sowohl Bereitschaftspolizei aus Sachsen als auch Bundespolizei, vereinzelt Personen des rechtsextremen Lagers gegangen - teils unter Lautstarken Protest. Zum Hochpunkt befanden sich rund 500 bis 600 vor dem Lokomotion oder im Gebiet herum.
Inwieweit der Heimreise der Nazis verläuft ist zu diesem zeitpunkt noch nicht klar.
Bereits am Sonntag, dem 15. April, führte der Verein eine "Informationsveranstaltung" im Lokomotion durch. Diese Veranstaltung musste jedoch aufgrund starker Proteste und Angriffen auf das Gebäude vorzeitig beendet werden.
Diesmal fanden sich gegen 13.30 Uhr, noch vor Versammlungsbeginn, rund 300 AntifaschistInnen auf der Arno-Nitzsche-Straße ein. Danach zog eine kurzfristig angemeldete Demonstration mit circa 250 AntifaschistInnen von der Kreuzung Triftweg/Zwickauer Straße richtung Völkerschlachtdenkmal. Dort und auf dem Gelände der Alten Messe hatten sich vereinzelt Nazis versammelt. Zum Zeitpunkt der Demonstration lösten sich jedoch bereit die ersten TeilnehmerInnen wieder, um vor das Lokomotion zu ziehen. Die Demonstration selbst ging dann auf selben Wege wieder zurück und verteilte sich vor dem Lokal. In dieses waren unter massiver Polizeipräsenz, sowohl Bereitschaftspolizei aus Sachsen als auch Bundespolizei, vereinzelt Personen des rechtsextremen Lagers gegangen - teils unter Lautstarken Protest. Zum Hochpunkt befanden sich rund 500 bis 600 vor dem Lokomotion oder im Gebiet herum.
Inwieweit der Heimreise der Nazis verläuft ist zu diesem zeitpunkt noch nicht klar.
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Ergänzungen
kleine Korrektur
500 bis 600 AntifaschistInnen, versteht sich.
6.mai oder 6.märz
na heute
Vewrweise zum Thema
LVZ Artikel:
Pressemitteilung der Bullen
Stand: 06.05.2007
Polizeieinsatz
Anläßlich einer Veranstaltung des NPD-nahen "Geschichtlichen Gesprächskreises Leipzig" führte die Polizeidirektion Leipzig einen Polizeieinsatz durch. Bei einer ähnlichen Veranstaltung am 15.04.2007 war es zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und linken Gegendemonstranten gekommen.
In den späten Nachmittagsstunden reisten ca. 80-90 Personen zu der rechten Veranstaltung in einem Lokal auf der Arno-Nitzsche-Straße an. Um Auseinandersetzungen mit ca. 500 Personen des linken Spektrums zu unterbinden, sperrten Einsatzkräfte den Veranstaltungsort weiträumig ab. Während der Maßnahmen erfolgte die Vollsperrung der Arno-Nitzsche-Straße. In der weiteren Folge bewegten sich mehrere gewaltbereite Gegendemonstranten, teilweise vermummt und bewaffnet, in Richtung des Veranstaltungsortes. In kleineren Gruppen versuchten die Personen, die Polizeiabsperrungen zu umgehen, dies konnte verhindert werden. Zwei Personen aus einer solchen Gruppierung beschädigten einen Funkstreifenwagen, so dass dieser nicht mehr einsatzbereit ist. Beide Personen konnten am Tatort festgenommen werden. Weitere sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen, weil sie Platzverweise nicht befolgten. Kurze Zeit später wurde ein weiteres Dienstfahrzeug beschädigt, die Täter konnten unerkannt flüchten.
Gegen 20.00 Uhr begann der Abmarsch der Teilnehmer des "Gesprächskreises". Die Polizei hob kurze Zeit später die Sperrung der Arno-Nitzsche-Straße auf. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden keine Störungen bekannt, die Einsatzkräfte sind weiterhin im Stadtgebiet Leipzig präsent. (dP)
Nazischläger
Nichts desto trotz, gab es auch kleinere Handgemenge zugunsten der Nazis, ich selbst wurde mit einem Freund einmal von 3 Nazischlägern, ich glaub sportliches FKL umfeld, angegeriffen wir entgingen schlimmeren nur dadurch das wir recht schnell die flucht antraten, das hat aber nix mit Feigheit zu tun, denn die Nazis müssen so etwas an diesem abend wohl nicht zum ersten mal gemacht haben waren ziemlich routiniert in ihrem Angriff, das war gegen 20.15 uhr, da wir schon eher vom Lokomotion weg gingen, bevor der Faschobus losfuhr. In Reudnitz in der nähe des Notfallzentrums ecke Riebeckstraße trieben sich einige Faschokleinstgruppen rum und spähten das umfeld dort aus, es müssen wohl einige von dem Fascho Trupp gewesen der sich in Reudnitz (Oststraße?) versammelte und zum Lokomotion lief. Diese Nazis trieben sich dann noch bis etwa 23 uhr in der gegend Reudnitz/ Stötteritz rum.
Nazis verjagen, Nazis zerschlagen
Ergänzungen
Grundsätzlich: durchaus gelungene Aktion, die das sich stetig verbessernde Mobilisierungspotential der Antifa Leipzig aufzeigt. Leider wird aber immer noch zu planlos agiert und sich vor allem von viel zu wenig Polizei viel zu sehr eingeschüchtert. Es kann doch nicht angehen, dass (ganz zu Anfang) ein Mob von über 100 Leuten runter zum Lokomotion ziehen will und sich von (kurzzeitig) 4 Bullen aufhalten lässt. Klar sind die BFE-Typen besonders aggro drauf, aber entschlossenes Überrennen wäre möglich gewesen. Dasselbe gilt für das gemütliche Rumlatschen, wenn sich die Bullen für alle sichtbar (!) sammeln und geschlossen an die nächste Straßenkreuzung ziehen, um dichtzumachen. Ein kurzer bis mittellanger Sprint hat schon so manche Bullenkoordination zunicht gemacht! Also: es sollte im Antifa-Umfeld wieder eingehender über Strategien im Umgang mit Polizeikräften diskutiert und hernach konkreter gehandelt werden.
Zum weiteren Umgang mit dem Veranstaltungsort sollte ebenfalls gesprochen werden, Telefonnummern und Ansprechpartner können ergoogelt werden und nachdem das nun schon das zweite Treffen war, wird sich auch niemand mehr rausreden können, er/sie hätte von nix gewusst.
Schlussendlich bleibt einfach zu hoffen, dass unsere Aktionen - welche auch immer - entschlossener und direkter werden. Mobilisierungspotential ist da, nur an den Umsetzungen hapert's noch etwas.
Antifa? nach 18 uhr war keiner mehr da
In Reudnitz wär eine Menge gegangen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Geil Geil Geil — XxX
@geil geil geil — nachdenkender
re: Antifa? nach 18 uhr war keiner mehr da — Sportsfreund