Forderungen des Schülerbündnisses
Viele von uns blicken finster auf ihre zukünftige Rolle in dieser Gesellschaft. Wir sehen nur noch Raffgier, Egoismus, die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und unsere eigene Perspektivlosigkeit. Viele haben den Glauben daran verloren, dass ihre Schulbildung sie einmal dahin bringen wird, wovon sie träumen. Deswegen ist es an der Zeit, dass wir unsere Stimme erheben und für unsere Zukunft kämpfen!
Bildung für alle
Bildung beginnt schon in der KiTa und muss von da an bis zur Universität kostenfrei bleiben, um Kinder aus ärmeren Verhältnissen nicht von vornherein zu benachteiligen. Denn Bildung darf keinesfalls zur Ware werden, sondern muss als Grundrecht allen Menschen gleichermaßen ermöglicht werden. Aktuelle Untersuchungen haben mehrfach belegt, dass die Bildungschancen in Deutschland besonders stark von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen. Zudem ist das 3-gliedrige Schulsystem endgültig gescheitert, da es nur zu weiterer Selektion führt, die besonders sozial Schwächere frühzeitig aufs gesellschaftliche Abstellgleis bringt. Pläne der Bundesregierung, Bildungskompetenzen im Zuge der Föderalismusreform komplett an die Bundesländer abzugeben, zerstören den Wunsch nach einem einheitlichen System, das wir so dringend brauchen.
=> Wiederherstellung der Lernmittelfreiheit!
=> Ablehnung jeglicher Studiengebühren!
=> Abschaffung des 3-gliedrigen Schulsystems!
Für verschwenderische Selbstbestimmung
Wenig sinnvoll ist auch die Förderung einiger wenigen elitären Schulen und Unis, denn sie bedingen auf der anderen Seite marode und kaputtgesparte Einrichtungen für die große Mehrheit. Dort finden sich dann die Leute wieder, die sowieso schon als dumm, faul und gegebenenfalls nicht integrationsfähig abgestempelt wurden. Dass nicht alle ein Stück vom Kuchen abbekommen werden, ist schon jetzt Lehrstoff Nummer 1. Jeden Tag spüren wir die Lernatmosphäre, die ausschließlich von Konkurrenzkampf, Leistungsdruck und autoritäre Lehrer geprägt ist. Durch Noten und Zeugnisse wird Druck auf uns ausgeübt, ein selbstbestimmtes Lerninteresse erstickt und Konkurrenzdenken trainiert. Leider wird uns auch viel zu oft signalisiert, dass man ohne die rauhe Ellenbogenmentalität nicht weit kommt. Aufgrund zu geringer Mittel können nicht genug Lehrer eingestellt werden und die Klassenverbände sind kurz vorm Zerbersten. Das Klima der Anonymität und das Gefühl von Überflüssigkeit werden dadurch noch verstärkt. Statt der gesellschaftlich bedingten Auslese der Jugend nach ökonomischer Verwertbarkeit, wollen wir interessengelenktes, selbstbestimmtes Lernen und mehr Mitbestimmung für jeden einzelnen!
=> Höherer Bildungsetat!
=> Kleinere Klassen, keine Schulschließungen!
=> Selbstbestimmtes Lernen!
Wir fordern auch vehement eine Zukunftperspektive, abseits von Arbeitslosigkeit, Kündigungen und 1- Euro-Jobs. Dieser Sozialabbau hat zu einer Umverteilung von unten nach oben geführt, an der sich eine Minderheit an Konzernaufsichtsräten und anderen Multis berreichert. Trotz Rekordumsätzen der Spitzenunternehmen werden immer wieder tausende Menschen entlassen. Wir aber wollen sichere Ausbildungsplätze und Arbeit, von der man auch leben kann. Wir wollen nicht mehr überflüssig, sondern ein Teil der Gesellschaft sein. Es wird Zeit, Widerstand zu leisten!
Bildung für alle
Bildung beginnt schon in der KiTa und muss von da an bis zur Universität kostenfrei bleiben, um Kinder aus ärmeren Verhältnissen nicht von vornherein zu benachteiligen. Denn Bildung darf keinesfalls zur Ware werden, sondern muss als Grundrecht allen Menschen gleichermaßen ermöglicht werden. Aktuelle Untersuchungen haben mehrfach belegt, dass die Bildungschancen in Deutschland besonders stark von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen. Zudem ist das 3-gliedrige Schulsystem endgültig gescheitert, da es nur zu weiterer Selektion führt, die besonders sozial Schwächere frühzeitig aufs gesellschaftliche Abstellgleis bringt. Pläne der Bundesregierung, Bildungskompetenzen im Zuge der Föderalismusreform komplett an die Bundesländer abzugeben, zerstören den Wunsch nach einem einheitlichen System, das wir so dringend brauchen.
=> Wiederherstellung der Lernmittelfreiheit!
=> Ablehnung jeglicher Studiengebühren!
=> Abschaffung des 3-gliedrigen Schulsystems!
Für verschwenderische Selbstbestimmung
Wenig sinnvoll ist auch die Förderung einiger wenigen elitären Schulen und Unis, denn sie bedingen auf der anderen Seite marode und kaputtgesparte Einrichtungen für die große Mehrheit. Dort finden sich dann die Leute wieder, die sowieso schon als dumm, faul und gegebenenfalls nicht integrationsfähig abgestempelt wurden. Dass nicht alle ein Stück vom Kuchen abbekommen werden, ist schon jetzt Lehrstoff Nummer 1. Jeden Tag spüren wir die Lernatmosphäre, die ausschließlich von Konkurrenzkampf, Leistungsdruck und autoritäre Lehrer geprägt ist. Durch Noten und Zeugnisse wird Druck auf uns ausgeübt, ein selbstbestimmtes Lerninteresse erstickt und Konkurrenzdenken trainiert. Leider wird uns auch viel zu oft signalisiert, dass man ohne die rauhe Ellenbogenmentalität nicht weit kommt. Aufgrund zu geringer Mittel können nicht genug Lehrer eingestellt werden und die Klassenverbände sind kurz vorm Zerbersten. Das Klima der Anonymität und das Gefühl von Überflüssigkeit werden dadurch noch verstärkt. Statt der gesellschaftlich bedingten Auslese der Jugend nach ökonomischer Verwertbarkeit, wollen wir interessengelenktes, selbstbestimmtes Lernen und mehr Mitbestimmung für jeden einzelnen!
=> Höherer Bildungsetat!
=> Kleinere Klassen, keine Schulschließungen!
=> Selbstbestimmtes Lernen!
Wir fordern auch vehement eine Zukunftperspektive, abseits von Arbeitslosigkeit, Kündigungen und 1- Euro-Jobs. Dieser Sozialabbau hat zu einer Umverteilung von unten nach oben geführt, an der sich eine Minderheit an Konzernaufsichtsräten und anderen Multis berreichert. Trotz Rekordumsätzen der Spitzenunternehmen werden immer wieder tausende Menschen entlassen. Wir aber wollen sichere Ausbildungsplätze und Arbeit, von der man auch leben kann. Wir wollen nicht mehr überflüssig, sondern ein Teil der Gesellschaft sein. Es wird Zeit, Widerstand zu leisten!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Foto-Herkunft
Wenn ihr noch mehr Bilder benötigt meldet euch bitte direkt bei Umbruch Bildarchiv (
Liebe Grüße
Mike
26.05 - Gebühren kippen – G8 versenken!
hier ein schönes Bild - Soli mit G-land
mehr Bilder auf der website von denen
aus der jungen Welt
Die deutsche Hauptstadt erlebte am Dienstag erneut eine überraschend große Schülerdemo. Mehr als 5000 Jugendliche (die Polizei sprach von 1600) demonstrierten durch die Innenstadt, um das Recht auf Bildung und Ausbildung zu fordern. Im Anschluß spielten der Rapper Prinz Pi und die Skaband Gingsengbonbons vor dem Roten Rathaus.
»Es ist super, daß trotz der kurzen Mobilisierungszeit so viele Schüler gekommen sind«, sagte Raphael (17) von der Schülerinitiative »Bildungsblockaden einreißen!«, die zum Schulstreik aufgerufen hatte. Das Konzert wurde organisiert von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der DGB-Jugend und der Landesschülervertretung unter dem Motto »Ausbildung für alle – jetzt!« Für die Mobilisierung zu beiden Veranstaltungen waren nur neun Tage nach den Osterferien Zeit, aber selbst die Kurznachrichten auf den Bildschirmen in der U-Bahn hatten am Tag zuvor die Aktion angekündigt.
Eine Gymnasiastin aus Lichtenberg präsentierte auf der Abschlußkundgebung die Forderungen der Schülerinitiative: Neben der Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen und der Wiederherstellung der Lernmittelfreiheit verlangten die Demonstranten auch den Verzicht auf Studiengebühren und die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Die Vorsitzende der GEW Berlin, Rose-Marie Seggelke, sprach über die katastrophale Ausbildungsplatzsituation in Berlin: Nur jeder zweite Jugendliche erhält unmittelbar nach der Schule eine Lehrstelle.
Der 18jährige David kam mit einer Spontandemonstration von rund 200 Schülern aus Berlin-Weißensee. Die Jugendlichen liefen die Greifswalder Straße hinunter und wurden mit Applaus in Mitte empfangen.
Den Schülern, die an der Kundgebung teilnahmen, wird dies voraussichtlich als unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht angerechnet. Auf einem Transparent hieß es dazu: »Was ist ein Fehltag gegen unsere Zukunft?« Viele Teilnehmer wollen aktiv bleiben, weil sie enttäuscht sind, daß es trotz des großen Schulstreiks vor sechs Monaten mit 10000 Teilnehmern und trotz der Wahlversprechen der in Berlin regierenden Parteien SPD und Linkspartei.PDS keine Verbesserungen in den Schulen gibt.
Linke Aktivisten von Antifa-Gruppen, Studentenorganisationen und auch des Linkspartei-Jugendverbandes solid verteilten Flugblätter zum den 1. Mai und zum G-8-Gipfel im Juni. Nach ihren Gründen zum Streiken gefragt, antwortete die 17jährige Julia: »Weil ich die Welt verändern will«. Viele Teilnehmer teilten diese Einstellung: Immer wieder wurde die Parole »One Solution: Revolution« skandiert.
Die Berliner Polizei erklärte, es habe keine Zwischenfälle gegeben. Aber Manuel (19), der nach dem letzten Schulstreik verhaftet worden war und vier Monate in Untersuchungshaft saß, wurde aus unklaren Gründen kurzzeitig erneut festgenommen.
Quelle:
wichtig zu prinz pi
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ADF? — Antifa
Danke fürs Outing ihr ADF-Arschlöcher! — Aktivist_in
An die Aktivist_in — Mike/Umbruch