Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
Leipzig: Antifademo 29.04.
In vergangener Zeit häufen sich wieder rechte Aktivitäten in Leipzig und Umland. Als Reaktion darauf wird am Sonntag, den 29. April, eine Antifademonstration von Connewitz nach Markkleeberg stattfinden. Mittlerweile kursieren Nazi-Flugblätter, in denen dazu aufgerufen wird, die Demonstration und deren TeilnehmerInnen gewaltsam anzugreifen. Hier für Indymedia die Erstveröffentlichung der Pressemitteilung.
Anti-Nazi-Demo von Connewitz nach Markkleeberg geplant
Am Sonntag, den 29. April, wird in Leipzig eine antifaschistische Demonstration stattfinden. Sie beginnt um 13 Uhr am Connewitzer Kreuz und führt über die Bornaische Straße zum Markkleeberger Rathaus. Unter dem Motto "Right here, right now - Den Nazis entgegentreten" soll dabei vor allem auf die zunehmende Präsenz von Nazis in den vergangenen Wochen aufmerksam gemacht werden.
Im Aufruf heißt es dazu: "Angesichts der Nazihegemonie in vielen Regionen Sachsens scheint Leipzig für die Eine oder den Anderen eine Insel zu sein, auf der es solche Probleme nicht gibt. Doch die Aufmärsche in Leipzig-Gohlis im Dezember mit ca. 70 und am 16. März in Schkeuditz mit ca. 200 Teilnehmenden, sowie nahezu wöchentlich vorkommende, gewalttätige Übergriffe seitens der Nazis zeigen ein anderes Bild."
Mittlerweile kursieren Nazi-Flugblätter, in denen dazu aufgerufen wird, die Demonstration und deren TeilnehmerInnen gewaltsam anzugreifen. Erst vor knapp zwei Wochen kam es zu Auseinandersetzungen wegen einer NPD-Veranstaltung am Rande von Connewitz, am selben Abend sammelten sich in Lößnig rund 60 Nazis und wollten laut eigenen Angaben nach Connewitz marschieren.
Dazu Klara Naumann, Pressesprecherin der Leipziger Antifagruppe (LeA): "Sowohl die rechtsextreme NPD, als auch so genannte Kameradschaften treten wieder offener auf. Seit Ende letzten Jahres verzeichnen wir eine neue Welle des rechtsextremen Aktionismus in Leipzig und Umgebung. Die Stadt Leipzig und die Polizei haben insofern zu dieser Entwicklung beigetragen, als dass sie einige Vorfälle gedeckelt und Informationen zurückgehalten haben."
Zwar schien sich ein Teilerfolg abzuzeichnen, als Christian Worch sich entschied, am 1. Mai nicht in Leipzig zu marschieren. "Mittlerweile ist aber bekannt geworden, dass für den 21. Juli erneut ein Naziaufmarsch in Leipzig geplant wird. Dem werden wir schon im Vorfeld mit wirksamen Aktionen begegnen", so Naumann weiter. "Die Demonstration am Sonntag ist ein Beitrag dazu."
Die Demonstration wird veranstaltet von der Antifaschistischen Jugendfront Leipzig (AJL), der Antifa Markkleeberg, der Jugendgruppe "Tomorrow" und der Leipziger Antifa (LeA). BürgerInnen werden um Teilnahme gebeten, PressevertreterInnen sind willkommen.
kompletter Aufruf:
http://left-action.de/antifa/mberg.html
Dokumentation von Naziaktivitäten in Leipzig:
http://projekte.free.de/infotelefon/
Am Sonntag, den 29. April, wird in Leipzig eine antifaschistische Demonstration stattfinden. Sie beginnt um 13 Uhr am Connewitzer Kreuz und führt über die Bornaische Straße zum Markkleeberger Rathaus. Unter dem Motto "Right here, right now - Den Nazis entgegentreten" soll dabei vor allem auf die zunehmende Präsenz von Nazis in den vergangenen Wochen aufmerksam gemacht werden.
Im Aufruf heißt es dazu: "Angesichts der Nazihegemonie in vielen Regionen Sachsens scheint Leipzig für die Eine oder den Anderen eine Insel zu sein, auf der es solche Probleme nicht gibt. Doch die Aufmärsche in Leipzig-Gohlis im Dezember mit ca. 70 und am 16. März in Schkeuditz mit ca. 200 Teilnehmenden, sowie nahezu wöchentlich vorkommende, gewalttätige Übergriffe seitens der Nazis zeigen ein anderes Bild."
Mittlerweile kursieren Nazi-Flugblätter, in denen dazu aufgerufen wird, die Demonstration und deren TeilnehmerInnen gewaltsam anzugreifen. Erst vor knapp zwei Wochen kam es zu Auseinandersetzungen wegen einer NPD-Veranstaltung am Rande von Connewitz, am selben Abend sammelten sich in Lößnig rund 60 Nazis und wollten laut eigenen Angaben nach Connewitz marschieren.
Dazu Klara Naumann, Pressesprecherin der Leipziger Antifagruppe (LeA): "Sowohl die rechtsextreme NPD, als auch so genannte Kameradschaften treten wieder offener auf. Seit Ende letzten Jahres verzeichnen wir eine neue Welle des rechtsextremen Aktionismus in Leipzig und Umgebung. Die Stadt Leipzig und die Polizei haben insofern zu dieser Entwicklung beigetragen, als dass sie einige Vorfälle gedeckelt und Informationen zurückgehalten haben."
Zwar schien sich ein Teilerfolg abzuzeichnen, als Christian Worch sich entschied, am 1. Mai nicht in Leipzig zu marschieren. "Mittlerweile ist aber bekannt geworden, dass für den 21. Juli erneut ein Naziaufmarsch in Leipzig geplant wird. Dem werden wir schon im Vorfeld mit wirksamen Aktionen begegnen", so Naumann weiter. "Die Demonstration am Sonntag ist ein Beitrag dazu."
Die Demonstration wird veranstaltet von der Antifaschistischen Jugendfront Leipzig (AJL), der Antifa Markkleeberg, der Jugendgruppe "Tomorrow" und der Leipziger Antifa (LeA). BürgerInnen werden um Teilnahme gebeten, PressevertreterInnen sind willkommen.
kompletter Aufruf:
http://left-action.de/antifa/mberg.html Dokumentation von Naziaktivitäten in Leipzig:
http://projekte.free.de/infotelefon/
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
29.4.07
@Auswärtige
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
afa bln — sfbs
find ich klasse — eener
schamloser versuch — fhunlö
Boykott — anna
8. Mai - Antifademo in Apolda (Thür.) — fight back!
@anna — leipziger
@leipziger antifa — antifa
@antifa — leipziger
Was....? — ULTRA CHEMIE LEIPZIG