Weimar - Anschlag auf Bundeswehrmobil
Einen Tag vorher war es angekündigt worden: Ein Bundeswehr-Infomobil sollte den Schulhof des Goethegymnasiums in Weimar besuchen. Auf einer Tafel im Foyer der staatlichen Schule wurden die Schüler aufgefordert: "Nutzt diese Gelegenheit!"
Am Morgen des 18. April erlebten jedoch sowohl die Lehrer, die den Info-Bus organisiert hatten, als auch die anwesenden Bundeswehrsoldaten eine Überraschung...
Am Morgen des 18. April erlebten jedoch sowohl die Lehrer, die den Info-Bus organisiert hatten, als auch die anwesenden Bundeswehrsoldaten eine Überraschung...
Über Nacht hatten Unbekannte das Mobil, welches für eine Karriere bei der Bundeswehr wirbt farbenfroh verschönert. So war die Heckscheibe komplett geschwärzt und mit dem Schriftzug "No War!" versehen. An den Scheibenwischern warehn Blumen befestigt und an den Seiten des LKWs war zu lesen: "Kein Leid, kein Mord, kein Morgensport!", "Deutsche Waffen, Deutsches Geld morden mit in aller Welt" und "Alle Soldaten sind Mörder, aber psst...".
Der Anschlag rief sichtliches Ärgernis bei den Bundeswehr-Vertretern hervor, die ab halb acht auf dem Schulgelände anwesend waren und unsägliches Entsetzen bei einigen Lehrern der Schule. Kurz nachdem die Parolen entdeckt worden waren, wurde die Poliei informiert, die kurz anwesend war, sich aber nach einiger Zeit entfernte.
Der Anschlag löste Diskussionen in nahezu jeder Klasse aus, die im Gebäude in der Amilienstraße unterrichtet wurde. Fast alle Lehrer_innen nutzten die ersten beiden Stunden um über die Vorfälle zu diskutieren. Jedoch gaben die Bundis nicht klein bei und besuchten ebenfalls einige Klassen, um die Schüler_innen davon zu überzeugen, dass es klar ist, dass "so ein Tulpenfüßler, wenn er aus dem Busch springt abgeknallt werden muss."
Nachdem extra ein Feldjägerwagen angerollt kam, um die Parolen abzufotografieren, machte sich einer der Bundis daran die Parolen mit Graffitty-Killer zu entfernen. Bis zum Abend dauerte es an, bis der letzte Farbklecks entfernt war.
Das Bundeswehrmobil ließ es sich leider auch nicht nehmen trotz des Anschlages zur Hofpause seine Pforten zu öffnen um interessierte Schüler_innen über die Karriere bei der Bundeswehr aufzuklären. Kurz nachdem der/die erste Schüler_in das Mobil betreten hatte, entrollten einige kritische Schüler_innen ein Transparent auf dem zu lesen war: "Gegen Krieg, Hunger und Ausbeutung - Kinder schützen weltweit - Rassismus und Faschismus angreifen - überall!". Ebenfalls wahr eine Friedensfahne zu sehen. Der Schulleitung schien es jedoch nicht zu gefallen, dass einige Schüler_innen ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen wollten und versuchte ihnen das Transparent zu entwenden. Nach einer kurzen Diskussion durften die Schüler_innen jedoch bis zum Schluss vor dem Bundi-Mobil stehen bleiben. Verhindert wurde jedoch, einen Tucholsky-Text über das Schülerradio zu verlesen und einige Interessierte, die nicht Schüler_innen am Goethegymnasium sind, wurden vom Schulgelände verwiesen.
Einige Mutige Anti-Militarist_innen wagten es sogar die Höhle des Löwen zu betreten um die Ausbilder auf Schlagzeilen wie Hakenkreuzfahnen im Ausbildungsprogramm der Bundeswehr und Folterungen in Kasernen anzusprechen. Die Angesprochenen blockten dies ab, in dem sie es als Ausnahmen verhamlosten. Davon, dass Drill und die menschenverachtende Hierarchie, die militärischen Organisationen stets zu Eigen ist und somit logischerweise zu solchen Vorkommnissen führen, wollten sie nichts wissen. Eine Dunkelziffer solcher Ereignisse gäbe es nicht.
Die Vorkomnisse führten wie gesagt zu vielfältigen Diskussionen unter den Schülern. Einige Lehrer_innen des Goethegymnasiums zeigten jedoch wieder einmal mehr, dass sie an Demokratie im Schulsystem nicht interessiert sind und rechtfertigten die Anwesenheit des Mobils damit, dass die Bundeswehr für zivile Ausbildung sorge. Sie wurden sachlich darauf hingewiesen, dass es egal ist welche Ausbildung mensch bei der Bundeswehr macht, es immer auch eine zum Soldaten ist. Die moralische Ablehnung des Soldatentums stieß auf Unverständnis. Nur wenige Lehrer_innen äußerten ihr Unbehagen angesichts der Bundeswehr-Werbung auf dem Schulhof. Teilweise wurde vom Lehrerpersonal geäußert, sich abgrundtief für das antimilitaristische Angagement der Schüler zu schämen. In einer Diskussion, vertrat eine Lehrerin die Position, dass eine solche Sprüh-Aktion ebenso wie Mord als politisches Mittel zu verurteilen sei. Leider gab es auch einige Schüler_innen, die dem beipflichteten.
Insgesamt sorgten die Aktionen für Aufsehen und eine breite Debatte.
Soldaten sind Mörder.
Neue Heimat Europa verraten!
Wiederentwaffnung - sofort!
Der Anschlag rief sichtliches Ärgernis bei den Bundeswehr-Vertretern hervor, die ab halb acht auf dem Schulgelände anwesend waren und unsägliches Entsetzen bei einigen Lehrern der Schule. Kurz nachdem die Parolen entdeckt worden waren, wurde die Poliei informiert, die kurz anwesend war, sich aber nach einiger Zeit entfernte.
Der Anschlag löste Diskussionen in nahezu jeder Klasse aus, die im Gebäude in der Amilienstraße unterrichtet wurde. Fast alle Lehrer_innen nutzten die ersten beiden Stunden um über die Vorfälle zu diskutieren. Jedoch gaben die Bundis nicht klein bei und besuchten ebenfalls einige Klassen, um die Schüler_innen davon zu überzeugen, dass es klar ist, dass "so ein Tulpenfüßler, wenn er aus dem Busch springt abgeknallt werden muss."
Nachdem extra ein Feldjägerwagen angerollt kam, um die Parolen abzufotografieren, machte sich einer der Bundis daran die Parolen mit Graffitty-Killer zu entfernen. Bis zum Abend dauerte es an, bis der letzte Farbklecks entfernt war.
Das Bundeswehrmobil ließ es sich leider auch nicht nehmen trotz des Anschlages zur Hofpause seine Pforten zu öffnen um interessierte Schüler_innen über die Karriere bei der Bundeswehr aufzuklären. Kurz nachdem der/die erste Schüler_in das Mobil betreten hatte, entrollten einige kritische Schüler_innen ein Transparent auf dem zu lesen war: "Gegen Krieg, Hunger und Ausbeutung - Kinder schützen weltweit - Rassismus und Faschismus angreifen - überall!". Ebenfalls wahr eine Friedensfahne zu sehen. Der Schulleitung schien es jedoch nicht zu gefallen, dass einige Schüler_innen ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen wollten und versuchte ihnen das Transparent zu entwenden. Nach einer kurzen Diskussion durften die Schüler_innen jedoch bis zum Schluss vor dem Bundi-Mobil stehen bleiben. Verhindert wurde jedoch, einen Tucholsky-Text über das Schülerradio zu verlesen und einige Interessierte, die nicht Schüler_innen am Goethegymnasium sind, wurden vom Schulgelände verwiesen.
Einige Mutige Anti-Militarist_innen wagten es sogar die Höhle des Löwen zu betreten um die Ausbilder auf Schlagzeilen wie Hakenkreuzfahnen im Ausbildungsprogramm der Bundeswehr und Folterungen in Kasernen anzusprechen. Die Angesprochenen blockten dies ab, in dem sie es als Ausnahmen verhamlosten. Davon, dass Drill und die menschenverachtende Hierarchie, die militärischen Organisationen stets zu Eigen ist und somit logischerweise zu solchen Vorkommnissen führen, wollten sie nichts wissen. Eine Dunkelziffer solcher Ereignisse gäbe es nicht.
Die Vorkomnisse führten wie gesagt zu vielfältigen Diskussionen unter den Schülern. Einige Lehrer_innen des Goethegymnasiums zeigten jedoch wieder einmal mehr, dass sie an Demokratie im Schulsystem nicht interessiert sind und rechtfertigten die Anwesenheit des Mobils damit, dass die Bundeswehr für zivile Ausbildung sorge. Sie wurden sachlich darauf hingewiesen, dass es egal ist welche Ausbildung mensch bei der Bundeswehr macht, es immer auch eine zum Soldaten ist. Die moralische Ablehnung des Soldatentums stieß auf Unverständnis. Nur wenige Lehrer_innen äußerten ihr Unbehagen angesichts der Bundeswehr-Werbung auf dem Schulhof. Teilweise wurde vom Lehrerpersonal geäußert, sich abgrundtief für das antimilitaristische Angagement der Schüler zu schämen. In einer Diskussion, vertrat eine Lehrerin die Position, dass eine solche Sprüh-Aktion ebenso wie Mord als politisches Mittel zu verurteilen sei. Leider gab es auch einige Schüler_innen, die dem beipflichteten.
Insgesamt sorgten die Aktionen für Aufsehen und eine breite Debatte.
Soldaten sind Mörder.
Neue Heimat Europa verraten!
Wiederentwaffnung - sofort!
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Ergänzungen
Noch weitere Bilder
PR-Strategien der Bundeswehr
Die PR-Strategien der Bundeswehr in Zeiten von Jugendarbeitslosigkeit und "Hartz IV" sind weit gediehen. siehe:
Liste mit Reklameorten bundesweit ganzes Jahr
vgl.
Und hier noch eine Liste (Antwort auf eine Kleine Anfrage) der Reklameeinsätze mit mehr Hintergründen (warum werden welche Waffensysteme gezeigt etc.):
Was bitte soll ein Tulpenfüßler sein???
Ansonsten: Geile Aktion, weiter so.
Autos von reaktionären Lehrern können auch ein bischen Farbe vertragen...
Antimilitaristische Referate
Mit "Tulpenfüßler" meinte der Bundi Afghanen.
Die Aktion wurde von keiner Gruppe organisiert, sondern lediglich von einigen Individuen durchgeführt. Die Pace-Fahne steht nicht für alle Schüler, die an der Aktion teilgenommen haben.
Kommunismus!
Stuttgart/Ludwigsburg
Bisher verliefen diese Werbeveranstaltungen in der Region immer ohne Probleme...
ZEIT DAS ZU ÄNDERN!
Bundeswehr Infomobil in Weimar/ Bilder
Hier noch ein paar weitere Bilder der anwesenden Soldaten (leider keine Soldatinnen).
Wer weiß, wie die anwesenden Bundies hießen (sie haben sich in jeder Klasse vorgestellt), kann das bitte hier veröffentlichen.
Schöne Aktion
Lehrer, die Rekrutenschinder,
@keck
Respekt für die Aktion auf jeden Fall. Wünsch euch viel Energie für mögliche Repressionen!
Bundeswehr wegtreten!
Film über BW-Propaganda
Dokumentarfilm "Gesteuerte Demokratie?" von Steven Hutchings
Ausgehend vom “sicherheitspolitischen Paradigmenwechsel” am Ende des kalten Krieges untersucht Gesteuerte Demokratie? Kontinuitäten und Veränderungen in der Informations- und Medienarbeit der Bundeswehr. Anhand von Zeitzeugeninterviews mit Soldaten aus Einheiten für “Psychologische Kampfführung” (PSK) bzw. “Psychologische Verteidigung” (PSV) wird deren vornehmlich gegen die DDR gerichtete Propaganda- und Zersetzungstätigkeit beschrieben. Der Apparat der PSK bzw. PSV wurde einhergehend mit einer Skandalisierung seiner verdeckt ausgeführten Ausforschungs- und Einwirkungstätigkeit im bundesdeutschen Inland zum Ende der 80er Jahre aufgelöst. Nach der Wiedervereinigung werden die Aufgaben der PSV unter neuem Namen und mit veränderten Aufträgen von verschiedenen Stellen der Bundeswehr fortgeführt. Auch die aktuelle Entwicklung dieses militärischen Beeinflussungsapparates wird im Film veranschaulicht. Unter die Lupe genommen werden die Akademie für Information und Kommunikation, die Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr sowie das Zentrum für Operative Information.
Auch auf DVD, Kontakt per Email!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
SUPER!
fein gemacht, SchülerInnen!
gut
Coole Aktion aber...
Ist das überhaupt rechtlich möglich?
und an die schülerInnen des Gymnasiums mein Herzliches beileid für die Reaktionäre Lehrerschaft.
Den LehrerInnen auf die Finger schaun ...
Jetzt ist es wichtig diesen Kriegsdienstverharmlosenden LehrereInnen auf die Finger zu schaun. Als Elternteil eines Schülers würde ich das Verhalten der Lehrer angehen, mich mit anderen Eltern zusammenschließen und offenen Protest bei den zuständigen Behörden einlegen, das hätte man aber auch schon machen sollen, als der Infiltrationsbus der Olivgrünen auf das Schulgelände gefahren ist, aber das wußten die Eltern ja vielleicht nicht.
Wichtig fände ich jetzt, Kriegsdienstgegner in die Schule einzuladen um den SchülerInnen auch die andere Seite zu präsentieren, nur so können sich die jungen Menschen dann ein verobjektiviertes eigenes Bild vom Dienst bei der Armee machen. Das solltet Ihr jetzt durchsetzen, damit werden die Jubelmilitaristen in ihre Schranken gewiesen - weiter so, da geht noch was ;-)
Toll! Toll! Toll!
Frage
Ist das ein Originalzitat eines Bundis ? Wenn ja. übersteigert dies meine kühnsten Vorurteile.
Mutige und aussagekräftige Aktion! Vielen Dank und weiter so!
gute Aktion
statt einer friedensfahne, diesem unsäglichen lappen aus der kirchlichen (!!) friedensbewegung hättet ihr lieber eine rote fahne (oder schwarz-rot, schwarz, je nach eurem background) nehmen sollen. die würde dann halt stärker auf das verweisen, was es zu verwirklichen gilt: eine gesellschaft, in der es keinen krieg mehr gibt und auch nicht nötig ist.
die pace-fahne hingegen steht für die bemühungen einer bewegung, die sich im romatischen friedensgesudel wiegt und meint, diese welt wäre ohne krieg viel besser. dabei fällt nicht nur unter den tisch, dass der kapitalismus auch ohne krieg eine unzumutbarkeit darstellt, sondern vor allem auch, dass krieg ein elementarer bestandteil dieses systems ist. die rote fahne hätte dies auch mehr verdeutlicht, nämlich das frieden in diesem system nicht zu haben ist!
für mehr antimilitaristische aktionen, nie wieder friedensbewegung!
mal ruhig mit den jungen pferden....
vllt ist die betreffende Fahne ("Pace") von einer Friedensaktivist_in, die sich auhc als solche definiert...soll es auch unter jungen Menschen geben -(leider) sind nicht alle jungen Menschen Autonome...seien wir doch froh, dass es wenigstens ein paar bürgerliche Friedensaktivistas, die werden sich ja vllt bei gelegenheit radikalisieren ;-)!
Nette Aktion, da werden die Schweine ganz schön geschaut haben!
Offizier ?
"Ein Offizier ist bei aller Spezialisierung in erster Linie Führer, Ausbilder und Erzieher von Soldaten."
Führer und Erzieher...na klar, herrische Hierarchie rulez...
...
schließlich sorgt es eben für diskussionen und gewisse aufklärung. Das auch die (wenigen) dadurch kritisch gewordenen SchülerInnen wohl leider nicht alle radikale gesellschaftskritiker werden ist klar, aber auch kleine erfolge können ja nützlich sein.
richtig so
Ich finde es erschreckend, dass sich die Bundeswehr jetzt nicht nur im allgemeinen an Schüler wendet, um diese für den Kriegsdienst zu gewinnen, sondern auch schon direkt an Schulen geht.
Hier sind die Menschen noch naiv und wissen nicht, was es bedeuten würde, sich für lange Zeit zu verpflichten. Gerade an Gymnasien sind die Schüler oft sehr weltfremd. Das musste ich selbst erleben. Man bekommt halt eher theoretisches Wissen als wirklich etwas, mit dem man etwas anfangen kann. Von Antifaschistischer Einstellung oder Ablehnung von Krieg und Gewalt mal ganz zu schweigen.
Was man sich unter einem "Tulpenfüßler" vorzustellen hat wußte ich bisher auch nicht. Aber für mich klingt das klar nach einer rassistischen Beleidigung.
Ich kenne mich rechtlich nicht so aus, aber wie wäre es mit einer nachträglichen Anzeige des Bundis wegen Volksverhetzung?
Immerhin sprach er vor einer ganzen Gruppe von Schülern. Das kann doch so nicht einfach durchgehen.
Zukunft
@henne
sich dafür interessiert kritiklosen Zugang zu der Einrichtung bekommen, selbst, wenn
die Arbeit aus Mord, Vorbereitung und Sicherung der Ausbeutung von Rohstoffen etc. und Aufklärung (gucken wo als nächstes hingeschossen oder gebombt werden soll) besteht ????
Deutschland aus dem Gleichschritt bringen !!!!
Tolle aktion
Ich denke sie hatt aufalle fälle ihr ziel erreicht, denn das zerstören war ja nicht das ziel sondern eine discusion um bund, militär, und ausbeutung!
Was ja mit dem anbringen von farbe an dem wagen auch wunderbar geklappt hat.
Weiter so zum g8-gipfel dann das bombodrom gelände neu besiedeln.
Was ist mit den Lehrern?
nicht mehr das
Die sind überall
Aber mir war nicht bekannt das diese Rekrutierungsversuche jetzt auch in Schulen unternommen werden, hab ich bis jetzt nur z.B. aus den US und A gehöhrt.
Klasse!
Kommentar
Differenzierte Nachrichten sehen ehrlich anders aus.
Eigene Ansichten kann man ja berichten, anderen plakativen Faschismus, Militarismus etc. ist bedenklich.
Ein hoch auf das Individuum!
Freiheit für den Geist!
Menschenwürde, auch für nicht "antifaschistisch" Denkende!