Hecho en Mexico para la PESC
Pflüger, Eurpaparlamentsabgeordneter in der Fraktion der GUE/NGL - Vereinigte Europäische Linke/Nordisch Grüne Linke, erklärte es handelt sich um eine »falsche Neutralität« welche die europäischen Beobachter verkünden.
»Die Gesandten der EU wie die Vertreter der Europäischen Kommission und des EU Ministerrates (die Institutionen der EU mit den diplomatischen Funktionen der EU), schreiten häufig in Wahlprozesse ein, um ihren Interessen zu dienen.
Im August 2006, bei den Wahlen im Kongo, beispielsweise hat der EU-Kommissar für Entwicklung, der Belgier Louis Michel, dem Kandidaten Joseph Kabila geholfen.
In Weißrussland und in der Ukraine stellten sie sich auf die Seite der Opposition. Die Institutionen der EU sind nicht neutral, erklärt Pflüger
Es ist ebenso eine Tatsache Benita Ferrero-Waldner (die EU Kommissarin für Außenpolitik) wie Javier Solana (»der Hohe Beauftragte« der Regierungen der Europäischen Union für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik) neigten dem Kandidaten Felipe Calderón zu ... und sandten eine Beobachterkommission, was schon eine weitere direkte Einflussnahme auf die mexikanische Politik war.
Auch als die Vertreter der EU versuchten stillschweigen zu wahren, erklärten sie, dass sie keine Erklärungen abgeben würden um sich nicht in die inneren Angelegenheiten Mexikos einzumischen.
Jedoch drückten sie ihre vorschnelle Anerkennung eines angeblichen Gewinners aus, was eine einzigartig schwere Einmischung darstellt.
Welche Rolle spielt Salafranca in all diesem?, Dieser EU Abgeordnete unterstützt fast jede rechte Regierung in Lateinamerika.
Für ihn sind die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, welche diese Regierungen in Mexiko und auf dem ganzen Erdteil begehen keine wichtigen Angelegenheiten. ... Salfranca ist ein Konservativer der harten Linie.
In der Kommission für Außenangelegenheiten unterstützt er den Einsatz von Feuerwaffen gegen die Migranten in der spanischen Enklave in Nordafrika Melilla, um die Grenzen von Spanien zu schützen.
»Salafranca wusste, dass er mit seinen Wertschätzungen Calderón bevorzugen und seinen Sieg unterstützen würde, bevor das Endergebnis bekannt war.
Die politischen Kräfte, zu welchen die »Partido Popular« gehört, wie in Spanien, so auch in Europa waren die ersten Vorweggratulanten von Calderón.
»Der Europaparlamentsabgeordnete kündigte an, dass er in den nächsten Tagen die EU Kommission um Erklärungen zur Erfüllung ihrer Beobachtungsmissionen beten werde:
Waren sie in den Bundesstaaten des Südens?
Sind sie in die ländlichen Gebiete gekommen?
Haben sie die Zonen überprüft, von welchen behauptet wurde, es hätte Stimmenkauf gegeben?
Mich würde interessieren, wie sie so schnell zu der Entscheidung kamen, dass die Wahlen »sauber« waren.
Viele Fragen sind immer noch offen.
»Die Kritiken wurden als Thema bei einem Treffen am 06.September 2006 erneut in Straßburg, während des Treffens welches für die Delegation von Mexiko vom EU Parlament, bei welcher die mexikanische Botschafterin bei der EU María de Lourdes Dieck-Assad und Experten der EU Kommission teilnahmen, aufgegriffen
Salafranca kam nicht zu diesem Treffen, da er sich in Mexiko aufhielt.
Die Parlamentsfraktion der Grünen, vertreten durch den EU-Abgeordneten Rául Romeva aus Spanien und Eva Lichtenberger aus Österreich erklären die Mission habe zumindest überstürzt gehandelt.
In einem späteren Interview ist Romeva ausführlicher: »Die Bewertung der Wahlsituation war voreilig.
Wenn eine Kampagne so verwirrend ist, so gefüllt mit Vorfällen, wenn der Unterschied zwischen dem virtuellen Gewinner und dem virtuellen Verlierer so klein ist, sollten die Mitglieder der Mission klüger, vorsichtiger sein und die endgültigen Ergebnisse abwarten.
In meiner Partei sind wir darüber besorgt, wie die Mission gehandelt hat.
In Mexiko hätte festgestellt werden müssen, dass es sich um ein gespaltenes Land handelt.
Es hätte die Dinge nicht in Begriffen von Gewinner und Verlierer dargestellt werden sollen,« fügt er hinzu.
Der EU Parlamentsabgeordnete, Mitglied der Kommission für Außenpolitik des EU Parlamentes , meint, dass Salafranca nicht am 03.Juli 2006 hinausgehen sollen, um einen Vorabbericht vorzustellen, und zu versichert, dass die Wahlen auf einem hohen Niveau der Transparenz zu charakterisieren seien. »Weil dies so erwartete wurde.« erklärt er.
Hat dies die Vorweggratulationen der EU welche auf den Vorwegresultaten des »Instituto Federal Electoral« (IFE) basierten beeinflusst? wird er gefragt.
Kann sein.
Aber wir wissen nicht ob es ein gegenseitiges füttern, ob die einen die anderen mochten, ob des die Mission war oder die Regierungen.
Es traf zu, dass es den Willen gab alles auf schnelle Weise zu lösen, obwohl es nicht die korrekte war.
Und diese Voreiligkeit, kam klar nicht aus dem Nichts, sie ist nur aus der Parteilichkeit zu verstehen. Es gab das Interesse das Wahlergebnis wie es in diesen Momenten für Calderón erschien zu verbreiten.
In diesem Sinn betrachtet es Romeva als einen »Fehler« der EU Kommissarin Ferrero-Waldner Salafranca zum Leiter der Beobachtungsmission zum Informationsmonopol zu bestimmen. Betina Ferrero - Waldner benannte Salfranca zum Leiter der Beobachter, wegen seiner Erfahrung bei Missionen der gleichen Art und wegen seiner Landeskunde, wie sie erklärt.
Wie es die Regeln festlegen, kann die Kommissarin auf die Autorisierung durch die 25 Regierungen der EU zählen, welch im Ausland Solana repräsentiert, aber nicht auf die des EU Parlamentes, welches sich enthielt eine eigene Delegation der EU Abgeordneten mit verschiedenen Ideologien zu entsenden wie es Anfang 2000 gemacht wurde.
Mit der Nominierung von Salafranca, hat die EU Kommission nach mehr demokratischer Legitimierung für die Delegation, welche sich aus Beamten und externen Technikern zusammen gesetzt hat, gesucht. Diese sollten so zeigen die Regelungen, in einer unabhängigen Weise, neutral und objektiv handeln.
Dank eines rigiden Systems wurde erreicht, dass unterschiedliche Positionen der der Kommission in den Händen von Salafranca verhindert wurden. Als Kommissionssprecher errichtete er eine Form des Informationsmonopols und zur linientreue an die EU Institutionen, darüber, wie die Geschehnisse in Mexiko zu interpretieren seien.
Seit der Ankunft der Mission in Mexiko am 10.Juni 2006 wurden die Argumente von Salafranca zur wiederholten Norm der Diplomaten in Brüssel.
Auch die EU Abgeordneten flogen einmal die Woche in die belgische Hauptstadt um ihre Berichte abzugeben.
Das letzte Mal, dass sich die hohen Diplomaten der EU mit der Angelegenheit befassten, vor der Entscheidung der mexikanischen Wahlbehörde, war am 17. Juli 2006, nach einem EU Außenministertreffen.
An diesem Tag während einer Pressekonferenz, bestand Ferrero-Waldner darauf, dass die Wahlen »sauber und gerecht« gewesen seien, weil dies die europäischen Beobachter festgestellt hätten.
Zwei Tage nach den Wahlen vom 2.Juli 2006 gratulierten die rechten Verbände der »Europäischen Volksparteien« zu welcher die »Partido Popular Español« von Salafranca gehört und die »Christlich Demokratische Internationale« welcher die PAN angehört, als erste Calderón »zu seinem Wahlsieg«.
Ferrero-Waldner und der Präsident der EU Kommission der Portugiese José Manuel Durão Barroso sind besondere Mitglieder der »Europäischen Volkspartei« wie die Internetseite dieses Verbandes angibt, sie ist auch die Partei des früheren spanischen Präsidenten José María Aznar, welcher auf einer Reise nach Mexiko im vollen Wahlkampf seine Unterstützung für Calderón öffentlich ausdrückte.
Der 12.Juli 2006 auf einer seiner transkontinentalen Reisen erhielt Salafranca den Autor in seinem Büro des Europaparlaments in Brüssel.
Seine Erklärungen, so präzisierte er, machte er als Leiter der gemeinsamen Mission und nicht als Parteimitglied
Der Autor veröffentlichte den Teil, welcher sich auf die Kritik über das Verhalten als Leiter der Mission der EU Beobachter bezog: Ich war nicht der Kopf dieser Mission auf der Basis meiner politischen oder parteiischen Zugehörigkeit ... Ich wurde ernannt auf grund meiner Erfahrung bei Wahlprozessen in der Region; da ich Kenntnisse von der Region habe und da ich das Land selbst kenne, das ich der Autor der letzten Gemeinschaftsvereinbarung bin und der Präsident der Delegation für die Beziehungen mit Mexiko bin.
In Bezug auf die Erklärungen der Abgeordneten der PRD Marta Lucía Micher, welche einen Tag vorher in Brüssel die Arbeit der europäischen Beobachter als »bedauerlich« bewertete hat, sagte Salafrance: »Ich glaube wir haben eine professionelle Arbeit geleistet.
Diese Kritik disqualifiziert sich selbst, denn wir haben mit der größten Objektivität, Sauberkeit und Transparenz gehandelt mit dem besten guten Glauben und Sinn.
Wenn das Ergebnis das Gegenteil gewesen wäre, hätten wir das anerkannt und bewertet.
Wir sind nicht gekommen um den Guten willen von irgend jemanden zu verraten.
Unsere Kompetenz und Professionalität sind nur unter jenen in Zweifel, welche nicht den Erfolg unserer Mission verstanden haben.
Sie verurteilen die Vorweggratulationen seiner Parteifreunde? Ich werde nicht über das Recht von Regierungen und politischen oder internationalen Gruppen, urteilen, wie sie verkünden über die Form wie sie mit dem Ergebnis von Wahlen zufrieden sind.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
17.April 2007 Javier Solana trifft FeCalderón
Sissi: Europa erreicht Chapultepec Schicksalsjahre einer Kaiserin 14.01.2007 12:26
Carlos Beas Torres: Der Schatten Francos über Oaxaca 15.01.2007 21:22
diverse: Indi-Gene Bedrohung Aznar als Lobbyist 04.04.2007 10:00
Achtung der Menschenrechte einfordern!
El Universal 13.apr.2007: Instan ONG´s a Solana a exigir a México respeto por derechos humanos
Der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Dr. Javier Solana besucht vom 16. bis zum 18. April 2007 Mexiko und Felipe Calderón.
Einige mexikanische ngos haben am 13.April 2007 deutlich gemacht, dass der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Dr. Javier Solana von den mexikanischen Behörden mehr Achtung vor den Menschenrechten einfordern soll.
Solana nimmt an einem Zyklus von Konferenzen zusammen mit dem früheren chilenischen Präsidenten Ricardo Lagos und dem peruanischen Romanschreiber Mario Vargas Llosa u.a. teil.
Die vorrangigste Forderung der ngos bezieht sich auf die Nichterfülleung von Seiten der mexikanischen Regierung, der "demokratie Klausel" im wirtschaftlichen und politischen Assoziierungsabkommen EU Mexiko, welches seit 2001 in Kraft ist.
Diese Klausel verpflichtet beide Seiten die Menschenrechte und die demokratischen Freiheiten der BürgerInnen zu respektieren, und ihr Einschluss in den Vertrag hat viele Kontroversen und Kritiken ausgelöst, zumal die mexikanischen Behörden die Unterzeichnung der Übereinkunft verzögert haben.
Bei einer Pressekonferenz in Mexikostadt hat der Repräsentant der Liga Mexicana de Derechos Humanos (LMDH ) Adrián Ramírez von Solana eine "aktive und energische und ausreichende Teilnahme" an der Angelegenheit, einschließlich eines Überdenkens der Position der EU zu Mexiko. Verlangt.
"Wir drängen darauf, dass er die Politik der internationalen Zusammenarbeit hinterfragt, da das schon Modell von Präsident Vincente Fox (2000-2006)nicht erfüllt wurde, noch von dessen Nachfolger, dem momentan regierenden Felipa Calderón, beide von der konservativen "Partido Acción Nacional" (PAN) , erklärte Ramírez.
Die Vertretung der aufgestandenen Gruppen im südlichen Bundesstaat Oaxaca, welcher einen tiefgreifenden sozialen Konflikt in der zweiten Hälfte 2006 durchlebt hat, die Aktivistin María del Carmen Vázquez mahnte Solana, dass er während seines Aufenthaltes in Mexiko Oaxaca besuchen wird um die angegebenen Menschenrechtsverletzungen zu überprüfen.
Die Krise in Oaxaca, welche praktisch das öffentliche und private Leben in Oaxacastadt von Juni bis November 2006 gelähmt hat, hinterlies zwischen 11 und 21 Toten bei Gewalttaten im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen sozialen Bewegungen und Anhängern des örtlichen Gouverneurs Ulises Ruiz.
Efraín Galicia, vom "Consejo de Derechos Humanos para Todos" eine ngo zur Verteidigung der Rechte von mexikanischen Migranten in die USA, behauptete, dass Mexiko eine zeit des Zynismus durchleb, in einem simulierten Staat und nicht in einem Rechtsstaat", welcher seine Bürger ausstößt, da keine Arbeitsplätze geschaffen werden und welcher die Korruption zulässt.
Nach Angaben des Repräsentanten dieser ngo geht Mexiko den Weg der Auflösung durch die Zunahme der Menschen welche auf der Suche nach einem besseren Leben, in den USA das Land verlassen.
Eine weitere Kritik der AktivistInnen an den mexikanischen Behörden bezog sich auf die Behandlung, welche Journalisten erfahren.
Als Beispiel wurden zwei Journalisten aus dem Bundesstaat Puebla vorgestellt, welche Anzeigen wegen angeblicher Angriffe durch die Leibwache des Gouverneurs Mario Marín gestellt hatten.
Solana bestätigt der mexikanischen Regierung, dass sie die Normen der Menschenrechte einhält
la jornada 17.apr.2007: Afirma Solana que México cumple con normas de derechos humanos
Der Leiter der Gemeinsamen EU- Sicherheits und Außenpolitik, Javier Solana versicherte, dass Mexiko ein Land ist, welches alle internationalen Normen in Bezug auf die Menschenrechte erfüllt.
Bei einer Pressekonferenz, sagte er, dass es nicht akzeptabel ist, zu behaupten, dass Mexiko die gültigen Menschenrechtsnormen verletzen würde, beim Thema der Achtung der individuellen Rechte, welche in der Magna Carta garantiert werden, außer das Gegenteil würde bewiesen werden.
Jedoch stellte er fest, dass es Themen in diesem Bereich gäbe, welche anhängig für die Nation sein können, was aber nicht bedeutet, dass das Land in Verzug auf dem Gebiet der Achtung der Menschenrechte seiner Bewohner ist. "Das passiert nicht nur in Mexiko, sondern in allen Ländern der Welt, aber deshalb kann ein Land nicht generell über sein Verhalten bei dem Thema Menschenrechte verurteilt werden.
Unter Bezug auf das Thema Migration auf dem amerikanischen Kontinent, betrachtete Javier Solana, dass der Bau der Grenzmauer der USA kein vernünftiger Aspekt ist um die Menschen davon abzuhalten von einem Land in das andere zu gehen.
Er fügte hinzu, dass in Europa versucht wird Migranten wie Personen und nicht vorweg wie Verbrecher zu behandeln, "und das ist die Weise, wie ich sehe, dass auch Mexiko die Migrationserscheinung versteht.
Er erkannte an, dass Migration ein ernstes schwieriges und delikates Problem sei, aber ich meine es sollte mit der Würde welche jedes menschliche Wesen verdient und das einen neuen Lebenshorizont sucht, behandelt werden.
Javier Solana erläuterte, dass Personen, welche von einem Land mit einem sehr niedrigen Lebensniveau in eine anderes mit einem besseren Stil wechseln , machen dies, da sie eine Hoffnung suchen dass es ihnen besser geht, jedoch nicht um zu rauben und noch viel weniger um Verbrecher zu sein.
Er fügte hinzu, dass unter diesen Bedingungen die Personen mit der Achtung welcher ihnen gebührt behandelt werden sollen und das einzige was sie suchen ist Arbeit um ihrer Familie Unterstützung zu bringen.